Alle Artikel zum Schlagwort "Netzausbau"

Mythos kostenloses Internet

Blog-web-Stempel-ohne-SchattenKostenloses Internet ist der Wunsch Vieler. Doch ist diese Vision überhaupt realisierbar, oder werden hierbei Infrastrukturkosten einfach nur naiv verdrängt?

Es ist der Traum der Internet-Community und vieler Politiker: kostenloses Internet überall und jederzeit. Ob in Berlin, Aurich oder Berchtesgaden, über Festnetz, Mobilfunk oder WLAN soll jedem möglichst breitbandiges Internet zur Verfügung stehen. Leitidee ist eine Art Basisversorgung im digitalen Zeitalter, mitunter auch als Daseinsvorsorge oder gar Grundrecht eingefordert. In einer recht einseitigen Diskussion wird allerdings oft ausgeblendet, wer die Netze für den wachsenden Datenhunger im Hintergrund bauen und bereitstellen soll. Investitions- und Finanzierungsfragen scheinen weniger “en Vogue” als Fragen von Zugang und Teilhabe. Liegt der Vorstellung vom kostenlosen Internet möglicherweise die falsche Annahme zu Grunde, im Netz sei ALLES kostenlos? Haben wir es ausschließlich mit utopischen Träumereien zu tun, oder gibt es am Ende tatsächlich handfeste Alternativen für kostenfreie Netzzugänge?

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Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

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  • Sebastian Senf: Hallo zusammen, bei mir im Ort ist der Ausbau fertig gestellt. Die meisten haben auch eine DSL 16.000er Leitung. Nur bei einigen (ich gehöre auch dazu ) ist nicht mal eine Internet Leitung zu realisieren. Also werde ich auf die Satelliten Anbieter zugreifen müssen. Leider den das Glasfaserkabel liegt ja ( Auskunft vom Kundenservice ). MfG Sebastian ...
  • Markus Bauer: Das mit den 256kB/s kenne ich, das haben wir hier auch schon seit wir "DSL" bekamen (war etwa 2001). Jahr für Jahr wurde uns eine Besserung zugesagt, welche nie erfolgte. Seit ca. 3 Jahren bin ich nun Kunde von Vodafone via LTE, da mir die Telekom den LTE-Zugang verweigerte (Grund (und ich zitiere): In Ihrem Anschlussgebiet ist ein LTE-Anschluss nicht möglich, da dort DSL verfügbar ist. Geiler Witz, oder?). Das ganze ist allerdings ziemlich kostspielig. Somit werden die ländlich Lebenden ganz schön geschröpft: Lange Wege und schlechte Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel machen ein Auto schon zum Zwang, lange Strecken kosten Geld (Sprit, Verschleiß, etc.) und dann noch die überteuerte LTE-Technik, damit man nicht erst ein Bierchen trinken gehen kann, bis sich eine Seite aufbaut, daskann man schon Abzocke nennen. Meiner Meinung nach ist hier die Regierung gefragt. Wenn die Telekom oder andere Anbieter den Ausbau nicht zustande bekommen, dann muss ein gleichschneller LTE-Anschluss ebenfalls OHNE Volumenbegrenzung und mit mindestens 16.000 kB/s zu den gleichen Konditionen wie ein DSL-Anschluss bereit gestellt werden müssen. Erst eine Zwangsauferlegung dieser Bereitstellung mit allen erfolrderlichen Mitteln rüttelt die Gewinnorientierten Telekommler wach. Denn 10 Mio € verlieren ist schlechter, als 10 Mio € investieren und zum Teil zurück zu bekommen. ...
  • Luisa Vollmar: Hallo Herr Dettmer, ich verstehe Ihre Verärgerung und Ihren Wunsch nach einer vernünftigen Internetanbindung natürlich. Ich kann an dieser Stelle allerdings nicht beurteilen, was an Ihrem Wohnort möglich ist. Daher bitte ich Sie, auf unseren Kundenservice zuzugehen. Die Kollegen können sicherlich herausfinden, welche Versorgung an Ihrem Wohnort zur Verfügung steht und welche Telekom Produkte am besten zu Ihren Bedürfnissen passen. Unter folgendem Link finden Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zum Kundenservice: http://www.telekom.de/kontakt Unsere Kollegen von Telekom hilft, unserem Kundenservice im Social Web, finden Sie hier: https://telekomhilft.telekom.de/ Beste Grüße Luisa Vollmar ...
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Netzausbau: Erste Vectoring-Städte gehen an den Start

vectoringDie Telekom Netzoffensive nimmt weiter Fahrt auf: Die ersten zehn Vectoring-Städte sind an den Start gegangen. Vectoring ist eine neuartige Technologie, die den Datenströmen auf dem Kupferkabel zwischen Multifunktionsgehäuse und der Wohnung des Kunden Beine macht – oder konkret: die Bandbreite auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Download erhöht. Im Upload sind bis zu 40 Mbit/s drin.

Im ersten Schritt können die Kunden in den zehn Ortsnetzen VDSL mit einer Brandbreite bis zu 50 Mbit/s buchen. weiter lesen

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  • Nico: Ich wünsche mir auch das hier in der Gemeinde endlich mal schnelleres internet kommt es ist echt schade das wir in den Gemeinden immer benachteiligt werden , besonders Löhne und Lübbecke wurde ausgebaut und hüllhorst was quasi direkt da zwischen liegt wurde vergessen traurig ...
  • Jannis: IN BAD OLDESLOE IMMER NOCH ÜBerlastung DER OUDOOR DSLAM ATM-SCHNITTSTELLE WARUM MSCH IHR NICHT? ...
  • Nico: Leider nur für 3k -.- ich versteh es nicht das in großen städten dsl xtausend gibt was kein mensch braucht in dieser höhe (naja vllt doch) aber die Kleinen dorf leute immer wieder hinten ran geschoben werden macht micht traurig (bitte baut euer dsl netz in der Gemeinde Hüllhorst plz 32609 Aus) ...
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Grünes Licht für Vectoring

Die Bundesnetzagentur will den Einsatz von Vectoring in Deutschland ermöglichen. Das geht aus dem Konsultationsentwurf hervor, den die Behörde heute veröffentlicht hat. Damit wäre eine wichtige Voraussetzung für die Investitionspläne der Telekom erfüllt. weiter lesen

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  • Herr Otto: Hallo Telekom, ich bin Bestandskunde, aus 01129 DD. Kommt, wirs sind 500T Einwohner. Wann kommt das Schnellere Netz, nach Dresden. Oder bleiben wir ARD außer Raum Dreden. Mit freundlichen Grüßen Otto ...
  • Pascal: Hallo Herr Blank, das hört sich sehr positiv an. Noch besser, wenn meine Stadt auch dabei wäre. Vielen Dank für die Info. Mit besten Grüßen Pascal ...
  • Philipp Blank: Hallo, ja, wir haben für den 3. September zu einer Pressekonferenz eingeladen. Da werden wir Details des Ausbaus bekannt geben. Viele Grüße Philipp Blank ...
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Video: René Obermann erläutert Milliarden-Investitionen

Die Telekom will in den kommenden drei Jahren fast 30 Milliarden Euro investieren. Einen großen Teil davon in den Ausbau der Netze in Deutschland und den USA. Das hat Vorstandschef René Obermann auf dem Kapitalmarkttag der Telekom bekannt gegeben. Auf dieser Veranstaltung werden Aktien-Analysten oder Fondsmanagern die Planungen des Unternehmens erläutert.

In Deutschland will die Telekom den Ausbau des LTE-Netzes vorantreiben, aber auch den Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser und der Vectoring-Technologie – jeweils auf Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. weiter lesen

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  • ztfzt: Wie wärs mit einer Milchmädchenrechnung? 30.000.000.000 (dreissig Milliarden Euro) sind gegeben. 80.000.000 Millionen Bewohner dieser BRD sind auch gegeben. Wenn man also die Auslandsspirenzien wegläßt, werden also für jeden Bundesbürger 375 Euro investiert. Also lassen wir die Auslandspirenzien mal weg. Bleiben vielleich noch 150 Euro pro Bundesbürger übrig (Wir wissen bescheid, anders machts die Berliner Sbahn auch nicht) Von 150 Euro wollen die Telekomiker mit mein seit 3 Jahren bestellten VDSL 50 Anschluss bereitstellen? Was ist mit den Ausbauinteressen Glasfaser FTTx ? Hab ich mich auch schon seit genau 2 Jahren in der Liste. Die Server gibt es nicht mehr, aber die Liste müsste ja noch existieren, oder? Zugegeben, ich finde mich schon ein bisschen frech so zu formulieren. Allerdings, sollte das ein Zeichen sein, wenn die Bestandskunden schon anfangen damit, den Laden innerlich umzukrempeln. MFG ...
  • Michael: Ja, die Telekom geht sicherlich einen ihr passenden und damit für sie selbst richtigen Weg, indem sie den Kabelnetzanbietern mit Vectoring usw. versucht, mehr als bisher entgegenzusetzen. Es ist grundsätzlich auch gut, wenn investiert wird. Dass es immer Leute gibt, denen es nicht schnell genug gehen kann, ist menschlich. Ziele zu haben gehört zum Menschsein. Dass dabei auch mal über die Stränge geschlagen wird, hängt stark mit der Entwicklung und Umgebung derjenigen zusammen, welche dies tun. Aber: Es ist nicht zu verkennen, dass der gerade heiß diskutierte Teil der geplanten Investitionen vor allen Dingen den hilft, die schon gute Möglichkeiten haben. (Allerdings bei der Konkurrenz.) Diejenigen, die immer noch nur recht eingeschränkt die Möglichkeiten des Internets nutzen können, werden hier wohl öfters mal wieder vergessen. Denn auf dem flachen Land gibt es oft kein Kabelnetzanbieter, dem etwas entgegen zu setzen ist. Dort kommt man außerdem oft mit VDSL und Vectoring nicht weit, weil die Entfernungen dafür zu groß sind. Wenn die Betroffenen Pech haben, fallen sie in ihren Möglichkeiten noch weiter zurück, sobald VDSL und Vectoring in den Ballungszentren umfangreich im Einsatz isnd, weil sich ggf. mehr Anbieter an den Bandbreiten orientieren, die mit VDSL und Vectoring möglich sind. Damit ist man dann mit LTE oder anderen, gleich oder mehr eingeschränkten Zugangsmöglickeiten im Vergleich dann noch langsamer im Internet unterwegs. Was die Investitionsmittel angeht: Kein anderes Unternehmen hat in Deutschland aber auch immer noch einen so großen Marktanteil. Genügend Betroffene gerade in ländlichen Gegenden werden aber nur als Telefoniekunden akzeptiert und warten schon länger als ein Jahrzehnt darauf, dass die Festnetztechnik bei ihnen auch mal eine zeitgemäße Internet-Anbindung mit vernünftiger Bandbreite bietet. Außerdem: "jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber" - was soll das heißen? Konnte die Telekom irgendwo nicht investieren, weil die Mitbewerber kein Pläne der vorhandenen Infrastruktur herausgegeben haben, Schaltverteiler nicht genutzt werden konnten usw.? Wenn, dann also schon: "jahrelange Unterversorgung durch als Akteure im Breitband-Markt"... ...
  • Lelala: Die Deutsche Telekom geht konsequent den richtigen weg: Hin zu mehr Investitionen - auch wenn das einigen Leuten (insbesondere Heise-Forum-Nutzern) nicht schnell genug gehen mag, ist es richtig und wichtig (für den Fortschritt Deutschlands), dass die Telekom diese massiven Investitionen stemmt. Entscheidend ist v.a. eins noch: Kein anderes Unternehem gibt so hohe Investitionsmittel für Infrastruktur frei, wie die Telekom. Man kann die langfristige Weitsicht und Expertise von Hr Obermann nur begrüßen, und hoffen dass er sich von all den Leuten, die nur Seitenhiebe verteilen (wollen), nicht von der langfristigen Strategie ablenken lässt. (Als jemand, der jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber zu leiden hatte, kann ich heute wirklich beurteilen wie wichtig es ist, die richtigen Entscheidungen bei Infrastruktur & Co durchzuziehen) ...
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