Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Die digitale Brieftasche kommt – Polen macht den Anfang

Kasse (flickr/ frau-Vogel)Es geht weiter beim Thema mobile Payment. Unser Tochterunternehmen T-Mobile in Polen (PTC) bringt mit MyWallet die erste wirklich digitale Brieftasche in Europa auf den Markt. Dass die Kollegen die ersten sind liegt daran, dass dort der Markt schon ein Stück weiter ist. In sehr vielen Geschäften gibt es bereits die für das mobile Bezahlen nötigen NFC-Terminals (Near Field Communication), die einen kontaktlosen Austausch zwischen Handy und Kasse ermöglichen. Bis Ende des Jahres sollen es schon 100.000 Terminals sein. Eine ganze Menge im Vergleich zu Deutschland, wo es erst ca. 1.000 sind. NFC-Karten akzeptieren mittlerweile sogar schon alle großen Supermärkte in Polen. Unsere Nachbarn scheinen als innovatives und technikaffines Volk solchen Neuerungen gegenüber sehr aufgeschlossen zu sein.

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Kommentare (10)

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  • Forexchef: Ich freue mich über die digitale Brieftasche und benutze jetzt schon CashGo on der SK. Leider haben noch einige kleinere Geschäfte und Restaurants ein Problem mit der Handhabung. ...
  • Rainer: Hallo Frank, ich habe auch vor einiger Zeit davon gehört, glaube mich aber zu erinnern, dass dies in Deutschland kein großes Problem ist. Es geht dabei wohl um das elektronische Auslesen der RFIDs. Bei der Geldbörse wird dann wohl einfach eine Alumiunium-Legierung eingearbeitet sein, die das Auslesen verhindert. ...
  • Frank: Ich habe in dem Zusammenhang eine ganz andere Frage, die mir vielleicht jemand hier beantworten kann. Ich habe vor kurzem die Werbung für eine Geldbörse gesehen, die eine Art Schutz vor dem Ausspähen der Kreditkartendaten bietet. Ist da was dran? Ist es möglich Kreditkarten auszuspähen und kommt sowas in Deutschland vor? ...
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Video: René Obermann erläutert Milliarden-Investitionen

Die Telekom will in den kommenden drei Jahren fast 30 Milliarden Euro investieren. Einen großen Teil davon in den Ausbau der Netze in Deutschland und den USA. Das hat Vorstandschef René Obermann auf dem Kapitalmarkttag der Telekom bekannt gegeben. Auf dieser Veranstaltung werden Aktien-Analysten oder Fondsmanagern die Planungen des Unternehmens erläutert.

In Deutschland will die Telekom den Ausbau des LTE-Netzes vorantreiben, aber auch den Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser und der Vectoring-Technologie – jeweils auf Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. weiter lesen

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  • ztfzt: Wie wärs mit einer Milchmädchenrechnung? 30.000.000.000 (dreissig Milliarden Euro) sind gegeben. 80.000.000 Millionen Bewohner dieser BRD sind auch gegeben. Wenn man also die Auslandsspirenzien wegläßt, werden also für jeden Bundesbürger 375 Euro investiert. Also lassen wir die Auslandspirenzien mal weg. Bleiben vielleich noch 150 Euro pro Bundesbürger übrig (Wir wissen bescheid, anders machts die Berliner Sbahn auch nicht) Von 150 Euro wollen die Telekomiker mit mein seit 3 Jahren bestellten VDSL 50 Anschluss bereitstellen? Was ist mit den Ausbauinteressen Glasfaser FTTx ? Hab ich mich auch schon seit genau 2 Jahren in der Liste. Die Server gibt es nicht mehr, aber die Liste müsste ja noch existieren, oder? Zugegeben, ich finde mich schon ein bisschen frech so zu formulieren. Allerdings, sollte das ein Zeichen sein, wenn die Bestandskunden schon anfangen damit, den Laden innerlich umzukrempeln. MFG ...
  • Michael: Ja, die Telekom geht sicherlich einen ihr passenden und damit für sie selbst richtigen Weg, indem sie den Kabelnetzanbietern mit Vectoring usw. versucht, mehr als bisher entgegenzusetzen. Es ist grundsätzlich auch gut, wenn investiert wird. Dass es immer Leute gibt, denen es nicht schnell genug gehen kann, ist menschlich. Ziele zu haben gehört zum Menschsein. Dass dabei auch mal über die Stränge geschlagen wird, hängt stark mit der Entwicklung und Umgebung derjenigen zusammen, welche dies tun. Aber: Es ist nicht zu verkennen, dass der gerade heiß diskutierte Teil der geplanten Investitionen vor allen Dingen den hilft, die schon gute Möglichkeiten haben. (Allerdings bei der Konkurrenz.) Diejenigen, die immer noch nur recht eingeschränkt die Möglichkeiten des Internets nutzen können, werden hier wohl öfters mal wieder vergessen. Denn auf dem flachen Land gibt es oft kein Kabelnetzanbieter, dem etwas entgegen zu setzen ist. Dort kommt man außerdem oft mit VDSL und Vectoring nicht weit, weil die Entfernungen dafür zu groß sind. Wenn die Betroffenen Pech haben, fallen sie in ihren Möglichkeiten noch weiter zurück, sobald VDSL und Vectoring in den Ballungszentren umfangreich im Einsatz isnd, weil sich ggf. mehr Anbieter an den Bandbreiten orientieren, die mit VDSL und Vectoring möglich sind. Damit ist man dann mit LTE oder anderen, gleich oder mehr eingeschränkten Zugangsmöglickeiten im Vergleich dann noch langsamer im Internet unterwegs. Was die Investitionsmittel angeht: Kein anderes Unternehmen hat in Deutschland aber auch immer noch einen so großen Marktanteil. Genügend Betroffene gerade in ländlichen Gegenden werden aber nur als Telefoniekunden akzeptiert und warten schon länger als ein Jahrzehnt darauf, dass die Festnetztechnik bei ihnen auch mal eine zeitgemäße Internet-Anbindung mit vernünftiger Bandbreite bietet. Außerdem: "jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber" - was soll das heißen? Konnte die Telekom irgendwo nicht investieren, weil die Mitbewerber kein Pläne der vorhandenen Infrastruktur herausgegeben haben, Schaltverteiler nicht genutzt werden konnten usw.? Wenn, dann also schon: "jahrelange Unterversorgung durch als Akteure im Breitband-Markt"... ...
  • Lelala: Die Deutsche Telekom geht konsequent den richtigen weg: Hin zu mehr Investitionen - auch wenn das einigen Leuten (insbesondere Heise-Forum-Nutzern) nicht schnell genug gehen mag, ist es richtig und wichtig (für den Fortschritt Deutschlands), dass die Telekom diese massiven Investitionen stemmt. Entscheidend ist v.a. eins noch: Kein anderes Unternehem gibt so hohe Investitionsmittel für Infrastruktur frei, wie die Telekom. Man kann die langfristige Weitsicht und Expertise von Hr Obermann nur begrüßen, und hoffen dass er sich von all den Leuten, die nur Seitenhiebe verteilen (wollen), nicht von der langfristigen Strategie ablenken lässt. (Als jemand, der jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber zu leiden hatte, kann ich heute wirklich beurteilen wie wichtig es ist, die richtigen Entscheidungen bei Infrastruktur & Co durchzuziehen) ...
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Blogger testen das Samsung Galaxy S III LTE

Bild: all about SamsungZur IFA in Berlin hatten wir Euch das Samsung Galaxy S III LTE vorgestellt. Mein Kollege Ralf Wilking hatte damals im YouTube-Video vor allen Dingen demonstriert, wie schnell Up- und Download im LTE-Netz der Telekom funktionieren. Zwischenzeitlich haben wir das Smartphone einigen Bloggern zur Verfügung gestellt, die es auf Herz und Nieren testen konnten. Deren Berichte möchte ich Euch nicht vorenthalten. Könnte ja sein, dass der eine oder andere vor Weihnachten auf der Suche nach einem passenden Endgerät noch ein wenig Hilfestellung benötigt. weiter lesen

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  • Allnetflats-in-Deutschland.de: Wenigstens verbaut Samsung technische Komponenten, die auch europäische LTE-Frequenzen nutzen können und leistet sich nicht einen solchen Fauxpas wie Apple ... ...
  • Hartmann: Mit Lte 4G schnell zu surfen ist super.....einziger kleiner Wehmutstropfen ist, das dass schnelle surfen auch seinen Preis hat im Vergleich zu den Allnet Flats mit HSPA... Aber sicherlich wird sich auch bald bei den Lte-Tarifen preislich was tun.... ...
  • Ingolf: Ich kann mich den Ausführungen zum Samsung Galaxy S III LTE nur anschließen, das Smartphone steht an der Spitze der LTE fähigen Smartphone Rangliste. Wenn man bedenkt, dass LTE noch am Anfang seiner Leistungsfähigkeit steht können wir mit einem entspannten Lächeln in die Zukunft blicken und uns an all der kommenden Spaßware der Hersteller erfreuen. Wirklich ein gelungenes Smartphone! Habe aber soeben gelesen, dass die Gesamte Galaxy Produktreihe ein Sicherheitsproblem hat, mal sehen wie Samsung dies lösen wird. ...
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Vectoring spart Zeit und Geld beim Breitbandausbau/ Video zur telegraphen_lounge

Einen megaschnellen Breitbandanschluss bis in die eigene Wohnung, das wünscht sich verständlicher Weise fast jeder Bürger. Nicht nur für den spaßigen Zeitvertreib am Rechner, sondern auch, um technologischen Fortschritt beispielsweise aus dem Bereich eHealth nutzen zu können. Damit meint man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur medizinischen Versorgung. Auch die Politik versteht, dass eine gute Infrastruktur, die die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit eines Landes verbessert, nicht nur aus Bahn- und Straßennetzen, sondern auch aus leistungsfähigen Datennetzen bestehen muss. Daher will die Bundesregierung im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie erreichen, dass bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können.

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  • Michael N.: Hallo, wir haben 2013 und ich komme aus Hamburg. wann kommt hier FTTH? ...
  • www.IGDSL.net: Es ist nicht länger hinzunehmen, dass ständig nur in den Großstädten investiert wird und die ländlichen Gebiete und Vororte von Städte bis heute nicht oder nur schlecht versorgt sind. Siehe z.B. www.IGDSL.net - Jedes Haus besitzt hier einen "Kupferanschluß", wie reden also nicht über einen Flecken JWD. Trotzdem blockiert die Deutsche Telekom wo sie nur kann und kommt hier Zahlen um die Ecke, die für Experten nicht nachvollziehbar sind. Und UMTS / LTE / SAT sind eben keine Alternativen bei den heutigen Konditionen. Wir plädieren für eine gestzlich garantierte Grundversorgung von min 2 MBit/s. Internet ist heute wie Strom, Telefon und Wasser ein Grundanspruch der Bürger. ...
  • Michael: Ich hänge an einem FTTB-Anschluss. Das bedeutet aber selbst 2012 noch immer: Mehr als ISDN (und der für Privat hier nicht bezahlbare 2-Mbit/s-Anschluss) ist nicht drin. Es werden also selbst bei der Telekom die vorhandenen Möglichkeiten nicht genutzt... ...
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telegraphen_lounge „Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?“

Die Bundesregierung hat ein ehrgeiziges Ziel: Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie sollen bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können. Technisch ist der Ausbau zwar realisierbar, jedoch droht das ehrgeizige Projekt angesichts der erforderlichen Milliardeninvestitionen zu scheitern. Mit bis zu 80 Milliarden Euro rechnen Experten für ein flächendeckendes Glasfasernetz bis in die Haushalte. Deutlich günstiger wird der Glasfaserausbau, wenn er nicht flächendeckend bis zu den Wohnungen, sondern primär bis zu den Kabelverzweigern, den grauen Kästen in den Straßen, erfolgt. Durch die Kombination mit Vectoring, dem “Turbo für das Kupfernetz“, könnten Haushalte Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s nutzen. Aber können Techniken wie Vectoring den Glasfaserausbau bis in die Wohnungen tatsächlich ersetzen? Welche Grundlagen müssten dafür geschaffen werden und welche Investoren bauen dann wann aus?

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  • NGN: ... es wäre schön wenn einfach mal das angefangene zu Ende gebracht würde... In den VDSL Städte fand doch nur nur ein Teil Ausbau statt. Das gleiche findet jetzt auch beim FTTH Ausbau statt, und schon wieder werden Kunden enttäuscht, weil Sie in der falschen Strasse wohnen. ---- Wenn VDSL2 Vectoring Ausbau dann bitte richtig ! ---- ...
  • Silver_Bear: "Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?" Ja anscheinend gar nicht. DSL überall über 6MBit oder LTE- bzw. HSDPA-Tarife ohne "SSD", "Fair-Use-Policy" oder auch "Volumenbegrenzung", wenigstens für dünn besiedelte Gegenden, sind ja nach wie vor komplett nicht vorhanden. Also liebe Telekom, rede nicht von Dingen, die entweder A) nicht existieren oder B) von denen du keine Ahnung hast. Oder sogar Situationen wie diese, bei denen beides zutrifft. Ein gernervter DSL-Light-(Zwangs-)User ...
  • Michael: Ohne FTTH kein umfassendes Cloud-Computing. Da hilft auch kein mit Vectoring aufgebohrtes VDSL. Also entweder beim Web 2.0 stehen bleiben oder eben investieren. Außerdem: Entweder ist der Wettbewerb doch nur hinderlich (wie hier bei Vectoring für die VDSL-Anschlüsse) und sollte dann gleich abgeschafft werden (also wieder zurück zu einem einzigen, ggf. verstaatlichten Netzbetreiber) oder es wird weiter auf den Wettbewerb gesetzt. Dies verhindert aber bestimmte Sonderwege für einzelne Unternehmen - wie eben den Ausschluss anderer VDSL-Anbieter wegen der Vectoring-Technologie. Zwar sind die Unterschiede bei den Investitionskosten zwischen der VDSL mit Vectoring und FTTH groß, aber die Leistungunterschiede sind es ebenfalls. ...
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