Alle Artikel zum Schlagwort "Netzausbau"

Bilanz: Vectoring-Ausbau 2015 Deutschland in Zahlen

Wie viele Haushalte und Gemeinden wurden 2015 mit VDSL 100 angeschlossen? Wie viele Kilometer Glasfaser hat die Deutsche Telekom verlegt? Hier steht es.

Schnelles Netz kommt nicht von selbst. Der Ausbau kostet Geld und Arbeitskraft - Foto: Deutsche Telekom

Schnelles Netz kommt nicht von selbst. Der Ausbau kostet Geld und Arbeitskraft – Foto: Deutsche Telekom

Es heißt immer, Deutschland hinke beim schnellen Internet im weltweiten Vergleich hinterher. Aber allein vom Meckern wird das Netz nicht schneller – es muss investiert, verlegt und angeschlossen werden.

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  • Markus Jodl: Die Fragen kann ich nicht beantworten. Die müssen Sie an die jeweiligen Anbieter richten. FTTP gibt es nicht. Sie meinen wahrscheinlich FTTB (Fibre to the Building) hier wird das Glasfaserkabel bis in den Keller des Hauses verlegt. ...
  • Markus Jodl: Theoretisch: ja. Das hängt von dem Anschluss ab. Früher kam bei DSL-Anschlüssen der Annex B- Standard zum Einsatz. Das bedeutet, daß auf der Teilnehmeranschlußleitung ein Teil des unteren DSL-Frequenzspektrums ungenutzt bleibt, um hier Platz für einen analogen Telefonanschluß oder für einen ISDN-Anschluß zu lassen. Bei IP-basierten Anschlüssen ist das nicht mehr notwendig. Dadurch kann ein Upload-Gewinn erzielt werden. Je nach Anschluss kann der fast 3 MBit/s betragen. Ob das auf deinen Anschluss zutrifft, muss aber unbedingt geprüft werden. ...
  • rowi: Hallo, ändert sich die dsl-geschwindigkeit, wenn mein Anschluss auf IP freigeschaltet wird, wenn ja, um wieviel ?.Zum Verteiler sind es ca. 50 m. m. fr. Gr. rowi ...
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Digitale Agenda – Luft nach oben?

Die Digitale Agenda soll Deutschland eine Vorreiterrolle beim digitalen Wandel sichern, doch die Zielmarke 2017 ist nicht mehr fern. Bringt 2016 den erhofften Durchbruch für mehr Digitalisierungschancen?

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Buddeln für mehr Wachstum

Die meisten von uns gehen fast täglich darüber. Irgendwo im Boden unter den Bürgersteigen ist in der Regel ein Stück Telekom-Netz verbuddelt. Dieses Netz ist für Millionen Menschen der Anschluss an die weite Welt der Kommunikation. Und der Ausbau des Netzes kostet eine Menge Geld. Unser Netzgeschichten-Moderator Christian Loß hat dazu heute Telekom-Chef Tim Höttges befragt, um herauszufinden, wie viel Geld das Unternehmen in den Netzausbau steckt und wer davon profitiert.

Anlass für dieses Interview war die Vorstellung der Zahlen für das dritte Quartal. weiter lesen

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  • Müller: Bevor man Glasfaser ausbaut, sollte man lieber flächendeckend überhaupt erst mal qualitativ gutes und sinnvolles Internet anbieten können! -> Und nicht dieses ganze geflicke mit Hybrid und LTE!!! Man versorgt immer nur das Zentrum eines Ortes erreicht damit 95% aller Bewohner, und der Rest hat eben Pech … Wenn man dies überall so macht, hört sich dies deutschlandweit gut an … „95% aller haben einen Breitbandanschluss“, aber was für einen, und ob er damit zufrieden ist, interessiert niemanden!!! ...
  • Peter: Bla, Bla, Bla, ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören. Wiedereinmal ein Quartal (wie auch in den letzten 40 Quartalen), in welchem von den 2,7 Milliarden Investitionen in den Netzausbau kein Cent bei mir angekommen ist. Es gibt viele Menschen, die seit über einem Jahrzehnt auf einen leistungsfähigen Breitbandanschluss (Leistung + Volumen) warten, während in der selben Zeit an anderen Stellen schon drei oder viermal investiert wurde. Ich habe es so satt ständig an der Hotline zu hören, dass bei uns kein Netzausbau geplant ist, während man sich in der Vorstandsetage der Telekom selbstgefällig auf die Schulter klopft. Ich bezahle einen 16 MBit Anschluss und geliefert bekomme ich 384 kBit/s. Das sind gerade einmal 2,4% der Leistung, welche ich bezahle. Das ist in meinen Augen schon ein wenig dreist, was die Telekom hier abzieht. Der Vectoring-Ausbau um die HVT's ist nach meiner Ansicht auch Augenwischerei. Denn wenn ich nicht nah genug am Hauptverteiler wohne können dort auch 100 GBit/s hineingepumpt werden, bei mir kommt aufgrund der physikalischen Eigenschaften der Uralt-Klingeldraht-Technik nichts an. ...
  • Daniel Weber: Hallo Herr Kadelke, vielen Dank für das Ausbauengagement der Telekom. Bitte denken Sie bei dem Ausbau auch daran, die Zusammenschaltungen mit anderen Backbones (die sogenannten Peerings) in ausreichendem Umfang auszubauen. Ein schnelles Telekom-Netz hilft wenig, wenn die Daten zur "Prime Time" nur mit geringer Geschwindigkeit über diese Zusammenschaltungen fließen können (wie ich es allabendlich mit den Zusammenschaltungen zwischen Telekom und Level3, NTT, TATA sowie GTT beobachte) und daher die Telekom-Kunden zum Warten verdonnern. Schöne Grüße, Daniel Weber ...
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Mythos kostenloses Internet

Blog-web-Stempel-ohne-SchattenKostenloses Internet ist der Wunsch Vieler. Doch ist diese Vision überhaupt realisierbar, oder werden hierbei Infrastrukturkosten einfach nur naiv verdrängt?

Es ist der Traum der Internet-Community und vieler Politiker: kostenloses Internet überall und jederzeit. Ob in Berlin, Aurich oder Berchtesgaden, über Festnetz, Mobilfunk oder WLAN soll jedem möglichst breitbandiges Internet zur Verfügung stehen. Leitidee ist eine Art Basisversorgung im digitalen Zeitalter, mitunter auch als Daseinsvorsorge oder gar Grundrecht eingefordert. In einer recht einseitigen Diskussion wird allerdings oft ausgeblendet, wer die Netze für den wachsenden Datenhunger im Hintergrund bauen und bereitstellen soll. Investitions- und Finanzierungsfragen scheinen weniger „en Vogue“ als Fragen von Zugang und Teilhabe. Liegt der Vorstellung vom kostenlosen Internet möglicherweise die falsche Annahme zu Grunde, im Netz sei ALLES kostenlos? Haben wir es ausschließlich mit utopischen Träumereien zu tun, oder gibt es am Ende tatsächlich handfeste Alternativen für kostenfreie Netzzugänge?

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  • SecHaX: Hallo, Ich bin generell gegen diese Free4All oder Geiz ist Geil Sache! Gutes Geld für Gute Ware und wenn die Nachfrage steigt kann man die Kosten, Preise und was weiß ich senken. Die Politik sollte da eigentlich nichts zu Meckern haben, obwohl die sind ja völlig selbstlos undn sitzen im Vorstand der Telekom. Nicht das sich Politiker dann auch noch in die Eigene Tasche wirtschaften. Aber ist halt so, ist in meinen Augen Korruption und Lobbyismus. Aber haben wir ne Wahl? Nein... Jedenfalls stehe ich voll dahinter, dass WLANs und Internet niemals Kostenlos sein wird! Die Infrastruktur dahinter ist ansonsten so wie die Deutsche Straße und Brücke. "Marrode" ;-) Und wer solls bezahlen? Dobrint hat auf dem Weg Internet versagt. Er will ne Ausländermaut aber kostenloses WLAN. hä das verstehe wer will ein Fähnchen im Winde verweht ;-) ...
  • Torsten: Möchte man, das kostenlose Internet für alle wird das irgend jemand bezahlen müssen, wie es auch Dr. Oliver Falck in seinem 3 Minuten-Statement anführt. a) der Bürger via Steuer b) Unternehmen c) jeder Bürger für sich Und zudem muß man entscheiden, womit möchte man bezahlen? a) Geld b) Dienste/Leistungen c) Daten Bzgl. WLAN ist wie von Herrn Dregger und Herrn Langenfeld angeführt die Providerhaftung/Störerhaftung in Sachen WLAN in Deutschland unbefriedigend. Hier besteht seitens der Politik Handlungsbedarf! Dann wird die Zahl kostenloser WLAN Hotspots deutlich zunehmen. Dabei muß kostenloses WLAN nicht flächendeckend verfügbar, sondern nur in entsprechendem Radius erreichbar sein. Dass die Abdeckung in Ballungszentren dann höher ist, ergibt sich aus Angebot und Nachfrage und ist aus meiner Sicht an der Stelle hinnehmbar. ...
  • Raeis: Meiner Meinung nach, da viele staatsbehördliche Verkehr zwischen den Bürgern und Ämtern auch durch das Internet fließt, dann kann Internetkosten auch von Steuergeldern übernommen werden. ...
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Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

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  • Andy: Und dabei werden auch ein paar Haushalte weggelassen und im Regen stehen gelassen. So wie ich heute bitter erfahren habe. ...
  • Sebastian Senf: Hallo zusammen, bei mir im Ort ist der Ausbau fertig gestellt. Die meisten haben auch eine DSL 16.000er Leitung. Nur bei einigen (ich gehöre auch dazu ) ist nicht mal eine Internet Leitung zu realisieren. Also werde ich auf die Satelliten Anbieter zugreifen müssen. Leider den das Glasfaserkabel liegt ja ( Auskunft vom Kundenservice ). MfG Sebastian ...
  • Markus Bauer: Das mit den 256kB/s kenne ich, das haben wir hier auch schon seit wir "DSL" bekamen (war etwa 2001). Jahr für Jahr wurde uns eine Besserung zugesagt, welche nie erfolgte. Seit ca. 3 Jahren bin ich nun Kunde von Vodafone via LTE, da mir die Telekom den LTE-Zugang verweigerte (Grund (und ich zitiere): In Ihrem Anschlussgebiet ist ein LTE-Anschluss nicht möglich, da dort DSL verfügbar ist. Geiler Witz, oder?). Das ganze ist allerdings ziemlich kostspielig. Somit werden die ländlich Lebenden ganz schön geschröpft: Lange Wege und schlechte Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel machen ein Auto schon zum Zwang, lange Strecken kosten Geld (Sprit, Verschleiß, etc.) und dann noch die überteuerte LTE-Technik, damit man nicht erst ein Bierchen trinken gehen kann, bis sich eine Seite aufbaut, daskann man schon Abzocke nennen. Meiner Meinung nach ist hier die Regierung gefragt. Wenn die Telekom oder andere Anbieter den Ausbau nicht zustande bekommen, dann muss ein gleichschneller LTE-Anschluss ebenfalls OHNE Volumenbegrenzung und mit mindestens 16.000 kB/s zu den gleichen Konditionen wie ein DSL-Anschluss bereit gestellt werden müssen. Erst eine Zwangsauferlegung dieser Bereitstellung mit allen erfolrderlichen Mitteln rüttelt die Gewinnorientierten Telekommler wach. Denn 10 Mio € verlieren ist schlechter, als 10 Mio € investieren und zum Teil zurück zu bekommen. ...
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