Andreas Kadelke

Corporate Blogger
Andreas Kadelke, Jahrgang '65, hat den klassischen Werdegang eines Internet-Ausdruckers. Heißt: Gelernter Print-Journalist, der nun schon seit geraumer Zeit für die Unternehmenskommunikation der Deutschen Telekom arbeitet. Hier hat er sich auf das Online-Geschäft spezialisiert, und zwar schön der Reihe nach: erst 1.0 (u.a. Medienportal des Konzerns) und dann 2.0 (Twitter: @deutschetelekom, Facebook: Deutsche Telekom AG, YouTube: http://www.youtube.com/deutschetelekom). Gebloggt hat er auch schon mal, zur CeBIT 2010. Und nun dies.

Das „Internet der Dinge“ bringt auch Pizza

Foto: Richard Jones/flickr

Foto: Richard Jones/flickr

Heute schon eine Pizza bestellt? Dann habt Ihr sie vielleicht dank M2M erhalten. M2M ist die Abkürzung für Machine-to-Machine-Kommunikation und meint die eigenständige Kommunikation von Maschinen miteinander, ohne dass Menschen eingreifen. Ein gebräuchliches Schlagwort hierfür ist auch „Internet der Dinge“. Klingt nicht nach Pizza? Ist es aber. Der Online-Lieferservice Lieferheld nutzt eine M2M-Lösung, um kleine Restaurants und Lieferdienste an seine Plattform anzuschließen, die weder Internetanschluss noch E-Mail haben. Für diese Fälle setzt Lieferheld die „Lieferheld Express Box“ ein, eine M2M-Lösung, mit der die Restaurants Online-Bestellungen auch ohne PC und Internet annehmen können. weiter lesen

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Kommentare (3)

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  • Bernhard: Ich kann mich dem Kommentar von Michael nur anschließen. Das ganze setzt eine flächenabdeckende Lieferversorgung voraus. Dies mag vielleicht in den Großstädten gegeben sein, aber auf dem Land ist dies nicht der Fall. Wie will man hier auch eine angemessene warme Lieferung in kurzer Zeit sicherstellen, wenn die Distanzen größer sind ? Zudem ist es heute noch gang und gäbe, dass man die Pizzaangebote in einem Faltblatt vor sich hat und dann telefonisch bestellt. Bei anderen M2M-Anwendungen kann ich mir den Einsatz eher vorstellen, z.B. wenn bei einem Unfall gleich automatisch andere wichtige Stellen (Polizei / Feuerwehr, Unfall-Call Center) informiert werden. ...
  • Udo Lahm: So eine PR-Meldung kann einen richtig aufregen wenn man erlebt, dass die Telekom nicht mal Ihre Basisleistungen zu erbringen im Stande ist, und dann solche Sachen vollmundig anpreist. Seit zwei Wochen bringt es die Telkom - auch nicht der teuer zu zahlende Service-Monteur - bei mir fertig, mir nach Umzug einen Telefonanschluss freizuschalten. Die vielfach kontaktierte Telekom-Hotline berichtet von "schwerwiegenden Softwarefehlern" in einer zentralen Stelle als Ursache, gibt meine "Störungsmeldung" (? ein Anschluss, der nie funktioniert hat, kann auch nicht gestört sein nach meiner Auffassung...) an eine "hohe Stelle" weiter. Damit verschwindet die Störungsbehebung aber im Nirwana, denn diese ominöse Stelle (intern heißt das wohl "Nimbus-Ticket") ist dann von keinem Kundenberater der Hotline mehr erreichbar: "Ich kann Ihnen keine Auskunft darüber geben, wie der Bearbeitungsstatus ist und wann Sie einen Anschluss bekommen", heißt es lapidar bei der hilflosen und erkennbar genervten Service-Hotline. Und das, obwohl hier im Ort bei anderen die IP-Technik funktioniert. Wer macht hier was, wer weiß von wem, und wie reden die Kolleginnen und Kollegen in diesem Unternehmen Telekom miteinander? Alles sehr erstaunlich. Für ähnliche Erfahrungen anderer würde ich mich - da Journalist - sehr interessieren, und freue mich über Kontaktaufnahme. ...
  • Michael: Auch bei dem vorgestellten Thema trifft man wieder auf das immer wieder gleiche Problem: Die Versorgung ist nicht flächendeckend. Sobald man sich aus den Großstädten herausbewegt oder zu viel Häuser/Beton usw. im Weg hat, ist es oft genug vorbei mit der Mobilfunk-Versorgung. Dabei geht es noch nicht mal um die Versorgung mit UMTS und LTE, sondern erst mal nur um GSM. Wenn man nun UMTS bzw. LTE nutzen will, sieht es an den genannten Stellen mit dem "Internet der Dinge" noch schlechter aus, weil es (noch öfters) einfach keine Internet-Verbindung gibt... ...
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Cyberkriminalität: Post von der Telekom

flickr/daz smith

flickr/daz smith

Beim Blick in den Mail-Account oder Briefkasten mag der ein oder andere Telekom-Kunde etwas erschrecken: Von einer Infektion mit einem Virus ist da die Rede, von Missbrauch des Mail-Accounts und von Einschränkungen des Versands von E-Mails. Was ist passiert? Immer häufiger werden Kunden Opfer von Schadsoftware. Die Gefahr wächst: Inzwischen gibt es täglich 100.000 neue Varianten von Viren, Würmern und Trojanern. Mehrere zehntausend Kunden müssen wir pro Monat darüber informieren, dass ihr Rechner infiziert ist. weiter lesen

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Video: René Obermann erläutert Milliarden-Investitionen

Die Telekom will in den kommenden drei Jahren fast 30 Milliarden Euro investieren. Einen großen Teil davon in den Ausbau der Netze in Deutschland und den USA. Das hat Vorstandschef René Obermann auf dem Kapitalmarkttag der Telekom bekannt gegeben. Auf dieser Veranstaltung werden Aktien-Analysten oder Fondsmanagern die Planungen des Unternehmens erläutert.

In Deutschland will die Telekom den Ausbau des LTE-Netzes vorantreiben, aber auch den Ausbau des Festnetzes mit Glasfaser und der Vectoring-Technologie – jeweils auf Geschwindigkeiten bis zu 100 Megabit pro Sekunde. weiter lesen

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  • ztfzt: Wie wärs mit einer Milchmädchenrechnung? 30.000.000.000 (dreissig Milliarden Euro) sind gegeben. 80.000.000 Millionen Bewohner dieser BRD sind auch gegeben. Wenn man also die Auslandsspirenzien wegläßt, werden also für jeden Bundesbürger 375 Euro investiert. Also lassen wir die Auslandspirenzien mal weg. Bleiben vielleich noch 150 Euro pro Bundesbürger übrig (Wir wissen bescheid, anders machts die Berliner Sbahn auch nicht) Von 150 Euro wollen die Telekomiker mit mein seit 3 Jahren bestellten VDSL 50 Anschluss bereitstellen? Was ist mit den Ausbauinteressen Glasfaser FTTx ? Hab ich mich auch schon seit genau 2 Jahren in der Liste. Die Server gibt es nicht mehr, aber die Liste müsste ja noch existieren, oder? Zugegeben, ich finde mich schon ein bisschen frech so zu formulieren. Allerdings, sollte das ein Zeichen sein, wenn die Bestandskunden schon anfangen damit, den Laden innerlich umzukrempeln. MFG ...
  • Michael: Ja, die Telekom geht sicherlich einen ihr passenden und damit für sie selbst richtigen Weg, indem sie den Kabelnetzanbietern mit Vectoring usw. versucht, mehr als bisher entgegenzusetzen. Es ist grundsätzlich auch gut, wenn investiert wird. Dass es immer Leute gibt, denen es nicht schnell genug gehen kann, ist menschlich. Ziele zu haben gehört zum Menschsein. Dass dabei auch mal über die Stränge geschlagen wird, hängt stark mit der Entwicklung und Umgebung derjenigen zusammen, welche dies tun. Aber: Es ist nicht zu verkennen, dass der gerade heiß diskutierte Teil der geplanten Investitionen vor allen Dingen den hilft, die schon gute Möglichkeiten haben. (Allerdings bei der Konkurrenz.) Diejenigen, die immer noch nur recht eingeschränkt die Möglichkeiten des Internets nutzen können, werden hier wohl öfters mal wieder vergessen. Denn auf dem flachen Land gibt es oft kein Kabelnetzanbieter, dem etwas entgegen zu setzen ist. Dort kommt man außerdem oft mit VDSL und Vectoring nicht weit, weil die Entfernungen dafür zu groß sind. Wenn die Betroffenen Pech haben, fallen sie in ihren Möglichkeiten noch weiter zurück, sobald VDSL und Vectoring in den Ballungszentren umfangreich im Einsatz isnd, weil sich ggf. mehr Anbieter an den Bandbreiten orientieren, die mit VDSL und Vectoring möglich sind. Damit ist man dann mit LTE oder anderen, gleich oder mehr eingeschränkten Zugangsmöglickeiten im Vergleich dann noch langsamer im Internet unterwegs. Was die Investitionsmittel angeht: Kein anderes Unternehmen hat in Deutschland aber auch immer noch einen so großen Marktanteil. Genügend Betroffene gerade in ländlichen Gegenden werden aber nur als Telefoniekunden akzeptiert und warten schon länger als ein Jahrzehnt darauf, dass die Festnetztechnik bei ihnen auch mal eine zeitgemäße Internet-Anbindung mit vernünftiger Bandbreite bietet. Außerdem: "jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber" - was soll das heißen? Konnte die Telekom irgendwo nicht investieren, weil die Mitbewerber kein Pläne der vorhandenen Infrastruktur herausgegeben haben, Schaltverteiler nicht genutzt werden konnten usw.? Wenn, dann also schon: "jahrelange Unterversorgung durch als Akteure im Breitband-Markt"... ...
  • Lelala: Die Deutsche Telekom geht konsequent den richtigen weg: Hin zu mehr Investitionen - auch wenn das einigen Leuten (insbesondere Heise-Forum-Nutzern) nicht schnell genug gehen mag, ist es richtig und wichtig (für den Fortschritt Deutschlands), dass die Telekom diese massiven Investitionen stemmt. Entscheidend ist v.a. eins noch: Kein anderes Unternehem gibt so hohe Investitionsmittel für Infrastruktur frei, wie die Telekom. Man kann die langfristige Weitsicht und Expertise von Hr Obermann nur begrüßen, und hoffen dass er sich von all den Leuten, die nur Seitenhiebe verteilen (wollen), nicht von der langfristigen Strategie ablenken lässt. (Als jemand, der jahrelange Unterversorgung durch Mitbewerber zu leiden hatte, kann ich heute wirklich beurteilen wie wichtig es ist, die richtigen Entscheidungen bei Infrastruktur & Co durchzuziehen) ...
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Blogger testen das Samsung Galaxy S III LTE

Bild: all about SamsungZur IFA in Berlin hatten wir Euch das Samsung Galaxy S III LTE vorgestellt. Mein Kollege Ralf Wilking hatte damals im YouTube-Video vor allen Dingen demonstriert, wie schnell Up- und Download im LTE-Netz der Telekom funktionieren. Zwischenzeitlich haben wir das Smartphone einigen Bloggern zur Verfügung gestellt, die es auf Herz und Nieren testen konnten. Deren Berichte möchte ich Euch nicht vorenthalten. Könnte ja sein, dass der eine oder andere vor Weihnachten auf der Suche nach einem passenden Endgerät noch ein wenig Hilfestellung benötigt. weiter lesen

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  • Allnetflats-in-Deutschland.de: Wenigstens verbaut Samsung technische Komponenten, die auch europäische LTE-Frequenzen nutzen können und leistet sich nicht einen solchen Fauxpas wie Apple ... ...
  • Hartmann: Mit Lte 4G schnell zu surfen ist super.....einziger kleiner Wehmutstropfen ist, das dass schnelle surfen auch seinen Preis hat im Vergleich zu den Allnet Flats mit HSPA... Aber sicherlich wird sich auch bald bei den Lte-Tarifen preislich was tun.... ...
  • Ingolf: Ich kann mich den Ausführungen zum Samsung Galaxy S III LTE nur anschließen, das Smartphone steht an der Spitze der LTE fähigen Smartphone Rangliste. Wenn man bedenkt, dass LTE noch am Anfang seiner Leistungsfähigkeit steht können wir mit einem entspannten Lächeln in die Zukunft blicken und uns an all der kommenden Spaßware der Hersteller erfreuen. Wirklich ein gelungenes Smartphone! Habe aber soeben gelesen, dass die Gesamte Galaxy Produktreihe ein Sicherheitsproblem hat, mal sehen wie Samsung dies lösen wird. ...
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Scheinriese Konzernverlust

Geschäftszahlen sind für den ungeübten Rezipienten gemeinhin kein leicht verdaulicher Stoff. Der Experte hingegen – sagen wir mal Analysten, Banker oder Wirtschaftsjournalisten – saugt derlei komplexe Themen mit Genuss auf. Heute aber war es auch für die Profis noch einmal ein Stück anspruchsvoller. Als unser Chef René Obermann gemeinsam mit Finanzvorstand Tim Höttges unsere Kennzahlen für das dritte Quartal vorstellte, sprach er auf der einen Seite von einer außerordentlich positiven Entwicklung im operativen Geschäft. Das heißt: Die Geschäfte laufen sehr gut.

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  • Marcus: Bezgl. Bewertung: Hätte, hätte - Fahrradkette! Gezahlt hat nicht AT&T, sondern Metro PCS. Wer sagt denn, dass AT&T das Geschäft tatsächlich zum gewünschten Preis abgeschlossen hätte? Die einzige Evidenz ist der GEZAHLTE Kaufpreis. Der offenkundig deutlich unterm Bilanzansatz liegt. Und zum Thema Dividende: Nur, weil die Branche als Maßstab den FCF heranzieht, heißt das noch lange nicht, dass die Telekom KEINE Substanz ausschüttet. Ausweislich der Finanzberichterstattung sinken Umsatz, Kundenzahl und Profitabilität - wohingegen die Dividende konstant bleibt. Man muss sich Ausschüttungen leisten können. Kann das die Telekom? Da habe ich so meine Zweifel... ...
  • Andreas Kadelke: Das ist so nicht richtig: AT&T hatte im vergangenen Jahr einen Vertrag unterzeichnet, der einen Kaufpreis von 39 Milliarden Dollar vorsah. Und zum Thema Dividende: In der Telko-Branche wird als Maßstab für die Dividendenfähigkeit vor allem der Free Cash Flow herangezogen, und der ist in den ersten neun Monaten 2012 um mehr als 13 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro gestiegen. Unser Ziel für 2012 von rund 6 Milliarden Euro haben wir gerade bestätigt. ...
  • Marcus: "Die Wertminderung ist aber nicht auf eine veränderte Einschätzung des Managements zur Geschäftsentwicklung in den USA zurückzuführen." Richtig: Die Wertminderung ist allein darauf zurückzuführen, dass für den Verlustbringer T-Mobile USA niemand bereit war, das zu zahlen, was die Telekom in den Büchern stehen hatte. Auf gut Deutsch: Die Telekom war vorher schon ärmer als sie es zugegeben hat, nur hat sie das nicht zugeben wollen/können/dürfen - beispielsweise um die Relation Vermögen zu Dividende nicht noch schlechter aussehen zu lassen. Seit Jahren wird Substanz an die Aktionäre ausgeschüttet. Kein besonders zukunftsträchtiges Investitionsmodell. ...
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