Schnelles Internet nicht nur für die Metropolen auf dem Land

Maria Thalheim I„…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit. Wir möchten hier noch mal einen Blick auf das Engagement der Telekom beim Breitbandausbau im ländlichen Raum werfen – auch aus aktuellem Anlass. Dazu später mehr.

Im Rahmen von „Mehr Breitband für Deutschland“ investiert die Telekom wie kein anderes Unternehmen seit Jahren in den Breibandausbau auf dem Land. In dieser Initiative bündeln wir alle Projekte, die wir alleine nicht hätten stemmen können. Denn die Telekom ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen. Wir können nur dort investieren, wo wir die Chance haben, unser Geld zurück zu verdienen. Wir investieren jedes Jahr über drei Milliarden Euro in unser Netz in Deutschland. Das ist viel Geld für ein einzelnes Unternehmen. Und trotzdem können wir nicht überall sein.
Deshalb sprechen wir eben auch mit den Kommunen über Kooperationsmöglichkeiten und blicken inzwischen auf eine erfolgreiche Historie in dieser Sache zurück. Insgesamt haben durch die Kooperationen fast zwei Millionen Haushalte zusätzlich zum Regelausbau der Telekom schnelles Internet bekommen. Dafür haben wir fast 24.000 Kilometer Glasfaser verlegt und rund 14.000 Verteilerkästen aufgestellt.

Aber zurück zu den Vorwürfen, dass wir uns selbst auf dem Land nur um die „Ballungsgebiete“ kümmern: Mit dem 5000sten Kooperationsvertrag für schnelles Internet wurde gerade ein Vertrag für einen kleinen Ortsteil in Bayern unterzeichnet. Mit ca. 560 Einwohnern ist Maria Thalheim nicht gerade eine Metropole. Zeigt also, dass wir uns nicht nur um die Großen auf dem Land kümmern. Durch diese Kooperation werden knapp dreihundert Haushalte und auch Gewerbetreibende in Maria Thalheim bald Zugang zu schnellem Internet haben.

Das Thema Breitbandausbau im ländlichen Raum wird übrigens auch in Zukunft nicht an Bedeutung verlieren, denn es liegt unserem Chef Tim Höttges schon lange am Herzen. „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen schnellen Internetanschluss zu bieten“, sagt Höttges. „Die Initiative ‚Mehr Breitband für Deutschland‘ ist dafür ein ganz wichtiger Baustein“.

Die aktuellen Ausbaupläne der Telekom könnt Ihr übrigens hier einsehen: www.telekom.de/schneller.

Kommentare (95)

  1. Hallo liebe Telekom,

    ich möchte noch erwähnen das die meisten Kooperationsverträge gefördert werden mussten!
    Die 100.000 Förderung hat bei den meisten Gemeinden nicht gereicht, die Gemeinden haben zusätzlich meist mehr als 100.000 Euro an die Anbieter gezahlt.
    Hier mal ein Bericht bis 2011 (alte Förderung)
    http://www.sisby.de/de/Anhaenge/Liste-der-Kommunen-mit-bewilligten-Foerderbescheid.pdf

    Dass man die Rosinen herauspickt kann ich zu 100% bestätigen. Ein flächendeckender Ausbau hat in meiner Umgebung in den meisten Gemeinden nicht stattgefunden, es wurden nur die größeren Ortsteile ausgebaut. Und das obwohl die Gemeinden in meiner Nähe nur 40-50 km von München entfernt sind und teilweise Glasfaserleitungen in unmittelbarer Nähe waren.

    @Telekom
    Wie wäre es mit einer Übersicht, welche Gemeinden über einen Kooperationsvertrag flächendeckend ausgebaut wurden?
    Und in welchen Gemeinden nur die Rosen herausgepickt wurden?

    Die Fakten mit der Rosinenpickerei sollte man doch schon mit Quellen belegen können, oder?

    Warum wurde beim letzten Ausbau teilweise nicht mal VDSL sondern nur ADSL mit 12 Mbit/s ausgebaut? Fragen über Fragen.
    Inzwischen läuft schon wieder das neue Förderprogramm, diesmal nicht 100.000 Euro pro Gemeinde, sondern bis zu 500.000 pro Gemeinde.
    http://www.schnelles-internet-in-bayern.de/

    Mit freundlichen Grüßen

    Robert Manhart

    • Benutzer sagt:

      Im Rahmen der Kooperationsvereinbarungen können natürlich nur die Gebiete / bzw. die geforderten Bandbreiten berücksichtigt werden, die ausgechrieben werden, damit für die Telekom die Gefahr nicht besteht, dass sie ein teureres Angebot abgibt als andere Netzbetreiber.

      • Benutzer sagt:

        Sofern nicht nur 10 Kunden am DSLAM hängen, werden/wurden natürlich auch jetzt VDSL-Linecards nachgerüstet. Langfristig werden alle DSLAMs wohl mit Vectoring-fähigen Linecards umgerüstet werden – da aber die Förderregelungen der EU bisher kein Vectoring zulassen, werden wohl erst nach dem Ablauf der 7-jährigen Versorgungsverpflicht durch die EU-Förderung, Vectoring-Linecards nachgerüstet werden können. Also bei 2011 vollzogenen Ausbauten im Jahr 2018.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Herr Manhart,

      Wir bewerben uns, wie die anderen Wettbewerber auch, auf Ausschreibungen. Dabei ist es nicht relevant, ob sich die Ausschreibung auf das ganze Gemeindegebiet oder Teile des Gemeindegebiets bezieht. Wir haben dabei angekündigt, dass wir jeder Gemeinde ein Angebot machen wollen, dass in eine Ausschreibung geht. Am Ende erhält aber der Wettbewerber mit dem passenden Angebot den Zuschlag.

      Unsere Versorgung kann man übrigens unter http://www.telekom.de/netzausbau einsehen.

      Beste Grüße
      Luisa Vollmar

      • Die Ausreden sind mir alle bekannt.

        Die richtige Ausbaukarte lautet außerdem http://www.telekom.de/vdsl-verfuegbarkeit

        Beste Grüße

        • Benutzer sagt:

          Die verlinkte Karte kann die Funkversorgung und auch die Festnetz-Verfügbarkeit anzeigen.

        • Thomas Kreß sagt:

          Super !

          Ein Blick auf die Ausbaukarte und der Tag ist verdorben. Und schon wieder ist der Ausbau eine weitere Strasse aus dem Wohngebiet zurückgebaut und in das Industriegebiet „verlagert“. Interessant nur, dass dort wohl noch ein Wohn-/Firmengebäude eines „Honoratioren“ der Gemeinde steht. „ein Schelm, wer Arges dabei denkt“.

      • Thomas Kreß sagt:

        Rückbau

        Sehr geehrte Frau Vollmar

        Warum passiert es dann, dass wie bei uns in einem gut situierten Neubaugebiet der Ausbaubereich mit VDSL nach und nach um Strassen zurückgebaut ( sic !) wurde und dafür im danebenliegenden Industriegebiet (!) ein Anschluss mit DSL 16+ stattfand. Dass ist doch dann entweder die Veralberung der Privat-Kunden oder wie soll man das verstehen. Natürlich ist es verständlich, dass die Firmen ebenfalls einen breitbandigen Anschluss an das Internet benötigen. Warum dazu allerdings ein Rückbau (!) an anderer Stelle erfolgen musste, erschliesst sich mir nicht. Vor allem, da die Vermittlungsstelle nicht weit entfernt ist und die Bauteile für die DSLAMS ja in den letzten Jahren ja wohl nicht größer geworden sind, sondern eher kompakter in ihrer Bauform.

  2. SF sagt:

    Sehe ich auch so – es wird nur dort ausgebaut wo die Gemeinden einen erheblichen Teil beisteuern (Wirtschaftlichkeitslücke!). Ist natürlich verständlich dass die Telekom gewinnorientiert arbeitet. Dennoch verstehe ich nicht das System nach dem ausgebaut wird. In Gummersbach wird in jeder Ecke mit DSLAMs ausgebaut – andere Gemeinden können es sich nicht leisten.

    • Pk sagt:

      Was können die Unternehmen denn dafür, wenn andere Gemeinden das notwendige Kapital nicht bereitstellen wollen? Damit bleibt der Ausbau nunmal unwirtschaftlich.

    • Benutzer sagt:

      In Gummersbach wird nur mit Eigenmitteln ausgebaut. Ein Faktor ist natürlich wie gut die Gemeinden mit der Telekom kooperieren, das ist bspw. im Fall Gummersbach vorbildlich.

      • SF sagt:

        Was sind denn Eigenmittel ? Eigenmittel der Telekom oder Eigenmittel der Stadt/Gemeinde ?

      • Benutzer sagt:

        Eigenmittel der Telekom.

        • SF sagt:

          Danke für die Info! Also wenn ich sehe wo überall ein Outdoor DSLAM hingesetzt wurde, dann verstehe ich nicht, wie das wirtschaftlich sein soll. Da gibt es doch genügend Gebiete mit mehr Häusern, in denen es sich viel mehr lohnen würde. Aber die Telekom ermittelt ja auch den „Bedarf“ ohne die Einwohner zu befragen. Aber so sind wohl die Controller/BWLer/Vertriebler.

          • Benutzer sagt:

            Die Ortsnetze, die eigenwirtschaftlich ausgebaut werden, werden nur komplett erschlossen! Rosinenpickerei ist in diesen Fällen auf jeden Fall nicht vorzuwerfen.

  3. Stef sagt:

    Ihr Zitat „Breibandausbau“ :
    der erste Weg ist die Selbsterkenntnis.

    wo nicht gefördert wird baut ihr nicht aus.

    Zitat: Wir können nur dort investieren, wo wir die Chance haben, unser Geld zurück zu verdienen.

    ich habe seit 3 Jahren keinen Telefonanschluss mehr.
    nach xx Jahren wäre dies vermutlich schon der halbe Ausbau bezahlt.

    Chance muss man halt auch nutzen!

    Mir kommt es vor: Telekom denkt: Solange zwei Kunden wegbleiben ist es uns recht, wenn wir 4 andere dafür mit überteuerten LTE Tarifen schröpfen können. Ist im Endeffekt immer noch mehr in der Kasse .

  4. DnP sagt:

    Öhm, echt, Ihr baut die Ballungsgebiete aus? Hammer! Weiter so! Das hier ist sicher nur übersehen worden: http://digital-gap.de/1hCsE0p Oder das hier: http://digital-gap.de/buergerversammlung Oder hier: http://digital-gap.de/1kSCcqd Hier: http://digital-gap.de/1mIn2th Wenn die Kohle für Glasfaser nicht überall langt, geht auch Vectoring fürs erste. Wahlweise auch angemessene Tarife für LTE.

    • Benutzer sagt:

      Mittelfristig werden alle Gebiete mit OPAL oder auch mit BB-OPAL (bis 6 Mbit/s DSL) mit neuer Technik überbaut werden. Damit werden sich viele Probleme bis zur kompletten IP-Umstellung 2018 erledigt haben.

      • DnP sagt:

        „Mittelfristig“, „mit neuer Technik überbaut“: Solange es keine präziseren Aussagen gibt, sind das dehnfähige, letztlich hohle Begriffe. Mittelfristig könnte von heute an auch in dreieinhalb Jahren sein, die neue Technik ist je nach Haltung zum Erfordernis leitungsgebundener Erschließung auch LTE. Und selbst bei gutwilliger Annahme erklärt das noch nicht, warum die Telekom aktuell noch immer vergleichsweise günstige Erschließungsbedingungen ungenutzt verstreichen lässt http://digital-gap.de/1j45fKD und ebensowenig, wie sie bitteschön mit dem Aufgrabeverbot – sollte sie tatsächlich Strippen ziehen wollen – umzugehen gedenkt http://digital-gap.de/1aiIFoQ

      • Benutzer sagt:

        Was heißt hohle Begriffe? Es gibt das klar definierte Ziel 2018 nur noch ein IP-Netz zu betreiben, dem stehen die Technik BB-OPAL und OPAL entgegen.

        2014 wird es aber wahrscheinlich nichts mit dem Umbau, denn dort ist die Telekom bereits mit der Breitbanderschließung in Brandenburg, nördlich von Berlin beschäftigt: http://www.berliner-zeitung.de/brandenburg/schnelles-internet-abgeschnitten-von-der-netz-welt,10809312,27011462.html

        „die neue Technik ist je nach Haltung zum Erfordernis leitungsgebundener Erschließung auch LTE.“ Das ist doch Quatsch, wenn bereits Glasfaserkabel vorhanden sind, bzw. allgemein im städtischen Raum wird es eine kabelgebunde Versorgung geben, allein um mit den Kabelnetzbetreibern konkurrieren zu können.

        „Und selbst bei gutwilliger Annahme erklärt das noch nicht, warum die Telekom aktuell noch immer vergleichsweise günstige Erschließungsbedingungen ungenutzt verstreichen lässt http://digital-gap.de/1j45fKD
        Solche Umrüstungsprojekte werden gewöhnlich nicht lokal gesteuert, sondern bundesweit. Daher kann nicht auf solche lokalen Verhältnisse Rücksicht genommen werden. Wenn bereits eine FTTC-Struktur vorhanden ist, können meist auch bisher nicht genutzte Glasfasern benutzt werden bzw. vorhandene Leerrohre nachbestückt werden, dafür ist nicht viel Tiefbau notwendig.

        „ebensowenig, wie sie bitteschön mit dem Aufgrabeverbot – sollte sie tatsächlich Strippen ziehen wollen – umzugehen gedenkt http://digital-gap.de/1aiIFoQ
        Ein Aufgrabeverbot gibt es in dieser Form nicht, denn jeder bei der Bundesnetzagentur akkreditierte Netzbetreiber hat ein Wegerecht, um bspw. Kabel zu verlegen. Der Bezirk bzw. die Stadt kann höchstens Auflagen machen, wie die Oberfläche (Gehwege) wiederhergestellt werden sollen.

        • Benutzer sagt:

          Hallo Frau Vollmar,

          schalten Sie meinen Kommentar noch frei?

          • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

            Hallo,

            welchen Kommentar meinen Sie denn? Ich sehe in unserem System keinen Kommentar von Ihnen, der nicht frei geschaltet ist 😉 Sie haben Ihre Kommentare doch bisher immer selbst frei geschaltet….

            Beste Grüße
            Luisa Vollmar

  5. Andreas sagt:

    Und hier bei uns im Dorf (ca. 3000 Einwohner) wird etwas beigesteuert und trotzdem klappt es nicht.
    Hier surfen noch mindesten 80% der Einwohner mit 1-2mbit rum.
    Und mindestens 70% davon wünschen sich einen schnelleren Zugang!

    Aus unserem Mitteilungsblatt vom 08.05.2014:
    https://www.dropbox.com/s/0tazt5i60o3nsqa/DSL_Ausbau.jpg

    • Benutzer sagt:

      Eine Gemeinde kann nicht einfach Geld der Telekom geben. Es ist immer ein Anbieter-neutrales Ausschreibungsverfahren notwendig, um Chancengleichheit zwischen den Netzbetreibern zu gewährleisten. Ansonsten würde dies einen unzulässigen Eingriff in den Wettbewerb darstellen.

      Vergeben wird dann an den Netzbetreiber mit dem besten Angebot .

  6. Benutzer sagt:

    „Wir können nur dort investieren, wo wir die Chance haben, unser Geld zurück zu verdienen“ Nundenn aber in America zich Millionen investieren, und dann zurück auf den Heimatmarkt wollen? Sorry aber gehts noch? Ich hänge hier seite Jahren! An einer umgangssprachenlichen „Holz“ Leitung! 256kb/s Download, wenns mal gut kommt und keiner meiner Nachbarn (wir sind ein Einfamilienhaus! ich spreche von Grundstücksnachbar) im Netz surft. Ich brauche ~ 2 Minuten (Ladezeit) um normale Seiten wie Facebook oder web.de/gmx/gmail u.a aufzurufen! Es wurde uns so viel versprochen! Schon vor über einem Jahr sollten die Bauarbeiten hier los gehen (erst für Glasfaser, dann hieß es nur Vectoring)! Nichts ist passiert, und laut der Stadtverwaltung wurden alle Pläne zurückgezogen! So eine Frechheit! Der Telekom ist scheiß egal was se machen. Nur in Gebieten, wo konkurenten ala Netcologne u.a vorherschen ist es der Telekom scheiß egal was passiert? Sorry aber ich frage mich wirklich ob die Telekom noch für das gesamte Netz verantwortlich sein sollte! Ihr lasst die Deutschen Datenautobahnen verkümmern! Genau deshalb kommen auch Anbieter ala Unitymedia/Kabel BW, die das Coaux-Kabel umfunktionieren und damit mit dem 3-10 fachen von eurer maximalen Leistung, zu einem wesentlich günstigeren Preis fahren! Traurig liebe Telekom,traurig!

    • SaPoe sagt:

      Dass das Coaxialkabel vor 20 Jahren auch von der telekom gebaut wurde, ist euch aber schon bewusst? ^^

    • Benutzer sagt:

      Welche Stadt soll das denn sein?

    • Markus Bauer sagt:

      Das mit den 256kB/s kenne ich, das haben wir hier auch schon seit wir „DSL“ bekamen (war etwa 2001). Jahr für Jahr wurde uns eine Besserung zugesagt, welche nie erfolgte. Seit ca. 3 Jahren bin ich nun Kunde von Vodafone via LTE, da mir die Telekom den LTE-Zugang verweigerte (Grund (und ich zitiere): In Ihrem Anschlussgebiet ist ein LTE-Anschluss nicht möglich, da dort DSL verfügbar ist. Geiler Witz, oder?). Das ganze ist allerdings ziemlich kostspielig. Somit werden die ländlich Lebenden ganz schön geschröpft: Lange Wege und schlechte Verbindungen öffentlicher Verkehrsmittel machen ein Auto schon zum Zwang, lange Strecken kosten Geld (Sprit, Verschleiß, etc.) und dann noch die überteuerte LTE-Technik, damit man nicht erst ein Bierchen trinken gehen kann, bis sich eine Seite aufbaut, daskann man schon Abzocke nennen. Meiner Meinung nach ist hier die Regierung gefragt. Wenn die Telekom oder andere Anbieter den Ausbau nicht zustande bekommen, dann muss ein gleichschneller LTE-Anschluss ebenfalls OHNE Volumenbegrenzung und mit mindestens 16.000 kB/s zu den gleichen Konditionen wie ein DSL-Anschluss bereit gestellt werden müssen. Erst eine Zwangsauferlegung dieser Bereitstellung mit allen erfolrderlichen Mitteln rüttelt die Gewinnorientierten Telekommler wach. Denn 10 Mio € verlieren ist schlechter, als 10 Mio € investieren und zum Teil zurück zu bekommen.

  7. Andreas sagt:

    Was ein Glück kommt das EWR hier bei uns auf dem Land bald mit VDSL 25/50 zum gleichen Preis. EWR zeigt wie es geht! Tschüss Telekom.

    • Benutzer sagt:

      Mindestens 55€ pro Monat für VDSL50/50 Mbit/s statt 40€ bei der Telekom ist der selbe Preis?! Zudem wird nur 4 Mbit/s Upstream-Bandbreite statt 10 Mbit/s, wie bei der Telekom üblich, angeboten.

      • SF sagt:

        Ich würde auch 80 € für VDSL 25/50 zahlen. Hauptsache es wäre verfügbar.

        • Benutzer sagt:

          Da ist schon der Unterschied zur Telekom: Die Telekom kann gar keine höheren Preise verlagen, da ihre Vorleistungspreise für andere Netzbetreiber und auch die Endkundenpreise durch die Bundesnetzagentur reguliert werden.

  8. lolomat sagt:

    Seit beginn der DSK Ära krenkel ich hier mit 768 rum. In einem Ort mit 5000 Einwohnern, wo bitte wird denn hier ausgebaut?

  9. Thomas sagt:

    Haha liebe telekom das ist doch einfach nur lächerlich und der Artikel einfach nur ein Füllhorn von leeren beliebig ersetzbaren Phrasen.
    Seit Jahren finanzieren die Dummen vom Land den Ausbau von innerstädtischen datenautobahnen. Auf dem Land kostet eben nen 1mbit Anschluss 40€ für das bis zu 50 fache bezahl ich in der Stadt bei euch sogar weniger.
    Und dann diese augenwischerei mit lte, erst nachdem der sächsische Landtag aktiv wird und es kurz vor einem unterlassungsurteil steht, rudert ihr zurück. Lte ist kein Breitband egal wie ihr das verkauft, das wird es erst wenn die drosselgrenzen auf das Niveau der klassischen dsl Anschlüsse angepasst werden.
    Ihr seit ein Riesen Konzern der jährlich viele Millionen Euro erwirtschaftet und die Großaktionäre alljährlich feuchte träume beschert. Was steht einer Entscheidung entgegen mal ein wenig weniger gewinn einzufahren und sich dafür aber nicht das Wasser abgraben zu lassen?
    Ihr müsst doch gelernt haben, schaut euch euren Geschäftskundenbereich an, das gleiche passiert gerade im Privatkundenbereich.

    • Benutzer sagt:

      Eigentlich müsste das Internet auf dem Land sogar teurer sein, aufgrund der höheren Kosten für die längeren (Kupfer-)Kabel. Dass Landbewohner das Internet der Stadtbewohner finanzieren, kann schon allein aufgrund der Mengenverhältnisse nicht sein (deutlich mehr Stadt- als Landbewohner).

      Die Dividenden wurden übrigens für 2014 bereits gekürzt und werden in den nächsten Jahren gegenüber den bisher üblichen Dividenden deutlich geringer ausfallen. Der Konzern ist also durchaus gewillt sehr viel Geld zu verdienen. Bei 40% Marktanteil in Deutschland lassen sich aber keine 100% des Ausbaus in Deutschland finanzieren. Hier liegt es also auch an den Wettbewerbern, den Ausbau voranzubringen.

  10. Sebastian sagt:

    Aber wenn ich sehe wie kleine Stadtwerke hier die Dörfer umbuddeln kann man schon den Eindruck gewinnen das die Telekom nichts macht! Desweitern ist selbst in Neumünster über 80.000 Einwohner von VDSL Outdoor nichts in Sicht!

    • Benutzer sagt:

      Stadtwerke haben deutlich bessere Finanzierungsmöglichkeiten und letztlich können diese ihren Verlust im Notfall auch noch auf die Steuerzahler abwälzen. Eine Aktiengesellschaft kann sich das nicht leisten.

  11. Heiner sagt:

    Wisst ihr was die Telekom macht? Jahrelang nichts, wenn dann aber ein lokaler, sagen wir Gemeinschaftsantennenbetreiber in der Mitte vom Nichts, viel Geld anfasst und die Gemeinden mit DSL über seine vorhandene Infrastruktur anzubinden und das Wagnis eingeht. Dann aufeinmal mekrt die Telekom das ihr die Kunden wegrennen weil es eine Alternative gibt.
    Dann wird auf alles was probiert wurde gesch…. und alle Aussagen über den Haufen geworfen und auf Teufel komm raus (rentabel oder unrentabel) gebaut als gäbe es kein morgen, und treibt so den lokalen Anbieter ins Bankrott weil er bei den Preisen nicht mithalten kann. Klar: Shit happens und Wettbewerb, aber unfairer Wettbewerb.

    Wenn ich den obigen Blogeintrag so lese und darin die selbstbeweihräucherung herziehe kann ich mir durchaus vorstellen das das in dem Kaff genauso gelaufen ist.

  12. DSLUser sagt:

    Ich kann aus meinem Fenster sogar das Telekom-Hauptgebäude sehen. Aber seit Jahren versucht man vergebens, in dieser 50.000 Seelen-Stadt besseres DSL zu bekommen. 4 KM Leitungslänge sind eben Mist. Und wer macht es jetzt? Natürlich NetCologne, so wie in fast allen Gemeinden zwischen Köln und Bonn:

    http://www.bornheim.de/aktuelles/news-einzelansicht/article/schnelles-internet-fuer-bornheim-netcologne-plant-ausbau-der-datenautobahn.html

    Die Telekom baut derzeit den eigenen Mitarbeitern in ihren Wohngebieten (z.B. Rhein-Sieg-Kreis) ein Vorzeigeprojekt, der Rest der Republik ist außen vor. Woran das liegt? Weil sie eine AG ist, wie die Telekom-Gesandten gerne auf jeder Veranstaltung (BuGlas, VATM, Bitcom) berichten: Als AG muss man mit einem ROI von vielleicht 4 bis 8 Jahren rechnen. Erzählt man einem Aktionär, man investiert in ein Netz, dass sich auf 20 Jahre rechnet, dann sagt der vielleicht „ich will die T-Aktie aber gar nicht so lange halten und werde die Dividende ja gar nicht einfahren“. Den Ärger hatte man schon seinerzeit mit UMTS. Bei den kleinen Anbietern sieht es da ganz anders aus. Deswegen sind diese die wahren Innovatoren. Dort auszubauen, wo es die Gemeinde bezahlt oder dort, wo man mit 10 Technikstandorten 1000 zahlende Kunden erreicht, kann jeder.

    Ich kann nur hoffen, dass Brüssel das ebenso versteht wie die BNetzA.

    • Benutzer sagt:

      „wo es die Gemeinde bezahlt“ Bei einem Kooperationsausbau wird nur die Wirtschaftlichkeitslücke durch die öffentliche Hand bezuschusst.

  13. Pingback: Telekom: Kritik an Breitbandausbau ist nicht gerechtfertigt > Shooter-sZene.de :: Games, News, Forum, Downloads, Clan-Listen, Server-Support und vieles mehr

  14. Stefan sagt:

    dass der Breitbandausbau schwierig, teuer, zeitaufwendig und kompliziert ist haben wir inzwischen alle mitbekommen.

    schön außerdem, wie hier jeder Kritikpunkt vom Fachmann „Benutzer“ zerlegt wird und er dabei gekonnt die wahren Kritikpunkte ignoriert:

    nämlich warum die LTE Tarife der Telekom so unverschämt teuer sind!

    aktuell äußert sich auch die Seite teltarif.de dazu:

    Fakt ist beispielweise, dass die Auslastung der mobilen Datennetze weit hinter den Möglichkeiten liegt. Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur führt dazu Daten aus:

    http://www.teltarif.de/breitband-ausbau-politik-bundesnetzagentur/news/55534.html

    Fazit:
    Entsprechend wenig wird LTE aktuell als Festnetzersatz genutzt, obwohl es dafür durchaus geeignet wäre.

    wäre es anders:
    dann hätten wir nämlich die ganze Diskussion hier überhaupt nicht!

    offenbar ist es der Telekom dabei egal, wie sehr ihr Image darunter leidet!

    denn jeder der für 1Mbit das gleiche zahlt wie andere für 50Mbit muß sich veräppelt vorkommen!

    und jetzt lieber Benutzer, zerhacken Sie den Satz der ihnen am leichtesten angreifbar erscheint und ignorieren Sie geschickt die wahren Kritikpunkte!

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Stefan,

      Es ist uns nicht egal und wir haben auf die Stimmen der Kunden reagiert. Hier im Blog haben wir angekündigt, auch unsere Tarife für die Funkversorgung auf dem Land – Call & Surf Comfort via Funk – zu überarbeiten. Und es gibt dazu sogar einen Workshop, um mit den Kunden in den Dialog zu gehen.

      Gruß
      Luisa

  15. Oliver Schal sagt:

    Liebe Telekom,
    dann gebt mir bitte die Info, wann ein Neubaugebiet in Tüngental ausgebaut wird, damit wir schnelleres DSL als 2000 (ca. 6000 Splitterlos) bekommen. Ich bekomme immer nur die Auskunft: von der Stadt Schwäbisch Hall: Zu teuer. von der Telekom: Lohnt sich nicht! In Schwäbisch Hall gibt es schon 16000er DSL und es wird auf VDSL und mehr ausgebaut. Deswegen unterschreibe ich den Satz :“ Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ Weil dies so ist!
    Vielen Dank!

    • Benutzer sagt:

      Wenn die Wettbewerber bei dir ausbauen ist doch alles in Ordnung!

      • Thomas Kreß sagt:

        Getretner Quark …
        wird breit, nicht stark.
        Mit solchen nichtssagenden Antworten kann man nichts anfangen und sie sind sicherlich nicht im Interesse der Telekom als Anbieter einer Integrierten Dienstleistung die neben dem Breitbandanschluss beispielsweise auch noch die T-Entertain-Anbindung umfassen kann. Was nützt mir die Konkurrenz, wenn ich für jedes Gerät einzeln zahlen muss oder das Angebot nicht einmal verfügbar ist. Was ist beispielsweise mit der Kabelkonkurrenz, wo jeder Receiver ein eigenständiges Modul benötigt. Bei T-Entertain können zwei Geräte betrieben werden !

  16. Markus Eyrich sagt:

    Hallo,

    Ich war auch immer der Meinung die Telekom würde nichts tun, aber vor mehr als einem Jahr wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Ein bisschen was tun muss man schon, wir sind letzten Endes zum Bürgermeister, dieser hat dann zugestimmt und sich die Fördergelder von der EU geholt (Hier gibt es ein Extra Programm für Breitbandausbau in ländlichen Regionen) und ist damit zur Telekom, die haben den Rest getan. Was soll ich sagen, ich habe VDSL 50 vor der Haustür, wohne aber mehr oder minder echt am Waldrand. Das ganze fand in Bessenbach statt, hier gibt es 3 Ortsteile, wobei der Ortsteil Oberbessenbach keine 1.000 Einwohner hat.

  17. mnb009 sagt:

    Hatte vor 5 Jahren bei der Telekom angerufen wegen Ausbau. Straße wurde neu gemacht war sowieso schon auf und vom neuen Verteiler ca. 500m entfernt. Also Kabel rein und anklemmen. Habe sogar angeboten die Kosten zu übernehmen.

    Antwort am Telefon:

    Das Interessiert doch keinen und aufgelegt.

    Bin dann umgezogen wo es einen Anschluss von der Konkurrenz gibt. Im alten Dorf gibst bis heute noch kein DSL noch nicht mal light. Jetzt macht sich ein anderer die Mühe. Vielleicht klappts dann bis 2015.

    War nicht das einzige hochnäsige Verhalten von der Telekom.
    Nie wieder nicht mal geschenkt.

    Gruß

  18. Tom H. sagt:

    Traurig ist zu behaupten, dass dort ausgebaut wird wo sich die Investitionen auch rechnen (was rein wirtschaftlich auch clever ist) und dann eben genau in solchen Orten Kunden mit der Aussage „es wären keine freien Kapazitäten mehr vorhanden“ zu verprellen! Danke Telekom!

  19. rena sagt:

    Soso, die Telekom findet die Kritik der Kunden also ungerecht.

    Hier ein aktuelles Beispiel: Beim Neubau der St2259 für 1,3 Mio. € wurden u.a. neue Telekomkabel verlegt. Diese Kosten trug im Rahmen der Baumaßnahmen das Land. Seit Mai 2012 ist die Baumaßnahme fertiggestellt. Die Telekom sieht sich aber weiterhin nicht in der Lage diese Leitungen einzusetzen und behauptet weiterhin, dass durch die (alte) Leitungslänge die derzeitige Geschwindigkeit der Kunden (DSL-Light) nicht erhöht werden kann.

    Will die Telekom, dass die Kommune oder vielleicht das Land den Betrieb für die Telekom übernimmt und einen „Gewinnabführungsvertrag“ mit der Telekom schließt, so das diese nur den Ertrag einsammeln muss?

    Die Gemeinde hat vor etwa 5 Jahren mittels Eigenbeteiligung (Kommune/Bürger) der Telekom die „Finanzierungslücke“ für schnelles DSL geschlossen. Mit dem Ergebnis, dass die in wenigen verfügbaren und eigentliche schnellen DSL Anschlüsse unter Last massiv in ihrer Geschwindigkeit nachgaben. Angeblich war ein defektes und nicht verfügbares Bauteil schuld. Fehlerbehebungszeit mehr als 12 Monate! Darüber gibt es auch mehrere Zeitungsberichte (Nürnberger Nachrichten u.a.).

    Mittlerweile hat sich die Gemeinde dazu entschlossen an der bay. Breitbandinitiative teilzunehmen (Investitionen ca. > 1 Mio. €) und hat ein Konzept zur Gesamtversorgung der Gemeinde mit schnellen Internet (50/30 Mbit) ausarbeiten lassen. Dies wurde notwendig, da ein Vertreter der Telekom dem Gemeinderat mitteilte, keinerlei Absichten an einer weiteren Verbesserung mit schnellen Internet zu haben, obwohl in einigen Straßen/Ortsteile nur DSL-Light zur Verfügung steht.

    Zudem stehen in den Gemeindeteilen mehrere Mobilfunkmasten der Telekom um die Funkversorgung für Nutzer und Einwohner sicherstellen zu können. Alle diese Masten müssen entweder mittels Glasfaser oder Richtfunk angebunden sein um die notwendige Bandbreite (LTE) zur Verfügung stellen zu können. Da T-Mobile in die Telekom integriert wurde und damit kein eigenständiges Unternehmen mehr ist, stehen mittlerweile mehr als genügend Möglichkeiten zur Verfügung um schnelles DSL zu realisieren. Leider sieht die Telekom weiterhin keine Möglichkeit um schnelles Internet anbieten zu können.

    WAS will die Telekom um ihre Arbeit erledigen zu können?

  20. René K. sagt:

    Hallo
    Bei aller Freude über den Ausbau muss ich doch mal einhaken.

    Bei uns im Ort (ca. 1200 EW) haben alle Haushalte seit nunmehr 2 Monaten DSL 6000. ABER unsere Straße ist die einzige im Ort wo es aus technischen Gründen nicht möglich ist ! Was soll der Zirkus der da veranstaltet wird. WIESO ist es nicht möglich das technische Problem zu lösen ? Ich benötige den Anschluss beruflich und privat und da sind mit aktuell DSL 2000 schnell Grenzen gesetzt sind. Wann gedenkt man den bei der Telekom das Problem zu lösen ?? Ehe Alternativen wie LTE angeboten sage ich schon mal NEIN Danke. LTE ist keine Alternative mit dem begrenzten Datenvolumen was schnell aufgebraucht ist und es ist viel zu teuer !

    Mit freundlichen Grüßen

    • Benutzer sagt:

      Wenn du den Anschluss geschäftlich brauchts, könnte ein entsprechende Geschäftskundenlösung etwas für dich sein – hast du dich da schon einmal informiert?

  21. Ryschka sagt:

    Auch bei uns auf dem Lande hat sich bestimmt seit 15 Jahren nichts verändert. Es wird meist da noch immer schnelleres Internet ausgebaut wo sowieso schon schelles Internet ist,es wird ja auch meistens nur in Städten ausgebaut.Die Telekom würde nie auf dem Lande ausbauen weil man ja da nichts verdienen kann.Darum wird meistens nur in Städten ausgebaut

  22. Pingback: Telekom äußert sich zur Kritik in Sachen Ausbau von schnellem Internet im ländlichen Raum – Deskmodder.de

  23. Michael sagt:

    Zitat vom Anfang des Beitrags:
    „…Man pickt sich die Rosinen heraus und den teuren Ausbau bei den “Dorfdeppen aus der Provinz” überlässt man den anderen Wettbewerbern…“ echauffiert sich Peter bei uns im Blog. Und er ist nicht der Einzige, der der Meinung ist, dass Landbewohner beim Netzausbau der Telekom als „2. Klasse“ behandelt werden. Das entspricht so allerdings nicht der Wahrheit.
    — Ende vom Zitat —
    Frage hierzu:
    Wie würden Sie es dann bezeichnen, wo in einem Ortsnetz nur ein Teil der ausbaubaren FTTC-Standorte ausgebaut wurden und dies gerade die Standorte sind, an denen die meisten Kunden hängen?
    Hinweis:
    Andere, technisch genauso gut ausbaubare FTTC-Standorte warten im gleichen Ortsnetz schon seit mehr als einer Hand voll an Jahren auf einen vergleichbaren Ausbau. (Vom Rest ganz zu schweigen.)
    Dieses Ortsnetz ist keine theoretische Annahme, sondern tägliche Realität.

    • Benutzer sagt:

      Bei geförderten Ausbauten werden natürlich nur die Kvz ausgebaut, die in der Ausschreibung gefordert wurden, außer andere Kvz liegen „günstig auf dem Weg“. Bei eigenfinanzierten Ausbauten wird grundsätzlich das komplette Ortsnetz ausgebaut, bis auf den 550m Nahbereich um den HVt, dort ist aber generell auch kein FTTC-Ausbau möglich. Natürlich kann es bei eigenfinanzierten Ausbauten auch einmal sein, dass abgelegene Einsiedlerhöfe nicht mitversorgt werden.

      • Michael sagt:

        Schön wäre es, wenn es denn so wäre. Ist es aber nicht.
        Um ausgelassene Einsiedlerhöfe ging es gar nicht sondern um nur punktuellen Ausbau. Zum Teil wurden sogar die größten Häuser im Ort bei dem Ausbau ausgelassen. (Das glatte Gegenteil zu „Einsiedlerhof“…)

        Dies war noch ein eigenfinanzierter Ausbau (2007) und es wurde eben icht alles, was technisch naheliegend war, ausgebaut. Das Ganze Ortsnetz schon gar nicht – aber dies ist wegen teilweise anderer Technik (FTTD) ja noch verständlich.

        • Thomas Kreß sagt:

          Dass mit dem nicht verständlichen Ausbau bzw. sogar Rückbau kann ich so für unseren Ort bestätigen. In unserem Wohngebiet wurde der ursprüngliche Vollausbau mit VDSL immer mehr zurückgebaut. Man kann es auf der Ausbaukarte direkt verfolgen, wie es von Strasse zu Strasse weniger wird. Gleichzeitiger wird dann wohl „umgeklemmt“, um schwerpunktmässig andere Kunden zu versorgen, die wohl- aus welchen Gründen auch immer – versorgt werden sollen. „Pecunia non olet“

  24. Stefan sagt:

    ich muss jetzt doch etwas für die Telekom einlenken:

    Schuld an den ganzen Dilemma ist doch der Staat!

    Die Mobilfunklizenzen möglichst teuer versteigern sodass die Unternehmen dazu gezwungen sind
    die Tarife teuer zu machen.

    Allerdings ist die Telekom da nicht ganz unschuldig, hat sie ja damals zur Jahrtausendwende die
    UMTS Lizenzen ins Unermessliche gesteigert hat damit die Konkurrenten Mobilcom und Quam außen vor bleiben!

    weil Mobilcom und Quam nach den ersteigern der UMTS Lizenzen keine Kohle mehr für den Ausbau hatten.

    und jetzt? sind wir auf dem Land die Dummen. Weil wir die teuren Tarife abbgekommen.
    Die Telekom und Vodafone kann das natürlich nicht so offen kommunizieren.

    Der Staat hätte von Anfang an sagen müssen:

    Leute, wenn ihr die Mobilfunklizen wollt, um in der Stadt und sonstwo zu verdienen:
    Schön, könnt ihr haben. Aber ihr müsst DSL auch auf dem Land ausbauen.
    Kein Ausbau auf dem Land. Keine Mobilfunklizenz. Easy!

    Diese Tendenz hätte man bereits 2003 absehen können! Auf alle Fälle bevor! die LTE Lizenzen versteigert wurden.
    Aber nein, lieber schön die Kohle einsacken für die Lizenzen.

    Und jetzt? Sind die Landeier die dummen! Und der Staat darf den Ausbau fördern!
    das hätte man geschickter machen können.

    es leiden nicht nur die Leute darunter die Internet benötigen.
    auch für die „alten“ wird immer weniger geboten, weil ja „alle“ in der Stadt sind. Und es sich auf den Land nicht lohnt etwas anzubieten.

    Dafür explodieren die Wohnungspreise in der Stadt.
    Und auch dort sind deshalb die Leute unzufrieden.

    Ein Teufelskreis.

    • Michael sagt:

      Warum ist der Staat daran schuld, dass sich Unternehmen solange gegenseitig überbieten, bis die Gebote für „Normalsterbliche“ übermäßig hohe Werte erreicht haben?
      Da „dürfen“ sich die an der Versteigerung beteiligten Unternehmen alle mal selbst an die eigene Nase fassen…

      • Stefan sagt:

        Sie haben meinen Text nicht gelesen?

        Der Staat hätte die Lizenzen auch ohne Versteigerung hergeben können, nämlich an denjenigen der dsl deutschlandweit ausbaut.

        Jetzt hat der Staat das Problem dass sich die Leute in der Stadt das wohnen nicht mehr leisten kann.

        Die Leute sind deswegen sauer.

        • Michael sagt:

          Doch, ich habe ihren Text gelesen, aber sie wollen auf meine Einwendung eben nicht antworten.

          Nebenbei:
          Da keiner deutschlandweit DSL oder besser ausbaut (auch nicht die Telekom),wären dann die Frequenzen keinem zur Verfügnung gestelölt worden. Dann würde es für manche ländliche Benachteiligte aktuell noch schlechter aussehen …

  25. Peer Dicken sagt:

    Da fällt mir doch glatt wieder einmal ein, das Philip Blank noch vor wenigen Monaten versprochen hatte, dass die Telekom für Kunden auf dem Land mit entsprechenden Sondertarifen für LTE Zugänge ein klein wenig Entspannung in die Ausbausituation bringen wollte. Die 30GB Gratisvolumen waren da erstmal ein Trostpflaster. Wann wird die Telekom ihr Versprechen einlösen?

    Interessant: Für uns hat sich das bald erledigt. Wir ziehen in eine Großstadt. Und was stelle ich fest? Die Telekom liefert maximal 16Mbit. OK, für mich ist das schnell. Wie lange noch?

    LG
    Peer Dicken

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Peer,

      wie oben schon mal erwähnt, ist dazu die Vorarbeit gemacht. Jetzt wollen wir unsere Ideen für die Tarife mit Kunden und Verbraucherschützern diskutieren und veranstalten daher einen Kundenworkshop.

      Gruß
      Luisa

  26. IGDSL sagt:

    Gewinne privatisieren – Kosten solidarisieren!

    Natürlich werden nur Rosinen gepickt und man wartet gezielt auf Fördermittel der Länder oder des Bundes um auszubauen, wiobei die Kommunen ebenfalls noch ihren Teil dazu beisteuern müssen. Dannach wird dann kräftig verdient, weil man den Kunden dann Produkte wie Entertain etc. verkauft.

  27. Stefan sagt:

    Vielen Dank für die Terminbestätigung.

    Aber wann erfährt man weitere Details?

    Es war ja von Unkostenerstattung für die Anreise die Rede,
    bald bleibt ja nur noch das Auto oder die teuersten Zugverbindungen.

  28. Stefan sagt:

    Eine weitere Berichterstattung für alle die wissen wollen was Sache ist!

    Die aktuelle CT 12/2014 berichtet:

    „Es geht der Telekom nicht um Breitband in der Fläche, sondern sie kämpft darum, unter dem Konkurrenzdruck der technisch überlegenen Wettbewerber keine Marktanteile zu verlieren“

    Seite 78 Zitat von: Kai Seim, Diplom-Informatiker

  29. Wow – das waere klasse, wenn das Internet in Staedten wie Bremervoerde auch bald mal 10Mbit erreichen wuerde…

  30. rena sagt:

    Das ist schon ein Hammer was bei der Telekom abläuft. Kein Interesse am Kunden und seinen Bedürfnissen. Keine Flexibilität und keinerlei fachliches Wissen. Nur Bla, Bla und Hinhaltetaktik damit weiter die Einnahmen fließen.

    @ Luisa Vollmar das was Sie hier machen ist Hinhaltetaktik vom feinsten. Keinerlei Aussagen nur Vertöstungen ohne den geringsten Gehalt einer wirklichen Information. Bravo, klasse Leistung.

    Für mich heißt es jetzt: Tschüss Telekom (incl. Congstar etc.). Das bischen Bandbreite (384 k) das die Telekom mir bietet kann ich zudem deutlich günstiger auch anderswo erhalten. Baut aus oder lasst es bleiben (was das naheliegenste ist) aber euer „Schnap die Wurst“ Spiel habe ich satt.

    • Benutzer sagt:

      Baut denn der billigere Wettbewerber aus?

      • rena sagt:

        Warum nicht, schließlich haben die Bürger, Land und Gemeinde auch der Telekom die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt bzw. angeboten. Wenn Sie meinen Post gelesen hätten, wüssten Sie das. Und wie man hier lesen kann, handelt es sich nicht um Einzelfälle sondern einem gezielt und bewusst geführte Vernebelungstaktik Seitens der Telekom. Nicht können und nicht wollen sind zwei paar Schuhe. Und wie man gesehen hat, wird die Telekom erst durch massiven öffentlichen Druck gefügig. Aber ob die Telekom jetz will oder nicht spielt eigentlich keine Rolle mehr.

        Achja und nochwas, da ich gerade dabei bin, lieber Hr. Benutzer. Die von Ihnen in einem vorgenannten Post bezeichnete Coax und Kabel-D hat mal der Telekom gehört und war dieser nicht innovativ genung, so das diese an den meistbietenden verkauft wurde. Also warum dann diese eigenartige und unsinnige Antwort-Frage?

        Scheinbar sind alle Gemeinden gut beraten, die Telekom nicht als Partner zu sehen. Außer viel Bla, Bla und geht nicht, können wir nicht etc. passiert nun mal nichts.

        Wenn die Telekom kein Netzbetreiber mehr sein will, dann kann diese es einfach auch bleiben lassen. Selbst im Mobilfunk existieren viele Anbieter gut neben der Telekom. Und hier sind die Investitionskosten deutlich höher als im Festnetz.

        • Benutzer sagt:

          Die Kabelsparte musste aus kartellrechtlichen Gründen verkauft werden, auch wenn ich nicht der „Benutzer“ bin, der dort oben kommentiert hat (siehe Avatar).

      • Stefan sagt:

        warum sollte er denn?

        selbst wenn, bekommt die Tcom dies über einen Bauantrag mit und stellt entsprechende Weichen damit ein Bruchteil des geplanten Ausbaus von der Telekom ebenfalls geplant wird.

        Dann werden 3 von 10 geplanten Orten von der Tcom ausgebaut, für den anderen Anbieter rechnet sich das dann aber nicht mehr weil er für 10 Orte geplant und kalkuliert hat und er kann seine komplette Planung verwerfen.

        So läuft das leider ab!
        Die Telekom untergräbt den Ausbau der Konkurrenten gezielt!

        Somit kann ein effektiver Wettbewerb nur dann entstehen, wenn die Telekom das erst dann mitbekommt wenn der Ausbau schon läuft!

        Nicht davor!

        Solange es jedoch so ist dass die Telekom das immer mitbekommt sehe ich dieses Unternehmen in der Pflicht hier nicht gänzlich den Anschluß an den Rest der Welt zu verlieren.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Rena,

      ich verstehe Ihre Verärgerung darüber, dass Sie an Ihrem Wohnort nicht mit der gewünschten Breitbandschnelligkeit versorgt werden. Ich kann an dieser Stelle nur noch mal betonen, dass die Telekom jedes Jahr über drei Milliarden Euro in das Netz in Deutschland investiert und im Rahmen von „Mehr Breitband für Deutschland“ insbesondere in den Breibandausbau auf dem Land. Durch diese Initiative wollen wir gemeinschaftlich mit den Kommunnen den Breitbandausbau schaffen, den wir alleine als privatwirtschaftliches Unternehmen nicht stemmen können. Es ist also nicht so, dass wir kein Interesse am Kunden und seinen Bedürfnissen haben. Wenn sich Ihre Gemeinde für eine Kooperation mit der Telekom gemeldet hat, dann werden wir in jedem Fall ein entsprechendes Angebot abgeben. Auch Wettbewerber werden entsprechende Angebote abgeben. Der Anbieter mit dem passenden Angebot wird dann im Endeffekt das Projekt umsetzen.

      Beste Grüße
      Luisa Vollmar

      • Stefan sagt:

        Hallo Frau Vollmar,

        Sie haben das Posting von Rena offenbar nur überflogen oder wissen es nicht besser:

        Zitat: ich verstehe Ihre Verärgerung darüber, dass Sie an Ihrem Wohnort nicht mit der gewünschten Breitbandschnelligkeit versorgt werden.

        384 kb/s , welche ich aktuell ebenfalls geschaltet habe, entspricht effektiv keiner Schnelligkeit.man kann damit nicht mal mehr die Werbebanner einer normalen Webseite runterladen. Die Leitung ist quasi zu nichts nütze, zum Glück komme ich schnell aus dem o2 Vertrag raus, der als Bitstream Anschluss von der Telekom geschaltet ist.

        Haben Sie heuer oder letztes Jahr mal mit so einen Anschluss (384/64kb) gesurft?

        Ach ja, VOIP geht auch nicht. Nur hören, als die 384 kbs downstream.

        o2 zuckt mit den Schultern und sagt die können da auch nix machen, weil die Telekom nicht mehr schaltet.

  31. Martin sagt:

    Hallo Luisa,

    das stimmt so nicht!!! Ich wohne in einem 630 Einwohner Ort hier geht nichts, kein Kabel DSL, kein Funk gar nichts! Auf meine seit über 10 Jahren andauernde Anfragen kommt aus ihrem Haus wiederum leider seit über 10 Jahren nichts. Ausser ziehen Sie doch um, vom Team Vorstand. Seit in Frankenberg (nächste größere Stadt) Unitymedia ausgebaut hat, kommt jetzt die Telekom und baut dort aber auch nur dort wo Unitymedia aktiv ist auch Glasfaser aus. Wenn ich könnte würde ich alles sofort bei Ihnen kündigen das beste Netzt aus Ihrer Werbung -da kann ich nur lauthals lachen. Ich lade Sie sehr gern ein mal 1 Woche in unserem Ort ein Home Office zu betreiben. Wir sind im Jahr 2014 ich finde das so was von unfassbar, mir fehlen dafür die Worte.

    Auch diesen Beitrag habe ich vom Hotspot aus einem FastFood Restaurant gesendet.
    Martin Hesse

  32. Timo Schlosser sagt:

    Leider muß man hier den Vorrednern zustimmen. Noch ärgerlicher ist es dort,wo der Landkreis mit Fördermitteln aushilft und nur die Telekom der einzige Wettbewerber war.So geschehen im Landkreis Bautzen,der von der Telekom als 100 % versorgt gemeldet wurde.Das trifft aber überhaupt nicht zu. Für mehrere Gemeinden wurde ausschließlich LTE als Grundversorgung angeboten. Aber nicht mal das ist voll verfügbar. Ergo: Geld kassiert,Leistung nicht erbracht. Vielen Dank Telekom.

  33. Christian Schindler sagt:

    Es ist echt schlimm.
    Wenn es sich nicht lohnt wird also nicht ausgebaut. Toll.
    Wir sind hier in Böllen (79677) nur ca. 100 Einwohner)
    Heißt also, wir bekommen niemals Internet?

    Sie können sich gar nicht vorstellen wie beschissen es ist mit schlechtem Internet leben zu müssen. Und in den Städten müssen sie gar nichts mehr ausbauen. Niemand BRAUCHT eine 100MBit leitung. Nutzen sie Lieber das Geld und bauen ÜBERALL aus, auch wo es sich nicht lohnt, denn sie dürfen nicht die Orte an sich sehen, sondern sie Verdienen ja in den Städten mehr als genug.

  34. Sebastian sagt:

    Natürlich werden die Rosinen herausgepickt! Wir haben seit mehr aus einem Jahrzehnt eine Leitung unter 2 Mbit bzw. jetzt seit ein paar Monaten eine 6 Mbit RAM Leitung!! D.h. soviel wie Basis 1Mbit und mit Glück bei schwachen Zeiten (wahrscheinlich zwischen 3-4 Uhr) eine höhere Geschwindigkeit!!! Interessanterweise müsste die Telekom bei uns nur eine Leitung ins nächste Dorf ziehen ca. 2-3 KM aber dies wird seit Jahren abgelehnt, da wir (2000 Pers.) zu wenig sind!!! Achso und dann zum Thema viel Geld investieren! Die Telekom hat damals die Kupferleitungen von unserer BRD kostenlos bekommen und hat Jahrzente sehr viel Geld damit verdient!!! Und im Gegenzug wurde damals nicht in Glasfaser usw… investiert sondern schon Gewinne eingestrichen! Dass die Telekom jetzt natürlich hinten ansteht und große Invests tätigen muss ist ja wohl klar!!! Naja egal es macht einfach keinen Sinn mit der Telekom! Hätten wir die Möglichkeit auf einen anderen Anbieter zu wechseln hätten wir das BEREITS GETAN!

    P.s. es liegt nicht nur an der Verbindungsgeschwindigkeit sondern auch an die immer wieder für Monate anhaltenden Störungen von Internet und Telefon!!! Wo die Telekom natürlich nichts dafür kann, jedoch immer einen Techniker schickt der etwas umstellt und schwups gehts wieder! Als Ausfallentschädigung bekommt man dann einen Gutschein wo man sich einen Stift oder Block im Wert von unter 5€ aussuchen kann!! Für Wochenlange Telefonate / Mailwechsel usw…. Vielen Dank!

  35. Frank sagt:

    Ich kann den Ärger einiger Leute wirklich nicht verstehen. Ich komme aus einem kleinen Dorf wo es mehere Jahre nur ISDN gab und alternativen wie Kabel-Internet (ala Kabel Deutschland) nicht angeboten wurde. Bei uns gibt es nun LTE und ja, nicht mit allen Geschwindigkeiten, aber nun lässt sich wenigsten halbwegs surfen! Danke nochmals – auch wenn es ein wenig mehr kostet!!

    Wer keine Alternative hat ist mit dem wenigen zufrieden!

    • Müller sagt:

      Bei wirklich ländlichen Gegenden, wo im Umkreis von 20 km keine Stadt in der Nähe ist, würde ich mich nicht beschweren, und würde ich es auch vollkommen verstehen, das man hier nicht ausbaut.

  36. Pingback: Wettbewerber: Telekom blockiert Breitbandausbau auf dem Land |silicon.de

  37. Thomas Kreß sagt:

    Breitband-„Ausbau“ = Farce !

    Es ist doch wohl eher so, dass sich die Telekom zu einem guten Teil auf Ihren „Lorbeeren“ ausruht. Bei uns — in einem eigentlich gutsituierten Neubaugebiet war der Breitbandausbau laut Plan verfügbar; und dann konnte man über die Verfügbarkeitsseite richtig verfolgen, wie das ganze Strasse für Strasse „zurückgebaut“ wurde und plötzlich nicht mehr verfügbar war. In einem nebenanliegenden Industriegebiet wurde dann die gleiche Grundkapazität zur Vefügung gestellt. Aber die Jährliche Nachfrage nach dem weiteren Ausbau verläuft weiterhin „im Sande“. Das ist nicht sehr innovativ ! (btw. Sollen dadurch mehr Kunden dazu verleitet werden T-Entertain by Sat zu mieten ? )

  38. Müller sagt:

    Ich würde ja gern wissen, ob die Telekom auch Kunden eingeladen hat, die gar nicht wirklich auf dem Land leben, sondern z.B. in einer Stadt mit zwei Gewerbegebieten, und trotzdem LTE haben. Denn LTE soll ein Ersatz für ländliche Gegenden sein. Dafür haben alle ländlichen Orte im Umkreis mit nicht mal 1000 Einwohnern DSL, wie sich das lohnen kann frag ich mich.

    Das bedeutet konkret, in der gesamten Stadt, im Gewerbegebiet und überall in der Nähe gibt es DSL mit bis zu 16 Mbit, nur hört es plötzlich und unerwartet in meiner Straße auf. Somit hat eine komplette Siedlung kein DSL (nur LTE), und niemand versteht dies.

    Zum Teil wird wohl leider LTE genutzt, um den teureren Ausbau des vorhanden Netzes zu blocken! Nur wenn es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, baut man aus, denn alle Kunden bekommen sofort einen analogen Telefonanschluss, weil dies kann man einklagen !

  39. Erik sagt:

    Hallo und schönen guten Tag,

    ich bin nach über 10 Jahre verröstung echt sauer. Ich wohne auf den schönen Lande in NRW und hatte bis zum 31.11.2014 noch Internet von O2 mit 384 kbs für 24,95 € im Monat ohne Vertragslaufzeit.

    Ich wurde zum 01.12.2014 gekündigt nach fast 1 Jahr was ich telefonisch erfahren hatte weil mein Anbieter wegen der Umstellung von der Telekom auf die Leitung nicht mehr aufschalten kann und kann mir nicht garantieren das ich sicheres Internet und Telefon habe.

    Nach Aussage von O2 soll die Telekom sich weigern den Anschluss frei zu geben, und ich könnte nur von den dann DSL beziehen weil den die Leitung gehört. Ein Nachbar hat von der Telekom im den Schaltkasten ein Verstärker eingebaut bekommen und der hat das ganz schnelle Internet was ich mir nicht leisten kann, hatte es mitbekommen wo ein Telekommitarbeiter in den Schaltkasten das eingebaut hatte und hatte mit den gesprochen und der sagte wenn ich 60 € im Monat ausgeben würde dann kann ich das auch bekommen.

    Wozu gibt es das Urteil von 2013 wonach das Internet grundlage für das tägliche Leben ist zum informieren was vom BGH gesprochen wurde.

    Ich will doch nur eine 1000 Leitung haben und nicht mehr oder ist das zu viel verlangt oder wenn es nur die 384 kbs sind bin ich schon zufrieden.

    Ich hatte auch von der Telekom einen reinen DSL Anschluss ghapt für 9,95 € im Monat den man damals bestellen konnte, aber das wurde bei mir nie aufgeschaltet obwohl ich 1 Jahr bezahlt habe und konnte es nicht 1 Tag nutzen. 120 € für nichts ausgeben. Echt toll.

    Wann kriege ich wieder mein Internetanschluss zurück von einen anderen Anbieter, oder gibt mir zu den gleichen Kontionen wie mein alter Mitbewerber das Internet für 24,95 € im Monat mit DSL Flat und Allnet Flat in allen deutschen Netze.

    Vielen Dank auch.

    Ich bestehe zumindest auf ein 384 kbs Internet früher DSL Light.

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Herr Dettmer,

      ich verstehe Ihre Verärgerung und Ihren Wunsch nach einer vernünftigen Internetanbindung natürlich. Ich kann an dieser Stelle allerdings nicht beurteilen, was an Ihrem Wohnort möglich ist. Daher bitte ich Sie, auf unseren Kundenservice zuzugehen. Die Kollegen können sicherlich herausfinden, welche Versorgung an Ihrem Wohnort zur Verfügung steht und welche Telekom Produkte am besten zu Ihren Bedürfnissen passen.

      Unter folgendem Link finden Sie die verschiedenen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zum Kundenservice: http://www.telekom.de/kontakt

      Unsere Kollegen von Telekom hilft, unserem Kundenservice im Social Web, finden Sie hier: https://telekomhilft.telekom.de/

      Beste Grüße
      Luisa Vollmar

  40. Sebastian Senf sagt:

    Hallo zusammen,

    bei mir im Ort ist der Ausbau fertig gestellt. Die meisten haben auch eine DSL 16.000er Leitung. Nur bei einigen (ich gehöre auch dazu ) ist nicht mal eine Internet Leitung zu realisieren. Also werde ich auf die Satelliten Anbieter zugreifen müssen. Leider den das Glasfaserkabel liegt ja ( Auskunft vom Kundenservice ).

    MfG Sebastian

  41. R.Grafetstetter sagt:

    Die Telekom redet über Ausbau auf dem Lande? Man muss schon ganz schön runter sein, wenn man hier großspurig seine angeblichen Leistungen aufzählt ohne rot zu werden oder gar vor Scham im Erdboden zu versinken.

    2011/2012 wurde am Wohnort meiner Partnerin (auf dem Lande) zum ersten Mal von ihrer Mutter DSL angefragt. Nicht verfügbar hieß es damals. Aber man könne als Notlösung ein schlecht verfügbares LTE anbieten. Seitdem wird regelmäßig um DSL angefragt (auch von Nachbarn) und trotzdem heißt es jetzt, vier Jahre später immer noch: „DSL ist leider nicht verfügbar, aber als Notlösung können wir Ihnen schlecht verfügbares LTE anbieten. Ich kann Ihnen sagen, es ist grauenhaft schlecht verfügbar.

    Aber das ist lange noch nicht alles. Meine Patnerin hat es jetzt gar gewagt, einen eigenen Telefon- und Internet-Anschluss anzufragen, nachdem die Ausbaukarte bzw. der VerfügbarkeitsCheck bei Ihr einen Ausbau bis 16 Mbit/sek ausweist. Aber HALLO, die Antwort ist unfassbar: Man kann ihr weder eine Telefonleitung NOCH DSL zur Verfügung stellen. Sie ist also de facto von der Umwelt abgeschnitten.

    Klar könnte sie jetzt die Grundversorgung beantragen, die der Gesetzgeber der Telekom vorschreibt. Damit hätte sie dann eine analoge Telefonleitung für im Verhältnis gesehen horrende 18 EUR (Ein Betrag, für den andere drei Leitungen, drei Rufnummern und schnelles Internet bekommen).

    KEIN TELEFON UND KEIN INTERNET – MITTEN IN DEUTSCHLAND

    So sieht die Telekom-Realität vieler Bürger in ländlichen Gebieten tatsächlich aus. Schöne Schein-Statistiken und das hin und her drehen wohlklingender Formulierungen ändern daran nichts. DAS IST DIE WAHRHEIT!

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