Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Bedingt abwehrbereit im virtuellen Raum?

Bisher ist immer alles gut gegangen. Wir fühlen uns in unserer hochvernetzten und computerisierten Welt eigentlich recht sicher. In Hollywood-Filmen gehören Cyber-Angriffe allerdings inzwischen zum Standard-Repertoire. Die unterschiedlichsten Film-Bösewichte haben zunehmend Hack- und Onlinekompetenz. Sie schalten nach Belieben die Strom- und Wasserversorgung ab, legen die Luft- oder Straßenverkehrsüberwachung lahm. Im Film rettet uns Bruce Willis in seiner Rolle als John McClane.

Wie sieht es aber in der realen Welt aus? Wer rettet uns dort vor Cyber-Angriffen beziehungsweise müssen wir überhaupt gerettet werden? Darüber diskutierten bei der telegraphen_lounge zum Thema “Cyber Defense” Fritz Rudolf Körper, MdB und Mitglied des Verteidigungsausschusses, Sandro Gaycken, Experte für Cybersicherheit an der FU Berlin sowie der Journalist Thomas Wiegold, der sich vorrangig mit Sicherheitsthemen befasst.

 

 

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  • Frank: Ich denke dass dieses Problem nicht nur Unternehmen und Staaten betrifft, sondern in zunehmenden Maße auch Privatanwender. Das Thema geistert zwar seit Langem durch die Medien, aber gerade die älteren Nutzer, die so genannten Silver Surfer, sind teils sehr unvorsichtig. Und Entwicklungen wie Daten Clouds machen das Ganze in meinen Augen noch anfälliger ... ...
  • Alexander Felke: Ich teile die Haltung von Thomas Wiegold ausdrücklich. Aus meiner täglichen Beratertätigkeit möchte ich gern hinzufügen, liegt denn auch in der fehlenden Sensibilisierung das Problem in Unternehmen, die Sytemische Absicherungen , also im nicht technologischen Bereich sehe ich im Vordergrund. Denn hier sind nicht nur Kosten im Vordergrund, sondern vielmehr Komforteinbussen und das Einhalten von Standards was ein sich Unterordnen durch alle Etagen der Hirarchien erfordert. Erst der GAU führt plötzlich zum Aufschrei umd dem Ruf nach Sicherheit, der man sich aber im Vorfeld oft entzogen hat. Technologisch ist in Deutschland m.E. nach alles zum Besten bestellt, die Voraussetzungen sind per se gegeben. Wer möchte aber schon freiwillig 2-way Authentication nutzen? Oder die Datenfreigabe aus Sharepoint zusätzlich absichern und auf Brainloop umstellen. Es ist doch immer gut gegangen bisher. ...
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Video: René Obermann zu den Quartalszahlen und Flatrates

Unser Chef René Obermann und Finanzvorstand Tim Höttges haben heute die Zahlen fürs erste Quartal 2013 vorgestellt. Es war ein Start ins Geschäftsjahr mit soliden Finanzzahlen und erfreulichen Kundenzuwächsen. So haben wir zum Beispiel im Mobilfunk in Deutschland unter unseren eigenen Marken Telekom und Congstar 144.000 neue Vertragskunden hinzugewonnen. Unser TV-Angebot Entertain wird jetzt von zwei Millionen Kunden genutzt. Und wir haben im ersten Quartal über eine Million Smartphones verkauft (plus 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal). weiter lesen

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  • Michael W.: Ist ist eigentlich schon Richtig überraschend wie man sich selbst die 75GB grenze einreden kann. Ein P s y c h a t e r würde solch ein falten schon las W a h n v o r s t e l l u n g bezeichnen Nur die Telekom wird Bald keine Kunden mehr haben wenn sie so Weitermacht! Denn das ist einfach nur A B Z O C K E (!) und hat rein gar nichts mit Fairer Preispolitik zu tun. Faire Preispolitik ist wenn günstige Tarife für einsteiger geschaffen werden. Stattdessen werden die Normalnutzer (bei der Telekom Extremnutzer genannt) zur kasse gebeten. Ich werde so schnell wechseln wie es geht. Dann zahle ich weniger und habe wieder eine Richtige Flat. So wie in allen anderen Länder in der Erde auch. Selbst in Armen Ländern gibt es solche Probleme nicht. Selbst wenn mann mehr zahlt werden die Netzte nicht ausgbaut, sondern nur die Löhne der "Bosse" erhöht. Schade was aus der Telekom geworden ist. Ich war früher Begeisterter Telekom FAN (!) heute bin Ich Telekom Gegner und werde auch bald meine t-online Adresse Löschen. Ich möchte nicht in Verbindung einer solch schlechten Firma stehen. ...
  • Antonia: Ich drücke insgeheim immer noch ganz fest die Daumen, das Flatrates nicht aussterben werden... ...
  • Petschko: Naja ihr seid im ersten Quartal zwar gewachsen, das habt ihr euch durch den Kram jetzt schon kaputt gemacht^^ Mich als betreiber einer Privaten Website stört das nicht wenn ihr pleite geht, den ich würde nie einen müden cent dafür zahlen als "Ausnahme" zu gelten. Macht schön arbeitsplätze von anderen kleinen Firmen kapput! Sie sind darauf angewiesen, dass sie genauso erreichbar wie alle anderen Seiten sind! Ihr seid die härtesten, warum fasse ich hier zusammen, aus wenn dies kein TELCO Mitarbeiter lesen wird: 1. "Netze sind verstopft" Das das nicht stimmt wissen mitlerweile alle, dass ihr das nicht einseht ist die härte ;) -> http://www.gamezone.de/Deutsche-Telekom-Firma-17562/News/DSL-Drosselung-Begruendung-der-Telekom-ist-hanebuechen-1066986/ 2. "3% der Nutzer verbrauchen zu viel Traffic" "Zuviel" gibt es nicht, da man dafür bezahlt, für x MBit/s im Monat endlos viel machen kann (was die Leitung hergibt). Ihr seid im Vorteil wenn 97% der Kunden dies nicht voll ausnutzen, obwohl diese dafür Zahlen! Das mit den 3% ist also nur dazu da um jemand anderen schlecht darzustellen und um einen Grund zu haben dies einführen zu können. 3. "Drosselung auf 384KBit/s" Nehmen wir an wir haben eine 16000KBit/s Leitung, dies entspricht 100% der Leistung. 1 KBit/s sind dann 100/16000% der Leistung. Dies multiplizieren wir mit 384 (Taschenrechner hilft) und wir bekommen als Ergebniss: 384 KBit/s entsprechen 2,4% der Leitung. Sowas kann man nicht mehr "Flatrate" nennen. Vergleicht man dies mit einen Auto, 200 KM/h -> 100%. Multiplizieren wir dies mit 0,024 (1 = 100%) erhalte ich als Ergebnis: 4,8 KM/h. Sollte oder kann ich dieses Auto dann noch benutzen bzw macht es sinn? Nein, da ich als Fußgänger bereits 5KM/h gehen kann. Sprich das 384er Internet könnt ihr euch schenken, da man das nicht benutzen kann/sollte/sinn macht. 4. "75 GB sind für normale Nutzer genug" Das mag ja für 2013 stimmen, aber ihr habt selber gesagt, dass sich der Traffic vervierfachen (ggf. sogar noch mehr) wird bis 2016. 2016 wird nahezu jeder über die 75 GB kommen! Das wißt ihr natürlich. 5. "Wir haben kein Geld für den Netzausbau" Da sagt eure Seite über euren umsatz aber was anderes... Und wozu die netze ausbauen wenn die eh niemand 2016 nutzen kann? (Mal davon abgesehen das eine Backbone Überkapazität herscht daher die netze sowieso nicht ausgebaut werden müssen) 6. "Entertain ist etwas was man nicht über dem PC empängt, daher beeinträchtigt es die Netzneutralität nicht" Das mag ja sein, allerdings nutzt es die Netzwerktechnik und was sagt die netzneutralität: -> Keine Verbindung darf aufgrund ihrer Art oder des verwendeten Protokolls bevorzugt oder benachteiligt behandelt werden. -> (Hier habt ihrs) Egal zu oder von wem die Daten fließen – alle Teilnehmer sind gleich. Über Priorisierungen soll jeder im Rahmen des eigenen Anschlusses entscheiden können. 7. Meine sicht Ihr wollt einfach 3fach abkassieren, den wir fassen zusammen. 1. Netze sind bereits ausreichend ausgebaut (Keine Kosten) 2. ALLE Nutzer Zahlen das gleiche für weniger Leistung (Versteckte Preiserhöhung) (Mehr Einnahmen) 3. Nutzer die über 75 GB (je nach Vertrag) kommen zahlen drauf, 2016 werden das nahezu 100% der Kunden sein. (Mehr Einnahmen) 4. Dienste müssen euch bezahlen, um von der Traffic Zählung ausgenommen zu werden (Mehr Einnahmen) (Macht ihr dann bestimmt noch) 5. Andere Internetanbieter müssen ebenfalls euch für Traffic durch eure Leitungen zahlen, gezählt wird jedes Byte -> Alle Anbieter müssen eine Drosselung einführen (Mehr Einnahmen) 6. Kleine Internetplattformen und Firmen gehen pleite und gehen vom Netz. (Weder Einnahmen noch Ausgaben) ...
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telegraphen_lounge: „Digital Defense – Mehr Sicherheit durch digitale Abwehr?“

Digital Fortress; Foto: Gary Scott - Fotolia.com

Digital Fortress; Foto: Gary Scott – Fotolia.com

Die zunehmende digitale Vernetzung unserer Gesellschaft eröffnet Spionen, Terroristen, Militärs, organisierten Kriminellen oder Einzeltätern neue Angriffsmöglichkeiten. Mit welchen Abwehrstrategien können sich Staat und Wirtschaft effektiv gegen Cyberbedrohungen schützen?

Cyberwar-Szenarien stellen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Immer häufiger erfolgen Attacken nicht auf konventionellem Weg, sondern über Datenleitungen. weiter lesen

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Antwort auf Philipp Rösler

In die sehr emotional geführte Debatte um die zukünftigen Volumentarife der Telekom hatte sich auch Wirtschaftsminister Philipp Rösler eingeschaltet. Telekom-Chef René Obermann hat ihm geantwortet – hier der Brief an den Minister: Brief_Rösler 25.04.2013

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  • Gutscheinkammer.de: Guten Tag zusammen, ich fasse mich auch kurz, finde es wirklich eine Frechheit, das die Datentarife so gedrosselt werden sollen. Zu der Diskussion von Herr Obermann und Herrn Räßler sage ich jetzt einfach mal garnichts... ;) ...
  • DSL Vergleich: Da hat Philipp Rösler ja mal wieder was rausgehauen ... so kennen wir ihn nunmal! ...
  • Carsten Schmidt: Sehr geehrter Herr Blank, als immerhin ansprechbarer Vertreter des Vorstandes. Ihr Herr Obermann beklagt ja die emotional geführte Debatte, leider werden aber keine harten Fakten zur Diskussion geliefert. Gerade jetzt, wo Claude Services aufkommen, wo man sich daran gewöhnt, in Mediatheken zu stöbern statt das Programm zu schauen, dass gerade läuft, und huch, ich buche ein IP Fernsehpaket, aber die Mediatheken gehören nicht dazu. Das Angebot der Telekom war schon immer teurer als das der Konkurrenz, bisher hatte ich aber auch den Eindruck es war besser. Wenn ich mir jetzt überlegen muss, ob ich die Tagesschau live über Entertain oder hinterher in der Mediathek schaue, ob das mein Volumen noch zulässt, dann bin ich wohl definitiv nicht mehr beim besten Angebot. Über die restlichen Probleme bei updates, selbst mein 80 Jähriger Vater liegt drüber, ganz ohne p2p und filesharing oder was auch immer überproportionalen traffic verursacht, ist hier ja genug gesprochen worden. Soeben habe ich erfahren, dass mit eine Vertragsverlängerung IP Telefonie und damit die neuen Vertragsbedingungen wirksam werden, Bestandskunden also genau bis zum Ende der Laufzeit geschützt sind. Bin also jetzt ein völlig frustrierter und ratloser Kunde. Bleibt mir nichts anderes übrig als mich nach Alternativen umzusehen. Schade auch, Carsten Schmidt ...
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Die Cyborgs kommen, fragt sich nur wie

Irgendwie schaudert’s mich schon, wenn ich lese, dass ein russischer Milliardär Menschen unsterblich machen will, indem er sie mit Maschinen verschmilzt. Brrr. Aber wer weiß, vielleicht sind wir in ein paar Jahren schon so weit, dass wir die Vorstellung ganz normal finden. Jedenfalls haben wir in unserer telegraphen_lounge zur NEXT in Berlin schonmal darüber diskutiert, ob wir ab 2020 alle Cyborgs sind. Ob wir unsere Körper tunen, weil es der technische Fortschritt möglich macht. Ob wir uns zu Supermenschen machen – falls wir uns das leisten können. weiter lesen

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  • Petra: Ich halte mich seit einiger Zeit in Tokio auf und hier wird die Diskussion gänzlich anders geführt als in Deutschland. Roboter sind hier seit Jahren Gegenstand der Alltagskultur und werden bei Weitem nicht so kirtisch begutachtet. Ich denke angebracht wäre hier ein gesundes Mittelmaß ...
  • Christian Rommes: Es schaudert mich bei dem Gedanken, wenn erste Cyborg-Viren aufkommen. Man stelle sich vor, ein chip-getuntes Gehirn gerät unter die Kontrolle von Botnetzen! Gibt es dann auch wöchentliche Antiviren-Updates für unsere Gehirne? Und wer nicht zahlt wird ferngesteuert? Schöne Aussichten ... ...
  • Pascal: Außer die machen einen Deal mit der Telekom (á la Spotify) , dass der Traffic nicht angerechnet wird ;) ...
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