Alle Artikel zum Schlagwort "Intelligente Netze"

„Intelligente Netze brauchen wir unbedingt“/ Video telegraphen_lunch

Die Energiewende ist wohl eine der bislang markantesten politischen Entscheidungen in diesem Jahrtausend. In der gesellschaftlichen Diskussion stehen vor allem die Neuordnung der Erzeugungskapazitäten sowie der Ausbau der Übertragungsnetze – und damit die Versorgerseite – im Mittelpunkt. 2011 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix rund 20 Prozent. Nach der Abschaltung von acht Kernkraftwerken im Frühjahr 2011 haben sie damit die Kernenergie überholt. Das ist gut, doch trotz dieser Dynamik sind zentrale Fragen noch immer unbeantwortet. Die aus erneuerbarer Energie produzierte Strommenge ist schwierig kalkulierbar, da die Sonne nicht immer scheint. Darüber hinaus kann das Stromnetz keine Energie speichern, die Energieversorger müssen aber den zusätzlichen Strom abnehmen. Dies bringt das Stromnetz zunehmend aus dem Takt. Die sichere Versorgung mit Wind-, Wasser- und Sonnenenergie kann langfristig nur ein Stromnetz gewährleisten, das sich selbst steuert. Die Rede ist vom sogenannten “Smart Grid“, das mit Hilfe von IT und Telekommunikation gemanagt wird. Und hier kommt dann die Kunden- beziehungsweise Nachfragerseite ins Spiel. Doch Großprojekte fallen vielfach gesellschaftlichem Protest oder bürokratischen Hürden zum Opfer. Die notwendige Flexibilisierung und dezentrale Steuerung von Kapazitäten und Netzen durch Smart Grids auf Verbraucherseite gerät zunehmend aus dem Fokus.

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telegraphen_lunch: Smart Grids und Dezentralität — Erfolgstreiber oder vergessene Kinder der Energiewende?

Im Zentrum der Energiewende stehen vor allem die Neuordnung der Erzeugungskapazitäten sowie der Ausbau der Übertragungsnetze – und damit die Versorgerseite. Doch damit verbundene Großprojekte fallen vielfach gesellschaftlichem Protest oder bürokratischen Hürden zum Opfer. Die notwendige Flexibilisierung und dezentrale Steuerung von Kapazitäten und Netzen – und damit die Einbindung der Kunden- bzw. Nachfragerseite durch Smart Grids – gerät zunehmend aus dem Fokus. Welches Potenzial bieten Smart Grids zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele und welche Hürden stehen einem flächendeckenden Roll-out von Smart Metern entgegen?

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  • Forian König: Ein wichtiges und richtiges Thema - trotzdem bitte nicht den Effizienzgedanken außer Acht lassen. Jede Energie die eingespart wird muss weder konventionell, noch regenerativ erzeugt oder intelligent verteilt werden. ...
  • Sebastian Brunkow: Klasse Thema, das auch bei acatech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften eine große Rolle spielt, z.B. in einem abgeschlossenen Projekt zu Future Energy Grids. http://www.acatech.de/?id=1389 ...
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Gesundheit! Telekom erweitert ihr Engagement im digitalen Hilfsmittelmanagement

flickr/ ISO 1987

flickr/ ISO 1987

Wenn ich mir ein Bein breche, dann bekomme ich einen Gips und zwei Krücken dazu, damit ich mich trotz Klotz am Bein fortbewegen kann. Und wenn ich mir beide Beine breche, dann gibt’s vielleicht einen Rollstuhl. Im Idealfall heilt alles ganz schnell wieder und ich brauche Krücken oder Rollstuhl nicht mehr. Aber was passiert dann damit? Keller, Müll, Flohmarkt, zurück zum Arzt? Ehrlich gesagt habe ich mir über dieses Ökosystem der medizinischen Hilfsmittel bisher keine Gedanken gemacht. Musste ich zum Glück auch nicht. Aber jetzt haben wir unsere Beteiligung an der HMM Deutschland ausgebaut, einem IT-Dienstleister im Gesundheitswesen, der sich genau um solche Themen kümmert. Und da habe ich mich doch mal für das Thema interessiert.

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  • gehhilfen: gehhilfen waren einfach und angeboten Umwandlung von einem Sofa zum Bett durch den Betrieb der Rahmen. www.seniorenland.com/mobilitaet-senioren/gehhilfen-gehstock/ ...
  • Geri: Schließe mich Aron an. Die Arbeit der HMM sieht wirklich interessant aus. Auch für uns durchaus einen Ausflug auf die entsprechende Internet-Seite wert. Grüße http://www.hilfsmittel-aktuell.com/ ...
  • Aron: Solche Maßnahmen sind sehr gut und sollten nie vergessen werden. Schade nur, dass die keine private Krankenversicherung erhalten können. Siehe auch http://www.pkv-testsieger.org/ ...
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Die Cloud – das „Must Have“ der Telekommunikationsbranche

An der Cloud führt kein Weg vorbei – schreibt dpa-afx. Und auf der anstehenden CeBIT in Hannover ginge es auch längst nicht mehr darum, ob die Cloud das Modell der Zukunft sei, sondern nur noch um das Wie. Die CeBIT selbst spricht vom diesjährigen Highlight-Thema „Cloud Computing“ als Megatrend der IKT-Branche, der das „ultimative Standardkonzept für jede Art von zukünftiger IT-Nutzung“ werden könnte…
Unser Vorstandsvorsitzender René Obermann sagte dazu heute in Hannover: “Nachdem sich der Trend durchgesetzt hat, dass alles immer mobiler wird, gehen Dienste und Anwendungen jetzt in die Cloud.”

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  • Michael: An der Cloud führt kein Weg vorbei? Für diejenigen, die bei der Breitbandversorgung weiter vergessen werden schon! Oder funktioniert die Cloud neuerdings auch über Rauchzeichen? Solange alle, die bei der Breitbandversorgung tätig sind, sich weiter nur auf Ballungsgebiete und Unterstützung durch Gemeinden konzentrieren, wird das genau so ein Versorgungs-Flickenteppich bleiben, wie er bisher immer noch ist. Hier sollten alle Beteiligten erst einmal ihre "Hausaufgaben" machen und ihre Möglichkeiten nutzen - auch die Telekom. Davon sind wir aber noch weit entfernt... ...
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Das intelligente Netz für die Energiewende


Reden wir doch mal über die Energiewende. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima hat die deutsche Politik den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Erneuerbare Energien sollen im Wesentlichen die Lücke schließen, die die Atomkraft hinterlässt. Das allerdings wird nicht ganz so einfach. Ein Problem: Strom, der aus Wind oder Sonne erzeugt wird, fällt nicht immer gleichmäßig an und muss trotzdem bei den Verbrauchern ankommen, wenn die ihn brauchen. Ein anderes Problem: Statt einiger großer Kraftwerke werden hunderttausende Klein- und Kleinstkraftwerke – Windräder, Photovoltaikanlagen auf den Dächern oder kleine Blockheizkraftwerke in den Kellern – Energie erzeugen. Diese Energie muss zuverlässig ins Netz eingespeist und verteilt werden. Eine ziemliche Herausforderung, wenn man bedenkt, dass die heutigen Stromnetze – vereinfacht gesagt – darauf ausgelegt sind, den Strom, den wenige Kraftwerke produzieren, zu den Kunden zu transportieren.

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  • Energie Profi: Jeder wünscht sich die Energiewende? Aber Fakt ist, dass die ganze Energiebranche jeden Tag aufs neue mit weiteren Problemen zu kämpfen hat. Die zeitungen sind voll mit neuen Insolvenzen aus der Energiebranche, Strafzölle, Kürzungen usw ... es hört einfach nicht auf. Energiewende?????? Haltet uns bitte auf dem Laufendem in Bezug auf intelligente Netze :-) ...
  • Ulrich: Bitte mehr schöne Grafiken und Texte über technische Möglichkeiten. (siehe Foto) Anmerkung : Verbrauchswerte auf Mobiltelefone ? Dann schon eher an den PC oder an eine Zentrale. Die deutsche Politik hat, nach der nuklearen Katastrophe in Fukushima, zum zweiten Mal das Ende der deutschen Atom Energie Produktion vorgegeben. Vor ein paar Jahren wurde der Ausstieg aus der Atom Energie schon einmal vereinbart, was die momentane Regierungsmehrheit, in dieser Legislatur Periode, erst wieder rückgängig gemacht hatte. ...
  • Energieberater Bremen: Da sind wir ja mal gespannt, wie und vor allem wann es damit vorangeht. Vielen Dank für den Artikel und die anschauliche Grafik. Beste Grüße aus Bremen sendet die Bremer Energieberatung enerpremium ...
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