Luisa Vollmar

Corporate Blogger
Luisa Vollmar, Jahrgang 77, tummelt sich schon ein paar Jahre bei der Telekom. Bevor sie ihre Affinität zum Social Web auch beruflich ausleben konnte, war sie in der Finanzkommunikation und internationalen Pressestelle der Telekom unterwegs. Sie hat mal Industriekauffrau gelernt, aber nicht beim großen T, und in Maastricht International Management studiert. Als Telekom Blogger interessiert sie sich vor allem für formschöne Produkte, andere Perspektiven und für die Leute hinter dem T.

Verpasst Europa die Chancen der Digitalisierung?

EuropaWährend die USA und Asien ihre wirtschaftliche Position im Netz ausbauen, verpasst Europa durch Risikofixierung, restriktive Regulierung und Passivität zunehmend den Anschluss.

Anstatt digitale Innovations- und Wachstumspotenziale wirkungsvoll zu stärken, scheint sich europäische IKT- und Netzpolitik in restriktiver Regulierung zu erschöpfen. Marktkonsolidierungen werden als Risiken betrachtet und bis in Detail von den Wettbewerbshütern geprüft. Hinzu kommen dogmatische Diskussionen zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität. Schlüsselprojekte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft, wie die Datenschutz-Grundverordnung, die Harmonisierung des TK-Marktes oder Impulse für leistungsfähige Infrastrukturen, werden dagegen verzögert oder verwässert. Auch eine aktive Einflussnahme auf internationale Gremien, die über die Regeln im Internet entscheiden, wurde lange Zeit versäumt. Was muss Europa tun, um die Chancen der Digitalisierung künftig stärker für sich zu nutzen?

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  • Michael: Wer bei der Netzneutralität zu schnell dogmatishe Diskussionen sieht, behindert entsprechend schnel digitale Innovations- und Wachstumspotenziale. Wer die vorhandenen Möglichkeiten seiner Infrastrutur nicht möglichst vollständig nutzt, sorgt selber dafür, dass Chancen der Digitalisierung nicht genutzt werden können. ...
  • rena: Die Telekom nutzt noch nicht einmal ihr eigenes Potential. Statt das machbare anzugehen und umzusetzen, wird sich in Selbstbeschränkung und Bürokratie-Plan-Wahn verzettelt. Die Telekom selbst macht aus firmenpolitischen Gründen nicht von ihren Möglichkeiten gebrauch. Sie spricht selbst z.T. von schlechter Infrastruktur und gibt vor z.T. schlechtere Infrastruktur zu besitzen als ein dritte Welt Land. Dies alles nur um weitere Fördergelder zu erhalten. Da werden Dämpfungswerte technikfremd willkürlich festgelegt und bereits installierte Ausbaustufen nicht in Betrieb genommen. Planungen werden verzögert oder so oft verändert, dass selbst die Planer keinen Plan mehr haben. Wer einmal zu unseren europäischen Nachbarn schaut, muss sich wundern das dort Breitband überhaupt verfügbar ist. Komischer weise funktioniert dies aber im Verhältnis zur z.T. katastrophalen Infrastruktur ganz gut. Jedenfalls kommt dort keiner auf die Wahnwitzige Idee ein gegenstück zum dt. Telekom DSL-Light anzubieten. Dort nuzt man flächendeckend RAM um die Leitungen zu nutzen die vorhanden sind. Die Telekom ergibt sich aber in Wunsch- und Traum-Vorstellungen was sein könnte und nicht was ist. Dieses dumme Verhalten schafft massive Verärgerung bei fast allen Kunden. Auch preislich braucht die Telekom nicht zu jammern, sie liegt auf ähnlichen Niveau wie unsere Nachbarn, gerne auch mal darüber. Wo ich der Telekom aber recht geben muss, ist die Regulierungswut die mittlerweile das Internet in Deutschland beherrscht. Hier wurde ein neues Betätigungsfeld für Paragrahenreiter und Abmahnanwälte gefunden. Ich glaube nicht, dass nur steuerliche Gründe amerikanische Internet-Großunternehmen u.a. nach Luxembourg und Irland getrieben haben, sondern besonders auch die gefürchtete deutsche Bürokratie und die Paragraphenreiterei. ...
  • SF: Ja natürlich wird die Chance verpasst - da Breitbandausbau nur dort stattfindet wo er gefördert wird oder die Konkurrenz schon unterwegs ist, guckst der Rest Deutschlands in die Röhre. ...
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Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

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  • Müller: Bei wirklich ländlichen Gegenden, wo im Umkreis von 20 km keine Stadt in der Nähe ist, würde ich mich nicht beschweren, und würde ich es auch vollkommen verstehen, das man hier nicht ausbaut. ...
  • Müller: Ich würde ja gern wissen, ob die Telekom auch Kunden eingeladen hat, die gar nicht wirklich auf dem Land leben, sondern z.B. in einer Stadt mit zwei Gewerbegebieten, und trotzdem LTE haben. Denn LTE soll ein Ersatz für ländliche Gegenden sein. Dafür haben alle ländlichen Orte im Umkreis mit nicht mal 1000 Einwohnern DSL, wie sich das lohnen kann frag ich mich. Das bedeutet konkret, in der gesamten Stadt, im Gewerbegebiet und überall in der Nähe gibt es DSL mit bis zu 16 Mbit, nur hört es plötzlich und unerwartet in meiner Straße auf. Somit hat eine komplette Siedlung kein DSL (nur LTE), und niemand versteht dies. Zum Teil wird wohl leider LTE genutzt, um den teureren Ausbau des vorhanden Netzes zu blocken! Nur wenn es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, baut man aus, denn alle Kunden bekommen sofort einen analogen Telefonanschluss, weil dies kann man einklagen ! ...
  • Thomas Kreß: Dass mit dem nicht verständlichen Ausbau bzw. sogar Rückbau kann ich so für unseren Ort bestätigen. In unserem Wohngebiet wurde der ursprüngliche Vollausbau mit VDSL immer mehr zurückgebaut. Man kann es auf der Ausbaukarte direkt verfolgen, wie es von Strasse zu Strasse weniger wird. Gleichzeitiger wird dann wohl "umgeklemmt", um schwerpunktmässig andere Kunden zu versorgen, die wohl- aus welchen Gründen auch immer - versorgt werden sollen. "Pecunia non olet" ...
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„E-Mail made in Germany“: 50 Milionen Kunden versenden ihre Mails jetzt sicherer

Ralph Dommermuth und Timotheus Höttges

Ralph Dommermuth und Timotheus Höttges

Wenn einer mitliest, ist das immer ein unangenehmes Gefühl. Selbst wenn es nur der Sitznachbar in der Bahn ist, der mit in die Klatschzeitschrift schaut. Die Vorstellung, dass Fremde unbemerkt in persönliche oder geschäftliche E-Mails einsehen können, ist noch mal unangenehmer. Damit das nicht passieren kann, haben die Telekom und United Internet im August 2013 die Initiative ergriffen und mit „E-Mail made in Germany“ nun dem Mitlesen im E-Mail-Verkehr ein Ende gesetzt.

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  • Jasper Beltz: Was sind jetzt eigentlich die Unterschiede zum E-Brief der Post? Ist die "E-Mail made in Germany" die sicherere Alternative? Wäre schön, wenn mir das jemand beantworten könnte. Vor allem: Ist die Nutzung auf einem Smartphone möglich - auch wenn man da keinen Vertrag mit der Telekom drauf hat? ...
  • Lars: Finde ich gut, dass da mal was passiert! ...
  • Martin: jetzt weis man was man hat...Danke ...
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Vater, Mutter, Telekom

zaya77/ flickr

zaya77/ flickr

Aus gegebenem Anlass habe ich mich damit beschäftigt, was die Telekom alles in puncto Familie und Beruf anbietet. Denn in nicht allzu ferner Zukunft muss ich diese beiden Themen unter einen Hut bringen können. Dieses so individuell und einfach wie möglich zu gestalten ist nicht nur wichtig für mich. Auch für meinen Arbeitgeber ist es von Interesse, wenn ich meine Arbeitskraft so gut wie möglich – trotz eines kleinen Vollmars zu Hause – wieder für das Unternehmen einsetzen kann. Nach eingehender Recherche bin ich ganz optimistisch, dass das klappt. Die Telekom bietet von der Kinderbetreuung über Eltern-Kind Büros bis hin zur Vernetzung von Müttern und Vätern in der Elternzeit jede Menge Möglichkeiten, das Zusammenspiel von Nachwuchs und Job zu wuppen.

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Eindeutig erwünscht – soziales Netzwerken am Arbeitsplatz

Dass wir Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook, Youtube oder Blog für unsere externe Unternehmenskommunikation nutzen, das könnt Ihr auf unseren Telekom Plattformen live mitverfolgen und das ist für die meisten von Euch ja auch nix Neues. An dieser Stelle sei aber auch mal erzählt, dass wir die Vorteile von Social Media Instrumenten auch für unsere interne Kommunikation entdeckt haben. Und das nicht erst gestern. Schon seit 2007 nutzen Telekom-Mitarbeiter und -Management interne Blogs, Netzwerke und Wikis für ihre tägliche Arbeit und Zusammenarbeit. Die neuen Plattformen erleichterten den konzernweiten Austausch von Informationen und Wissen, und auch das Aufspüren von passenden Ansprechpartnern.

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  • Sebastian: Hallo, jetzt ist der Blog schon ein paar Tage alt, aber ich bin bei meienr Recherche darauf gestoßen. Mich würde interessieren, ob Kommunikation im TSN ausschließlich unter Klarnamen läuft, oder ob es auch anonyme Bereiche gibt, oder Foren, die mit Pseudonymen verwendet werden. Und wenn ja/nein (also anonym/pseudonym): was waren die Gründe dafür/dagegen? ...
  • Sebastian Trende Mannheim: ie chatten auf Skype, posten auf Facebook und surfen auf Xing. Mitarbeiter, die soziale Netzwerke ausgiebig nutzen, können für Arbeitgeber zum Problem werden, wenn sie ihren Schreibtisch zur digitalen Spielwiese verwandeln. Soziale Medien und häufige E-Mails senken die Produktivität der Büroarbeiter, hat eine Studie des Marktforschungsunternehmens Usamp jüngst ergeben. Danach arbeiten 45 Prozent der Arbeitnehmer höchstens 15 Minuten am Stück, ohne unterbrochen zu werden. Doch anstatt das Gespräch zu suchen, wissen sich Unternehmensleiter oft nicht anders zu helfen, als die Internetzugänge des gesamten Personals einzuschränken. Betrug vor allem in Deutschland gleicht die Online-Nutzung am Arbeitsplatz immer noch dem heimlichen Naschen an einer verbotenen Frucht: Viele Firmen sperren erfahrung sgemäß hochfrequentierte Seiten wie Youtube, Facebook und Einkaufsportale wie Ebay und Amazon, damit sich die Mitarbeiter wieder auf das fokussieren können, wofür sie bezahlt werden: aufs Arbeiten. ...
  • Hartmann: Die Integration von Social Media in die Organisation- und Kommunikationsstrategie ist sicherlich bei vielen Bereichen sehr hilfreich, jedoch können sich dies nur grosse Unternehmen leisten, da für die Betreuung und Pflege der Social-Media Instrumente zusätzliches Personal benötigt wird.... Und leider steht in vielen Unternehmen "Gewinn-maximierung und Kosten-Reduzierung" im Vordergrund... ...
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