Die Zukunft spricht eSIM / Update 9,7“ iPad Pro mit Apple SIM

Nachdem sie seit über 25 Jahre auf dem Markt ist, könnte sie bald gänzlich von der Bildfläche verschwinden: Die SIM-Karte. Denn aus der Plastik-SIM-Karte im Smartphone oder Tablet wird die so genannte eSIM, die embedded SIM. Heißt: Sie ist fest ins Gerät eingebaut. Sie trägt Infos über das Profil des Nutzers im Netz und ist von außen programmierbar.

Für den Kunden hat das erst mal ganz praktische Vorteile. Wer hat nicht schon mal mit der Büroklammer versucht, das Fach für die SIM-Karte am Smartphone zu öffnen? Oder mit der Nagelschere die Micro-SIM zur Nano-SIM zugeschnitten? Diese Fummelei hat mit der eSIM definitiv ein Ende.

Aber auch die Leistung überzeugt und ist der nächste, konsequente Schritt in der voranschreitenden Digitalisierung der Welt. Die Einführung der eSIM wird die Vernetzung von Maschinen und das Internet der Dinge beflügeln . Immer mehr Geräte werden in Zukunft mit einem Internetzugang ausgerüstet sein. Und jeder einzelne von uns wird Schätzungen zufolge im Jahr 2020 über bis zu zehn vernetzte Geräte verfügt: Smartphones, Laptops, Autos, Fitnessarmbänder, Computeruhren und und und. Eine einfach Aktivierung, Verwaltung und Handhabung dieser Geräte ist daher wünschenswert. Und das kann die eSIM leisten.

Es geht spielerisch leicht, weitere Geräte zu einem Vertrag dazu zu schalten. Einfach den Identifikationscode des neuen Tablets einscannen und schon ist dieses aktiviert und mit den bereits eingebundenen Geräten oder Produkten vernetzt. Dazu gehört, dass über den Vertrag mehr Endgeräte als bisher verwaltet werden können. Sehr praktisch für den Kunden. Attraktive und einfache Angebote sind das eine, womit wir zusätzlich punkten können. Das andere ist ein gutes Netz. Das Thema Netzqualität wird durch die Einführung der eSIM an Bedeutung gewinnen, weil Kunden den Empfang direkt vergleichen können. Den Vergleich brauchen wir nicht zu scheuen…

Damit die eSIM ein Erfolg wird, dürfen wir bei dem Thema aber nicht nur uns im Blick haben. Ein weltweiter, offener Standard ist essentiell. Die Branche braucht eine gemeinsame interoperable Lösung. Keine Insellösungen. Die Telekom sieht die fest eingebaute SIM-Karte als große Chance und beteiligt sich daher bereits seit mehreren Jahren federführend in internationalen Gremien an der Erarbeitung eines offenen eSIM Standards. Wir glauben nicht an geschlossene Ökosysteme. Netzbetreiber, Gerätehersteller und SIM-Karten-Hersteller arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der GSMA an einem Standard, der für 2016 erwartet wird. Dieser Standard soll die technischen Anforderungen an die eSIM und die Regeln für die Profilverwaltung auf der Karte festlegen.

Dass die eSIM kommt, ist unbestritten. Wir sind überzeugt, dass der neue eSIM Standard ab 2016 in den Markt kommt und sich dann ab 2017 richtig durchsetzt. Die ersten Lösungen werden wohl mit Tablets angeboten, aber auch Wearables stehen in den Startlöchern. In diesen Geräten oder auch in Kleidungsstücke bekommt man herkömmliche SIM-Karten einfach schwierig unter. Was liegt daher näher als die eSIM, die direkt integriert wird? Am Anfang werden wir sicher auch Hybridlösungen aus eSIM und Plastikkarte sehen. In zehn Jahren wird es aus unserer Sicht aber keine Plastik-SIM mehr geben. Was auch einen schönen ökologischen Nebeneffekt hat… Die Zukunft spricht also eSIM.

In unserer Netzgeschichte zur eSIM beschäftig sich Moderator Christian Loß auch mit dem Thema und wirft zudem einen blick in die Historie der SIM-Karte.

Update: Erste Schritte Richtung eSIM: Mit dem 9,7“ iPad Pro kann man das Thema schon mal antesten. Das 9,7“ iPad Pro verfügt neben der technischen Ausstattung für eine normale SIM-Karte auch über eine integrierte, nicht herausnehmbare Apple SIM. Als einziger deutscher Mobilfunkanbieter ermöglicht die Telekom die Nutzung dieser integrierten Apple SIM. Mit der Apple SIM kann man bei einer gelegentlichen Internetnutzung Daten-Flatrates direkt über das 9,7“ iPad Pro buchen – eine gute Alternative für alle, die ihr Gerät ohne Vertrag gekauft haben.“

 

Kommentare (42)

  1. Sehr erfreulich, das es mittlerweile recht konkrete Pläne zur Einführung der eSIM Karte gibt, die Kritik im Vorfeld war ja doch recht groß gewesen.

    Noch schöner wäre es gewesen, wenn es ein konkretes Datum oder zumindest einen Zeitraum für die ersten eSIM Tarife geben würde. 2016 ist ja doch recht lang …

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Bastian,

      es ging uns in einem ersten Schritt darum, zu zeigen, was mit eSIM künftig möglich sein wird. Erst einmal werden im kommenden Jahr die finalen technischen Details verabschiedet, auf der Basis dann Angebote entwickelt werden können. Ganz wichtig: es handelt sich um die Entwicklung eines Branchenstandards, an dem Mobilfunknetzbetreiber, SIM-Kartenhersteller und Endgerätehersteller unter dem Dach des internationalen Mobilfunkverbandes GSMA arbeiten. Und zwar gemeinsam.

      Gruß
      Luisa

  2. Horst Schell sagt:

    Sehr, sehr unerfreulich !
    Hier versucht die Telekom m. E. leider nur, den Kunden an sein Netz zu zwingen. Im Text wird hervorgehoben, dass eine Vernetzung verschiedener Geräte nur gut für den Kunden sei. Eine sachgerechte nachvollziehbare Begründung bleibt man aber schuldig. Meiner Meinung nach darf dies getrost bezweifelt werden. Außerdem ist dies auch jetzt schon technisch realisiert. Also, was soll diese Argument. Ob der Kunde das überhaupt will, wird hier naturgemäß nicht ausgeführt. Die Telekom will mit diesem System z. B. unmöglich machen, im Ausland mit den dort vorhandenen Netzbetreibern günstiger in deren Netzen zu agieren. eSIM macht für den Kunden nur Sinn, wenn es keine eklatant überteuerte Roaming-Gebühren mehr geben würde, die einen SIM-Wechsel erforderlich macht. Die Telekom wird darauf sicherlich zumindest nicht freiwillig verzichten.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Horst,

      da muss ein Missverständnis vorliegen. Es geht bei eSIM nicht darum, einen Kunden „in (s)ein Netz zu zwingen“. Die technische Entwicklung bringt es mit sich, dass es immer mehr Geräte geben wird, die über Mobilfunknetz miteinander vernetzt sind bzw. kommunizieren. Nicht nur Smartphone & Tablet, sondern auch Autos, Fahrräder, Fitnesstracker und sogar Kleidung. Diese mit nur einem Klick in seinen Vertrag einzubinden, ist eines der Ziele. Selbstverständlich hat der Kunde auch künftig die Möglichkeit, seinen Netzbetreiber zu wählen und zu wechseln. Die Wahlfreiheit bleibt von der eSIM unberührt. Es ändert sich lediglich der Prozess, wie der Kunde die SIM-Karte bzw. das SIM-Profil wechselt. Und gerade die eSIM wird es deutlicher leichter machen, im Ausland einen wie auch immer gearteten Vertrag für die Dauer des Aufenthaltes abzuschließen. Man muss nicht mehr seine eigene SIM Karte aus dem Gerät fummeln und eine neue einlegen. Das geht alles über die Luftschnittstelle. By the way: Die Roaminggebühren in der EU sind bereits auf Inlandsniveau, sinken in 2016 weiter und gehören demnächst der Vergangenheit an. Sorry, aber von eklatant überteuert kann man da wohl nicht reden.

      Gruß
      Luisa

      • Horst Schell sagt:

        Hallo Luisa, zum ersten Teil Deiner Antwort ist es eher im Interesse der Telekom, durch alle möglichen sinn- u. sinnfreien Vernetzungen den Kunden an das eigene Netz zu zwingen. Genau diese Voraussetzungen schafft die eSIM. Ob dabei die Sicherheit gewährleistet werden kann, wenn dies einfach über „the air“, (Luftschnittstelle) erfolgt, steht dazu noch auf einem anderen Blatt. Die wechselseitige Nutzung im Ausland mit einem anderen Netzanbieter sehe ich mit einem normalen, nicht DUAL Gerät jeglicher Art weiterhin nicht. Oder lässt sich eine eSIM gleichzeitig für zwei verschiedene Netzanbieter nutzen. Aus den techn. Erklärungen lässt sich diese Option bisher nicht entnehmen. Zum Auslandseinsatz, sprich Roaming,: Netter Versuch mit den aufgezwungenen EU-Regeln zum günstigeren Auslandseinsatz zu werben , deren Preisvorgabe die Telekom gar nicht will. Außerhalb dieser Zwangsmaßnahme ist der Roaming-Preis z. B. in Thailand mit 2,99 EUR pro Minute für mich sehr teuer. Da bleibt nur eine lokaler Anbieter, wenn man sich längere Zeit dort aufhält. Wenn diese horrenden Mondpreise nicht wären, käme ein alternativer Anbieter und der Wechsel einer SIM oder die Umprogrammierung einer eSIM gar nicht in Betracht, oder ?
        Gruss

        • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

          Hallo Horst,

          die Vernetzung ist ja ein Zukunftstrend, getrieben von vielen Playern (nicht nur von der Telekommunikationsindustrie), und fällt nicht einfach so vom Himmel.

          Was den Providerwechsel angeht: Man kann nicht nur weitere Geräte über die Profilverwaltung zu seinem Vertrag hinzufügen. Man wird sich genauso gut im Ausland einen alternativen Anbieter aussuchen können.

          Ob es künftig möglich sein wird, auf seinem Smartphone Profile mehrerer Netzbetreiber zu verwalten: vermutlich ja. Es wird sich zeigen, ob die Leute das auch tun. Dual-SIM hat sich bislang auch nicht wirklich durchsetzen können.

          Was die Preise („horrende Mondpreise“) beim Roaming angeht: Die 150 MB Datenpässen sind weltweit mit Travel & Surf einheitlich bepreist (14.95€ = 10 Cent pro MB). Ja, die Kosten für Telefonie sind entsprechend hoch. Das liegt aber nicht an der Telekom, sondern an den Interconnection-Entgelten, die der andere Anbieter aufruft – und da sind gerade die Netzbetreiber in den Länderzonen 2 und 3 extrem. Wir können teils gar nicht die Preise anbieten, wie sie über die Regulierung in der EU durchgesetzt werden. Bei den Daten zahlen wir heute schon in den meisten Fällen drauf.

          Gruß
          Luisa

          • Lukas Brüderlin sagt:

            Die Inter-connection Gebühren sind in den letzten Jahren massiv gesunken und sind (verständlicherweise) auch nicht transparent einsehbar. Dass T-Mobile bei den Daten Paketen für Roaming in erwähnten Zonen meist „drauf legen“ soll erscheint unglaubhaft.

          • Lukas Brüderlin sagt:

            Hallo Lisa,

            Man wird sich genauso gut im Ausland einen alternativen Anbieter aussuchen können.

            Steht das denn schon fest?

            Die e-SIM Hoheit wird angeblich beim Provider liegen, somit könnte für Vergünstigungen Premium-Geräte ein (e)SIM-LOCK wieder zum Thema werden, oder verbietet dies der Standard?

            Ob es künftig möglich sein wird, auf seinem Smartphone Profile mehrerer Netzbetreiber zu verwalten: vermutlich ja.

            Ist ja wohl eine Forderung von Apple, Google und Samsung sein. Für Endkunden wäre dies ein riesen Plus.
            Provider werden diesen Punkt so gut es geht ablehnen.

            Bis wann muss (gemäss GSMA Fahrplan) zu diesem Punkt eine Einigung vorliegen?

            Es wird sich zeigen, ob die Leute das auch tun.

            Die Leute würden es schon tun, die Frage ist hier wohl wiedermal nach der Einfachheit der Implementierung der Hersteller und Provider!

            Dual-SIM hat sich bislang auch nicht wirklich durchsetzen können.

            Hier wird es interessant. Klar hat sich dieses bislang nicht durchgesetzt:

            1. Für die Industrie (Hersteller) wenig interessant (Herstellungskosten, Platzbedarf, Komplexität).
            2. Für die Provider ein Gräuel schlechthin und darum nach Möglichkeit totgeschwiegen / bekämpft.

            Nur der Kunde wäre Gewinner, jedoch ein typisches Huhn-Ei Problem, welches Nachfrage / Angebot — offenbar auch weiterhin — verhindert.

            • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

              Hallo Lukas,

              Anbei Antworten, auf Deine Fragen:

              „Man wird sich genauso gut im Ausland einen alternativen Anbieter aussuchen können. Steht das denn schon fest?“

              Ja, es wird diese Möglichkeit geben. Jeder Mobilfunkanbieter wird künftig in der Lage sein, dem Nutzer entsprechende Angebote zu unterbreiten.

              „Die e-SIM Hoheit wird angeblich beim Provider liegen, somit könnte für Vergünstigungen Premium-Geräte ein (e)SIM-LOCK wieder zum Thema werden, oder verbietet dies der Standard?“

              Die Telekom bietet die von ihr subventionierten Smartphones bereits heute SIM-Lock frei an. Eine Einschränkung ist auch nach Einführung der eSIM nicht vorgesehen.

              „Ob es künftig möglich sein wird, auf seinem Smartphone Profile mehrerer Netzbetreiber zu verwalten: vermutlich ja. Ist ja wohl eine Forderung von Apple, Google und Samsung sein. Für Endkunden wäre dies ein riesen Plus. Provider werden diesen Punkt so gut es geht ablehnen. Bis wann muss (gemäss GSMA Fahrplan) zu diesem Punkt eine Einigung vorliegen?“

              Der Kunde wird die Möglichkeit haben, mehrere SIM-Profile auf einem Endgerät abzuspeichern, so dass er keine Zweit-SIM-Karten im Portemonnaie oder im Schubfach mehr aufbewahren muss. Diese Entscheidung ist im Standardisierungsprozess bereits getroffen.

              Beste Grüße
              Luisa

  3. Michael sagt:

    “ Den Vergleich brauchen wir nicht zu scheuen…“.
    Stimmt, der ist stellenweise bei allen Anbietern außerhalb der Ballungsgebiete gleich schlecht – also gleich schlechte Netzversorgung. Änderung derzeit eher nicht in Sicht.

    Aber zum eigentlichen Thema eSIM.
    Grundsätzlich ist dies sicherlich sinnvoll. Allerdings bleibt dann auch die Frage stehen, ob dieses System dann auch sicher genug gegenüber Hacking usw. gestaltet ist und nicht ein weiteres Einfallstor für Angriffe über das Netz oder über infizierte Geräte bietet.
    Also nicht nur die Vorteile sehen…

    Nebenbei – was den ökologischen Effekt angeht:
    Wenn Geräte entsorgt werden müssen, weil es dann ggf. keine SIM-Karten mehr geben soll und diese etwas älteren Geräte aber ohne diese SIM-Karten nicht funktionieren, dann ist das aber eher ein stark negativer, ökologischer Effekt.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Michael,

      der GSMA Standard legt die technischen Anforderungen an die eSIM und die damit verknüpften Regeln für die Profilverwaltung fest. Dies ist notwendig damit weltweit jedes Mobilfunkgerät mit jedem Netzbetreiber funktionieren kann. Die Informationen sind auf der eSIM genau so sicher aufgehoben wie auf der Platine der herkömmlichen SIM-Karte.

      Was den ökologischen Effekt angeht: Die klassische SIM Karte wird nicht von heute auf morgen „aussterben“. Wir sprechen bei der Umstellung auf eSIM von einem längeren Prozess, der sicher 10 Jahre in Anspruch nehmen wird. Ein negativer ökologischer Effekt ist nicht zu erwarten.

      Gruß
      Luisa

  4. Chris sagt:

    Grundsätzlich halte ich es für eine sinnvolle Idee. So kann nämlich keine SIM-Karte mehr veralten und muss ausgetauscht werden. Auch wird das Risiko minimiert, dass die Karte beschädigt werden kann. Zum Beispiel beim Zuschneiden einer anderen Größe. Der wichtigste Punkt für mich wären die Kosten. Wenn ich also den Anbieter wechseln würde, ob dann Kosten für mich entstehen? Ist es nicht der Fall, bin ich absolut dafür. Eine sinnvolle Weiterentwicklung.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Chris,

      die eSIM per se macht da keinen Unterschied. Die Rufnummernmitnahme zu einem anderen Mobilfunkanbieter ist beispielsweise heute bereits bei allen abgebenden Anbietern kostenpflichtig.

      Gruß
      Luisa

  5. Mischa sagt:

    Hallo zusammen, für mich gibt es da sofort paar Fragen. Was geschieht, wenn eins meiner Mobiltelefone runterfällt und es seinen Dienst quittiert? Bisher habe ich die Sim einfach in ein anderes Reservephone gesteckt. Für mich müsste ein Smartphone 5 Simplätze enthalten, dann käme ich mit Zwei aus… Wie teste ich die örtlichen Empfangsverhältnisse bei verschiedenen Netzen, um eine einigermaßen vernünftige Verbindung zu erhalten., die mal im D1 oder D2 oder im E+ Netz sein kann. Im Moment habe ich bis zu 8 Mobiltelefone in einem Stoffökobeutel, bei denen 30 Festnetznummern aus allen Himmelsrichtungen auflaufen und ein Bündelfunkgerät dabei. Smartphone… nein Danke! Grüße, Mischa

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Mischa,

      sollte ein Gerät – aus welchem Grund auch immer – defekt sein oder aber verloren gehen bzw. gestohlen werden, lässt sich das Profil problemlos über die Geräteverwaltung auf ein neues Gerät legen. Überhaupt können jederzeit zusätzliche Geräte (also auch Fitnesstracker, Fahrräder oder Autos) über die Profilverwaltung dem eigenen Vertrag hinzugefügt oder wieder entfernt werden.

      Gruß
      Luisa

  6. Walter sagt:

    Apple will schon länger ein eingebaute Sim anbieten, aber die Anbieter stellen sich quer, weil ihr Geschäft verschwindet. Die eSIM grenzt wieder aus.

  7. All4Phones sagt:

    Hallo in die Runde. Die Kritik von Horst sowie Mischa zur neuen eSIM ist sicherlich berechtigt und man muss dem Kunden vorallem in Sachen Roaming die nötige Transparenz anbieten. Doch ich sehe hier nicht nur Nachteile, vorallem für diejenigen, die eben geschäftlich oder privat mehrere Smartphones oder Tablets im Jahr nutzen. Klar, wird der Kunde im Edneffekt wieder zu etwas „gezwungen“, jedoch sollte man dem neuen SIM-System wenigstens eine Chance einräumen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich die ganze Sache noch weiterentwickeln wird, vorallem in Verbindung mit Apples Zukunftsplänen.

  8. Max sagt:

    Hallo Luisa,
    grundsätzlich ist die eSIM natürlich eine tolle Sache. Allerdings bezweifle ich stark, dass sie im Sinne des Kunden umgesetzt wird. Derzeit kann ich innerhalb von unter einer Minute meine SIM-Karte (und damit Tarif oder Anbieter) wechseln. Wie lange wird ein solcher „SIM-Wechsel“ wohl beim eSIM Verfahren dauern?
    Zweites Problem: derzeit nutzen zunehmend viele Menschen Dual-SIM Handys. Auch ich nutze es, übrigens mit 2 Telekom Karten: 1x Datenvertrag und einen billigen, minutenbasierten Sprachtarif. Ist deutlich billiger als die extrem teuren Voice Tarife mit gleich großem Datenvolumen. Klar – von Seiten der Telekom besteht an diesem Nutzungsszenario kein Interesse, sonst würde es ja entsprechende Tarife geben. Derzeit kann ich die zwei Tarife problemlos gleichzeitig in meinem Smartphone nutzen – mit eSIM stelle ich mir das schwierig vor, die Telekom wird ein solches Szenario sicher unterbinden wollen?!

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Max,

      Der Kunde wird viel unkomplizierter und mit nur einem Klick das SIM-Profil wechseln können. Er hat die Möglichkeit mehrere SIM-Profile auf einem Endgerät abzuspeichern, so dass er keine Zweit-SIM-Karten im Portemonnaie oder im Schubfach mehr aufbewahren muss.

      Gruß
      Luisa

  9. Thom sagt:

    Mensch eine wirklich tolle Sache. Da ich ja alle Stunde meine Sim Karte wechseln muss. Nun wird endlich dieses leidige gefummel mit der Karte gelöst. Zugleich kann ich auch zu Hause das WLAN abschalten, da ja jedes Gerät direkt mit dem Provider kommunizieren kann. Zudem benötigen die Smartphones kein WLAN und auch kein Bluetooth mehr. Der mobile Hotspot für unterwegs wird ja nicht mehr benötigt. Oder vielleicht doch?
    Ich verwende den mobilen Hotspot super gern. Denn damit benötige ich keine zweite Sim Karte um mit meinem Laptop ins Internet gehen zu können. Zudem kann ich auch 10 Geräte an diesen mobilen Hotspot koppeln, wenn ich es möchte. Dem Provider kann es doch egal sein wieviel Geräte hinter einer Verbindung stehen. Die Verbindung wird ja nach Daten Volumen abgerechnet und nicht nach der Anzahl der Endgeräte.
    Betrachtet man sich das Bild „Die Zukunft spricht eSIM“ genauer und liest die Kommentare, erkennt man worauf dieses neue Geschäftsmodell abzielt.
    Mal ganz ehrlich, wer geht heutzutage ohne sein Smartphone aus dem Haus? Wenn das Gerät sowieso schon dabei ist, kann dieses auch als Hotspot bzw. Datensammler für andere Geräte / Kleidung dienen.
    Das geht bedeutend einfacher, denn hier gibt es bereits weltweit gültige Standards. Zudem spart es an den Kosten für die digitale Welt.
    Fazit: Für mich gehört die eSIM schon jetzt zum alten Eisen. Bei der Festnetztelefonie benötigen wir auch keine SIM Karte.
    Ein Schelm ist, wer sich bei dieser Neuerung denkt, das die Provider darin keine neues Geschäftsmodell im Hinterstübchen haben um uns das Geld aus den Taschen zu ziehen und es den Aktionären zu schenken.

  10. Max sagt:

    Da unsere Welt immer digitaler wird und alles miteinander vernetzt wird, ist die eSIM, die logische Konsequenz und längst überfällig – wichtig wird einfach sein, dass es einen einheitlichen Standard gibt und, dass der Verbraucher nicht an einen Anbieter gebunden wird.

  11. Der Dirk sagt:

    Wenn jetzt mein Telefon defekt ist, SIM raus und in jedes andere Telefon rein. Die nächsten ~15 Jahre wird das dann nicht mehr möglich sein. Denn dann hat mein neues Telefon ja die tolle eSIM. Wo ich ja innerhalb Sekunden das Profil wechseln, neue Dinge auf irgend welche eSIMs buchen kann und den ganzen Kram. Nur kann ich halt ALLE Telefone die noch KEINE eSIM haben NICHT benutzten.
    Aber es ist ja auch gar nicht gewollt das man Smartphones und Telefone lange benutzt. Das Zauberwort ist das ja geplante Obsoleszenz.
    Aber dafür entfällt das ANDAUERNDE wechseln der SIM. Ich will gar nicht wissen wie viele Stunden, ach was sage TAG, schon mit dem wechseln meiner SIM verschwendet habe.

    MEINER MEINUNG nach ist das nur ein weiterer Schritt den Kunden zu gängeln.

    • Thomas K. sagt:

      @Der Dirk – eventuell gibt es dann für solche Fälle programmierbare Simkarten, die man in jedes Handy per Simkartenslot einlegen kann. Die Apple SIM ist ja schon so eine Variante, möglicherweise werden diese Simkarten in Deutschland bald auch unterstützt und damit ließe sich das Problem eines Wechsels auf ältere Gerät umgehen.

    • Rainer sagt:

      Ich stimme Dirk zu, ich bin auch der Meinung, dass man eine SIM-Karte in der Regel einmal in ein Gerät einlegt und dann erst wieder rausnehmen muss, wenn man das Gerät wechselt. Das Argument der Zeitersparnis für den Kunden sehe ich auch nicht so richtig. Klar ist das einlegen immer etwas Gefummel, aber wenn man das 1-2 alle 1-2 Jahre macht ist das ja schon viel. Nerviger finde ich da noch aktuell die unterschiedlichen Simkarten Formate in Bezug auf die Größe. Zwar wird da auch in den nächsten Jahren endlich ein Standard erreicht sein, aber noch ist es etwas lästig.

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  13. Jos sagt:

    Wird jeder Gerätehersteller in der Lage sein eSIM Karten in seinen Geräten zu verbauen oder müssen die Geräte erst von der Telekom und anderen Providern zertifiziert werden?

    Wann wird es die ersten Speedport Router mit eSIM geben?

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Jos,

      es handelt sich um einen internationalen Standard, der von den Geräteherstellern verbaut werden wird. Wichtig ist, dass es keine Insellösungen geben soll. Deshalb sitzen unter Führung der GSMA alle an einem Tisch: Mobilfunknetzbetreiber, Gerätehersteller und SIM-Kartenhersteller.
      Zu Deiner zweiten Frage: Die eSIM wird zunächst einmal für den Mobilfunk konzipiert.

      Gruß
      Luisa

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  16. Lina Wiggeshoff sagt:

    Wie ist das mit der Handynummer? Bleibt die bei einem Anbieterwechel einfach gleich?

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Lina,

      beim Thema Mitnahme der Mobilfunknummer wird sich durch die eSIM nichts ändern. Die kann man ja auf Wunsch auch jetzt schon mitnehmen. Das wird sicher so bleiben.

      Gruß
      Luisa

      • Sammy sagt:

        Mit der eSIM müsste ja eine Mitnahme der Rufnummer sogar noch einfacher werden? Heutzutage gibt es da ja schon noch die ein oder anderen Problemchen.

  17. SavanTorian sagt:

    Was passiert eigentlich bei Diebstahl oder Disfunktion eines Smartphones? Neulich ist bei meinem Bruder das Iphone6 komplett ausgefallen, er hat die Sim herausgenommen und konnte mit einem anderen Tel weiter arbeiten.

    ESim ist das dümmste Projekt, das man sich vorstellen kann.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo,

      das Profil lässt sich bei Diebstahl oder Defekt einem anderen, ebenfalls eSIM-fähigen Gerät zuweisen. Aber natürlich sprechen wir auch von einem Entwicklungsprozess. eSIM-fähige Geräte werden nicht von Anfang an den Markt dominieren, die Anzahl wird aber sukzessive zunehmen, so wie immer mehr Geräte die neue Mobilfunktechnologie LTE nutzen können.

      Wer also z.B. als Ersatzgerät ein klassisches SIM-Karten Handy nutzt, wird das Profil dorthin nicht übertragen können. Grundgedanke ist die Vernetzung und Verwaltung mehrerer Geräte mit unterschiedlichen Nutzungsszenarien über einen Vertrag.

      Gruß
      Luisa

      • wizer sagt:

        Hallo!

        Ich bin nicht begeistert von eSIM. Was ist wenn das Mobiltelefon mal kaputt geht und in die Werkstatt muss? Dann muss man erst umständlich seinen Mobilfunkanbieter anrufen damit der die eSIM sperren kann um Missbrauch durch die Servicewerkstatt zu verhindern. Es stellt sich nämlich erstmal die Frage wie die eSIM abgesichert ist. Wird die nur durch den Telefonbin geschützt? Oder hat die wie herkömmliche SIM-Karten eine eigene PIN und PUK? Diesbezüglich gehe ich mit den Datenschützern dacor und bleibe sehr skeptisch.

        Gruß, René

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  19. Michael K. sagt:

    Sehr geehrtes Telekom Team,

    Diese schön Färberei bzgl. esim kann ich nicht teilen, es betrifft ja nicht nur wenn ein Telefon in Reparatur ist, das ich für die Sperrung sorgen muss, wobei es einfach wäre den Sim zu entnehmen. Ich benutzte z.B. im Urlaub ein anderes Mobiltelefon und dann.

    Dazu kommen die nicht abwägbaren Risiken bzgl. IT-Security, die ich als White Hat im Auge habe.

    Es gibt zu viele offene fragen und Risiken die den Bürgern mal wieder auferlegt und damit zum Beta Tester degradiert werden.

    Ich für mich habe den Entschluss getroffen sollte es soweit kommen, bin ich nicht mehr Mobilfunk Teilnehmer.

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  23. Daniel K. sagt:

    Bisher habe ich in meinem Vertrag eine Hauptkarte und zwei Multi-Sim Karten.

    Was ist wenn ich jetzt ein e-sim Gerät kaufe
    – Fallen alle Sim Karten weg oder kann ich auch ein e-sim Gerät mit den Klassischen sim kombinieren.

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