Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Deutschland-Routing: Mehr Vertrauen ins Netz

470x313web--163838957

Die Telekom will deutschen Internetverkehr nicht mehr über das Ausland leiten. Ein Vorschlag für mehr Sicherheit, der auch auf Kritik stößt. weiter lesen

Kommentare (14)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Philipp Blank: Hallo Herr Hoppe, nein, es soll kein abgeschlossenes Netz geben. Das Internet bleibt offen. Nur wenn es für eine Kommunikation nicht erforderlich ist, dass Daten außerhalb des Schengen-Raums geleitet werden, soll das nicht mehr geschehen. ...
  • H.-W. Hoppe: Zwei Fragen an die Telekom: Frage 1: Verstehe ich das richtig?: "Deutschland-Routing", "Deutschland-Netz", "Schengen-Routing" bzw. -"Netz" ist ein an sich geschlossenes Netz, wo keinerlei Daten die deutsche bzw. Schengen-Grenze überschreitet? Wenn dem so ist, dann würden auch die vielen in Webseiten eingebundenen Javascripte (Übermittlung von IP-Nr. Browser-kennung, Betreibssystem usw.), die dessen Nutzung von den US-Datendiensten angeboten werden auch nicht mehr funktionieren. Es müsste dann zumindest ein Proxy dazwischen sein, der alle Datenverbindungen die nicht Deutschland bzw. den Schengen-Raum betreffen, ausfiltert und auf "DEVICE=NUL" schickt. Frage 2: Wenn die Funktionsweise wie unter Frage 1 so wäre: Ist dann die Nutzung des "Deutschland-Routings", "Deutschland-Netzes", "Schengen-Routings" bzw. -"Netzes" doch sicherlich freiwillig? ...
  • Daniel Weber: Hallo Herr Blank, nachdem das Thema nun wieder in den Medien gelandet ist (siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/Das-DE-CIX-und-das-Schland-Netz-Betreiber-empoert-ueber-Telekom-Plaene-zum-Schengen-Routing-2044731.html) nun noch eine Frage: Welchen Zweck verfolgt die Telekom mit der Forderung nach einer gesetzlichen Vorgabe zum "nationalen Routing"? In Kombination mit der ablehnenden Haltung gegenüber dem DE-CIX sieht das für mich wie der Versuch aus, per Gesetz die restliche Anbieter zum Einkauf von Traffic bei der Telekom zu zwingen... also ein Versuch zurück zum Monopol? ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

LTE Plus Smartphones im Video

Zur IFA in Berlin haben wir den neuen Mobilfunkstandard LTE Plus vorgestellt. Damit sind im Download bis zu 150 Megabit pro Sekunde möglich und im Upload bis zu 50 Mbit/s. In unserem neuen Video demonstriert meine Kollegin Lisa Maria Schäfer, wie schnell LTE Plus ist. Und sie zeigt Euch die LTE Plus Smartphones, die wir zum Start des neuen Standards im Angebot haben: das Sony Xperia Z1, das Samsung Galaxy Note 3, das Samsung Galaxy S4 LTE Plus und das LG G2. weiter lesen

Schlagworte: 

Kommentare (7)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Thomas: Ja, aber ich habe ja nur von den Updates von LTE auf LTE+ gesprochen, das sind reine Softwareupdates, das ist fast kostenneutral da die Updates für die BTS eh eingespielt werden müssen. ...
  • Michael: Als wenn der Ausbau in den Ballungszentren fast nichts kosten würde und nur die Kunden in den Ballungszentren für Umsatz sorgen. Warum sollen die Kunden in den Ballungszentren dauernd das Neueste erhalten, wenn andere Kunden schon mehrere neue Techniken nicht nutzen konnten? ...
  • Thomas: Ja, aber nur weil der Ausbau auf dem Land eben dauert und kostet, Muss man doch den anderen Regionen Dinge vorenthalten? Die Generieren ja Umsatz mit dem der Ausbau auf dem Land erfolgen kann. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

Cyber Security Summit: Eure Meinung ist gefragt

CSSEs geht um Sicherheit, steht ja auch groß im Namen: Cyber Security Summit heißt der IT-Sicherheitsgipfel, den die Münchner Sicherheitskonferenz und die Deutsche Telekom in diesem Jahr zum zweiten Mal veranstalten. Top-Manager deutscher Konzerne und Spitzenpolitiker (unter anderem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich) kommen am 11. November in Bonn zusammen, um über die Gefährdungslage für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu reden. Und um neue Impulse zu geben für eine vernetzte digitale Gefahrenabwehr.

Als wir im Mai auf unserer telegraphen_lounge das Thema „Digital Defense – mehr Sicherheit durch digitale Abwehr?“ diskutierten, waren geheimdienstliche Spähprogramme wie PRISM oder Tempora noch das, was sie ihrer Natur nach wohl sein sollten: geheim. weiter lesen

Kommentare (7)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Christian: Ich wollte auf die sich aufschaukelnden Erregungsmuster hinaus, die den Gegenpol zu Ruhe und Optimum zu bilden scheinen. Wobei Optimum und Maximum verwechselt zu werden scheinen. Wir sollten doch in einer Demokratie und Wirtschaftsordnung leben, nicht in Ruhe und nach dem Maximum gieren. Und auf die Frage, ob wir wirklich ein unfassbar kostspieliges technisches Wettrüsten für nötig halten (das natürlich keiner von uns bezahlen möchte), nur weil wir alle, Bürger und unsere Vertreter, nicht mehr an die Grundfesten der Demokratie zu glauben scheinen, weil der Blick aus der jeweiligen Perspektive wie ein Taschenlampenkegel nur Begründungen und Bestätigungen für das liefert, was ein jeder von uns bereits denkt. Möchten Sie auf Proust und Anna Sebastian oder Hannah Arendt oder Judith Butler oder Anton Tschechow verzichten, weil sie nie dazu gekommen wären, Ihr Werk zu versuchen, da Informationen sie im Voraus in Misskredit gebracht hätten? Jeder Autor, sogar diejenigen, die Bücher über Mitgefühl verfassen, tun dies aus sadistischen Neigungen heraus. Auch Ihr Lieblingsautor. Wenn ich diese Kommentare nicht verfassen würde, wäre das in keiner Weise schlimm. Nur was macht es mit einer Gesellschaft, in der alles vorhersagbar gemacht werden soll? Sind die Entscheidungsträger so kompetent, noch Möglichkeiten darin zu erkennen oder würden sie nur zu verhindern trachten? Was wäre mit uns, wenn wir wüssten, wie Volksvertreter gelegentlich an unseren Eigenarten als Masse kritteln würden, die lieber manipuliert als informiert werden möchte? Die Frage ist doch nicht, ob alles geheim oder alles öffentlich sein müsste. Das Problem scheint mir eher zu sein, dass man letztendlich nur vertrauensvoll und durch Mitsprache zu befriedigenden Ergebnissen kommt, egal ob es um marginalisierte Gruppen geht, von deren Mitgliedern sich einige radikalisieren, deren Mehrheit jedoch für etwas anderes einstehen würde, wenn sie sich nur wertgeschätzt von uns fühlten oder um Mehrheiten, die jeden Blick auf allzu gewisse Gewissenlosigkeiten zum Schweigen bringen. Ich spreche nicht nur von heute, sondern auch den gesellschaftlichen Umwälzungen der 60er und 70er Jahre. Erregungsmuster, Verachtung und Missgunst gleichen Ruhe und Maximierungszwang aus? Mir waren die demokratischen Prozesse und wirtschaftliches Augenmaß lieber. Zur Entfaltung des Einzelnen gehört in meinen Augen auch die Kompetenz, verunsichernden und erschreckenen Eindrücken besonnen zu begegnen. Bildung besteht doch im Umgang mit dem eigenen Nichtwissen. Aufzählen kann Google besser. Nur entscheiden die, die die Aufzählung lesen, über ihre Handlungen, selbst wenn sie nicht wissen, wie es kommt, dass sie sehen, was sie sehen. Herzliche Grüße und gutes Gelingen. ...
  • Christian: Noch ein Hinweis: Unerwünschtes Verhalten kann sehr erfreulich sein, da Affirmation generell erwünscht ist. Im Zusammenhang mit Eigendynamiken kann das sehr problematisch sein. Zitat: "Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, aber ich würde dafür sterben, dass Sie sie äußern können." Auch wenn den schleichenden Prozess niemand an sich bemerkt, man passt tatsächlich sein Verhalten unter Beobachtung an. Der echte Bentham-Knast musste geschlossen werden, weil im Zentralturm 140 Dezibel herrschten. Nicht nur wir leben auf Kosten unserer Nachfahren. Eine Warnung an unsere Politikerinnen und Politiker: Sie werden in Zukunft so perfekt wirken müssen, dass wir Ihnen überhaupt nichts mehr durchgehen lassen in unserem Bedürfnis nach Ruhe und dem Optimum. Sie werden sich die Zeit zurückwünschen, in der man nicht über Worte stritt, sondern die dahinterstehenden Probleme. Glauben Sie mir, ich habe Herrschaftserfahrung. Ich bin Volk, also Souverän. Da scheint es nur natürlich, dass Sie mir nicht vertrauen. Ich weiß, ich weiß, die da oben. Ja, wir dulden nichts. Besser, wir verschärfen das Problem nicht noch. ...
  • Christian: Hallo, vielleicht bin ich ja schon viel zu spät dran und ich kann nur für mich sprechen, allerdings muss ich sagen, dass ich der digitalen Welt nicht mehr oder weniger traue als vor den Enthüllungen des Herrn Snowden. Ich bin 35 und somit kein Digital Native (erster Computer im Alter von 12), habe aber trotzdem eine länger zurückliegende Periode des Email-Verschlüsselns hinter mir - unter Windows 98, was bizarr anmutet, war dieses System doch leicht zu kompromittieren. Für den Hausgebrauch kann ich auch ein Linux administrieren und betreibe eine Tor-Bridge für diejenigen, die zwar Vertrauen in die digitale Welt, nicht aber in ihr Heimatland haben können. Was dazu führt, dass ich in meinem Heimatland verdächtig scheine, obwohl ich das Ding selbst überhaupt nicht nutze. Meiner bescheidenen Auffassung nach ist mein persönliches Problem mit der "digitalen Welt", dass sie als narzisstischer Bentham-Knast konzipiert zu sein scheint. Ich habe heute mit drei Leuten gesprochen und war doch allein in meiner Wohnung. Ich schreibe diesen Kommentar, doch ehrlicherweise muss man bei so etwas zugeben, dass man sich nicht zuletzt selbst schreibt. Mangelnde Aufmerksamkeit und ungelenke bis unvorteilhafte Umgangsformen lassen sich doch nicht durch Technologie lösen. Im Gegenzug kann man eine Technologie auch nur sinnvoll nutzen, wenn man einen für sein Vorhaben adäquaten Kenntnisstand über diese Technologie besitzt oder einzukaufen bereit ist unter der Voraussetzung beschränkter eigener Möglichkeiten. Anmerkung: ich spreche von Administratorenrechten, nicht von politischen Posten. In meinen Augen ist die größte Schwierigkeit der Nutzer die Übertragungsleistung virtueller Vorgänge in ein Szenario in der echten Welt. Ab einem gewissen Alter sind Dateioperationen nicht mehr nachzuvollziehen, obschon die Ähnlichkeit zum Prinzip der Akte in gewisser Hinsicht besteht. Auch ein Blick für die Situation, in der man sich gerade befindet, fehlt oft. "Ich bin von Ihrer Bank, geben Sie mir bitte kurz Ihre Karte und Geheimzahl, ich bringe Ihnen beides gleich zurück." Vielleicht liegt es daran, dass die Menschen in einer digitalen Aufmerksamkeitsfalle gefangen sind. Die sozialen Probleme im Umgang miteinander, sei es in Parteien, sei es im zwischenmenschlichen oder erweiterten gesellschaftlichen Umfeld, können doch nicht durch eine Verschärfung der Aufmerksamkeitsökonomie gelöst werden. Die ersten analogen Likes wurden wohl in barer Münze gezahlt, denn neben Warenäquivalent oder "gespeicherter Arbeitskraft" o.ä. ist Geld ein Garant für Aufmerksamkeit. Nun gibt es aber auch Dinge, die zu bezahlen unglücklich verlaufen würde. Aus persönlichen Gründen mit jemandem umzugehen, in Freundschaften z.B. Tätigkeiten, denen man selbst aus sich heraus einen Wert einräumt mit dem Ziel, persönlich zu reifen. Anarcho-Kapitalismus bietet Stoff für gute Hörspiele, in der Realität jedoch würde man mit einem Blumenstrauß als Gastgeschenk erneut eingeladen, wenn man 50 Euro auf den Tisch knallt und die Gastfreundschaft als bezahlte Dienstleistung in Anspruch zu nehmen gedenkt, vermutlich eher nicht. Menschen tun den ganzen Tag Dinge, die nicht finanziell motiviert sind. Und Aufmerksamkeit in den Gesprächen der Telegraphen Lounge oder dieser Tagung hier wird auch persönlich erbracht und nicht exakt beziffert. Ich finde Technologie faszinierend, aber Autofahrer, die nicht mehr laufen, werden krank und wenn sie dann Geld dafür bezahlen, um sich in einem Käfig ziellos bewegen zu müssen, geht das meiner Erfahrung nach auch nicht dauerhaft gut, denn am Anfang und am Ende der Effizienz und Optimierung stehen oft Schuldgefühle, Angst und emotionale Inkompetenz. "Digitale Welt" ist gut. Wenn man nicht bemerkt, was man gerade erlebt bzw. unachtsam und ungenau eine solche Situation einschätzt, weil man sie normalisiert hat, erzeugt das in meinen Augen eher eine Scheinwelt. Im Film "Die Truman Show" gehen die Fernsehzuschauer dieser Show im realen Leben kalt, desinteressiert und unaufmerksam miteinander um und projizieren all ihre Sehnsüchte auf Truman und sein Leben, dem sie sich nicht aussetzen müssen, weil er nichts von ihnen weiß. Ich bin rund um die Uhr mit verschiedenen Netzwerken verbunden, allerdings suche ich keine Ablenkung und ich möchte auch nicht "abschalten". Ich möchte nicht zu den Leuten gehören, die gerne mehr mit ihren Mitmenschen unternehmen würden, aber doch jeden Abend vor irgendeinem Bildschirm verbringen. Die neuste Form der Aufmerksamkeitsökonomie hat dazu geführt, dass mir auch heute noch wie seit 20 Jahren die Leute, die ich kenne, sagen, ich sollte schreiben. Was neu ist, ist, dass niemand mehr meine Emails lesen möchte, den ich persönlich kenne, weil ich mich einen Dreck um eine Aufmerksamkeitsspanne von drei Minuten schere. Dafür lesen jetzt wildfremde Leute regelmäßig seitenlange Texte von mir, obwohl das keinerlei Relevanz für sie haben kann. Und ich bin alleine in meiner Wohnung und schreibe mir selbst, damit die alleine in ihrer Wohnung sind und einen innere Dialog mit sich selbst haben können, ohne sich um ihre Mitmenschen kümmern zu müssen. Rufe ich jemanden an, verspüre ich den Wunsch, ihn zu sprechen. Schreibe ich jemandem, verspüre ich den Wunsch nach einem Gefühl der Aufmerksamkeit. Nutzer sollten neben technischen Kenntnissen, die ein solides Fundament liefern, auch einen Blick dafür haben, was sie für alltäglich halten. Das würde mit sich bringen, dass sie nicht von grünen Häkchen und Schlosssymbolen in JPEG-Grafiken eingelullt werden in ihrem Bedürfnis nach Ruhe vor der Glotze. Die Politik sollte uns im Gegenzug langsam wirklich einmal daran gewöhnen, dass das Leben ein Risiko beinhaltet, das man nicht ausschließen kann. Nur wer wagt, der gewinnt. Der Schauspieler im Tatort spielt nur das Wagnis und wir gucken dem dann teilnahmslos zu. Und wir sollten uns alle daran erinnern, dass Kammerdiener keine Helden kennen. Jede umfangreiche Information über eine unbekannte Person ist geeignet, sie in Verruf zu bringen. Gerade, wenn man Sicherheit postuliert, um Menschen, die teilnahmslos geworden sind, in ihrer Lethargie zu belassen, kann das eine gefährliche Mischung ergeben. Wir alle haben Dinge getan, die wir aus Facebook löschen wollen. Und Caligula aus dem Stück von Camus hat den Generalverdacht zum universellen Schuldspruch ausgeweitet, der Verfahren durch statistische Mordlust ersetzte. In 20 Jahren könnte sich, ähnlich wie beim Geld, die Aufmerksamkeit als Währung im Reputationsmanagement der Imagegesellschaft in Ästhetiken umwandeln lassen. Es könnte einen Begriff für allzu unverblümte Selbstdarstellung geben. "Poser" als Massenhersteller von Selfies? Das wäre durch aus denkbar. Deren Egozentrik würde bei der nachfolgenden Generation jedoch aus ihrer Frustration ein neues Kompensat erwachsen lassen, ähnlich wie beim hedonistischen Wohlstandsfetischismus unser aller Baby Boomer und dem Kampf um Aufmerksamkeit und Deutungshoheit bei uns. Es hat doch keinen Nachrichtenwert, wenn Facebook den Daumen durch ein "F" ersetzen will. Leben wir allen Ernstes in einer Zeit, in der das eine Nachricht sein soll? Die Risiken bestehen glaube ich in der Aufgabe demokratischer Rechte, die nicht auf Konsum abzielen und die Freiheit des Einzelnen, eingelullt werden zu wollen, ist wohl nur allzu empfänglich für Supergrundrechte und Aufmerksamkeitskokain. Und ich weiß aus eigener Anschauung, was sich hinter verschlossenen Türen bei Bürgern und Politikern manchmal abspielt. Das interessiert jedoch kaum jemanden, erst recht keine Behörde, denn da dauert es zwei Minuten, bis sich jemand auf dem Bildschirm zeigt und sagt, er sehe dort keinen Handlungsbedarf. Mir ist relativ egal, ob mich mein eigener Innenminister oder ein Vier-Sterne-General aus Übersee für bedrohlich und nicht vertrauenswürdig hält. So viel Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der USA habe ich noch. Mir ist nur nicht egal, dass das eben diese Rechtsstaatlichkeit untergräbt. Nur sollte man auch bedenken, dass Vertrauen die Währung in der Politik ist, da sich unmöglich jeder Partner in jedem Thema kompetent bewegen kann. Aber Menschen haben ja einen Anspruch darauf, so verstanden zu werden, wie sie es gemeint haben. Das kann auch kein Erzwingungsclient durchsetzen. Und ich meine, dass die Geheimdiplomatie, die zur Ostpolitik der 70er führte und zur Einheit Deutschlands, auf jeden Fall weniger risikoreich ist als ein politisches Pokerturnier mit gezinkten Karten, die noch dazu ausgespäht werden. In diesem Sinne. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

Managed Services im Film

Wir hatten an dieser Stelle schon einmal ausführlich erläutert, warum Managed Services das Internet für alle besser machen. Nicht jeder kann sich vorstellen, wie diese neuen Dienste im Netz funktionieren und was sie bewirken. Wir haben die Erläuterung deshalb mal in einem Film aufbereitet. Vielleicht hilft das, die Debatte zu versachlichen. Das Ende des freien Internets, wie es einige Netzaktivisten beschwören, steht jedenfalls nicht zu befürchten. Im Gegenteil.

Kommentare (16)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Philipp Blank: Hallo Herr Weber, wie geschrieben werden wir besonders für kleine Anbieter Möglichkeiten schaffen, Managed Services zu nutzen. Die Ausgestaltung der Angebote folgt. Allerdings bleibt jetzt erst einmal abzuwarten, welche regulatorischen Rahmenbedingungen gelten. Viele Grüße Philipp Blank ...
  • Gewinnspiele: Die genannten Beispiele machen durchaus Sinn, dennoch muss man aufpassen, dass man hier nicht irgendwann in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft landet. ...
  • Boris Schneider: Ich muss Herrn Blank einfach Recht geben. Staupunkte können nur mit enormen finanziellen Mitteln behoben werden und das würde sich einfach nicht lohnen. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

“Deutsche Wirtschaft muss Big Data nutzen” – Eindrücke von der telegraphen_lounge

Big Data war zu Anfang des Jahres noch das Schlagwort der digitalen Industrie. Große Datenmengen sollen Erkenntnisse liefern, die das Leben in unserer komplexen Welt verbessern sollten. Zwar war der Datenschutz in dieser Diskussion immer ein Aspekt, aber seit den Enthüllungen zu den Ausspähskandalen ist dieses Thema deutlich in den Fokus gerückt. weiter lesen

Kommentare (2)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Franzi: Leider liest und hört man in letzter oft davon, dass Daten im Internet nicht sichern sind. Von daher sollte man sich wirklich vorher genau überlegen, wo und wann man seine Daten frei gibt. ...
  • Boris Schneider: Wie der Artikel wunderbar verdeutlicht, geht die Nutzung von Big Data nur, wenn der Datenschutz auch gewährleistet ist. Sonst ist es für die Katz. Ich gebe meine Daten auch nicht gerne heraus, wenn sie überall dort landen, wo sie nicht landen sollen. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren