Wir müssen die Unsicherheit aushalten – Eindrücke vom telegraphen_lunch

Gibt es die menschliche Deformation durch immer mehr Digitalisierung? Oder wie Moderator Volker Wieprecht, radioeins, (rbb), provokant formulierte: Verblöden wir durch die digitale Überforderung? Kathrin Passig, Autorin und Journalistin, bewertete die Digitalisierung vor drei bis vier Jahren noch euphorischer als heute. Jetzt ist ihr bewusst, dass Veränderungen kein Nullsummenspiel sind. weiter lesen

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  • Jörg Debus: Welch ein lächerlicher Unsinn! Das Internet 2.0 ist eine Werbeplattform. Schon deswegen, weil seine Infrastruktur zu mehr als 70% aus Werbeeinnahmen finanziert wird. Sämtliche technische Innovation ist auf die Funktionen gerichtet, die diese Werbeplattform effektiver machen sollen. Frank Schirrmacher (Mitherausgeber der FAZ) hat in seinem Buch "Payback" sehr schön dargestellt, wie die Idee einer Kommunikationsplattform in diesem Sinne vor allem von Google, Twitter & Co."weiter entwickelt" hat. Das Google ist längst "Big Brother" und das Internet 2.0 seinen Möglichkeiten manipulativer Kommunikation sind schon weit über George Orwell hinaus. ...
  • Rybarczyk: Wie immer bin ich begeistert vom Telegraphen lunch...hervorragende Ergänzung unserer Medienlandschaft. Konzept, Themenauswahl und Präsentation exzellent > weiter so! ...

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„Heartbleed“: Entwickler spricht über Fehler bei OpenSSL-Programmierung

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Ein blutendes Herz steht derzeit symbolisch für eine Schwachstelle bei der Verschlüsslung-Software „OpenSSL“, die von vielen Internet-Angeboten genutzt wird – unter anderem auch beim E-Mail-Dienst von T-Online. Was die Telekom auf ihren Servern unternommen hat, um die „Heartbleed“-Lücke schnell zu schließen, und was unsere Experten den Kunden beim Umgang mit E-Mail, Virenschutz und Passwörtern raten, das findet Ihr in einem aktuellen Beitrag aus unserem Sicherheits-Special.

 

Das Thema wird medial sehr breit diskutiert – einige Artikel sprechen von der gravierendsten Sicherheitslücke in der Geschichte des Internets. Eine gute Zusammenfassung der aktuellen Diskussion gibt es bei Spiegel Online. Im Spiegel-Artikel findet sich auch der Hinweis auf den Programmierer der fehlerhaften Software, der heute bei der Telekom arbeitet. Unser Kollege – der zwischenzeitlich sogar in den Dunst von Verschwörungstheorien geriet – hat uns seine Sicht auf die Dinge aufgeschrieben. weiter lesen

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  • Matthias Simon: Möglich, aber extrem unwahrscheinlich. In Wahrheit ist der Bug viel weniger schlimm als in den Medien dargestellt. Ich habe mein E-Mail- und mein Kundenpasswort nicht geändert, denn die Wahscheinlichkeit, dass irgendwelche Hacker angegriffen und genau das Stück Hauptspeicher erwischt haben, in dem MEIN Passwort stand, liegt, denke ich, bei <0,001 %. Es wurden ja kürzlich massenhaft E-Mail-Passwörter geknackt. Das könnte eher die Ursache sein. Um der Sache auf den Grund zu gehen, hilft die Seite des BSI weiter: https://www.sicherheitstest.bsi.de/ Es kann auch sein, dass GMX ihren E-Mail-Server wegen der Geschichte mit den Heartbleed oder dem geknackten E-Mail-Passwörtern heruntergefahren haben. War bei meinem Provider auch so; witzigerweise informierte mein Provider weder auf seiner Internetseite noch per Mail darüber; entsprechend überlaufen war deren Hotline... Ich habe wegen einer anderen Geschichte ein kleines JAVA-Progrämmchen geschrieben, dass eine Testmail verschickt, und alle Schritte wie Verbindungsaufbau, Authentifizierung etc. protokolliert. Damit kann man die Fehlerursache eingrenzen. Könnte ich bei Bedarf zuschicken. ...
  • Jule: Komme ich deswegen jetzt nicht mehr in mein GMX Konto? Das PW stimmt zu 100 Prozent. ...
  • Guido: Hallo Lars, Sitenote: Ich wäre mit den Vergleichen bzgl. "Revolution", "Anklagebank", "Nürnberg" etwas vorsichtiger - ich verurteile nach wie vor aufs Schärfste alles, was in der Zeit 33-45 in Deutschland geschah, und sehe die Prozesse in Nürnberg als sehr gerechtfertigt an. Und ich sehe überhaupt keinen Zusammenhang mit der DTAG/T-Systems. Wenn man deinen Kommentar so liest, könnte man mit "Revolution" genau die o.g. Zeitspanne sehen - welche ich klar als "Totalitäres Regime" bezeichne. ...

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telegraphen_lunch: Digitale Deformation – Befreiung oder Kulturverlust?

480x280web--1c-Unbenannt-1Während Technologie-Gurus die Digitalisierung beinahe religiös verklären, scheinen Rechtschreibung und Kopfrechnen wie aus der Zeit gefallen. Wie verändern uns digitale Helfer und allgegenwärtiger Netzzugriff? Gewinnen wir Souveränität im Alltag oder verlieren wir elementare Kulturtechniken? Befreit uns die Chance zum permanenten Backup oder erodieren am Ende Risikobewusstsein und Aufmerksamkeit? weiter lesen

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  • Ali: Hi, danke für den tollen Beitrag. Wir leben heutzutage in einer sehr technischen und digitalen Welt. Wie alles im Leben hat das Vor- und Nachteile. Ich verwende meinen Computer und Smartphone gerne, dennoch bevorzuge ich es manche Dinge mit dem Kopf auszurechnen anstatt sie in ein Gerät zu tippen und blind auf das Ergebnis zu vertrauen. Bei sehr komplexen Berechnungen sind Computer und Taschenrechner natürlich sehr hilfreich und sinnvoll, viele Menschen rechnen jedoch nicht mal die simpelsten Zahlen im Kopf. Einige verwenden Finger wie Kinder der ersten Klasse. Das ist schon schade und ein Verlust von Kultur. Ich bin der Meinung dass nicht nur Kopfrechnen, sondern auch viele andere Talente immer mehr in den Hintergrund geraten. Ich liebe Kopfrechnen und trainiere es regelmäßig. Dazu verwende ich Mathemakustik (auch kostenlos erhältlich). Die Aufgaben werden akustisch gestellt,so trainiere ich neben dem Kopfrechnen auch noch die Konzentrationsfähigkeit. Für Interessierte hier der Link: http://www.mathemakustik.de/ ...

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Das neue HTC One präsentiert von der Telekom

HTC hat heute zeitgleich in London und New York sein neues Smartphone HTC One (M8) vorgestellt. Was es alles kann, zeigt Guido hier im Video.

Wie schon sein Vorgänger hat das neue HTC One (M8) ein hochwertiges Vollmetall-Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, das das Full-HD Display komplett umschließt. Dieses ist mit einer Bildschirmdiagonale von 12,7 Zentimetern etwas größer als das HTC One. weiter lesen

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  • Steffen: Also ich finde auch das das HTC locker mit den Samsung mithalten kann, wenn man überlegt wo HTC noch vor 2 Jahren war haben die sich echt klasse gemacht, ich bin eh nicht der Große Samsung, aber HTC wird seinen Platz unter denn großen finden, wie schnell das geht hoch oder runter hat man ja bei Nokia gesehen. ...
  • Friedrich-Gernot Woidtke: Habe mir vor einem halben Jahr ein Samson S4r mini bei der Telekom gekauft Hätte lieber ein anderes erworben, das AUCH hdmi FAHIG WÄRE ...
  • Arne: Also ich glaube schon, dass sich das HTC sehr gut gegen die Konkurrenz vom Samsung Galaxy S5 und dem iPhone 5s durchsetzten kann. Ich war letztens fleißig auf 7Mobile am Handys vergleichen, weil ich mir mal wieder ein neues kaufen wollte und auf einmal stach mir das HTC ins Auge. Seitdem war es mir ans Herz gewachsen und ich habe es mir auf der gleichen Seite auch mit einem echt tollen Tarif gekauft. Ich bin wirklich zufrieden damit! ...

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Wenn Schuhe mit dem Gürtel sprechen – Eindrücke vom telegraphen_lunch

„Nach Teilen eins bis drei der industriellen Revolution – Dampfmaschine, Elektrifizierung und Globalisierung kommt jetzt mit der Digitalisierung der vierte Teil“, so  begann Moderator Volker Wieprecht, radioeins, (rbb), den telegraphen_lunch auf der CeBit 2014. Reinhard Karger, Sprecher Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), stieg in die Diskussion zum Thema Internet 4.0 und Internet der Dinge mit einigen anschaulichen Beispielen ein. „Die Dinge sagen, wer und was sie sind. Ein intelligenter Koffer, der sagt, dass Schuhe und Gürtel nicht zusammenpassen. Eine Gleitsichtbrille, die optimal aus dem bisherigen Nutzungsdaten des Brillenträgers angepasst wird und  das Tagebuch, das einem Arzt alle Informationen liefert, die er für seine Diagnose braucht.“ weiter lesen

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  • Crischo: Einerseits ist das Internet der Dinge eine spannende Sache. Zumindest in der Theorie. Entsprechend des Gewichts, das meine Waage in den Morgenstunden oder des Leibesumfangs, den mein Gürtel beim Anziehen registriert, bekomme ich eine optimierte Einkaufsliste. Oder ich muss noch nicht einmal einkaufen gehen, sondern bekomme die optimierten Lebensmittel direkt nach Hause geliefert. Das ist schon bequem. Andrerseits ist der Verlust an Selbstbestimmung gleichzeitig ein Schritt vorwärts in die Unmündigkeit und die Gefahr des Missbrauchs dieser Daten durch Dritte ist einfach nur gruselig. ...
  • Mehr: Das Internet der Dinge ist an sich ein wirklich spannendes Thema. Wie überall im leben wirds auch hier die Herausforderung darin bestehen, das richtige Mass zu finden. Einen Koffer der mich in Stilfragen berät... da kann ich gut ohne auskommen. Ausserdem bedeuten mehr Internet fähige Geräte auch mehr Daten, die mich nachverfolgbar machen... ...

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