Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Europa darf seine Zukunft nicht verspielen

EuropaIn Europa wird wieder öffentlich über die Telekommunikations- und Internetwirtschaft diskutiert – na endlich, möchte man anfügen. Nein, es geht nicht (nur) um Netzneutralität, nicht (nur) um Datensicherheit und Konsequenzen aus den Veröffentlichungen von Edward Snowden. Und es geht auch nicht um die günstigsten Telefon-Tarife im In- und Ausland, um Roaming, nicht um die preiswertesten Vorwahlen für Telefongespräche. Es geht diesmal um den Kern dieser Industrie, in der Europa einmal führend war. Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Branche. Die Unternehmensberatung McKinsey hat in einer Studie untersucht, welchen potenziellen Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt Bereiche wie Cloud-Technologie, Big Data, mobiles Internet, Cyber-Security oder auch das Internet der Dinge leisten kann. Auf mehrere hundert Milliarden wird der Beitrag taxiert. weiter lesen

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  • Uwe: Fr. Merkel hat es auf den Punkt gebracht, besser kann man es nicht ausdrücken. Gute europäische Industriepolitik hatten wir in den 90ern, bspw. die Programme JESSI und Eureka. Die Programme haben Europa in den damaligen Schlüsseltechnologien entscheidende Impulse gegeben. Nicht umsonst hatte Europa die Marktführerschaft beim digitialen Mobilfunk inne, die modernsten Netze und Endgeräte. Das meiste davon aus europäischer Produktion. Und: Die zugrunde liegenden und heute noch gültigen Standards hat Europa ganz wesentlich geprägt. ...
  • Frank: Europa sollte den Ausbau von Breitbandverbindungen weiter fördern. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland weit dahinter. Wie sollen es unsere Internet Startups mit der Konkurrenz aus Übersee mithalten wenn neue Geschäftsmodelle nicht entwickelt werden können da es zu geringe Übertragungskapatizäten gibt? ...
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Die WM im Internet: Fußball live erleben, wo und wann man will

FussballImmer schon waren Fußball-Weltmeisterschaften auch Medienereignisse. Die deutsche WM-Geschichte beginnt ja eigentlich erst mit Herberts Zimmermann berühmter Radio-Reportage von 1954 („Sechs Minuten noch im Wankdorfstadion in Bern – keiner wankt.“; übrigens mittlerweile fast komplett bei YouTube). Und auch wer wie ich knapp 30 Jahre nach Bern geboren ist, hat viele frühe Fußball-Stunden mit dem Hörfunk verbracht. Noch 1982 habe ich in der „Nacht von Sevilla“ wegen der späten Anstoßzeit heimlich am Kofferradio unter der Bettdecke gelauscht, wie Deutschland im Halbfinale gegen Frankreich einen 1:3-Rückstand in der Verlängerung aufholt und dann im Elfmeterschießen gewinnt. Ich war so übermüdet, dass ich am nächsten Tag nicht mehr wusste, ob ich das Ergebnis vielleicht nur geträumt hatte.

Gegen Müdigkeit bei nächtlichen Übertragungen hilft die Technik auch im Jahr 2014 noch nicht. Aber pünktlich zur WM in Brasilien sind auch die Bilder endgültig mobil geworden. weiter lesen

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Das Sony Xperia Z2 in Mehl paniert

Das Xperia Z2 ist das neue Smartphone-Flaggschiff von Sony Mobile mit einem 13,2 cm (5,2“) Full-HD Display. Die 20,7 Megapixel-Kamera und ein im Vergleich zu anderen Smartphones 30 Prozent größer Sensor ermöglichen gestochen scharfe Fotos auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.

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Tarife für ländliche Gebiete – so lief der Kundenworkshop

Workshop

Es war ein Experiment. Natürlich sprechen wir mit unseren Kunden über ihre Bedürfnisse und natürlich betreiben wir intensive Marktforschung. Aber noch nie zuvor hatten wir Kunden öffentlich über unser Blog eingeladen, mit uns über die Gestaltung unserer Tarife zu sprechen. Konkret: über Call & Surf Comfort via Funk, unsere Tarife für ländliche Gebiete. Entsprechend gespannt waren wir, was uns bei unserem gestrigen Workshop in Bonn erwarten würde. Denn die Diskussion über diese Tarife begleitet uns schon lange und wird gerade auch hier im Blog sehr intensiv geführt. So viel vorweg: Die Debatte war auch gestern intensiv, aber immer konstruktiv und fair. Das, so war mein Eindruck, haben auch alle Teilnehmer so empfunden. weiter lesen

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  • Müller: Hallo Habe in einem Forum die Krönung aller Aktionen der Telekom lesen müssen: Dort wurde einem Kunden mit LTE gekündigt, damit er nach viel Ärger und Beschwerden einen teureren neuen Tarif abschließen musste mit einem Datenvolumen von wieder 30 GB -> wird dies jetzt nach und nach bei allen durchgezogen? …. Sollte man solche Aktionen nicht unbedingt unterbinden, indem man z.B. den alten Tarif einfach wieder reaktiviert wird? Die Telekom war für mich bisher sehr zwiespältig, aber dies zeigt ein eindeutiges extrem schlechtes Bild. ...
  • Kränzle: Ich bin seit Jahren Telekom Kunde sowohl Mobil als auch Festnetz. Da ich aber jetzt in eine Ländliche Gegend ziehe bin ich auf LTE angewiesen und mich haben die aktuellen Tarife sehr abgeschreckt. Maximum 30 GB und das für 50€ und danach 380kbits? Das mag vll für normal Verbraucher Sinn machen aber was ist mit den Leuten die mehr im Internet sind z.B. für die Gamer Fraktion oder Beruflich? Da bringen einen dann die 100000 kbit/s auch nichts . Man sollte schon mal daran denken in der heutigen zeit wo alles über Internet läuft an 100GB+ Tarife nachzudenken oder wenigstens die Drossel auf 2Mb/s zu erhöhen. Auch wenn es nur 5% sind die auf dem Land leben sollte man dennoch an solche potenziellen Kunden achten und auch eine Freude machen, denn man kann ja nichts dafür da man auf dem Land lebt. ...
  • Andreas Kadelke: Wir hatten über unser Blog eingeladen. Und das war das genannte Kriterium: "Als Teilnehmer wünschen wir uns Kunden, die selbst in ländlichen Gebieten leben und den Tarif Call & Surf Comfort via Funk nutzen – oder ein ähnliches Produkt der Konkurrenz ;-)" ...
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Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

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  • Müller: Bei wirklich ländlichen Gegenden, wo im Umkreis von 20 km keine Stadt in der Nähe ist, würde ich mich nicht beschweren, und würde ich es auch vollkommen verstehen, das man hier nicht ausbaut. ...
  • Müller: Ich würde ja gern wissen, ob die Telekom auch Kunden eingeladen hat, die gar nicht wirklich auf dem Land leben, sondern z.B. in einer Stadt mit zwei Gewerbegebieten, und trotzdem LTE haben. Denn LTE soll ein Ersatz für ländliche Gegenden sein. Dafür haben alle ländlichen Orte im Umkreis mit nicht mal 1000 Einwohnern DSL, wie sich das lohnen kann frag ich mich. Das bedeutet konkret, in der gesamten Stadt, im Gewerbegebiet und überall in der Nähe gibt es DSL mit bis zu 16 Mbit, nur hört es plötzlich und unerwartet in meiner Straße auf. Somit hat eine komplette Siedlung kein DSL (nur LTE), und niemand versteht dies. Zum Teil wird wohl leider LTE genutzt, um den teureren Ausbau des vorhanden Netzes zu blocken! Nur wenn es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, baut man aus, denn alle Kunden bekommen sofort einen analogen Telefonanschluss, weil dies kann man einklagen ! ...
  • Thomas Kreß: Dass mit dem nicht verständlichen Ausbau bzw. sogar Rückbau kann ich so für unseren Ort bestätigen. In unserem Wohngebiet wurde der ursprüngliche Vollausbau mit VDSL immer mehr zurückgebaut. Man kann es auf der Ausbaukarte direkt verfolgen, wie es von Strasse zu Strasse weniger wird. Gleichzeitiger wird dann wohl "umgeklemmt", um schwerpunktmässig andere Kunden zu versorgen, die wohl- aus welchen Gründen auch immer - versorgt werden sollen. "Pecunia non olet" ...
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