Alle Artikel zum Schlagwort "Netzausbau"

Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

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  • Müller: Bei wirklich ländlichen Gegenden, wo im Umkreis von 20 km keine Stadt in der Nähe ist, würde ich mich nicht beschweren, und würde ich es auch vollkommen verstehen, das man hier nicht ausbaut. ...
  • Müller: Ich würde ja gern wissen, ob die Telekom auch Kunden eingeladen hat, die gar nicht wirklich auf dem Land leben, sondern z.B. in einer Stadt mit zwei Gewerbegebieten, und trotzdem LTE haben. Denn LTE soll ein Ersatz für ländliche Gegenden sein. Dafür haben alle ländlichen Orte im Umkreis mit nicht mal 1000 Einwohnern DSL, wie sich das lohnen kann frag ich mich. Das bedeutet konkret, in der gesamten Stadt, im Gewerbegebiet und überall in der Nähe gibt es DSL mit bis zu 16 Mbit, nur hört es plötzlich und unerwartet in meiner Straße auf. Somit hat eine komplette Siedlung kein DSL (nur LTE), und niemand versteht dies. Zum Teil wird wohl leider LTE genutzt, um den teureren Ausbau des vorhanden Netzes zu blocken! Nur wenn es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, baut man aus, denn alle Kunden bekommen sofort einen analogen Telefonanschluss, weil dies kann man einklagen ! ...
  • Thomas Kreß: Dass mit dem nicht verständlichen Ausbau bzw. sogar Rückbau kann ich so für unseren Ort bestätigen. In unserem Wohngebiet wurde der ursprüngliche Vollausbau mit VDSL immer mehr zurückgebaut. Man kann es auf der Ausbaukarte direkt verfolgen, wie es von Strasse zu Strasse weniger wird. Gleichzeitiger wird dann wohl "umgeklemmt", um schwerpunktmässig andere Kunden zu versorgen, die wohl- aus welchen Gründen auch immer - versorgt werden sollen. "Pecunia non olet" ...
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Netzausbau: Erste Vectoring-Städte gehen an den Start

vectoringDie Telekom Netzoffensive nimmt weiter Fahrt auf: Die ersten zehn Vectoring-Städte sind an den Start gegangen. Vectoring ist eine neuartige Technologie, die den Datenströmen auf dem Kupferkabel zwischen Multifunktionsgehäuse und der Wohnung des Kunden Beine macht – oder konkret: die Bandbreite auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download erhöht. Im Upload sind bis zu 40 Mbit/s drin.

Im ersten Schritt können die Kunden in den zehn Ortsnetzen VDSL mit einer Brandbreite bis zu 50 Mbit/s buchen. weiter lesen

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  • t-com_oldie: Sorry Leute, so lang die Server der Web-Seiten auf der Bremse stehen ist die Unterhaltung überflüssig. Von der zugesagten Geschwindigkeit kommt meistens nur die Hälfte an. Und seit Ihr wirklich der Meinung 100 oder 200 ist wirklich nötig? Ist wie auf der Autobahn 500 PS aber nur 120 km/h fahren können. Zu verstopft. MEHR SPAMABWEHR und stabile 25000 für alle. ...
  • Manfred Harries: Guten Tag an das Telekom-Team, ist denn schon bekannt, ob oder wann es VDSL-Vectoring in Hannover geben wird? MfG Manfred Harries ...
  • Peter Schmitt: ...von wegen , sch... auf die Kosten für den LWL- Ausbau. Ich bin Aktionär und wäre sauer wenn Entscheidungen ohne umgesetzt würden die mich als Miteigentümer schädigen würden. Warum soll denn die DTAG in Vorleistung gehen? Was macht den da der Wettbewerb? Warten bis die DTAG investiert hat und dann beim RegTP klagen man würde benachteiligt, siehe Vectoring und andere Techniken vorher.... ...
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Grünes Licht für Vectoring

Die Bundesnetzagentur will den Einsatz von Vectoring in Deutschland ermöglichen. Das geht aus dem Konsultationsentwurf hervor, den die Behörde heute veröffentlicht hat. Damit wäre eine wichtige Voraussetzung für die Investitionspläne der Telekom erfüllt. weiter lesen

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  • Pascal: Hallo Herr Blank, das hört sich sehr positiv an. Noch besser, wenn meine Stadt auch dabei wäre. Vielen Dank für die Info. Mit besten Grüßen Pascal ...
  • Philipp Blank: Hallo, ja, wir haben für den 3. September zu einer Pressekonferenz eingeladen. Da werden wir Details des Ausbaus bekannt geben. Viele Grüße Philipp Blank ...
  • Pascal: Hallo Herr Blank, laut Presseberichten hat die EU-Kommission jetzt grünes Licht für Vectoring gegeben. Werden jetzt in Kürze (sobald die Bundesnetzagentur die endgültige Entscheidung vorlegt?) die Ausbauorte bekannt gegeben? Mit besten Grüßen Pascal ...
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Video: René Obermann erläutert Milliarden-Investitionen

Die Telekom will in den kommenden drei Jahren fast 30 Milliarden Euro investieren. Einen großen Teil davon in den Ausbau der Netze in Deutschland und den USA. Das hat Vorstandschef René Obermann auf dem Kapitalmarkttag der Telekom bekannt gegeben. Auf dieser Veranstaltung werden Aktien-Analysten oder Fondsmanagern die Planungen des Unternehmens erläutert.

In Deutschland will die Telekom den Ausbau des LTE-Netzes vorantreiben, aber auch den Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser und der Vectoring-Technologie – jeweils auf Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. weiter lesen

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  • ztfzt: Wie wärs mit einer Milchmädchenrechnung? 30.000.000.000 (dreissig Milliarden Euro) sind gegeben. 80.000.000 Millionen Bewohner dieser BRD sind auch gegeben. Wenn man also die Auslandsspirenzien wegläßt, werden also für jeden Bundesbürger 375 Euro investiert. Also lassen wir die Auslandspirenzien mal weg. Bleiben vielleich noch 150 Euro pro Bundesbürger übrig (Wir wissen bescheid, anders machts die Berliner Sbahn auch nicht) Von 150 Euro wollen die Telekomiker mit mein seit 3 Jahren bestellten VDSL 50 Anschluss bereitstellen? Was ist mit den Ausbauinteressen Glasfaser FTTx ? Hab ich mich auch schon seit genau 2 Jahren in der Liste. Die Server gibt es nicht mehr, aber die Liste müsste ja noch existieren, oder? Zugegeben, ich finde mich schon ein bisschen frech so zu formulieren. Allerdings, sollte das ein Zeichen sein, wenn die Bestandskunden schon anfangen damit, den Laden innerlich umzukrempeln. MFG ...
  • Michael: Ja, die Telekom geht sicherlich einen ihr passenden und damit für sie selbst richtigen Weg, indem sie den Kabelnetzanbietern mit Vectoring usw. versucht, mehr als bisher entgegenzusetzen. Es ist grundsätzlich auch gut, wenn investiert wird. Dass es immer Leute gibt, denen es nicht schnell genug gehen kann, ist menschlich. Ziele zu haben gehört zum Menschsein. Dass dabei auch mal über die Stränge geschlagen wird, hängt stark mit der Entwicklung und Umgebung derjenigen zusammen, welche dies tun. Aber: Es ist nicht zu verkennen, dass der gerade heiß diskutierte Teil der geplanten Investitionen vor allen Dingen den hilft, die schon gute Möglichkeiten haben. (Allerdings bei der Konkurrenz.) Diejenigen, die immer noch nur recht eingeschränkt die Möglichkeiten des Internets nutzen können, werden hier wohl öfters mal wieder vergessen. Denn auf dem flachen Land gibt es oft kein Kabelnetzanbieter, dem etwas entgegen zu setzen ist. Dort kommt man außerdem oft mit VDSL und Vectoring nicht weit, weil die Entfernungen dafür zu groß sind. Wenn die Betroffenen Pech haben, fallen sie in ihren Möglichkeiten noch weiter zurück, sobald VDSL und Vectoring in den Ballungszentren umfangreich im Einsatz isnd, weil sich ggf. mehr Anbieter an den Bandbreiten orientieren, die mit VDSL und Vectoring möglich sind. Damit ist man dann mit LTE oder anderen, gleich oder mehr eingeschränkten Zugangsmöglickeiten im Vergleich dann noch langsamer im Internet unterwegs. Was die Investitionsmittel angeht: Kein anderes Unternehmen hat in Deutschland aber auch immer noch einen so großen Marktanteil. Genügend Betroffene gerade in ländlichen Gegenden werden aber nur als Telefoniekunden akzeptiert und warten schon länger als ein Jahrzehnt darauf, dass die Festnetztechnik bei ihnen auch mal eine zeitgemäße Internet-Anbindung mit vernünftiger Bandbreite bietet. Außerdem: "jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber" - was soll das heißen? Konnte die Telekom irgendwo nicht investieren, weil die Mitbewerber kein Pläne der vorhandenen Infrastruktur herausgegeben haben, Schaltverteiler nicht genutzt werden konnten usw.? Wenn, dann also schon: "jahrelange Unterversorgung durch als Akteure im Breitband-Markt"... ...
  • Lelala: Die Deutsche Telekom geht konsequent den richtigen weg: Hin zu mehr Investitionen - auch wenn das einigen Leuten (insbesondere Heise-Forum-Nutzern) nicht schnell genug gehen mag, ist es richtig und wichtig (für den Fortschritt Deutschlands), dass die Telekom diese massiven Investitionen stemmt. Entscheidend ist v.a. eins noch: Kein anderes Unternehem gibt so hohe Investitionsmittel für Infrastruktur frei, wie die Telekom. Man kann die langfristige Weitsicht und Expertise von Hr Obermann nur begrüßen, und hoffen dass er sich von all den Leuten, die nur Seitenhiebe verteilen (wollen), nicht von der langfristigen Strategie ablenken lässt. (Als jemand, der jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber zu leiden hatte, kann ich heute wirklich beurteilen wie wichtig es ist, die richtigen Entscheidungen bei Infrastruktur & Co durchzuziehen) ...
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Telekom bringt Wettbewerb in Monopolstrukturen

MonopolyIn der öffentlichen Wahrnehmung ist die Telekom ja häufig noch der alte Monopolist, der die Konkurrenz klein halten und seine Infrastruktur für sich behalten will. Fakt ist allerdings: Im Gegensatz zu anderen Mitspielern ist die Telekom regulatorisch verpflichtet, Wettbewerbern die Nutzung ihrer Netze zu ermöglichen. Davon waren wir ehrlich gesagt nicht immer begeistert. Inzwischen steht die Telekom jedoch  für offenen Netzzugang zu fairen und diskriminierungsfreien Konditionen. So werden wir die Wettbewerber beispielsweise auch unser neues Glasfasernetz nutzen lassen. Im Gegenzug wollen wir auch auf die Netze unserer Wettbewerber. Davon profitieren die Kunden, denn die haben dann eine größere Auswahl zwischen mehreren Anbietern. Und mehr Wettbewerb bedeutet im Allgemeinen auch sinkende Preise.
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  • maggie66: Die größte Unverschämtheit finde ich, was die Dutsche Annington und die Telekom leisten. Ich wohne in einer Annington-Wohnung und werde ab den 01.02.2013 zur Telekom gezwungen. Ich bin aber mit Unitymedia sehr zufrieden und will dort auch bleiben. Das Angebot von Congstar ist zu teuer. Bei UM zahle 25,00€ für Telefon und einen 50.000er Anschluß bei Congstar müsste ich 29,99€ zahlen und bekäme aber nur ein 32.000er Anschluß. Das hat doch nichts mit Wettbewerb zu tun, wenn mir ein anderer Anbieter aufgezwungen wird. Technisch wäre aufjedenfall möglich den UM und Telekom-Anschlußparallel zu nutzen. Eine absolute Unverschämtheit ist das was da abgeht. ...
  • Kritiker: Wenn du über ~800 m Leitungsweg hast brauchst du dir sowie so keine Gedanken über VDSL und Vectoring machen. Sprich wenn du aktuell nicht mal VDSL 25 bekommen kannst, wirst du auch in Zukunft ohne neue Technik (ODSLAM), die die Leitung verkürzt, nichts bekommen. So einfach ist das. ...
  • Patrick: Kann ja sein dass die Telekom investiert ... aber eindeutig an den falschen orten... es wäre doch sinnvoller erst die weißen Flecken mit DSL zu versorgen dann und sich dann zu den größeren hin zu arbeiten... Priorität setzen im sinne der Kunden. Aber mehr Geld ist ja das einzige was heutzutage zählt, und lte wird erst interessant wenn es erst spät oder gar nicht runtergedrosselt wird... klar für Handys vllt bei 1-2 GB aber als alternative zu einem festnetz DSL Anschluss muss mehr drin sein ... MfG ...
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