Luisa Vollmar

Corporate Blogger
Luisa Vollmar, Jahrgang 77, tummelt sich schon ein paar Jahre bei der Telekom. Bevor sie ihre Affinität zum Social Web auch beruflich ausleben konnte, war sie in der Finanzkommunikation und internationalen Pressestelle der Telekom unterwegs. Sie hat mal Industriekauffrau gelernt, aber nicht beim großen T, und in Maastricht International Management studiert. Als Telekom Blogger interessiert sie sich vor allem für formschöne Produkte, andere Perspektiven und für die Leute hinter dem T.

„Ich kann was!“-Cup in Berlin: Gekickt wird nicht nur in Brasilien

Symbolbild Fußball ; Fussball Sport Ball Rasen LinieAlle sind im Fußballfieber. Die meisten fiebern dabei vom heimischen Sofa aus mit unserer Nationalelf in Brasilien mit, oder beim Rudelgucken in der Kneipe. Einige kicken aber auch selbst. Zum Beispiel die mehr als 400 Kinder und Jugendlichen, die letzte Woche beim fünften, jährlich stattfinden „Ich kann was!-Cup“ in Berlin das Leder selbst getreten haben.
weiter lesen

Kommentare (0)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

“Eine gute Idee ist auch außerhalb des Silicon Valley umsetzbar” – Interview Marco Börries

140623_Büro„Bei Venture Capital geht es um Geld. Niedrig einkaufen und hoch verkaufen. Das ist das hauptsächliche Geheimnis. Und dennoch steckt mehr dahinter“, sagte unser Chef Tim Höttges in seiner Keynote bei den T-Venture Open in Berlin. Natürlich ist Geld ein wesentlicher Faktor, der es jungen Unternehmen (StartUps) ermöglicht, ihre Geschäftsideen auf den Markt zu bringen. Und das wird sich auch nicht ändern. Jedoch hat sich das Paradigma geändert. Tim Höttges stellte dies so dar: Früher gab es einen Manager mit einer Geschäftsidee. Der hat einen Businessplan erstellt. Dann hat er sich um Geld gekümmert. Und am Ende hat er die „Nerds“ angeheuert, die das Produkt dann gebaut haben. Heute kommt das Produkt zuerst. Der Nerd sitzt in der ersten Reihe. Er arbeitet an der Innovation und kümmert sich dann um das Geld. Dann kommt der Umsatz, mit dem er den Manager einstellt.

weiter lesen

Kommentare (2)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Peter-Maik: Schönes Interview. Wenn ich überlege, dass ich mit 16 Jahren noch über den Bolzplatz gerannt bin und Marco Börries bereits seine erste Firma gründete.... WAHNSINN! ...
  • Steven: Ja das finde ich auch! Besonders Berlin ist dafür geeignet. Obwohl man überall ein gutes IT Startup gründen kann. Man merkt aber in Berlin, dass hier eine gewisse Szene ist. Auf Partys trifft man teilweise diese Szene und kommt dann leichter ins Gespräch. Hat man alle vor Ort, so kann man sich auch schneller mal auf ein Meeting treffen. Auch die Investoren hier kennen sich mehr mit dem Thema aus, als welche beispielsweise aus MeckPomm ... Nichts gegen MeckPomm!! ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

Verpasst Europa die Chancen der Digitalisierung?

EuropaWährend die USA und Asien ihre wirtschaftliche Position im Netz ausbauen, verpasst Europa durch Risikofixierung, restriktive Regulierung und Passivität zunehmend den Anschluss.

Anstatt digitale Innovations- und Wachstumspotenziale wirkungsvoll zu stärken, scheint sich europäische IKT- und Netzpolitik in restriktiver Regulierung zu erschöpfen. Marktkonsolidierungen werden als Risiken betrachtet und bis in Detail von den Wettbewerbshütern geprüft. Hinzu kommen dogmatische Diskussionen zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität. Schlüsselprojekte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft, wie die Datenschutz-Grundverordnung, die Harmonisierung des TK-Marktes oder Impulse für leistungsfähige Infrastrukturen, werden dagegen verzögert oder verwässert. Auch eine aktive Einflussnahme auf internationale Gremien, die über die Regeln im Internet entscheiden, wurde lange Zeit versäumt. Was muss Europa tun, um die Chancen der Digitalisierung künftig stärker für sich zu nutzen?

weiter lesen

Kommentare (3)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Michael: Wer bei der Netzneutralität zu schnell dogmatishe Diskussionen sieht, behindert entsprechend schnel digitale Innovations- und Wachstumspotenziale. Wer die vorhandenen Möglichkeiten seiner Infrastrutur nicht möglichst vollständig nutzt, sorgt selber dafür, dass Chancen der Digitalisierung nicht genutzt werden können. ...
  • rena: Die Telekom nutzt noch nicht einmal ihr eigenes Potential. Statt das machbare anzugehen und umzusetzen, wird sich in Selbstbeschränkung und Bürokratie-Plan-Wahn verzettelt. Die Telekom selbst macht aus firmenpolitischen Gründen nicht von ihren Möglichkeiten gebrauch. Sie spricht selbst z.T. von schlechter Infrastruktur und gibt vor z.T. schlechtere Infrastruktur zu besitzen als ein dritte Welt Land. Dies alles nur um weitere Fördergelder zu erhalten. Da werden Dämpfungswerte technikfremd willkürlich festgelegt und bereits installierte Ausbaustufen nicht in Betrieb genommen. Planungen werden verzögert oder so oft verändert, dass selbst die Planer keinen Plan mehr haben. Wer einmal zu unseren europäischen Nachbarn schaut, muss sich wundern das dort Breitband überhaupt verfügbar ist. Komischer weise funktioniert dies aber im Verhältnis zur z.T. katastrophalen Infrastruktur ganz gut. Jedenfalls kommt dort keiner auf die Wahnwitzige Idee ein gegenstück zum dt. Telekom DSL-Light anzubieten. Dort nuzt man flächendeckend RAM um die Leitungen zu nutzen die vorhanden sind. Die Telekom ergibt sich aber in Wunsch- und Traum-Vorstellungen was sein könnte und nicht was ist. Dieses dumme Verhalten schafft massive Verärgerung bei fast allen Kunden. Auch preislich braucht die Telekom nicht zu jammern, sie liegt auf ähnlichen Niveau wie unsere Nachbarn, gerne auch mal darüber. Wo ich der Telekom aber recht geben muss, ist die Regulierungswut die mittlerweile das Internet in Deutschland beherrscht. Hier wurde ein neues Betätigungsfeld für Paragrahenreiter und Abmahnanwälte gefunden. Ich glaube nicht, dass nur steuerliche Gründe amerikanische Internet-Großunternehmen u.a. nach Luxembourg und Irland getrieben haben, sondern besonders auch die gefürchtete deutsche Bürokratie und die Paragraphenreiterei. ...
  • SF: Ja natürlich wird die Chance verpasst - da Breitbandausbau nur dort stattfindet wo er gefördert wird oder die Konkurrenz schon unterwegs ist, guckst der Rest Deutschlands in die Röhre. ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

weiter lesen

Schlagworte: 

Kommentare (89)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Müller: Bei wirklich ländlichen Gegenden, wo im Umkreis von 20 km keine Stadt in der Nähe ist, würde ich mich nicht beschweren, und würde ich es auch vollkommen verstehen, das man hier nicht ausbaut. ...
  • Müller: Ich würde ja gern wissen, ob die Telekom auch Kunden eingeladen hat, die gar nicht wirklich auf dem Land leben, sondern z.B. in einer Stadt mit zwei Gewerbegebieten, und trotzdem LTE haben. Denn LTE soll ein Ersatz für ländliche Gegenden sein. Dafür haben alle ländlichen Orte im Umkreis mit nicht mal 1000 Einwohnern DSL, wie sich das lohnen kann frag ich mich. Das bedeutet konkret, in der gesamten Stadt, im Gewerbegebiet und überall in der Nähe gibt es DSL mit bis zu 16 Mbit, nur hört es plötzlich und unerwartet in meiner Straße auf. Somit hat eine komplette Siedlung kein DSL (nur LTE), und niemand versteht dies. Zum Teil wird wohl leider LTE genutzt, um den teureren Ausbau des vorhanden Netzes zu blocken! Nur wenn es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, baut man aus, denn alle Kunden bekommen sofort einen analogen Telefonanschluss, weil dies kann man einklagen ! ...
  • Thomas Kreß: Dass mit dem nicht verständlichen Ausbau bzw. sogar Rückbau kann ich so für unseren Ort bestätigen. In unserem Wohngebiet wurde der ursprüngliche Vollausbau mit VDSL immer mehr zurückgebaut. Man kann es auf der Ausbaukarte direkt verfolgen, wie es von Strasse zu Strasse weniger wird. Gleichzeitiger wird dann wohl "umgeklemmt", um schwerpunktmässig andere Kunden zu versorgen, die wohl- aus welchen Gründen auch immer - versorgt werden sollen. "Pecunia non olet" ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren

„E-Mail made in Germany“: 50 Milionen Kunden versenden ihre Mails jetzt sicherer

Ralph Dommermuth und Timotheus Höttges

Ralph Dommermuth und Timotheus Höttges

Wenn einer mitliest, ist das immer ein unangenehmes Gefühl. Selbst wenn es nur der Sitznachbar in der Bahn ist, der mit in die Klatschzeitschrift schaut. Die Vorstellung, dass Fremde unbemerkt in persönliche oder geschäftliche E-Mails einsehen können, ist noch mal unangenehmer. Damit das nicht passieren kann, haben die Telekom und United Internet im August 2013 die Initiative ergriffen und mit „E-Mail made in Germany“ nun dem Mitlesen im E-Mail-Verkehr ein Ende gesetzt.

weiter lesen

Kommentare (4)

Die letzten Kommentare zu diesem Artikel

  • Jasper Beltz: Was sind jetzt eigentlich die Unterschiede zum E-Brief der Post? Ist die "E-Mail made in Germany" die sicherere Alternative? Wäre schön, wenn mir das jemand beantworten könnte. Vor allem: Ist die Nutzung auf einem Smartphone möglich - auch wenn man da keinen Vertrag mit der Telekom drauf hat? ...
  • Lars: Finde ich gut, dass da mal was passiert! ...
  • Martin: jetzt weis man was man hat...Danke ...
  • Alle Kommentare lesen und mitdiskutieren