Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Sharing: Von Werteverfall und innovativem Wirtschaftsfaktor

Sharing Economy ist seit mehreren Jahren in aller Munde. Was mit Tauschringen und stationären Carsharing-Anbietern anfing, hat mit Airbnb und Uber Momentum gewonnen – Unternehmen, die die Sharing Economy typifizieren und traditionelle Geschäftsmodelle revolutionieren. Geht es denen wirklich noch ums ursprüngliche nachbarschaftliche Teilen, die bessere Nutzung von Ressourcen, oder mehr Wohlstand für alle? Oder geht es doch nur um die beste Geschäftsidee zur Sharing Economy, mit der sich das ein oder andere Unternehmen frühzeitig in eine Schlüssel- oder Monopolstellung rücken will, um den Markt zu beherrschen? Und was bringen diese neuen Geschäftsideen mit sich? Darum ging es uns im telegraphen_lunch „Ist die „Sharing Economy“ schon am Ende?“

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Teilen ist der neue Besitz

Werkzeug

Sharing ist eins dieser Zauberwörter, das in jüngster Zeit für eine vollkommene Veränderung des Wirtschaftslebens steht. Mancherorts wurde 2015 schon zum Jahr der Sharing Economy erklärt.

Ein neues Zeitalter wird ausgerufen: Alles wird geteilt – das Auto, die Wohnung, die Hausarbeit, der Hund, das Werkzeug, das Essen und und und… Es wird verliehen, getauscht, geteilt, mit der Folge, dass weniger produziert werden muss, Ressourcen und Umwelt geschont werden. Schlicht: Die Welt wird besser – dank Digitalisierung. Schöne neue Welt. Wenn nur nicht gesetzliche oder regulatorische Vorgaben die ständige Weltverbesserung stören würden. weiter lesen

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  • Philipp Blank: Hallo Tobias, Ihre Anfrage sollte ein wenig ausführlicher beantwortet werden: Wir kommen aus einer Welt, in der bisher ausschließlich die Telekom verpflichtet war, ihre Infrastruktur anderen Anbietern zur Verfügung zu stellen. Das hat sich erst durch Vectoring geändert, da gilt diese Verpflichtung grundsätzlich auch für andere. Nun ist es so, dass die Telekom (noch) nicht über die Prozesse verfügt, die Infrastruktur von anderen zu nutzen: Ein Anschluss über fremde Infrastruktur muss ja in den Systemen zu buchen sein und dann umgesetzt werden können. Das würde sich bei dem sehr geringen Angebot der Wettberwerber noch nicht wirklich lohnen. Wenn wir Vorleistungen im Festnetz einkaufen, machen wir das bisher über Congstar - da stehen die Prozesse bereits. In Zukunft kann sich das ändern. Bisher wäre es aber nicht effizient für uns, unsere Ressourcen auf den Einkauf von Vorleistungen zu konzentrieren. Denn wie das so ist im Leben: Wenn Sie das eine Projekt vorantreiben, müssen Sie andere hintenanstellen. Denn auch wir haben nur begrenzte Ressourcen. Ich hoffe, Sie verstehen unsere Antwort jetzt besser. ...
  • Tobias: Liebe Telekom, dass ich so einen Artikel ausgerechnet im Telekom Blog lesen darf. Ich muss mir echt das lachen verkneifen. Anfrage bei der Telekom: "Es baut ein konkurrenz Netzbetreiber gerade VDSL bei mir in der nähe aus, 500 Meter von meinem Haus steht schon der Outdoor-DSLAM. Der Anbieter hat mir leider auch mitgeteilt, dass die Leitungen die mich versorgen ausschließlich von der DTAG bereitgestellt werden und dort der Konkurrenzanbieter keine Leistungen anbieten kann. Ich solle mal bei der DTAG anfragen ob es möglich wäre, das die DTAG sich beim Konkurrenzanbieter meldet damit ich einen DTAG VDSL Tarif an deren VDSL Outdoor-DSLAM bekommen kann..." DTAG Antwort: "....Wir bieten unseren Kunden ausschließlich unsere Produkte über unser Eigenes Netz an. Die Telekom kooperiert nicht mit anderen Netzanbieter und deren Infrastruktur..." Toll was die DTAG von Sharing in wirklichkeit hällt ;-) ...
  • Ingo Pickert: Sehr geehrte Damen und Herren, leider kann ich jetzt nichts mehr ändern, jedoch muss ich ihr Geschäftsgebaren stark kritisieren. Ich habe im Juni einen Umzugsauftrag gestellt der auch ausgeführt wurde. Bei der telefonischen Bestellung habe ich den gleichen Tarif verlangt wie zuvor bei der alten Adresse. Wurde mir telefonisch auch zugesagt (Call & Surf Comfort Plus). Nun habe ich auch eine Auftragsbestätigung erhalten mit Call & Surf Comfort IP. Auch hier habe ich mir nichts bei gedacht, da mir der IP Anschluß schon telefonisch mitgeteilt wurde. Nun wollte ich im Januar gebrauch von der, in naiver Annahme, noch bestehenden Hot Spot flat machen. Hat leider nicht funktioniert und ich rufe bei der Hotline an, ja eine Lösung ist schnell gefunden und es funktioniert. Leider wurde versäumt mir mitzuteilen, dass es jetzt Geld kosten. Für mich ist das vergleichbar mit den Drückerkolonnen nur etwas professioneller da die Telekom über das Kleingedruckte abgesichert ist. Nun kann ich auch verstehen warum das Image der Telekom so schlecht ist, was ich bisher nicht konnte. Ich war ein absolut zufriedener Kunde nun nicht mehr. Schönen Dank ...
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Ist die „Sharing Economy“ schon am Ende?

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Die Ressourcen der Erde sind begrenzt. Die Sharing Economy verspricht nicht nur einen Weg zu deren optimaler Nutzung, sondern auch mehr Wohlstand für alle. Kann sie dieses Versprechen halten? Oder erleben wir lediglich eine Neuverteilung von Marktanteilen unter wenigen Innovatoren?

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  • Andreas Kadelke: Danke für die Rücklmeldung, ich gebe Ihre Meinung gerne an die Kollegen von t-online.de weiter. Hier auf Blog.Telekom können Sie übrigens ganz ohne eingeblendete Werbung lesen. Kommen Sie gerne wieder ;-) ...
  • Kühn: wann hört das unseelige "draufklatschen" von Werbeeinblendungen auf die Informationen endlich auf. Nachdem die Seite geladen ist, wenn ma anfangen möchte sich zu informieren, klatschen mit reichlich Verspätung, oftmals halbseitige Werbeeinblendungen mitten auf die Information. Oder die ganze Infoseite rutscht schlagartig nach unten, weil am oberen Rand eine Autobude ihre Werbung klatscht. Es ist ekelhaft, diese Werbevergewaltigung. Andauernd, ausdauernd, wiederwärtig und ärgerlich. Sollte sich das in absehbarer Zukunft nicht ändern, ist für alle Zeiten schluss mit T-online. ...
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Bei Tempo 300 ins Internet

Infografik Hotpots im ICE

Wer wie ich häufiger im ICE unterwegs ist und dabei im Internet surft, weiß die Versorgung mit WLAN zu schätzen. Mails bearbeiten oder sich über das aktuelle Weltgeschehen informieren ist mittlerweile auch bei Tempo 300 möglich. Und durchaus komfortabel. Für die Deutsche Bahn, deren HotSpots die Telekom realisiert, ist die Versorgung mit WLAN ein bedeutender Servicefaktor geworden. Kürzlich hat die Bahn die kostenlose WLAN-Versorgung in der 1. Klasse der ICEs eingeführt. Die Bahn stattet alle ICE-Züge mit Hotspots aus. Seit Mitte vorigen Jahres ist das 5.200 Kilometer lange ICE-Kernnetz, auf dem 98 Prozent aller ICE-Passagiere befördert werden, für den Internetempfang ausgerüstet. weiter lesen

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  • Musa S.: Hallo Stefan J. Im Telekom Secure Client gibt es die Möglichkeit die HotSpot Zugriffsdaten zu speichern. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Verbindung zum HotSpot wesentlich zuverlässiger klappt wenn die nötigen Daten bereits im Programm hinterlegt sind (kein warten auf die HotSpot Startseite etc. nötig). Vielleicht hilft dir das ja Grüße Musa ...
  • Stefan J.: Hallo, der Hotspot Zugang zu meinem Handy im ICE funktioniert immer super. Leider kann ich mich mit meinem dienstlichen Laptop über Hotspot nicht einwählen, weil die Anmeldeprozedur (Secure Client Monitor) ewig dauert. Über Tethering und mobiler Hotspot mit mein Smartphone funktioniert die Verbindung. Wer kann mir Tipps geben, wie ich den Hotspot im ICE für meinen dienstlichen Laptop nutzen kann. Danke. ...
  • Ingo: Bei der Bahn mit Tempo 300 ins Internet? Da sind ja zwei Lügen in einer Überschrift vereint... ...
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Die Telekom und der Geheimdienst

NSA und BND

Williger Helfer, gezwungener Dienstleister oder unfähiger Verhinderer. Die Rolle der Telekom in der Geheimdienstaffäre rund um die NSA wird oft wenig schmeichelhaft beschrieben. Sicher, wir haben uns sehr früh exponiert. Unser Vorstand hat umfassende Überwachungsmaßnahmen klar kritisiert. Damit provoziert man auch Gegenfragen. Die Bewertung unserer Rolle sollte sich jedoch an Fakten orientieren. Und die lassen sich ganz einfach aus der geltenden Gesetzeslage ableiten. weiter lesen

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  • Klaus D. Ebert: Sehr geehrte Telekom Für wie dumm halten Sie eigentlich die Menschen die Ihre fadenscheinigen Ausreden lesen? Mir wäre eigentlich danach Ihnen ziemlich deutlich zu sagen für was ich den / die Verfasser des Selbst / Leserbetruges halte und was man mit solchen Menschen machen sollte. Das ich es nicht tue liegt nicht daran, dass meine Erziehung mir das verbietet, sondern das man im Polizei- und Überwachungsstaat Deutschland immer im Hinterkopf behalten muss, dass es die ständig verschärften Vorschriften des StGB gibt. Sie sollten bei all ihren Aktionen und deren Begründung nur im Hinterkopf behalten, dass irgend wann der Zeitpunkt gekommen sein könnte an dem die Menschen in diesem Land die Nase endgültig voll haben und auch die Trägsten aufstehen um den Staat und seine Helfeshelfer in seine Schranken zu verweisen. ...
  • Nobody: Ich denke die Telekom versteht bei der Argumentation die Perspektive des Kunden nicht. Für den Kunden gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1. Ich bin "Terrorist" 2. Ich bin kein "Terrorist" Im Fall 1: Als Terrorist meide ich natürlich Telekomunikationsunternehmen die besonders viel und gerne mit "Sicherheitsbehörden" kommunizieren. Ich weiß selbstverständlich auch, wie ich Mails (PGP) und Festplatten (Truecrypt) verschlüssele und im Internet (Tor) anonym unterwegs bin. Und mit meinem Bruder (wie in Paris) unterhalte ich mich dann evtl. doch lieber offline über Anschlagspläne als übers Internet. Die Überwachung bringt also herzlich wenig. Im Fall 2: Ich bin eben kein Terrorist, warum soll der BND, die NSA, der GCHQ, der Verfassungsschutz oder eine sonstige Spitzelbehörde meine Daten auswerten? Für die nationale Sicherheit, zur Verbrechensbekämpfung, bringt es alles nichts, ich mache ja nichts verbotenes. Aber was bringt mir die Überwachung? -Private Mails an meine Frau kursieren bei Geheimdiensten. -Einreiseverbote weil ich die falsche Website besucht habe. -Unberechtigte Abmahnungen von Kriminellen die Zeit, Nerven und Geld kosten. -Einen Eintrag auf der "Extremistenliste" weil ich nach Verschlüsselung Tor oder Tails gesucht habe. ... Welcher normale Mensch will das denn? Also die einfache Frage: Warum sollte irgendein Kunde irgendeines Telekommunikationsanbieters wollen, dass er ihn überwacht oder bei der Überwachung hilft? Wenn es Ihnen wirklich um Ihre Kunden geht, muss die Devise sein wirklich nur das absolut unvermeitliche zu tun wozu man gesetzlich gezwungen ist. Im Zweifelsfall kann man solche unterschiedlichen Gesetzesauslegungen auch mal gerichtlich klären lassen (zur Not bis vors Verfassungsgericht, das G10-Gesetz wäre ja nicht das erste Gesetz was dort kassiert wird). Dann hätte die Telekom wirklich starke Argumente. Aber erst die extrem dünne und für normale Menschen nicht nachvollziehbare Logik der Geheimdienste zu übernehmen und das nicht mal in Frage zu stellen und später zu behaupten man hätte ja keine andere Wahl... Das ist eben nicht glaubwürdig und führt zu Spekulationen was wirklich dahinter steckt. Bei der Argumentation "Wir müssen abwägen zwischen berechtigtem Interesse der Sicherheitsbehörden und Datenschutz und Privatsphäre ..." stelle ich mir die Frage "Wieso muss die Telekom das?" Bei der Überwachung schieben Sie die Verantwortung doch auch auf den Gesetzgeber. Kümmern Sie sich doch ausschließlich um Ihre Aufgabe: Kunden eine ordentliche, schnelle und sicherere Kommunikationsmöglichkeit zu bieten. Terrorismusabwehr, Staatssicherheit, Wirtschaftsspionage, Drohnenkrieg... sind nicht Ihre Aufgabe, überlassen Sie das doch bitte den "Sicherheitsbehörden". Die kümmen sich schließlich auch nicht um Datenschutz und Privatsphäre der Überwachungsopfer, oder eben auch nur soweit sie dazu gesetzlich so gerade eben verpflichtet sind. ...
  • Philipp Blank: Besten Dank für Ihre interessante Interpretation der Rechtslage. Unsere ist eine andere. Freiheit und Sicherheit werden immer in einem gewissen Konflikt stehen. Deshalb ja auch die teilweise hitzigen Debatten um Vorratsdatenspeicherung, Verbot von Verschlüsselungen etc. Die Telekom hat sich in diesen Debatten positioniert (siehe bspw. auch unser heute veröffentlichtes Zehn-Punkte-Programm). Sicher werden wir niemals allen (teilweise extremen) Anforderungen gerecht werden. Wogegen ich mich wehre, ist die Attitüde: "Die Telekom sagt nichts. Und wenn doch, dann nicht das, was ich hören will." ...
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