Aktuelle Beiträge in der Rubrik Konzern

Die Telekom und der Geheimdienst

NSA und BND

Williger Helfer, gezwungener Dienstleister oder unfähiger Verhinderer. Die Rolle der Telekom in der Geheimdienstaffäre rund um die NSA wird oft wenig schmeichelhaft beschrieben. Sicher, wir haben uns sehr früh exponiert. Unser Vorstand hat umfassende Überwachungsmaßnahmen klar kritisiert. Damit provoziert man auch Gegenfragen. Die Bewertung unserer Rolle sollte sich jedoch an Fakten orientieren. Und die lassen sich ganz einfach aus der geltenden Gesetzeslage ableiten. weiter lesen

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  • Nobody: Ich denke die Telekom versteht bei der Argumentation die Perspektive des Kunden nicht. Für den Kunden gibt es nur zwei Möglichkeiten: 1. Ich bin "Terrorist" 2. Ich bin kein "Terrorist" Im Fall 1: Als Terrorist meide ich natürlich Telekomunikationsunternehmen die besonders viel und gerne mit "Sicherheitsbehörden" kommunizieren. Ich weiß selbstverständlich auch, wie ich Mails (PGP) und Festplatten (Truecrypt) verschlüssele und im Internet (Tor) anonym unterwegs bin. Und mit meinem Bruder (wie in Paris) unterhalte ich mich dann evtl. doch lieber offline über Anschlagspläne als übers Internet. Die Überwachung bringt also herzlich wenig. Im Fall 2: Ich bin eben kein Terrorist, warum soll der BND, die NSA, der GCHQ, der Verfassungsschutz oder eine sonstige Spitzelbehörde meine Daten auswerten? Für die nationale Sicherheit, zur Verbrechensbekämpfung, bringt es alles nichts, ich mache ja nichts verbotenes. Aber was bringt mir die Überwachung? -Private Mails an meine Frau kursieren bei Geheimdiensten. -Einreiseverbote weil ich die falsche Website besucht habe. -Unberechtigte Abmahnungen von Kriminellen die Zeit, Nerven und Geld kosten. -Einen Eintrag auf der "Extremistenliste" weil ich nach Verschlüsselung Tor oder Tails gesucht habe. ... Welcher normale Mensch will das denn? Also die einfache Frage: Warum sollte irgendein Kunde irgendeines Telekommunikationsanbieters wollen, dass er ihn überwacht oder bei der Überwachung hilft? Wenn es Ihnen wirklich um Ihre Kunden geht, muss die Devise sein wirklich nur das absolut unvermeitliche zu tun wozu man gesetzlich gezwungen ist. Im Zweifelsfall kann man solche unterschiedlichen Gesetzesauslegungen auch mal gerichtlich klären lassen (zur Not bis vors Verfassungsgericht, das G10-Gesetz wäre ja nicht das erste Gesetz was dort kassiert wird). Dann hätte die Telekom wirklich starke Argumente. Aber erst die extrem dünne und für normale Menschen nicht nachvollziehbare Logik der Geheimdienste zu übernehmen und das nicht mal in Frage zu stellen und später zu behaupten man hätte ja keine andere Wahl... Das ist eben nicht glaubwürdig und führt zu Spekulationen was wirklich dahinter steckt. Bei der Argumentation "Wir müssen abwägen zwischen berechtigtem Interesse der Sicherheitsbehörden und Datenschutz und Privatsphäre ..." stelle ich mir die Frage "Wieso muss die Telekom das?" Bei der Überwachung schieben Sie die Verantwortung doch auch auf den Gesetzgeber. Kümmern Sie sich doch ausschließlich um Ihre Aufgabe: Kunden eine ordentliche, schnelle und sicherere Kommunikationsmöglichkeit zu bieten. Terrorismusabwehr, Staatssicherheit, Wirtschaftsspionage, Drohnenkrieg... sind nicht Ihre Aufgabe, überlassen Sie das doch bitte den "Sicherheitsbehörden". Die kümmen sich schließlich auch nicht um Datenschutz und Privatsphäre der Überwachungsopfer, oder eben auch nur soweit sie dazu gesetzlich so gerade eben verpflichtet sind. ...
  • Philipp Blank: Besten Dank für Ihre interessante Interpretation der Rechtslage. Unsere ist eine andere. Freiheit und Sicherheit werden immer in einem gewissen Konflikt stehen. Deshalb ja auch die teilweise hitzigen Debatten um Vorratsdatenspeicherung, Verbot von Verschlüsselungen etc. Die Telekom hat sich in diesen Debatten positioniert (siehe bspw. auch unser heute veröffentlichtes Zehn-Punkte-Programm). Sicher werden wir niemals allen (teilweise extremen) Anforderungen gerecht werden. Wogegen ich mich wehre, ist die Attitüde: "Die Telekom sagt nichts. Und wenn doch, dann nicht das, was ich hören will." ...
  • Mutti: Unsinn --> Oh ja, das überzeugt. Tischplatte beißen? Ohne diese Verpflichtung hätten wir --> Ihre oben eingefügten Gesetzestexte beweisen leider diese "Verpflichtung" ihrerseits nicht. Nach Martins Ausführungen stellt sich Ihnen nun die Sachlage sicher etwas deutlicher dar. Tschüss. ...
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Telekom-hilft und der Plüschesel

Esel+(2)Mit einem ganz und gar nicht alltäglichen Kundenfall hatte Telekom-hilft Anfang Januar zu tun. Unser Kollege Kevin musste in diesem Fall mal nicht eine klassische Anfrage zu Anschluss, Tarif oder Störung bearbeiten, sondern sich einem sehr menschlichen Fall widmen, den er gerne gelöst hat. Und er musste feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, bei der Telekom einen Esel zu finden ;-)

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  • Stefan Werl: Ich hätte noch einen Paulchen Panther bei mir im Schrank. Kennt den noch jemand? ;-) ...
  • René: wow Stef, Danke für diesen wertvollen Beitrag.... Schöne Geschichte, eben doch der beste Laden ;) ...
  • clemens: Wir haben auf 61qm ein Kind gezeugt. Ich Weiss ja nicht, wieviel Platz ihr dafür braucht. Und in einer Großstadt eine bezahlbare Wohnung zu finden geht auch. Haben nun, da unser kleiner racker mit fast 4Jahren ein zimmer braucht, eine große Wohnung. Mein Einkommen liegt knapp über Mindestlohn und es geht. Und VDSL 50000 nenne ich mal schnell. MfG Clemens ...
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Frauchen und Poldi sehen fern

Blog-web-2c-Unbenannt-1

Fernsehen gehört immer noch zu den liebsten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Und bald vielleicht auch zu denen seines besten Freundes. Denn: Das Fernsehen für den Hund ist da. Seit Mitte November gibt es über Entertain den amerikanischen Sender Dog TV.

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  • H.-Joachim Wust: Ich glaube das Ganze ist eine Spinnerei. Auf Grund der Display-Technik können Hunde Fernsehbilder nicht wahrnehmen. Die Bild- und auch die Pixelwechselfrequenz ist auf menschliches Sehen abgestimmt. Für Hunde, bei denen das Sehen ganz anders funktioniert, ist ein Fernsehbild nur ein chaotisches Flimmern von Licht Reflexen, mit denen ein noch so intelligenter Hund nichts anfangen kann. Dazu müsste der Bildaufbau ganz anders organisiert sein. Das sieht man daran, dass bei Filmbildern, die ja in schneller Folge als Stehbilder projiziert werden, ein Hund wirklich reagiert. ...
  • Werner: Ich würde vielleicht dem Hund noch eine tüte Chips dazu legen, dann macht das ganze auch erst Sinn... NE, Spaß beiseite - ich glaube TV Programme für Hunde braucht man nicht wirklich, geht besser mit dem Hund spazieren. ...
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Virtueller Copilot bei der Rallye Dakar

Blog-web-167Die Rallye Dakar ist das wohl härteste Rennen der Welt. Ursprünglich ging es von Paris nach Dakar, 2009 wurde die Wüstenrallye allerdings aus Sicherheitsgründen nach Südamerika verlegt. Seitdem heizen die Fahrer wagemutig über Strecken durch Argentinien und Chile. Dort mitzufahren reizt sicher viele. Die Wahnsinnstour durch 9.000 Kilometer Sanddünen, Gebirgsschluchten und sengende Hitze wagen allerdings nur die, die die Höchstbelastung für Fahrer, Team und Material auch wirklich aushalten. So zum Beispiel das Dream Dakar-Team von Ali Gharib, das am 4. Januar 2015 mit an den Start geht. Mit ins Cockpit nimmt das Team diesmal auch seine Fans. Zumindest virtuell.  Über die Cloud-Anwendung TeamLike können diese während der gesamten Rallye mit den Fahrern kommunizieren, online mitfiebern und somit ein bisschen Rallye Dakar Feeling schnuppern.

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Vernetzte Helfer sorgen für entspanntes Weihnachtsshopping

Blog-web-Unbenannt-1Es ist schon der 10. Dezember und Frau Vollmar hat noch kein einziges Weihnachtsgeschenk im Sack. Auch wenn ich es mir jedes Jahr vornehme, schaffe ich es nicht, mein Weihnachtsshopping zu Zeiten im Jahr zu erledigen, wo das Stresslevel nicht noch zusätzlich durch fieses Wetter und volle Städte erhöht wird. Ich empfinde es schon als anstrengend genug, eine gute Geschenkidee für jeden meiner Lieben zu produzieren. Schön, dass es da aus unserem Haus ein paar „vernetzte Helfer“ gibt, die mir zwar die Geschenkentscheidung nicht abnehmen, aber vielleicht die Besorgung der Geschenke ein wenig erleichtern könnten.

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  • ale: HomeTalk App – Kompatibilitätsliste für Android Smartphones. Stand 08/2012 Scheint ja aktuell zu sein? Und die sollten ja mittlerweile alle positiv getestet worden sein :-) oder die Uhr ist stehen geblieben. ...
  • alex: Unter dem link ist die Frage "ob Ihr Smartphone geeignet ist." nicht vorhanden/beantwortet Lieber Telekom Kunde bitte beachten Sie: HomeTalk ist nur mit einem IP basierten Anschluss der Telekom nutzbar. HomeTalk wurde für verschiedene Smartphones positiv getestet. Bitte prüfen Sie im Telekom Hilfe-Portal , ob Ihr Smartphone geeignet ist. Der Einsatz von HomeTalk auf nicht empfohlenen Smartphones ist http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/faq-394907683 möglich, kann aber zu Qualitätseinbußen in der Sprachqualität führen. ...
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