Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

“Eine gute Idee ist auch außerhalb des Silicon Valley umsetzbar” – Interview Marco Börries

140623_Büro„Bei Venture Capital geht es um Geld. Niedrig einkaufen und hoch verkaufen. Das ist das hauptsächliche Geheimnis. Und dennoch steckt mehr dahinter“, sagte unser Chef Tim Höttges in seiner Keynote bei den T-Venture Open in Berlin. Natürlich ist Geld ein wesentlicher Faktor, der es jungen Unternehmen (StartUps) ermöglicht, ihre Geschäftsideen auf den Markt zu bringen. Und das wird sich auch nicht ändern. Jedoch hat sich das Paradigma geändert. Tim Höttges stellte dies so dar: Früher gab es einen Manager mit einer Geschäftsidee. Der hat einen Businessplan erstellt. Dann hat er sich um Geld gekümmert. Und am Ende hat er die „Nerds“ angeheuert, die das Produkt dann gebaut haben. Heute kommt das Produkt zuerst. Der Nerd sitzt in der ersten Reihe. Er arbeitet an der Innovation und kümmert sich dann um das Geld. Dann kommt der Umsatz, mit dem er den Manager einstellt.

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  • Peter-Maik: Schönes Interview. Wenn ich überlege, dass ich mit 16 Jahren noch über den Bolzplatz gerannt bin und Marco Börries bereits seine erste Firma gründete.... WAHNSINN! ...
  • Steven: Ja das finde ich auch! Besonders Berlin ist dafür geeignet. Obwohl man überall ein gutes IT Startup gründen kann. Man merkt aber in Berlin, dass hier eine gewisse Szene ist. Auf Partys trifft man teilweise diese Szene und kommt dann leichter ins Gespräch. Hat man alle vor Ort, so kann man sich auch schneller mal auf ein Meeting treffen. Auch die Investoren hier kennen sich mehr mit dem Thema aus, als welche beispielsweise aus MeckPomm ... Nichts gegen MeckPomm!! ...
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Verpasst Europa die Chancen der Digitalisierung?

EuropaWährend die USA und Asien ihre wirtschaftliche Position im Netz ausbauen, verpasst Europa durch Risikofixierung, restriktive Regulierung und Passivität zunehmend den Anschluss.

Anstatt digitale Innovations- und Wachstumspotenziale wirkungsvoll zu stärken, scheint sich europäische IKT- und Netzpolitik in restriktiver Regulierung zu erschöpfen. Marktkonsolidierungen werden als Risiken betrachtet und bis in Detail von den Wettbewerbshütern geprüft. Hinzu kommen dogmatische Diskussionen zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität. Schlüsselprojekte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft, wie die Datenschutz-Grundverordnung, die Harmonisierung des TK-Marktes oder Impulse für leistungsfähige Infrastrukturen, werden dagegen verzögert oder verwässert. Auch eine aktive Einflussnahme auf internationale Gremien, die über die Regeln im Internet entscheiden, wurde lange Zeit versäumt. Was muss Europa tun, um die Chancen der Digitalisierung künftig stärker für sich zu nutzen?

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  • Michael: Wer bei der Netzneutralität zu schnell dogmatishe Diskussionen sieht, behindert entsprechend schnel digitale Innovations- und Wachstumspotenziale. Wer die vorhandenen Möglichkeiten seiner Infrastrutur nicht möglichst vollständig nutzt, sorgt selber dafür, dass Chancen der Digitalisierung nicht genutzt werden können. ...
  • rena: Die Telekom nutzt noch nicht einmal ihr eigenes Potential. Statt das machbare anzugehen und umzusetzen, wird sich in Selbstbeschränkung und Bürokratie-Plan-Wahn verzettelt. Die Telekom selbst macht aus firmenpolitischen Gründen nicht von ihren Möglichkeiten gebrauch. Sie spricht selbst z.T. von schlechter Infrastruktur und gibt vor z.T. schlechtere Infrastruktur zu besitzen als ein dritte Welt Land. Dies alles nur um weitere Fördergelder zu erhalten. Da werden Dämpfungswerte technikfremd willkürlich festgelegt und bereits installierte Ausbaustufen nicht in Betrieb genommen. Planungen werden verzögert oder so oft verändert, dass selbst die Planer keinen Plan mehr haben. Wer einmal zu unseren europäischen Nachbarn schaut, muss sich wundern das dort Breitband überhaupt verfügbar ist. Komischer weise funktioniert dies aber im Verhältnis zur z.T. katastrophalen Infrastruktur ganz gut. Jedenfalls kommt dort keiner auf die Wahnwitzige Idee ein gegenstück zum dt. Telekom DSL-Light anzubieten. Dort nuzt man flächendeckend RAM um die Leitungen zu nutzen die vorhanden sind. Die Telekom ergibt sich aber in Wunsch- und Traum-Vorstellungen was sein könnte und nicht was ist. Dieses dumme Verhalten schafft massive Verärgerung bei fast allen Kunden. Auch preislich braucht die Telekom nicht zu jammern, sie liegt auf ähnlichen Niveau wie unsere Nachbarn, gerne auch mal darüber. Wo ich der Telekom aber recht geben muss, ist die Regulierungswut die mittlerweile das Internet in Deutschland beherrscht. Hier wurde ein neues Betätigungsfeld für Paragrahenreiter und Abmahnanwälte gefunden. Ich glaube nicht, dass nur steuerliche Gründe amerikanische Internet-Großunternehmen u.a. nach Luxembourg und Irland getrieben haben, sondern besonders auch die gefürchtete deutsche Bürokratie und die Paragraphenreiterei. ...
  • SF: Ja natürlich wird die Chance verpasst - da Breitbandausbau nur dort stattfindet wo er gefördert wird oder die Konkurrenz schon unterwegs ist, guckst der Rest Deutschlands in die Röhre. ...
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Europa darf seine Zukunft nicht verspielen

EuropaIn Europa wird wieder öffentlich über die Telekommunikations- und Internetwirtschaft diskutiert – na endlich, möchte man anfügen. Nein, es geht nicht (nur) um Netzneutralität, nicht (nur) um Datensicherheit und Konsequenzen aus den Veröffentlichungen von Edward Snowden. Und es geht auch nicht um die günstigsten Telefon-Tarife im In- und Ausland, um Roaming, nicht um die preiswertesten Vorwahlen für Telefongespräche. Es geht diesmal um den Kern dieser Industrie, in der Europa einmal führend war. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Branche. Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einer Studie untersucht, welchen potenziellen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt Bereiche wie Cloud-Technologie, Big Data, mobiles Internet, Cyber-Security oder auch das Internet der Dinge leisten kann. Auf mehrere hundert Milliarden wird der Beitrag taxiert. weiter lesen

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  • Uwe: Fr. Merkel hat es auf den Punkt gebracht, besser kann man es nicht ausdrücken. Gute europäische Industriepolitik hatten wir in den 90ern, bspw. die Programme JESSI und Eureka. Die Programme haben Europa in den damaligen Schlüsseltechnologien entscheidende Impulse gegeben. Nicht umsonst hatte Europa die Marktführerschaft beim digitialen Mobilfunk inne, die modernsten Netze und Endgeräte. Das meiste davon aus europäischer Produktion. Und: Die zugrunde liegenden und heute noch gültigen Standards hat Europa ganz wesentlich geprägt. ...
  • Frank: Europa sollte den Ausbau von Breitbandverbindungen weiter fördern. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland weit dahinter. Wie sollen es unsere Internet Startups mit der Konkurrenz aus Übersee mithalten wenn neue Geschäftsmodelle nicht entwickelt werden können da es zu geringe Übertragungskapatizäten gibt? ...
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Die WM im Internet: Fußball live erleben, wo und wann man will

FussballImmer schon waren Fußball-Weltmeisterschaften auch Medienereignisse. Die deutsche WM-Geschichte beginnt ja eigentlich erst mit Herberts Zimmermann berühmter Radio-Reportage von 1954 („Sechs Minuten noch im Wankdorfstadion in Bern – keiner wankt.“; übrigens mittlerweile fast komplett bei YouTube). Und auch wer wie ich knapp 30 Jahre nach Bern geboren ist, hat viele frühe Fußball-Stunden mit dem Hörfunk verbracht. Noch 1982 habe ich in der „Nacht von Sevilla“ wegen der späten Anstoßzeit heimlich am Kofferradio unter der Bettdecke gelauscht, wie Deutschland im Halbfinale gegen Frankreich einen 1:3-Rückstand in der Verlängerung aufholt und dann im Elfmeterschießen gewinnt. Ich war so übermüdet, dass ich am nächsten Tag nicht mehr wusste, ob ich das Ergebnis vielleicht nur geträumt hatte.

Gegen Müdigkeit bei nächtlichen Übertragungen hilft die Technik auch im Jahr 2014 noch nicht. Aber pünktlich zur WM in Brasilien sind auch die Bilder endgültig mobil geworden. weiter lesen

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Das Sony Xperia Z2 in Mehl paniert

Das Xperia Z2 ist das neue Smartphone-Flaggschiff von Sony Mobile mit einem 13,2 cm (5,2“) Full-HD Display. Die 20,7 Megapixel-Kamera und ein im Vergleich zu anderen Smartphones 30 Prozent größer Sensor ermöglichen gestochen scharfe Fotos auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

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