Alle Artikel zum Schlagwort "Glasfaser"

Wir haben die Zukunft eingebaut

„Unser Geschäft läuft gut, richtig gut“. Da „musste“ sich Telekom Chef Tim Höttges heute wiederholen. In der  Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des zweiten Quartals konnten er und unser CFO Thomas Dannenfeldt Medienvertretern gegenüber erneut berichten, dass die Telekom gute Ergebnisse erwirtschaftet hat und sie die Gesamtjahresprognose klar bestätigen können.

weiter lesen

Kommentare (5)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Gerald Leithner: Haben Sie sich selbst schon einmal angerufen. Mir kommen die Tränen, wenn ich Ihre sog. Erfolgsgeschichten lese. Ich bin ein langjähriger Kunde Ihres Vereines (immer noch die etwas Besseren unter den vielen Schlechten). Gerade wollte ich mit Ihrer Hotline sprechen. Keiner ist zuständig! Nach drei Anrufen bei unterschiedlichen Servicenummern (wurden mir von Ihren Mitarbeitern genannt) bin ich aus der Leitung entfernt worden (abgebrochen). ...
  • Bernd Landmann: Klingt ja alles toll, so rosarot ist es aber nicht. Der Service der Telekom ist teuer, ja ok heute ist alles teuer, und wird nicht überall schnell geliefert. Telefonanschlüsse die 1 Woche oder länger nicht gehen sind inakzeptabel. Telekom investiert, wo denn? Nicht im ländlichen Raum, da werden irgendwelche EU geförderten Projekte halbherzig durchgeführt. Im gleichen Atemzug investiert Telekom Milliarden für neue Mobilfunkfrequenzen (die anderen jahrelangen Nutzern weggenommen wurden). Werte Politiker, diese Frequenzen hätte man auch billiger an die Unternehmen verteilen können damit Geld für Investitionen bleibt, was wiederum Steuereinnahmen gebracht hätte. Seit dem Start von ADSL hat es die Telekom nicht geschafft einen flächendeckenden Ausbau durchzuführen und dies ist mittlerweile über 15 Jahre her. Schon immer war man bei der Telekom der Meinung, wenn die Ballungsgebiete versorgt sind ist alles gut. Ha ha, in Deutschland lebt ein Großteil der Menschen in der Fläche und die ist schlecht versorgt. Wobei wenn ich an Berlin denke, welches auch nicht flächendeckend versorgt ist stimmt dies ja auch nicht. Ach ja es war ja keine Zeit und kein Geld da, Telekom musste ja Mobilfunkfrequenzen für Milliarden erstehen gegen den damaligen Würstchenkocher Mobilcom, deren Chefetage ja so gefeiert wurde in Deutschland und sich als Betrüger entpuppte. Diese Milliarden haben das Investitionskapital für Jahre gebunden. Der damalige Finanzminister, ich glaube es war Herr Eichel, hat gefeiert. Von Politikern kann man ja nicht erwarten, zu erkennen, dass man eine Innovations- und Investitionsbremse für Jahre erzeugt hat, nur weil man in dem Jahr mal ein paar Milliarden Einnahmen aus Versteigerungen hatte. Der Service, der Kunden an ein Unternehmen bindet, wurde zielstrebig abgebaut (Mitarbeiter abgebaut), weil zu teuer. Diesen Fehler hatte man den USA schon in den Achtzigern begangen. Alles wird an Subunternehmen verteilt mit dem Ergebnis keinen direkten Einfluss mehr auf den gebotenen Service zu haben. Zitat: Wir bauen kein Luxus Internet, wir bauen es für alle. Wer ist alle, Herr Höttges? Ballungsgebiete? Sicherlich eine neuer Telekom Chef erbt die Fehler der Vorgänger, muss diese aber nicht wiederholen. Wenn dass Geld, welches für tolle Werbung, Umkennzeichnung der Telekom, Bunte Flyer, Werbespots im Fernsehen und Milliarden für ersteigerte Frequenzen (deren Ausbau auch nur in den Ballungsgebieten halbwegs flächendeckend stattfand) für den Breitbandausbau genutzt worden wäre hätten wir überall schnelles Internet. Neues Jahr, neues Glück, wieder wurden neue Frequenzen für Milliarden ersteigert. Bis zum heutigen Tage gibt es noch nicht mal einen flächendeckenden GSM, UMTS geschweige denn LTE Ausbau da ersteigern wir schon wieder neue Frequenzen für neue Möglichkeiten. Der Ausbau wird auch wieder nicht flächendeckend sein. Und da stellt sich der Vorstand der Telekom hin und feiert, klopft sich auf die Schulter. Diese Milliarden fehlen wieder, um in den Ausbau der Netze zu investieren. Da haben sie ja alles richtig gemacht Herr Vorstandsvorsitzender, Hauptsache die Anleger sind zufrieden was gehen uns denn die Bürger im ländlichen Raum an. Nun ja genug gemeckert, vorwärts es geht zurück. ...
  • Coppens Peter-John: Das einzige störende für mich als langjähriger Telekom Kunde ist die unseriösen Werbeversprechen der Telekom wie Beispiel DSL Geschwindigkeit!...wie up to 16000 Kbits aber effektive nur nach langen von über 10 Jahren erhaltenen 1000 Kbits und seit 2Jahren dann nur up to ... 2000 Kbits! Ich Denke das ist nicht Verhältnis mäßig. Danke für Ihre Kenntnisnahme, mit Vermerkens werten Grüßen. Peter-John Coppens ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

Tim Höttges im Interview: Umbau führt zu Wachstum

„Die strategierelevanten Kurven zeigen in allen Bereichen des Konzerns klar nach oben“. Das ist eine Botschaft, die Tim Höttges heute gerne im Zusammenhang mit den Finanzergebnissen verkündet hat. Sein oberster Finanzer Thomas Dannenfeldt sehe das Quartal zwar etwas nüchterner. Doch: „Ich bin da einen Ticken emotionaler und freue mich“, so Tim Höttges heute Morgen im Conference Call mit Medienvertretern.

weiter lesen

Kommentare (2)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Bernd Landmann: Man kann es sich auch schön reden: "Wir investieren weiterhin so viel wie kein anderer in den Netzausbau, stellen das Festnetze auf IP um und arbeiten an immer mehr Bandbreite im Mobilfunk sowie im Festnetz mit höheren Netzabdeckungen." Außer auf dem Lande, International feiert die Telekom, als deutsches Unternehmen sollten Sie vielleicht mal den Ausbau in Deutschland in den Griff bekommen. Wir schreiben das Jahr 2015 und nicht mehr 2000 der Start für ADSL war noch vor dem Jahr 2000. Sie haben es in 15 Jahren immer noch nicht geschafft flächendeckend auszubauen, Festnetz und Mobilnetz gleichermaßen nicht. Sollen wir besser noch 15 Jahre warten. Um den IP-Ausbau zu erwähnen, nun ja kann ich verstehen. Die in den Neunzigern eingebaute Technik ist 20 Jahre alt und zu einem großen Teil von Siemens geliefert worden, dessen Vorstand sich damals in New York an der Börse gefeiert hat. Einer der weltgrößten Telekommunikationsausrüster ist keine Ausrüster mehr und schrumpft und die Telekom bekommt schon seit Jahren keine Ersatzteile mehr. Der Siemens Vorstand ist auch der Meinung alles richtig zu machen. In 20 Jahren gibt es Siemens vielleicht nicht mehr. Nun wird in IP-Technik investiert (aus China), welche bestimmt keine 20 Jahre hält und seit dem Start schon mehrmals komplett ausgefallen ist. Vorhandene DSL-Technik in den Vermittlungsstellen wird nicht mehr repariert, da fährt eine Techniker von Zeit zu Zeit in die Vermittlungsstelle und starten den DSL-Rahmen neu, dann geht's wieder für eine Weile. Ich frage mich, was die Aussagen in Ihrer Pressemitteilung angesichts solcher Praktiken wert sind. Bisher hat sich jeder Vorstand der Telekom gefeiert, wie gut sie doch sind und was sie alles geschafft haben, dabei blieb es aber auch. ...
  • Papadopoulos: „Die strategierelevanten Kurven zeigen in allen Bereichen des Konzerns klar nach oben“ ---> Für die T*lekom ist Gewinn nicht relevant. Aha. NB: In den USA wird mit der Neukundenakquise haufenweise Geld verbrannt, in der Hoffnung, doch noch einen Dummen zu finden, der den Laden kauft. Und T-Systems? Schrumpft im Umsatz und verdient kein Geld. Dass das EBITDA konstant geblieben ist, lässt sich vermutlich auf die hingelogene Kennzahl zurückführen. Oder wieso weist man für den Laden keine "harten" Zahlen (Cash Flow) aus? ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

15 Monate Start- up! Mein Review.

Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht. In wenigen Wochen beende ich das 15 monatige Start up! Programm der Deutschen Telekom. Als Start up! im Vorstandsbereich Finanzen habe ich in meinen vergangenen fünf Einsätzen in unterschiedlichen Organisationseinheiten des Konzerns gearbeitet, viele neue Kollegen kennengelernt und jedes Mal interessante Einblicke und Erfahrungen aus den Projekten mitgenommen.

Im Mittelpunkt meines Start up! Programms standen meine fünf abwechslungsreichen Projekte: weiter lesen

Schlagworte: 

Kommentare (0)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

Vectoring spart Zeit und Geld beim Breitbandausbau/ Video zur telegraphen_lounge

Einen megaschnellen Breitbandanschluss bis in die eigene Wohnung, das wünscht sich verständlicher Weise fast jeder Bürger. Nicht nur für den spaßigen Zeitvertreib am Rechner, sondern auch, um technologischen Fortschritt beispielsweise aus dem Bereich eHealth nutzen zu können. Damit meint man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur medizinischen Versorgung. Auch die Politik versteht, dass eine gute Infrastruktur, die die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit eines Landes verbessert, nicht nur aus Bahn- und Straßennetzen, sondern auch aus leistungsfähigen Datennetzen bestehen muss. Daher will die Bundesregierung im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie erreichen, dass bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können.

weiter lesen

Kommentare (9)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Michael N.: Hallo, wir haben 2013 und ich komme aus Hamburg. wann kommt hier FTTH? ...
  • www.IGDSL.net: Es ist nicht länger hinzunehmen, dass ständig nur in den Großstädten investiert wird und die ländlichen Gebiete und Vororte von Städte bis heute nicht oder nur schlecht versorgt sind. Siehe z.B. www.IGDSL.net - Jedes Haus besitzt hier einen "Kupferanschluß", wie reden also nicht über einen Flecken JWD. Trotzdem blockiert die Deutsche Telekom wo sie nur kann und kommt hier Zahlen um die Ecke, die für Experten nicht nachvollziehbar sind. Und UMTS / LTE / SAT sind eben keine Alternativen bei den heutigen Konditionen. Wir plädieren für eine gestzlich garantierte Grundversorgung von min 2 MBit/s. Internet ist heute wie Strom, Telefon und Wasser ein Grundanspruch der Bürger. ...
  • Michael: Ich hänge an einem FTTB-Anschluss. Das bedeutet aber selbst 2012 noch immer: Mehr als ISDN (und der für Privat hier nicht bezahlbare 2-Mbit/s-Anschluss) ist nicht drin. Es werden also selbst bei der Telekom die vorhandenen Möglichkeiten nicht genutzt... ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

telegraphen_lounge „Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?“

Die Bundesregierung hat ein ehrgeiziges Ziel: Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie sollen bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können. Technisch ist der Ausbau zwar realisierbar, jedoch droht das ehrgeizige Projekt angesichts der erforderlichen Milliardeninvestitionen zu scheitern. Mit bis zu 80 Milliarden Euro rechnen Experten für ein flächendeckendes Glasfasernetz bis in die Haushalte. Deutlich günstiger wird der Glasfaserausbau, wenn er nicht flächendeckend bis zu den Wohnungen, sondern primär bis zu den Kabelverzweigern, den grauen Kästen in den Straßen, erfolgt. Durch die Kombination mit Vectoring, dem “Turbo für das Kupfernetz“, könnten Haushalte Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s nutzen. Aber können Techniken wie Vectoring den Glasfaserausbau bis in die Wohnungen tatsächlich ersetzen? Welche Grundlagen müssten dafür geschaffen werden und welche Investoren bauen dann wann aus?

weiter lesen

Kommentare (4)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • NGN: ... es wäre schön wenn einfach mal das angefangene zu Ende gebracht würde... In den VDSL Städte fand doch nur nur ein Teil Ausbau statt. Das gleiche findet jetzt auch beim FTTH Ausbau statt, und schon wieder werden Kunden enttäuscht, weil Sie in der falschen Strasse wohnen. ---- Wenn VDSL2 Vectoring Ausbau dann bitte richtig ! ---- ...
  • Silver_Bear: "Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?" Ja anscheinend gar nicht. DSL überall über 6MBit oder LTE- bzw. HSDPA-Tarife ohne "SSD", "Fair-Use-Policy" oder auch "Volumenbegrenzung", wenigstens für dünn besiedelte Gegenden, sind ja nach wie vor komplett nicht vorhanden. Also liebe Telekom, rede nicht von Dingen, die entweder A) nicht existieren oder B) von denen du keine Ahnung hast. Oder sogar Situationen wie diese, bei denen beides zutrifft. Ein gernervter DSL-Light-(Zwangs-)User ...
  • Michael: Ohne FTTH kein umfassendes Cloud-Computing. Da hilft auch kein mit Vectoring aufgebohrtes VDSL. Also entweder beim Web 2.0 stehen bleiben oder eben investieren. Außerdem: Entweder ist der Wettbewerb doch nur hinderlich (wie hier bei Vectoring für die VDSL-Anschlüsse) und sollte dann gleich abgeschafft werden (also wieder zurück zu einem einzigen, ggf. verstaatlichten Netzbetreiber) oder es wird weiter auf den Wettbewerb gesetzt. Dies verhindert aber bestimmte Sonderwege für einzelne Unternehmen - wie eben den Ausschluss anderer VDSL-Anbieter wegen der Vectoring-Technologie. Zwar sind die Unterschiede bei den Investitionskosten zwischen der VDSL mit Vectoring und FTTH groß, aber die Leistungunterschiede sind es ebenfalls. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren