Vectoring spart Zeit und Geld beim Breitbandausbau/ Video zur telegraphen_lounge

Einen megaschnellen Breitbandanschluss bis in die eigene Wohnung, das wünscht sich verständlicher Weise fast jeder Bürger. Nicht nur für den spaßigen Zeitvertreib am Rechner, sondern auch, um technologischen Fortschritt beispielsweise aus dem Bereich eHealth nutzen zu können. Damit meint man den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur medizinischen Versorgung. Auch die Politik versteht, dass eine gute Infrastruktur, die die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit eines Landes verbessert, nicht nur aus Bahn- und Straßennetzen, sondern auch aus leistungsfähigen Datennetzen bestehen muss. Daher will die Bundesregierung im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie erreichen, dass bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können.

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  • Michael N.: Hallo, wir haben 2013 und ich komme aus Hamburg. wann kommt hier FTTH? ...
  • www.IGDSL.net: Es ist nicht länger hinzunehmen, dass ständig nur in den Großstädten investiert wird und die ländlichen Gebiete und Vororte von Städte bis heute nicht oder nur schlecht versorgt sind. Siehe z.B. www.IGDSL.net - Jedes Haus besitzt hier einen "Kupferanschluß", wie reden also nicht über einen Flecken JWD. Trotzdem blockiert die Deutsche Telekom wo sie nur kann und kommt hier Zahlen um die Ecke, die für Experten nicht nachvollziehbar sind. Und UMTS / LTE / SAT sind eben keine Alternativen bei den heutigen Konditionen. Wir plädieren für eine gestzlich garantierte Grundversorgung von min 2 MBit/s. Internet ist heute wie Strom, Telefon und Wasser ein Grundanspruch der Bürger. ...
  • Michael: Ich hänge an einem FTTB-Anschluss. Das bedeutet aber selbst 2012 noch immer: Mehr als ISDN (und der für Privat hier nicht bezahlbare 2-Mbit/s-Anschluss) ist nicht drin. Es werden also selbst bei der Telekom die vorhandenen Möglichkeiten nicht genutzt... ...

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telegraphen_lounge „Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?“

Die Bundesregierung hat ein ehrgeiziges Ziel: Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie sollen bis Ende 2014 75 Prozent der Haushalte schnelle Breitbandanschlüsse nutzen können. Technisch ist der Ausbau zwar realisierbar, jedoch droht das ehrgeizige Projekt angesichts der erforderlichen Milliardeninvestitionen zu scheitern. Mit bis zu 80 Milliarden Euro rechnen Experten für ein flächendeckendes Glasfasernetz bis in die Haushalte. Deutlich günstiger wird der Glasfaserausbau, wenn er nicht flächendeckend bis zu den Wohnungen, sondern primär bis zu den Kabelverzweigern, den grauen Kästen in den Straßen, erfolgt. Durch die Kombination mit Vectoring, dem “Turbo für das Kupfernetz“, könnten Haushalte Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s nutzen. Aber können Techniken wie Vectoring den Glasfaserausbau bis in die Wohnungen tatsächlich ersetzen? Welche Grundlagen müssten dafür geschaffen werden und welche Investoren bauen dann wann aus?

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  • NGN: ... es wäre schön wenn einfach mal das angefangene zu Ende gebracht würde... In den VDSL Städte fand doch nur nur ein Teil Ausbau statt. Das gleiche findet jetzt auch beim FTTH Ausbau statt, und schon wieder werden Kunden enttäuscht, weil Sie in der falschen Strasse wohnen. ---- Wenn VDSL2 Vectoring Ausbau dann bitte richtig ! ---- ...
  • Silver_Bear: "Breitbandinternet für alle – wie kann das gehen?" Ja anscheinend gar nicht. DSL überall über 6MBit oder LTE- bzw. HSDPA-Tarife ohne "SSD", "Fair-Use-Policy" oder auch "Volumenbegrenzung", wenigstens für dünn besiedelte Gegenden, sind ja nach wie vor komplett nicht vorhanden. Also liebe Telekom, rede nicht von Dingen, die entweder A) nicht existieren oder B) von denen du keine Ahnung hast. Oder sogar Situationen wie diese, bei denen beides zutrifft. Ein gernervter DSL-Light-(Zwangs-)User ...
  • Michael: Ohne FTTH kein umfassendes Cloud-Computing. Da hilft auch kein mit Vectoring aufgebohrtes VDSL. Also entweder beim Web 2.0 stehen bleiben oder eben investieren. Außerdem: Entweder ist der Wettbewerb doch nur hinderlich (wie hier bei Vectoring für die VDSL-Anschlüsse) und sollte dann gleich abgeschafft werden (also wieder zurück zu einem einzigen, ggf. verstaatlichten Netzbetreiber) oder es wird weiter auf den Wettbewerb gesetzt. Dies verhindert aber bestimmte Sonderwege für einzelne Unternehmen - wie eben den Ausschluss anderer VDSL-Anbieter wegen der Vectoring-Technologie. Zwar sind die Unterschiede bei den Investitionskosten zwischen der VDSL mit Vectoring und FTTH groß, aber die Leistungunterschiede sind es ebenfalls. ...

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Der Telekom IT-CUP 2012

Telekom IT Cup 2012 – Teambuilding einmal anders

Dieser Tag war schon seit langem mit einem dicken, roten Stift in meinem Kalender eingetragen. Der Grund hat eigentlich so wenig mit der IT zu tun, wie Sushi mit griechischem Essen. Es geht mal wieder um Fußball :). Diesmal um den Telekom IT CUP 2012 beim SV Hundsangen e.V. 1926, bei dem Mitarbeiter der Telekom IT um die begehrte Siegestrophäe kämpfen. weiter lesen

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Mit Facebook zum Job – Das etwas andere Praktikum

Sebastian sitzt an seinem Schreibtisch im Büro

Und von hier aus arbeitet, twittert und postet ab nun Sebastian für Euch.

Facebook, Seriösität und Bewerben passen nicht zusammen?!?! Die Welt ist geteilter Meinung. Wir sagen: Ja, es passt zusammen. Und wie! Doch dies heißt für uns, auch einmal andere Wege zu gehen. Denn sonst hätte ich meinen jetzigen Kollegen Sebastian niemals kennengelernt.

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  • Schulze, Thomas: Recht hast Du, denn immer mehr Unternehmen sind nun aktiv per facebook präsent, u.a. auch zum recruiting. Mal schauen, wie das noch zunehmen wird. So gibt es schon einge Jobbörsen, die fast 1000 "likes" haben z.B. http://www.spirofrog.de/ ...

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Scheinriese Konzernverlust

Geschäftszahlen sind für den ungeübten Rezipienten gemeinhin kein leicht verdaulicher Stoff. Der Experte hingegen – sagen wir mal Analysten, Banker oder Wirtschaftsjournalisten – saugt derlei komplexe Themen mit Genuss auf. Heute aber war es auch für die Profis noch einmal ein Stück anspruchsvoller. Als unser Chef René Obermann gemeinsam mit Finanzvorstand Tim Höttges unsere Kennzahlen für das dritte Quartal vorstellte, sprach er auf der einen Seite von einer außerordentlich positiven Entwicklung im operativen Geschäft. Das heißt: Die Geschäfte laufen sehr gut.

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  • Marcus: Bezgl. Bewertung: Hätte, hätte - Fahrradkette! Gezahlt hat nicht AT&T, sondern Metro PCS. Wer sagt denn, dass AT&T das Geschäft tatsächlich zum gewünschten Preis abgeschlossen hätte? Die einzige Evidenz ist der GEZAHLTE Kaufpreis. Der offenkundig deutlich unterm Bilanzansatz liegt. Und zum Thema Dividende: Nur, weil die Branche als Maßstab den FCF heranzieht, heißt das noch lange nicht, dass die Telekom KEINE Substanz ausschüttet. Ausweislich der Finanzberichterstattung sinken Umsatz, Kundenzahl und Profitabilität - wohingegen die Dividende konstant bleibt. Man muss sich Ausschüttungen leisten können. Kann das die Telekom? Da habe ich so meine Zweifel... ...
  • Andreas Kadelke: Das ist so nicht richtig: AT&T hatte im vergangenen Jahr einen Vertrag unterzeichnet, der einen Kaufpreis von 39 Milliarden Dollar vorsah. Und zum Thema Dividende: In der Telko-Branche wird als Maßstab für die Dividendenfähigkeit vor allem der Free Cash Flow herangezogen, und der ist in den ersten neun Monaten 2012 um mehr als 13 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro gestiegen. Unser Ziel für 2012 von rund 6 Milliarden Euro haben wir gerade bestätigt. ...
  • Marcus: "Die Wertminderung ist aber nicht auf eine veränderte Einschätzung des Managements zur Geschäftsentwicklung in den USA zurückzuführen." Richtig: Die Wertminderung ist allein darauf zurückzuführen, dass für den Verlustbringer T-Mobile USA niemand bereit war, das zu zahlen, was die Telekom in den Büchern stehen hatte. Auf gut Deutsch: Die Telekom war vorher schon ärmer als sie es zugegeben hat, nur hat sie das nicht zugeben wollen/können/dürfen - beispielsweise um die Relation Vermögen zu Dividende nicht noch schlechter aussehen zu lassen. Seit Jahren wird Substanz an die Aktionäre ausgeschüttet. Kein besonders zukunftsträchtiges Investitionsmodell. ...

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