Mehr Transparenz für unsere Kunden

TransparenzEnde Oktober hat uns das Landgericht Köln eine Geschwindigkeitsreduzierung bei Festnetztarifen, die als Flatrate bezeichnet werden, untersagt. Zugegeben, wir hätten uns ein anderes Urteil gewünscht. Aber jetzt stur zu sagen, „das machen doch alle in der Branche so“, wäre keine gute Lösung. Deshalb haben wir uns entschieden, dass wir die Kommunikation mit unseren Kunden grundsätzlich besser machen wollen.

Unser Deutschlandchef Niek Jan van Damme und Marketing-Geschäftsführer Michael Hagspihl haben heute den Medien erläutert, wie wir mit diesem Urteil umgehen. In einem ersten Schritt werden wir es akzeptieren und legen keine Berufung ein.

Wir wollen aber noch weiter gehen: Wir haben das Urteil als Anlass genommen, über unsere Tarife und Kundenkommunikation grundsätzlich noch einmal nachzudenken und einige Weichen neu zu stellen. Wir werden unsere Produkte und unsere Kommunikation in Zukunft transparenter und einfacher machen. Und: Wir wollen die Kunden bei der Gestaltung unserer künftigen Tarife stärker mit einbeziehen.

Für alle Kunden, die bereits Festnetz-Verträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben.

Wir möchten, dass unsere Kunden verstehen, was sie von unseren Tarifen erwarten können. Und wird die Transparenz, die wir so stark betonen, nur für das Festnetz gelten? Sicher nicht. Wir wollen auch unser Mobilfunkportfolio in Zukunft einfacher und besser verständlich machen. Wie das im Detail aussieht, werden wir noch ausarbeiten.

Zusätzlich arbeiten wir mit der gesamten Branche intensiv an der Verbesserung der Transparenz zu den Geschwindigkeiten in Festnetz und Mobilfunk. Dafür haben wir der Bundesnetzagentur Anfang September konkrete Vorschläge unterbreitet:

  • So wollen wir branchenweit ein Online-Portal bereitstellen, in dem die Kunden die unterschiedlichen Qualitäten der Anbieter vergleichen können.
  • Für das Festnetz soll ein Messtool entwickelt werden, mit dem die Kunden ihre Geschwindigkeit erfahren können.
  • Im Mobilfunk wollen die Anbieter für die Geschwindigkeitsmessung Apps entwickeln.

Die Telekom wird darüber hinaus die Bandbreitenkorridore im Festnetz enger fassen und Kunden bei Vertragsabschluss ein Produktinformationsblatt zur Verfügung stellen, aus dem die verfügbaren Geschwindigkeiten hervorgehen. Aus technischen Gründen können wir aber nicht auf ‚bis zu-Angaben‘ verzichten: Die Bandbreite ist bei jedem Anschluss unterschiedlich, und hängt maßgeblich von der individuellen Länge des Kupferkabels ab. Kupfer dämpft, das heißt mit jedem Meter sinkt die maximal erreichbare Geschwindigkeit. Mit unserem Breitbandausbau sorgen wir aber dafür, dass für viele Kunden große Teile der Kupferstrecken durch Glasfaser ersetzt werden, was deutlich höhere Geschwindigkeiten ermöglicht.

In unseren Tarifen werden wir zukünftig noch stärker auf die unterschiedlichen Anforderungen und Wünsche unserer Kunden eingehen. Für uns bedeutet das auch, dass wir neben den heutigen Flatrates im Festnetz in Zukunft Volumentarife anbieten wollen, die günstiger sind. Wer eine echte Flatrate will, bekommt mehr Leistung und wird dafür auch bereit sein, mehr zu bezahlen. Warum brauchen wir diese Tarifdifferenzierung? Das weltweite Datenvolumen hat sich in den vergangenen fünf Jahren vervierfacht und wird sich nach einer Prognose von Cisco bis 2017 noch einmal verdreifachen: Auf dann 1,4 Zettabyte – das ist eine Zahl mit 21 Nullen. Wir müssen unsere Netze deshalb ausbauen und tun das auch: Allein in den nächsten Jahren investieren wir sechs Milliarden Euro in den Infrastrukturausbau. Als Unternehmen brauchen wir eine Chance, diese Investitionen zurückverdienen zu können. Auch das gehört zur Fairness.

Update: Michael Hagspihl, Marketingchef Telekom Deutschland, hat Andreas in einem kurzen Interview die Neuerungen erläutert.

Kommentare (102)

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  4. Pascal sagt:

    Hallo Herr Blank,

    mehr Transparenz zu schaffen ist aus Sicht eines (potentiellen) Kundens stets zu begrüßen und es ist erfreulich zu lesen, dass die Telekom diesen Weg einschlagen möchte.

    Da wäre gleich etwas was mich und – wie es so heraus zu lesen ist – die meisten brennend interessiert: Legen Sie doch bitte einmal transparent dar, an welchen Orten in den nächsten beiden Jahren ein Ausbau des VDSL-Netzes erfolgt. Der aufmerksame Leser, der die ganze Thematik schon seit längerem verfolgt, und der interessierte Kunde möchte endlich wissen, ob sein Ort bis Ende 2016 zu den Orten zählt, an denen ein Ausbau erfolgt, oder nicht. Es ist weit weniger enttäuschend, endgültig zu wissen, dass man nicht mehr mit einem Ausbau rechnen muss, anstatt immer wieder auf’s neue vertröstet zu werden und zu erwarten, dass sich bald etwas tut und dann tut sich – wie bisher leider viel zu oft – doch nichts.

    Wenn Sie hier Transparenz schaffen, wäre das ein großer Sprung nach vorn.

    Mit besten Grüßen
    Pascal

    • bernd Müller sagt:

      @Pascal

      wenn die Telekom ihre Planung bis bis Ende 2016 veröffentlichen würde, wäre doch ersichtlich das fast nichts gemacht wird, die Tatsachen schauen nämlich ganz anders aus, auch wenn die Telekom immer gern von Fairness und “„Als Unternehmen brauchen wir eine Chance, diese Investitionen zurückverdienen zu können.” redet meinen die damit sicherlich nur ihre teuren Abendteuer in den USA, diese Investitionen haben sich ja nicht so ganz ausgezahlt ;-)

      Zitat:”
      Alternative Teilnehmernetzbetreiber kommen in 2012 insgesamt auf eine Investitionsquote (bezogen auf den Umsatz) von 22%. Diese liegt damit um 10 Prozentpunkte über der der Telekom Deutschland.

      Die Wettbewerber leisten seit Jahren den größten Beitrag zu den Investitionen im TK-Sektor

      Berücksichtigt man, dass die Wettbewerber mehr als 50% ihres Umsatzes als Vorleistung von der Telekom Deutschland beziehen, liegt ihre Investitionsquote bezogen auf die eigene Wertschöpfung sogar etwa doppelt so hoch. Ebenso investieren die Kabelnetzbetreiber in Deutschland einen deutlich höheren Anteil ihres Umsatzes als die Telekom: Die Investitionsquote der Kabelnetzbetreiber lag in 2011 bei etwa 17% und damit um 5 Prozentpunkte höher als bei der Telekom. ”

      Und so hält man die Leute eben weiter hin, schön den Dsl-light Anschluss für 40-50 Euro zahlen, logisch im Vertrag steht ja bis zu 6000er Leitung Stichwort FAIR ;-) und diese Kunden hoffen dann Jahr für Jahr bald wird Ausgebaut, schließlich ist die Telekom die einzige die Ausbaut und wenn man dieses Jahr nicht dran ist dann vielleicht nächstes Jahr

      • SaPoe sagt:

        Das stimmt so aber auch nicht… Auf http://www.zelekom.de/schneller wird aufgeführt, wo überall ausgebaut wird. Das ist schon wirklich sehr umfangreich…

        • Alexander sagt:

          Ja, allerdings sind sehr viele von den dort aufgeführten Orten nicht von der Telekom finanziert. Es sieht natürlich toll aus, wenn die Telekom sagen kann “wir bauen hier und dort überall aus”. Fakt ist jedoch, dass in fast allen Fällen die Städte, Gemeinden, der Landkreis oder sogar das Land die Kosten für den Ausbau übernimmt und die Telekom rein gar nichts investiert. Und ich spreche da aus Erfahrung, da genau das hier in meinem Landkreis der Fall ist.. Aber zurück zum eigentlichen Thema: Sollte die Telekom wirklich mehr Wert auf Transparenz gegenüber ihren Kunden legen, begrüße ich das natürlich sehr, es bleibt allerdings abzuwarten, ob diese Transparenz auch da weitergeht, wo sie nicht von einem Gerichtsurteil dazu gezwungen werden.

  5. Andi Wand sagt:

    Ja ja… volle Gebühren verlangen, aber meistens nicht einmal die gebuchte Leistung zur Verfügung stellen und den Anschluss drosseln. Euch geht’s noch zu gut. Ich warte auf den Tag, wenn ihr Insolvenz anmelden müsstet.

  6. Peer Dicken sagt:

    Lieber Herr Blank,
    Ich finde das ist ein mutiger Schritt in die richtige Richtung. Die Telekom hat hier dazugelernt, einen Fehler eingestanden und verspricht Verbesserung. Fehler eingestehen und umkehren ist mutig, nicht jeder Mensch schafft das und sowieso nicht jedes Unternehmen. Vielen Dank dafür.
    Im Zuge dessen wäre es auch nur konsequent, den Kunden, die auf Call & Surf via Funk angewiesen sind, ebenfalls einen unbeschränkten Zugang zum Internet zu ermöglichen. Ich rede hier bewusst davon, hier zu selektieren, wer darauf angewiesen ist. Also all die Regionen, in denen keine ordentlichen, zeitgemässen Bandbreiten über Kabel zur Verfügung stehen. Ich spreche nicht von Discount Tarifen, aber von einer fairen Versorgung . Sie würden glückliche, treue Kunden bekommen, vor allem wenn damit auch ein konkretes Versprechen verbunden wäre, auch in den unterversorgten weil “unattraktiven” Regionen die Kabelnetze auszubauen.

    Vielen Dank für einen Schritt in die richtige Richtung. Haben Sie Mut für den zweiten?

    Liebe Grüsse
    Peer Dicken
    (Ich zahle gerne für C&S Funk. Ein familienfreundlicher Tarif wäre aber an der Zeit.)

    • dunja baumgartner sagt:

      da gebe ich dir recht peer dicken …haste genau auf den bunkt gebracht . grüßle

    • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

      Lieber Herr Dicken,
      zunächst ändern wir bei Call & Surf via Funk die Kommunikation und werden nicht mehr von Flatrate sprechen. Die Konditionen hatten wir mehrfach verbessert – sowohl was die Geschwindigkeit als auch was das Volumen betrifft. Wie der Tarif weiterentwickelt wird, kann ich Ihnen heute leider noch nicht sagen.

      • Peer Dicken sagt:

        Lieber Herr Blank,
        vielen Dank für die Auskunft. Leider sind Sie nicht darauf eingegangen, wie die Telekom in Zukunft die Benachteiligung von Menschen in Regionen ohne ausreichende DSL Versorgung aufheben will. Mit C&S via Funk wäre das von Heute auf Morgen mit speziellen Tarifen möglich. Bedeutet “Weiterentwicklung” erstmal abzuwarten, wie eine mögliche Klage ausgeht? Das wäre wirklich schade und kein Zeichen von Transparenz.

        Wir können das gerne auch per eMail oder in einem persönlichen Gespräch weiter diskutieren. Ich würde gerne darauf eingehen, warum es für eine große Familie enorm wichtig ist einen wirklich fairen Familientarif zu haben. C&S via Funk richtet sich ja eher an Singles was z.b. das Volumen angeht.

        Liebe Grüsse
        Peer Dicken

        • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

          Lieber Herr Dicken,
          wenn wir könnten, würden wir gerne überall maximale Leistung zum minimalen Preis anbieten. Allerdings müssen Unternehmen ihre Investitionen zurückverdienen und Gewinne erwirtschaften können. Der Breitbandausbau auf dem Land ist grundsätzlich weniger wirtschaftlich als in Ballungsgebieten. Es ist verständlich, dass Sie es als ungerecht empfinden, dass Sie dort nicht die gleichen Produkte bekommen. Auf der anderen Seite empfinden es viele Menschen aus den Städten als ungerecht, dass sie höhere Wohnungspreise zahlen müssen. Zurück zu uns: Wir werden unsere Tarife und Kommunikation überarbeiten. Und den Netzausbau treiben wir auch voran. Das war erst der Anfang. Geben Sie uns etwas Zeit.

          • Maik K. sagt:

            Sehr geehrter Herr Blank, sie sagen, Zitat:
            “Wir werden unsere Tarife und Kommunikation überarbeiten”

            Dazu würde ich Ihnen gerne eine kleinen Denkanstoss geben, was sich Ihre Kunden im Bezug auf Festnetz LTE Tarife wünschen. Mir ist klar, dass es bei einer Funktechnologie aufgrund des shared Mediums keine unbegrenzten Volumen geben kann.
            Aber was halten Sie davon, die LTE Tarife den ursprünglich geplanten Festnetz Tarifen anzupassen?
            Soll im Klartext heißen:

            16 Mbit Tarif: 75Gb Volumen
            50 Mbit Tarif: 200Gb Volumen
            100 Mbit Tarif: 300 GB Volumen
            anschließende Drosselung bei allen Tarifen auf 2 Mbit.

            Solch ein Tarif Modell wäre ein klares Signal an die ländliche Bevölkerung!
            Es gäbe kein “Internet 2ter Klasse” mehr auf dem Land.

            Und dort, wo aufgrund von LTE Verfügbarkeit das Festnetz nicht weiter ausgebaut wird, hätte man tatsächlich eine “DSL ALternative”, die alle zufrieden stellen würde!

            Bitte denken sie mal darüber nach.

            MfG Maik K.

            • Peer Dicken sagt:

              Das ist eine gute Regelung. Wie sehen Sie das, Herr Blank?

              • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

                Ich gebe das an die Kollegen im Marketing weiter. Wir haben ja gesagt, dass wir das (konstruktive) Feedback unserer Kunden stärker miteinbeziehen möchten. Besten Dank dafür!

            • Christian Gessner sagt:

              Ich nutze auch LTE mit 100mbit. Die Geschwindigkeit ist genial. Die 30GB reichen hinten und vorne nicht, obwohl es nur zwei Personen im Haushalt gibt. Ich mag gar nicht daran denken, was wäre wenn ich noch ein Kind hätte. Man sollte zumindest 30GB pro Person machen. An Homeoffice ist mit 30GB nicht zu denken. :-( Wenn die Telekom Angst vor Überlastung hat, könnte sie doch testweise mal das Volumen für einen Monat verdoppeln und schauen was passiert.
              MfG
              Christian G.

          • Peer Dicken sagt:

            Aber Herr Blank, es geht doch gar nicht um maximale Leistung zum minimalen Preis. Es geht um eine ordentliche Leistung zu einem fairen Preis. Das Produkt C&S Funk ist gut. Aber die derzeitige Preisstruktur ist nicht fair. Sie benachteiligt Kunden die zu LTE keine Alternative haben in vollkommen unangemessener und nicht nachvollziehbarer Weise. Und das obwohl “nur” wirtschaftliche Gründe den Ausbau in ländlichen Gebieten behindern. Ich glaube es ist möglich, für diese Kunden einen Tarif bereitzuhalten, der eine wirkliche – in diesem Fall auch für ihre Kunden – wirtschaftliche Alternative darstellt. Und genau das wünschen wir uns. Wir brauchen kein DSL, wir brauchen bezahlbares LTE, wenn DSL wirklich nicht machbar ist.
            Liebe Grüsse, Peer Dicken

  7. Kevin sagt:

    Als technisch versierter Mensch kann man “bis zu”-Angaben durchaus verstehen, jedoch möchte man das als einfacher Kunde nicht verstehen. Man wird ja immerhin auch finanziell benachteiligt.
    Mal angenommen, man bekommt einen Anschluss mit “bis zu 6 MBit/s” versprochen, erhält real jedoch nur 2 MBit/s, also ein Drittel. Also Kunde denke ich mir dann doch ich bezahle drei mal zu viel! Wäre es nicht nur fair leistungsgerecht die Gebühr zu senken? Oder NACHWEISLICH den Differenzbetrag aktiv in den AUSBAU GENAU DIESER LAHMEN LEITUNG zu stecken und nicht den nächsten Ballungsraum mit weiteren 50MBit/s on-top vom Umland abzuhängen?

  8. Pingback: Telekom akzeptiert Drossel-Verbot bei Flatrates – und kündigt neue Volumentarife an | BASIC thinking

  9. Pingback: Aus der Flatrate wird der Volumentarif : WinPage

  10. Pingback: Nach Gerichtsurteil: Telekom verzichtet vorerst auf Mogel-Flatrate | Germany News Online

  11. Und die Debatte beginnt von neu… Komischer Weise kommt mir das alles sehr bekannt vor…:

    “Wer eine echte Flatrate will, bekommt mehr Leistung und wird dafür auch bereit sein, mehr zu bezahlen.”

    Aus: http://blog.telekom.com/2013/04/28/antwort-auf-philipp-roesler/#comment-63216

  12. Anderas sagt:

    Ich finde die Vorgehensweise sehr lobenswert, dahingegend auch gleich die Transparent in der Kundenkommunikation zu überdenken.

  13. Pingback: Telekom: DSL-Drosselung vorerst aufgehoben - NETZWELT

  14. Pingback: Telekom nennt Drosseltarife nicht mehr Flatrates | ZDNet.de

  15. Pingback: Deutsche Telekom: Keine Flatrate-Drosselung

  16. Pingback: Telekom nennt Tarife mit Drosselung nicht mehr “Flatrate”

  17. Pingback: Telekom: DSL-Drosselung wird nicht umgesetzt, Volumen-Klausel wieder gestrichen

  18. Jobo sagt:

    Schön dass die Telekom bei DSL eine gewisse Einsicht zeigt. Unklar ist jedoch, warum die Call&Surf via Funk – Tarife wieder davon ausgenommen werden. Diese als DSL-Ersatz und ebenfalls mit Internet-Flatrate beworbenen Tarife werden weiterhin gedrosselt, und zwar auf einem Niveau, dass jeder der jammernden DSL-Nutzer hier sich glücklich schätzen sollte!
    Die Argumentation im Gerichtsurteil trifft auf die Festnetz-LTE-Tarife genau so zu, und ich hoffe dass hier ganz rasch eine Klage nachgeschoben wird!

  19. Paul Krapp sagt:

    “Mehr Transparenz für unsere Kunden”

    So kann man das also auch nennen…

    Eure umstellung zu der Drosslung ist nur eins: Geld macherrei.
    Klar der Traffic steigt und steigt. Aber ihr habt noch sehr viele freie Resourcen und könnte locker noch das vierfache an Traffiv verkraften.

    “In unseren Tarifen werden wir zukünftig noch stärker auf die unterschiedlichen Anforderungen und Wünsche unserer Kunden eingehen.”

    Ich glaube kaum das irgend jemand sich beschwert das er zu schnelles Internet hat oder unbedingt eine Volumensgrenze haben möchte.
    Die Tariffe werden sich ändern. Aber nicht zum Vorteil des Kundens. Die Preise werden auf dem momentan hohen Nievo bleiben (vil. auch zwei drei Euro weniger) nur das man, jetzt gedrosselt wird und die Leute die etwas mehr Traffic brauchen müssen Tief in die Tasche greifen. Teilweise auch einfach weil es keine Alternativen in deren Umgebung gibt UND keine guten Leitungen.
    Dazu wird noch kommen das viele Kunden einfach gar nicht unterscheiden können wie viel Traffic Sie eigentlich verbrauchen.
    Als Ergebnis könnte das gleiche Passieren was auch Microsoft mit dem Surface / Surface RT passiert ist.
    Die Kunden dachten beide könnten das gleiche, waren anschließend verwirrt das es doch einen unterschied gab, haben sich beschwert und schlussendlich auf ein anderes Tablet zurückgegriffen.

    Mit der Drosselung werdet Ihr in zukunft nur eins erreichen: Die Kunden werden euch in Scharen weglaufen.

    Und wenn man Bedenkt das die Deutsche Telefom zu Ihren anfängen (also 1995) mit einem Marktanteil von 100% angetretten ist und dies heute betrachetet….
    Dann sieht man das die Telekom in 18 Jahren knapp 55% der Kunden verloren hat.
    Da sollte man doch zwei mal nachdenken ob die Telekom wirklich der richtige Anbieter für einen ist.

  20. Pingback: Telekom streicht Volumenbegrenzungen |silicon.de

  21. Pingback: Deutsche Telekom: DSL-Drosselung erst ab 2015 - Größere Tarifvielfalt und mehr Transparenz für Kunden geplant | Gameplorer.de

  22. Pingback: Deutsche Telekom: Keine Drosselung für Bestandskunden - CNET.de

  23. Pingback: Tanzende Texte Drosselkom (Telekom) wird Schummel-Flatrate umbennen - Tanzende Texte

  24. Deus sagt:

    “Für alle Kunden, die bereits Festnetz-Verträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben.”

    Dann fällt mein LTE wohl in Zukunft nicht mehr nach wenigen Tagen auf 384Kbit/s ? Super! Call & Surf via Funk wird ja als Festnetz verkauft. Freu mich! Danke Telekom! Längst überfällig!

    Das hätte ich dann gern auch schriftlich…

  25. Schneider sagt:

    “Mehr Transparenz für unsere Kunden” – Hohn
    Da wird für Kunden, die bisher 75GB Volumenbegrenzung hatten und auf 2 Mbit gedrosselt wurden, die Beschränkung aufgehoben. Für alle diejenigen, die einen Call & Surf per Funk – Anschluss haben bleiben aber weiter gearscht. Für gleiches monatliches Geld “nur” 30 GB und eine Drosselung auf 386kb ist eine Frechheit. Auch Call & Surf ist als DSL-Ersatz eine Flatrate. Was können wir dafür, dass der Telekom das Geld für die letzte Meile fehlt. Wir leben in einem Haushalt mit 2 Erwachsenen und 3 Kinder. Haben sie auch nur im entferntesten eine Ahnung, wie die GB wie in der Sonne schmelzen, wenn 5 Leute mit Smartphones plus 2 Ipads diese Geräte einfach nur mit Updates am Leben erhalten (von Filmen kann hier nicht die Rede sein). Es ist eine Frechheit, Call & Surf nicht zu entdrosseln. Transparenz geht anders. Selbst 75 GB mit Reduzierung auf 2Mbit, was für die „normalen“ DSL-Kunden nun unzumutbar ist, wäre für uns ein Grund, ein rauschendes Fest zu veranstalten.
    Mensch Telekom, hör mit der Salami-Taktik auf und schmeiß die Drossel auf den Müll.

  26. Thandor sagt:

    Ist ja ne gute Nachricht, aber warum spricht der so schleppend?

  27. Thandor sagt:

    >Haben sie auch nur im entferntesten eine Ahnung, wie die GB wie in der Sonne schmelzen, wenn 5 Leute mit Smartphones plus 2 Ipads diese Geräte einfach nur mit Updates am Leben erhalten (von Filmen kann hier nicht die Rede sein).

    Müssen ja richtig arme Leute sein. Und wieso soll die Telekom das jetzt bezahlen?

  28. Daniel sagt:

    Transparenz bei der Drosselkom? muha!
    Realität: Es wird ein 16 Kilobyte DSL Anschluss verkauft, obwohl nur 0,384 Kilobyte zur Verfügung stehen. Statt nun aber an dem eh völlig überteuerten Preis von über 40 Euro etwas zu ruckeln und etwas Rabatt zu geben, wird ein nochmals 10 Euro teurer Anschluss empfohlen!
    Und das geht nun schon vielen Jahren so!
    Weder der Ausbau der Leitung geht voran, noch das entgegenkommen des Preises! Das ist nicht nur Abzocke sondern Rechtswidrig aber die Drosselkom stört sich nicht daran.

    Euro Glasscheibe ist nicht nur undurchsichtig, sondern aus Beton!

  29. Schneider sagt:

    Die Telekom soll das nicht zahlen, das tue ich ja schon. Dann möchte ich aber für dasselbe Geld auch die annähernd gleiche Leistung haben. Wer von “bis zu 100 MBit” laut Werbung auf DSL Lite abgebremst wird (nochmal, wir zahlen soviel wie normale DSL-Kunden) emfindet das als extremst ungerecht.
    Thandor fehlt halt die Gerechtigkeitsbrille

  30. Deus sagt:

    @Schneider
    Woher hast Du Deine Info das LTE nicht auch entdrosselt wird?

    Der Tarif wird von der Telekom als Festnetz Tarif verkauft .

    Und darf ich hier noch einmal zitieren:
    “Für alle Kunden, die bereits Festnetz-Verträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet.”

    Oder werden hier die LTE Kunden etwa wieder von der Telekom übergangen werden? Neulich als es hieß, die Drossel wird statt 384Kbit/s nur 2Mbit/s betragen hat die Telekom die LTE User ja auch schon übergangen… :-(
    Das würde heissen, die Telekom interessiert die Meinung ihrer Kunden einen feuchten F*** und der Text da oben ist wirklich nur Blabla.

  31. Pingback: Telekom rudert zurück! — Just! Stevinho – ein ausgezeichneter Blog!

  32. noracenofun sagt:

    Wann wird der Telekom Zuhause Festnetz Call & Surf Comfort via Funk Tarif entdrosselt?

    Zitat Telekom: “Telekom Call & Surf Tarife / Telekom Call & Surf Pakete
    Telekom Telefonanschluss und DSL Anschluss mit Internetflat zum günstigen Festpreis gibts als Telekom Call & Surf Pakete. Mit einem Telekom DSL, VDSL oder via Funk Tarif entscheiden Sie sich für ein Angebot mit einem augezeichneten Netz und profitieren von vielen Preisvorteilen (Telekom Komplettpakete zum Festpreis). Bereits für unter 30 € gibt’s ein Telekom Call & Surf Paket mit Telefonanschluss sowie Telekom DSL Anschluss mit unbegrenzter Internet Flatrate. Für einen geringen monatlichen Aufpreis können Sie auf Wunsch im am meist gewähltem Call & Surf Comfort Paket zusätzlich auch eine Telefonflat für das gesamte deutsche Festnetz erhalten. Wer schneller surfen möchte wählt Telekom VDSL oder wenn nicht verfügbar einen LTE Tarif. Übrigens: für viele Tarife gibts Fernsehen günstig dazu!”

    Also, wann wird nun der Telekom Zuhause Festnetz Call & Surf Comfort via Funk Tarif entdrosselt?

  33. Liest sich sehr unglaubwürdig und fade.
    Man versucht hier, mit einfachem Marketing das Ruder zumzureissen.
    Der Versuch ist schlecht, die Erkenntnis, es tun zu müssen, sehr gut…

  34. John sagt:

    „”Wer eine echte Flatrate will, bekommt mehr Leistung und wird dafür auch bereit sein, mehr zu bezahlen”. „

    Mehr Leistung?????

    Wenn ich 10-20 Euro draufpacke, dann habe ich aber nicht mehr Leistung, weil die Flat Leistung habe ich jetzt auch für deutlich weniger.

    Genau solche Punkte sind es, wo mir als Kunde der Hut hochgeht.

    Und ich mich frage „sind die So dumm das nicht zu merken“. „Oder ist es ihnen einfach egal, was sie faseln?“

  35. Andreas Henicke sagt:

    Und dafür hat die Telekom mehrere Monate, ein Gerichtsurteil und einen unglaublichen Aufruhr der Kunden gebraucht, um am Ende doch eine kundenfreundliche Lösung zu finden? Herzlichen Glückwunsch. Das hätte man schneller haben können. Und ich wäre womöglich noch Kunde.

  36. Jobo sagt:

    Für alle die es nicht glauben: die Call&Surf via Funk Tarife bleiben weiterhin gedrosselt! Denn sie waren beim Gerichtsurteil nicht inbegriffen (ein großer Fehler der Verbraucherzentrale!) Und soweit geht die Transparenz ja auch nicht! Die Call&Surf DSL Kunden sind davongelaufen, das Neukundengeschäft ist erlahmt – das sind die wahren Gründe! Doch die LTE-Kunden können nicht weglaufen, für sie ist es die einzige Möglichkeit ein auch nur halbwegs vernünftiges Internet zu bekommen. Und so zahlen wir weiterhin 50 Euro für 30 GB, was in einem 4-Personen-Haushalt 2 Wochen reicht. Die DSL Kunden bekommen für 35 Euro jetzt ne gerichtlich verbriefte Flatrate, und diesen Betrug an den Kunden zweiter Klasse nennt die Telekom mehr Transparenz! Ich hoffe auf das nächste Urteil zugunsten der Festnetz-LTE Kunden.
    http://www.LTE-Drossel.de

  37. Liesel Weppen sagt:

    Tatsächlich fair wäre ein Volumentarif, bei dem das bezahlte, nicht genutzte Highspeed-Volumen am Monatsende nicht
    einfach verfällt sondern auf den Folgemonat übertragen wird.

    In dem Fall wären nämlich viele Privatleute auch mit 50GB/Monat gut
    bedient.

    Aber will die Telekom fair?

  38. Markus sagt:

    Nicht zu früh freuen. Sehr wahrscheinlich werden die Volumentarife nicht billiger sonder die Flats teuerer, es sei denn der Markt läßt das bis dahin nicht zu.
    Sollte die Einsicht der Telekom aufrichtig und kein Etikettenschwindel sein dann ist das ein sehr guter Schritt.

  39. Schneider sagt:

    @Jobo: Völlig richtig.
    Da braucht die Telekom nicht über Transparenz und Fairness zu schwadronieren. Die Behandlung der Call & Surf via Funk-Kunden war von Anfang an eine Benachteilung gegenüber den “normalen” DSL-Kunden. Weiß denn einer, ob die Verbraucherzentralen weitere Klagen ins Leben rufen? Mit der derselben Argumetation könnte doch auch DSL per Funk entdrosselt werden (siehe @noracenofun)!

  40. Philipp Blank Philipp Blank sagt:

    Hallo zusammen,
    zu den zahlreichen Fragen bezüglich Call & Surf via Funk: Wir haben angekündigt, dass wir unsere Tarife überarbeiten wollen – und das gilt. Wo Flatrate drauf steht, soll auch Flatrate drin sein. Wir werden beim Tarif Call & Surf via Funk deshalb nicht mehr von einer Flatrate sprechen. Das ist nach den Änderungen bei den Festnetztarifen der nächste Schritt auf unserem Weg zu mehr Transparenz, der längst nicht abgeschlossen ist. Bitte etwas Geduld!

  41. Pingback: Nach Gerichtsurteil: Telekom verzichtet auf Mogel-Flatrate | Germany News Online

  42. Schneider sagt:

    @Philipp Blank
    Das bedeutet im Imkegrschluss, in der Vergangenheit wurde Call & Surf per Funk als FLATRATE beworben. Damit müsste analog zur den DSL-Tarifen die Drosselung zumindest solange ausgesetzt werden, bis die Verträge überarbeitet sind. Kann man damit rechnen?
    Das wäre in der Tat transparent!

  43. Schneider sagt:

    Endlich hat sich der Verbraucherschutz der Randgruppe der Call&Surf-via-Funkler angenommen.
    Ich bin zuversichtlich, dass die Telekom auch hier die von Herrn van Damme beschriebene Transparenz im Sinne ihrer Kunden walten lässt. Wäre doch schade für das Unternehmen, wenn das Thema Drosselkom schon wieder hochgekocht wird (wo man doch gerade so generös) im Sinne der Kunden eine vorläufige Lösung gefunden hat. Da kann man unsere Randgruppe gleich mit über einen Kamm scheren. Wäre doch ein Transparent-schönes Weihnachtsgeschenk, wenn es noch im Dezember möglich wäre.

  44. Pingback: Telekom: VDSL-Tarife nun doch wieder ohne Drosselung

  45. Pingback: Telekom möchte Begriff „Flatrate“ bei LTE-Tarifen streichen | 4g.de

  46. Leuthen sagt:

    Menschenskinder,

    lest doch bitte einfach alle mal was Herr Blank dort sagt

    “Wir haben angekündigt, dass wir unsere Tarife überarbeiten wollen – und das gilt. Wo Flatrate drauf steht, soll auch Flatrate drin sein. Wir werden beim Tarif Call & Surf via Funk deshalb nicht mehr von einer Flatrate sprechen”

    Sagt doch nichts anderes, als dass es für ALLE (sowohl LTE, aber auch DSL Nutzer) die gleiche “Lösung” zur Transparenz gibt.

    Die jetzigen Tarife werden einfach umbenannt und es werden neue “richtige” Flatrates angeboten.

    Mehr Transparenz heißt bei der Drosselkom also, weniger Leistung für´s gleiche Geld – gleiche Leistung für mehr Geld !

    Man könnte es auch einfach Preiserhöhung nennen.

    Bei den im Raume stehenden 10-20 Euro für ein “upgrade” zu einer echten Flat sind das bei den derzeitigen Tarifen im Schnitt 30-40 % !!!

    Kann ja jeder seinen Chef mal nach einer Gehaltserhöhung von 30-40% fragen (und bitte hier die Antwort berichten)…..

    • Schneider sagt:

      Das ist auch mehr als nur gerecht. Von “bis zu 100 Mbit/s” auf 384 DSL Lite ist eine Reduzierung um 260 % (!!!!)
      DSL per Funk hat schon immer für dasselbe Geld weniger Leistung erhalten. Da grenzt es schon als ein dreistes Armutszeugnis, dass die Drosselkom gerade die Sparte “C&S per Funk”von der Drosselei ausnehmen wollte.
      Gut, am Ende läuft es wieder auf neue Verträge/Tarife mit einer deutlichen Preiserhöhung hinaus, aber vielleicht sind dann die normalen DSLer und die per Funk gleich gut/schlecht behandelt.

      • Reduzierung um 260%?!?!??!

        Seit wann kann man etwas um mehr als 100% kürzen? Im Mathematikunterricht wohl zu viel unter den Tisch aufs Facebook App vom Smartphone, statt an die Tafel geschaut, oder?!

    • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

      Hallo Herr Leuthen,
      ich denke nicht, dass eine solche Preiserhöhung im Markt durchsetzbar wäre. Vergessen Sie nicht, dass wir im harten Wettbewerb stehen. Was wir gesagt haben, ist, dass eine Flatrate teurer sei wird als ein Volumentarif. Es ist nicht sinnvoll, hier weiter über mögliche Preise zu spekulieren. Dafür ist die Marktentwicklung zu dynamisch. Wir wissen schlichtweg noch nicht, welche Preise in Zukunft kommen.
      Viele Grüße
      Philipp Blank

  47. Pingback: Protokoll vom 07. Dezember 2013 « trackback.fritz.de

  48. Peter sagt:

    Ich möchte Sie einladen, einmal in die Gefühlswelt eines T-Kunden einzutauchen.
    Ich wohne hier in der Landeshauptstadt Dresden. Wenn ich nur zwei Hausnummern weiter stadtauswärts wohnen würde, könnte ich VDSL50 bekommen, aber ich bekomme von der Telekom nur LTE. Somit zahle ich an Sie das gleiche wie mein übernächster Nachbar. Wir machen vielleicht sogar das gleiche. Etwas Webradio hören, mit der Oma skypen, ein paar Bilder im Facebook veröffentlichen. Unsere Kinder schauen sich gern mal das neuste virale Video an. Unsere Rechner aktualisieren ihr Windows, die Handys wollen einige Apps aktualisieren. Wir betreiben kein Filesharing oder ähnliches. Da ich per Funk angebunden bin, bleibt von den versprochenen bis zu 50 Mbit/s bei mir nur 9Mbit übrig, aber das stört mich nicht, denn alles geht wunderbar … bis zum 10. bis 15. des Monats. Nun trennen sich die Wege. Mein übernächster Nachbar kann weiter all die schönen Dinge tun, ich darf 14,95 zahlen, oder zusehen, wie ich mit 0,3 Mbit/s klarkomme.
    Wenn ich auf Arbeit fahre, komme ich an ungefähr 10 Telefonzellen vorbei. Rundherum ist Wohngebiet, jeder ist mit DSL versorgt, es ist keine Einkaufs- oder Kneipenmeile. Aber jeder dieser Zellen ist ein T-Hotspot, für wen auch immer. Wenn man an die Straßenecke bei uns eine Telefonzelle bauen und diese an das VDSL50 anschliessen würde, dann könnten hier viele Leute per WLAN Surfen, aber dann würden wir ja keine Speed-ON Option mehr brauchen, und würden nicht jedesmal 14,95 ausgeben.

  49. Jan sagt:

    Wenn wir schon so schön transparent sind, neuerdings. Dann könnte ja mal eine Erklärung kommen, warum man bei Telekom Austria für 29,95 satte 70 GB Inklusivvolumen hat.
    Liegts vieleicht daran, das man dort von 3 eine LTE Flat ganz ohne Drosselung bekommen kann? Oder sind die österreichischen Netze durch einen Wunderbann gegen die angeblich dauernd drohende Überlastung geschützt?

  50. daniel sagt:

    Ich weiss nicht ob ich auf dem Schlauch stehe oder gilt das auch für die Entertain Pakete (habe die Woche auf Entertain Comfort gewechselt)…wie ist es denn hier genau? Um in den Genuss von VDSL 50 zu kommen konnte ich mein Call and Surf Paket ja nicht weiter ausbauen…

  51. Stefan Reiß sagt:

    Nachdem das Kleingedruckte für neue Call & Surf Funk Tarife inzwischen angepasst wurde, würde mich interessieren, wie die Telekom plant mit Bestandskunden umzugehen, die dem Tarif noch mit der beworbenen Flatrate abgeschlossen haben.

    Das Problem bleibt ja für die Altkunden bestehen, dass aufgrund der massiven Drosselung die Nutzung über das Volumen hinaus kaum sinnvoll möglich ist.

    Gibt es hierzu schon eine offizielle Aussage? Danke im Voraus.

    • Peter Dreger sagt:

      Stimmt zu. Hier würde mich ein offizielles Statement ebenfalls interessieren. Irgendwie gab es seit der Abmahnung durch die VZ Sachsen zu diesem Thema gar kein Feedback mehr obwohl die gesetzte Frist verstrichen ist. Oder entscheiden derzeit die Gerichte über die Drosselungs-Thematik?

      Viele Grüße und in Hoffnung auf ein offizielles Statement,
      Peter

      • Schneider sagt:

        Nein, im Rahmen der neuen Transparenz wird die Telekom hier nicht den Gang vor ein Gericht wählen. Herr Blank wird sicher in Kürze klärende Fakten veröffentlichen.
        Man muss hier Verständnis für die Telekom aufbringen. Die Drossel kann hier nicht so einfach abgeschafft werden, sonst wäre die Tarife S, M und L ja völlig witzlos. Es kann im Grunde nur darum gehen, dass nach der Volumenüberschreitung auf eine vertretbare Geschwindigkeit (>= 2 Mbit/s) runtergeregelt wird. Ich verstehe nicht, warum sich die Telekom damit so schwer tut. Sie hat selber in diversen Foren gesagt, dass sämtliche Grenzen nicht in Stein gehauen sind und es zu “marktüblichen” Anpassungen in der Zukunft kommen wird. Das die 386er Drossel schon lange nicht mehr marktüblich ist, wird wohl niemanden ernsthaft behauptet.
        Weiterhin wird sich in diversen Beiträgen langatmig über die Notwendigkeit einer Drosselung ausgelassen, um das Netz stabil zu halten. Doch mit der Speed-On-Option, die jedem Nutzer zusteht, hat sich die Telekom selbst dieser “sinnvollen” Argumentation beraubt. Warum kann das Netz den weiter stabil bleiben, wenn jeder Speed-On zubucht? Sorry, aber das ist reine Abzocke.
        Ich würde mich über eine rasche Klarstellung von Herrn Blank freuen.

        • Stefan Reiß sagt:

          Warten wir mal ab, was passiert.

          Die Tarife S, M und L sind aber generell immer noch gerechtfertigt, da jede Tarifstufe eine andere Übertragungsgeschwindigkeit anbietet. Man könnte daher schon argumentieren, dass diese den Tarif ausmachen, da ja das Volumen als “Flat” bezeichnet wurde.

          Mir ist aber auch bewusst, dass das zu kundenfreundlich gedacht wäre und es wohl eher Wunschdenken bleiben wird.

          Ich bin gespannt, was kommt und wie lange die alten Verträge am Leben erhalten werden.

          • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

            Zu Call & Surf via Funk haben wir ja bereits die Kommunikation angepasst und bezeichnen dieses Produkte nicht mehr als Flatrate. Die Gespräche mit der Verbraucherzentrale Sachsen dazu laufen. Wir wollen unseren Kunden möglichst attraktive Angebote machen. Das Bemühen um mehr Transparenz sollte aber nicht mit einer Initiative “mehr Leistung zum gleichen Preis” oder “alles wird billiger” verwechselt werden. Wir müssen als Unternehmen Gewinne machen und können keine Angebote machen, die nicht wirtschaftlich sind. Es sollte bei der Debatte um Call & Surf via Funk nicht vergessen werden, dass dadurch viele Menschen erstmals schnelles Internet in ländlichen Gebieten bekommen haben. Für die Frequenzen haben die Unternehmen Milliarden an den Staat gezahlt und waren verpflichtet, zuerst die weniger wirtschaftlichen Gebiete auszubauen.

            • Schneider sagt:

              Herr Blank:
              Von “mehr Leistung zum gleichen Preis” oder “alles wird billiger” soll hier nicht die Rede sein sondern von Fairness zu den “normalen” DSL-Kunden. Für das gleiche Geld haben die eine echte Flat (vorher sogar bis 75 GB). Es ist ja schön, dass wir Hinterwäldler vom Land mal 30 GB im Monat die große weite Welt erschnuppern dürfen. Danke. Eine Reduzierung der Drossel auf 2,4 oder 8 MBit/s (Tarife S, M L) kostet sie keinen Cent extra. Oder hat die Telekom ihr Geld mit Speed-On verdient? Falls ja, können Sie es verdenken, wenn man hier von Abzocke redet?
              Noch einmal: Warum tun Sie sich bei der Randgruppe Call & Surf per Funk so schwer? Mengenmäßig sind die “normalen” DSL-Anschlüsse doch haushoch in der Mehrheit. Wir reden nicht von schenken. Wir reden von Gleichbehandlung.

              • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

                Hallo Herr Schneider,
                Call & Surf via Funk ist kein Festnetzprodukt, sondern basiert auf Mobilfunk. Die Frequenzversteigerungen als einen Kostenblock erwähnte ich bereits. Hinzu kommt, dass es eben ein Produkt vor allem für ländliche Gebiete ist, in denen der Business Case für Unternehmen grundsätzlich schwierig ist. Natürlich wurde bei der Tarifgestaltung mit einkalkuliert, dass Kunden, die mehr Leistung benötigen, zusätzlich die Speed on Option buchen. Das macht das Produkt wirtschaftlicher für uns. Genauso wie im Mobilfunk.

                • Michael sagt:

                  Also der Festnetz-Anschluss zum Telefonieren bei Call & Surf Comfort via Funk basiert nun wirklich nicht auf Mobilfunk. Nur die Breitbandversorgung. Somit ist es ein Festnetz-Ersatzprodukt.
                  Warum man diejenigen, welche nur diese Möglichkeit bekommen, auch bei dem enthaltenen Volumen gegenüber Festnetz-Breitband-Anschlüssen schlechter stellt, bleibt unklar. Zumal es bei LTE zwar Kosten wegen der Ausschreibung gab, aber dafür die Kosten für sie Breitbandversorgung gegenüber der kabelgebundenen Versorgung vergleichbar wesentlich weniger sind.

                • noracenofun sagt:

                  Hallo Herr Blank,

                  der Status quo ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Festnetz & DSL Komplettpaketen der Telekom und inhärent ist die Diskriminierung der Kunden des Zuhause Pakets Call & Surf Comfort via Funk!

                  Bitte beziehen Sie Stellung!

                  Sie dürfen auch gerne die Aussagen Ihrer Kollegen erläutern bzw. kommentieren. Stellen Sie sich aber vor, Sie wären einer Ihrer “Call & Surf Comfort via Funk” Kunden.

                  Quelle: Telekom – http://www.telekom.com/medien/managementzursache/97082

                  22.12.2011
                  Ein Beitrag von Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH.
                  Zitat: “… Dabei spielt es letztlich keine Rolle, mit welcher Technik die Kunden hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erhalten. Entscheidend ist, dass sie schnelle Internetverbindungen bekommen – und das möglichst günstig.
                  Die Telekom setzt beim Breitbandausbau auf eine intelligente Mischung: Wir treiben den Ausbau sowohl über Mobilfunklösungen wie LTE und UMTS als auch über das Festnetz voran. Der Mobilfunkausbau ist besonders effizient, weil damit relativ viele Menschen erreicht werden können. Der teure Tiefbau entfällt weitgehend, von der Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte einmal abgesehen. …”

                  Quelle: Telekom – http://www.telekom.com/innovation/79970

                  Zitat Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland GmbH: “So haben wir zum Beispiel das erste Konvergenz-Produkt am Markt eingeführt: Mit “Call & Surf Comfort via Funk” bieten wir ein DSL-Produkt über Mobilfunk an – und setzen damit am Markt ein klares Zeichen dafür, dass die Telekom auch in abgelegenen Gebieten ihr Versprechen für mehr Breitband einlöst.”

                  Zitat von Deutschlandchef Niek Jan van Damme: “Mit 2 MBit/s entspricht sie jetzt dem doppelten Wert dessen, was der Mindestrichtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung ausweist.”

                  Zitat Telekom: “Mit 2 Mbit/s haben wir den unteren Richtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung verdoppelt. Damit nehmen wir unseren Kunden die Sorge, den Internetanschluss nicht mehr nutzen zu können.”

                  Zitat von Jan Krancke, Regulierungsbeauftragter der Telekom: “Wir wollen die Werte kontinuierlich überprüfen, auch die Menge des eingeschlossenen Volumens. Es mache keinen Sinn, dass wir den Großteil unserer Kunden in die Drosselung laufen lassen”.

                  Warum wird ein anderes Kunden- bzw. Nutzungsverhalten des Festnetz-Internetzugangs im Festnetzpaket “Call & Surf Comfort via Funk” gegenüber den anderen Call & Surf Comfort Zuhause Paketen zu Grunde gelegt?

            • Stefan Reiß sagt:

              Hallo Herr Blank,

              vielen Dank für die Rückmeldung. Mir geht es nicht um eine “Umsonst-Flat” sondern um eine brauchbare Lösung.

              Zum Thema “LTE für ländliche Gegenden” – Wir wohnen in Dresden, Innenstadt in einem Neubau (Baujahr 2012), bei dem die Telekom sich unerklärlicherweise trotz intensiver Bemühungen außer Stande sieht einen DSL Anschluss zu legen (beim Nachbarn (Baujahr 2011) liegen erstaunlicherweise Leitungen mit 100MBit).

              Eigentlich würde ich denken, dass hier der Breitband Ausbau kostengünstiger wäre, zumal der ganze Stadtteil mit Glasfaser versorgt ist. Es passiert aber nicht.

              Und dann fühlt man sich mit 15 oder 30GB LTE schon ein wenig veralbert, zumal man gegenüber normalen DSL Anschlüssen schon deutlich höhere Preise zahlt.

              • dunja baumgartner sagt:

                das proplem kenne ich…ich wohne in rottenburg in der stadt wo drumrum dsl ausgebaut is mit bis zu 16 mbit und bei mir im haus tut kein dsl sehr lahm und immer verbindungsabrüche. und ich bin wohl als einzigste hier im via funk das is ja au echt ne feine sache ich würde da net mal für glasfaser rausgehen da das bei mir echt stabil läuft , bis auf das ich mich immer mal wieder aus ner drossel kratze weils trotz nen zusätzlichen mobile data xl net immer ausreicht…zocken und youtube geht eben ufs volumen…. öhm euch noch frohe weihnachten

  52. Schneider sagt:

    Hallo Herr Blank,
    danke für die rasche Antwort. Leider bin ich inhaltlich total enttäuscht. Sie zeigen kein Verständnis für uns LTE-Kunden. Firmenprofit und Cash Flow waren nun nicht wirklich die Argumente, die wir im Sinne der Gleichbehandlung mit normalen DSL-Kunden hören wollten. Da war die beschworene Transparenz im Sinne der Kunden zu Ende. Ohne die Klage der Verbraucherzentrale hätte sich auch bei normalen DSL-Kunden nichts getan. Es geht nicht darum, etwas geschenkt zu kriegen oder mehr Leistung für weniger Geld zu erhalten. Hoffentlich hilft uns die VZ. Sachsen.

    • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

      Herr Schneider, Herr Reiß,
      ich verstehe, dass Sie sich schnellere bzw. unlimitierte Internet-Anschlüsse wünschen. Und glauben Sie uns bitte: Auch wir würden das gerne alle Kunden bereitstellen. Es gibt aber wirtschaftliche Limits, die wir berücksichtigen müssen. Wir bauen weiter aus und wir werden auch weiter an den Tarifen arbeiten. Es tut mir leid, dass ich Ihnen hier und heute nichts konkreteres zusagen kann.

      • noracenofun sagt:

        Hallo Herr Blank,

        vielleicht sollten Sie einmal Kontakt mit den norwegischen Entscheidern aufnehmen, die können Sie mit Sicherheit beim kundenorientiertem Breitbandausbau beraten!
        Dort scheinen auch grundsätzlich andere Ziele beim Breitbandausbau im Vordergrund zu stehen!

        Quelle: heise.de – 13.12.2013 12:38
        http://www.heise.de/newsticker/meldung/Glasfaser-Maerchen-Gigabit-Internet-fuer-Norwegens-Bezirk-Hjelmeland-2065313.html

        “Glasfaser-Märchen: Gigabit-Internet für Norwegens Bezirk Hjelmeland

        Die norwegischen Trolle haben gut lachen dieser Tage: Während sich anderswo Fachleute, politische Entscheider und Surfer in der Wolle haben, ob nun VDSL-Vectoring- oder der Glasfaseranschluss beim Breitbandausbau glücklich macht, kriegt Norwegens gerade mal 2800 Einwohner zählender Bezirk Hjelmeland mal eben Gigabit-Internet. Dabei sollte man meinen, dass die Topologie der Region mit ihren diversen Fjorden und Bergen jedem Netzbetreiber Schweißperlen auf die Stirn treibt. Viele Vectoring-Verfechter führen ja gerade die hohen Investitionskosten beim Verlegen der Leitungen als Hauptargument gegen die Glasfaser ins Feld. Doch der Ausbau hat bereits begonnen. Die ersten Kunden will der norwegische Netzbetreiber Altibox in der ersten Jahreshälfte 2014 auf sein Netz aufschalten. Jeder, der eine Verbindung mit dem Glasfasernetz wünscht, soll sie bis 2016 erhalten.
        …”

        Es wäre jetzt an der Zeit nicht nur Transparenz zu versprechen, sondern es muss auch ein Umdenken stattfinden.
        Der Technologiestandort Deutschland wird es in Zukunft ohne eine zeitgemäße und auf Wachstum ausgerichtete Infrastruktur jedenfalls schwer haben.

        PS: Breitbandausbau bei uns – die Telekom wachte erst auf, als Vodafone versuchte die Kunden für sich zu gewinnen!
        Wie nennt man diese Art des Ausbaus?

        • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

          Hallo, am Ende des von Ihnen zitierten Artikels zu Norwegen steht folgendes: “Freilich darf man gespannt sein, wieviele Kunden das Angebot finden wird: Ein Anschluss soll nämlich 120 Euro pro Monat kosten. Neben dem Gigabit-Internet-Zugang sind auch TV-Dienste und IP-Telefonie enthalten. Update: Hinzu kommt, dass die Gemeinde und der Netzbetreiber voraussetzen, dass Teilnehmer selbst zur Schaufel oder Traktor greifen und Gräben von der Hauptleitung bis zum Haus ausheben. Das sei erforderlich, um die Anschlusskosten von rund 22.000 norwegischen Kronen pro Haushalt zu drücken (circa 2600 Euro). Erst mit Eigenarbeit der Teilnehmer sei die übliche Anschlußgebühr von 1490 Kronen auch in Hjelmeland aufrechtzuerhalten (rund 175 Euro).”

          Die Telekom hat in einigen Städten das Angebot von Glasfaseranschlüssen bis zu den Haushalten gemacht. Unsere Voraussetzungen waren nur, dass 80 Prozent der Hausbesitzer zustimmen und zehn Prozent der potenziellen Kunden bereit sind, einen Vorvertrag für den Glasfaseranschluss abzuschließen. Bereits daran ist der Glasfaserausbau in einigen Städten gescheitert.

          • Schneider sagt:

            Da hat der ansonsten geschätze Noracenofun kräftig ins Klo gegriffen und eine Steilvorlage präsentiert.
            In der Tat sin 120 € / Monat samt Arbeitseinsatz an der Schaufel nicht die rechte Alternative.
            Es wäre nach wie vor schön, wenn die Drossel auf ein marktübliches Niveau gesenkt würde. Auch wenn Herr Blank mir die Hoffnung genommen hat, ich glaube weiter dran. Vielleicht weil bald Weihnachten ist.

          • noracenofun sagt:

            Hallo Herr Blank,

            ich hatte erwartet, dass Sie auf so eine Meldung einsteigen und auch nur die von Ihnen zitierte Stelle als Argument anbringen.

            Wird denn der monatliche Telekom-Flatrate-Tarif für einen Glasfaser Gigabit-Internet-Anschluß auf dem Land günstiger sein?

            Sehen Sie auch das Positive?

            Hier geht es um das grundsätzliche Angebot, dass auch einem entlegenen Gebiet die Möglichkeit zugestanden wird, wenn nötig mittels Eigenleistung, einen Glasfaser Gigabit-Internet-Anschluß zu erhalten!

            Machen Sie Ihre Breitbandangebote ausschließlich der städtischen Bevölkerung?

            Fragen Sie mal auf Land nach, wie viele Bürger eine Schaufel für den Glasfaser-Breitbandausbau in die Hand nehmen würden!

            Wie bereits schon geschrieben – der Status quo ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft bei den Festnetz & DSL Komplettpaketen der Telekom und inhärent ist die Diskriminierung der Kunden des Zuhause Pakets Call & Surf Comfort via Funk!

            Bitte beziehen Sie Stellung, Sie dürfen auch gerne die Aussagen Ihrer Kollegen in Bezug auf Ihre “Call & Surf Comfort via Funk” Kunden erläutern bzw. kommentieren!

            Quelle: Telekom – http://www.telekom.com/medien/managementzursache/97082

            22.12.2011
            Ein Beitrag von Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied Deutschland und Sprecher der Geschäftsführung Telekom Deutschland GmbH.
            Zitat: “… Dabei spielt es letztlich keine Rolle, mit welcher Technik die Kunden hohe Übertragungsgeschwindigkeiten erhalten. Entscheidend ist, dass sie schnelle Internetverbindungen bekommen – und das möglichst günstig.
            Die Telekom setzt beim Breitbandausbau auf eine intelligente Mischung: Wir treiben den Ausbau sowohl über Mobilfunklösungen wie LTE und UMTS als auch über das Festnetz voran. Der Mobilfunkausbau ist besonders effizient, weil damit relativ viele Menschen erreicht werden können. Der teure Tiefbau entfällt weitgehend, von der Glasfaseranbindung der Mobilfunkstandorte einmal abgesehen. …”

            Quelle: Telekom – http://www.telekom.com/innovation/79970

            Zitat Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Technik Telekom Deutschland GmbH: “So haben wir zum Beispiel das erste Konvergenz-Produkt am Markt eingeführt: Mit “Call & Surf Comfort via Funk” bieten wir ein DSL-Produkt über Mobilfunk an – und setzen damit am Markt ein klares Zeichen dafür, dass die Telekom auch in abgelegenen Gebieten ihr Versprechen für mehr Breitband einlöst.”

            Zitat von Deutschlandchef Niek Jan van Damme: “Mit 2 MBit/s entspricht sie jetzt dem doppelten Wert dessen, was der Mindestrichtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung ausweist.”

            Zitat Telekom: “Mit 2 Mbit/s haben wir den unteren Richtwert aus der Breitbandstrategie der Bundesregierung verdoppelt. Damit nehmen wir unseren Kunden die Sorge, den Internetanschluss nicht mehr nutzen zu können.”

            Zitat von Jan Krancke, Regulierungsbeauftragter der Telekom: “Wir wollen die Werte kontinuierlich überprüfen, auch die Menge des eingeschlossenen Volumens. Es mache keinen Sinn, dass wir den Großteil unserer Kunden in die Drosselung laufen lassen”.

            Warum wird ein anderes Kunden- bzw. Nutzungsverhalten des Festnetz-Internetzugangs im Festnetzpaket “Call & Surf Comfort via Funk” gegenüber den anderen Call & Surf Comfort Zuhause Paketen zu Grunde gelegt?

            • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

              Die Telekom kooperiert mit Gemeinden, um auch in ländlichen Gebieten, in denen sich der Breitbandausbau nicht rechnet, Breitbandanschlüsse zu ermöglichen. “Mehr Breitband für Deutschland” heißt das Projekt und wir haben bereits 5000 dieser Kooperationen vereinbart. Zum Teil haben dabei die Bürger selbst für die Tiefbauarbeiten gesorgt.
              Die FTTH-Glasfaseranschlüsse kosten rund 50 Euro (https://www.telekom.de/glasfaser/#!/produkte). Ausgebaut haben wir damit nicht nur in Ballungsgebieten, sondern beispielsweise auch in Kempten, Ilmenau und Lörrach. Um ganz ehrlich zu sein: Die ganz große Nachfrage fehlt bisher.
              Zu Call & Surf via Funk habe ich mich bereits ausführlich geäußert, siehe vorhergehende Statements. Der Diskussionsverlauf hier zeigt das Dilemma: Einerseits wird erwartet, dass wir möglichst flächendeckend ausbauen. Andererseits dürfen die Produkte nicht zu viel kosten, weil das als unfair empfunden wird. Auf keinen Fall mehr als in den Städten, wo wir mit den Kabelnetzbetreibern auch preislich konkurrieren müssen. So wird ein wirtschaftlicher Ausbau für Netzbetreiber sehr schwierig.

              • Michael sagt:

                Ihre letzte Mitteilung hier zu Call & Surf via Funk erweckt den Eindruck, dass LTE über die 800-er Frequenzen vorwiegend bis fast ausschließlich für die Nutzer des Call & Surf via Funk-Tarifes in den ländlichen Gebieten vorgesehen sind und dieses deshalb sozusagen nun die Ausschreibungskosten dieser Frequenz-Bereiche mit bezahlen müssen – weswegen der Tarif dann so ist, wie er ist…

  53. daniel.daahcs sagt:

    Wann bekommen die Kunden mit der entsprechenden Drosselungs-Klausel in ihrem Tarif denn das schriftliche Versprechen?

    Zitat:
    “Für alle Kunden, die bereits Festnetz-Verträge mit einer Volumeneinschränkung gebucht haben, gilt: Sie können das Internet auch weiterhin ohne Beschränkung nutzen. Die entsprechende Volumen-Klausel in den Tarifen wird nicht angewendet. Die Kunden müssen dafür nicht aktiv werden. Ab 5. Dezember 2013 ist diese Klausel dann aus allen Festnetztarifen ersatzlos gestrichen. Das werden wir den Kunden auch schriftlich geben.”

  54. Pingback: Deutsche Telekom - DSL-Drosselung wird gestrichen

  55. noracenofun sagt:

    Aus aktuellem Anlass! :-(

    Quelle: 3sat – hitec – 15.12.2013, 15.30 Uhr
    http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/173032/index.html

    Zitat:
    Schnelles Internet für alle – (K)ein Grundrecht?

    Surfen, streamen, chatten, spielen – schnelles Internet ist für viele Deutsche selbstverständlich. Doch längst nicht für alle. Deutschland ist im Internetzeitalter wieder ein geteiltes Land.

    Während in den Ballungsräumen um Berlin, Hamburg oder München Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s zur Verfügung stehen, bleibt für Bewohner in ländlichen Regionen schnelles Internet oft ein Wunsch. In Brandenburg beispielsweise, nur wenige Kilometer von Berlin entfernt, sind viele Einwohner in ihrer beruflichen Existenz bedroht: ihre Internetverbindung ist so langsam, dass sie oft nicht einmal Mails mit Anhängen verschicken können. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland in Bezug auf die Internet-Geschwindigkeit längst abgeschlagen im Mittelfeld.
    Um Versorgungslücken zu schließen, hat die Bundesregierung eine Breitbandstrategie angekündigt: bis 2014 sollen 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s nutzen können. Soweit der Plan. Besonders auf dem Land soll die Mobilfunktechnologie Long Term Evolution (LTE) das schnelle Surfen ermöglichen. Doch ist LTE wirklich die Lösung? Kritiker werfen Bundesregierung und Telekom vor, den Breitbandausbau zu verschlafen. Datenflatrates würden das Netz unnötig drosseln, V-DSL die alten Kupferleitungen am Leben halten und den Glasfaserausbau blockieren. Nun verkündet die Deutsche Telekom, noch in diesem Jahr 3,4 Mrd. Euro für neue Glasfaserleitungen ausgeben zu wollen. Doch hält das Unternehmen, was es verspricht?

    hitec nimmt Probleme und Herausforderungen beim Breitbandausbau unter die Lupe und geht der Frage nach, warum in Deutschland schnelles Internet nicht auch längst zur Grundversorgung gehört.

    Falls ihr noch nicht in der Drossel seid ;-), hier die Links zur Mediathek:

    http://www.3sat.de/webtv/?131215_schnelles_internet_hitec.rm
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=40488
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2051754/Schnelles-Internet-fuer-alle

    Weitere Informationen zum Telekom Zuhause Festnetz-Tarif “Call & Surf Comfort via Funk” sind u.a. unter den folgenden Links zu finden:

    https://forum.telekom.de/foren/read/service/service/tarife/call-surf-via-funk/lte-drosselung-lte-die-alternative-zu-dsl-breitbandausbau,899,11128677.html

    http://www.lte-drossel.de

    Zitat Telekom (u.a): “… Diese unterstützen damit die Nutzung von Call & Surf Comfort via Funk als Festnetz-Tarif nicht von vornherein.”
    http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3378/FAQ/theme-45859560/Anschluss-und-Tarife/theme-45859560/Anschluss-und-Tarife/theme-45859549/Telefonieren-und-Surfen/theme-45859548/Allgemein/faq-459908202

  56. Silvio Heymann sagt:

    Sehr geehrter Herr Blank,

    Ihre Begründungen habe ich mit Interesse verfolgt. Leider sind diese nicht schlüssig. Aus meiner Sicht “drückt” die Telekom Neukunden ganz gezielt in die Tarife Call & Surf Comfort via Funk. Ich möchte Ihnen meinen Standpunkt anhand eigener Erfahrung gern erläutern. In diesem Jahr haben wir in Zeitz eine Eigenheim errichtet. Die Infrastruktur für DSL und VDSL ist sowohl auf meinem Grundstück in Form einer Glasfaserleitung wie auch in der parallel verlaufenden Straße (3 m von der Glasfaserleitung in Form eines Kupferkabels) vorhanden. Bei der Herstellung des Hausanschlusses wurden wir mit der Begründung es sei VDSL möglich auf die Kupferleitung aufgebunden. Eine Aufbindung auf die ca. im Jahr 2000 errichtet Glasfaserleitung würde nicht mehr durchgeführt, da diese zu alt sei. Als wir dann im Oktober diesen Jahres versuchten einen DSL- Anschluss zu bekommen, erhielten wir von der Telekom die unerfreuliche Mitteilung, dass DSL auf Grund fehlender Ports nicht möglich sei und wir “alternativ” Call & Surf Comfort via Funk bekommen könnten. Aus diesem Vorgang stellen sich mir mehrere Fragen: 1. Warum wurden wir nicht auf die Glasfaserleitung aufgebunden. 2. Warum hat die Telekom nicht bereits bei der Herstellung des Hausanschlusses bereits daraufhin gewiesen, dass keine Ports mehr zur Verfügung stehen, obwohl klar war, dass ein DSL -Anschluss geplant (um eine Alternative über Sat zu verhindern?). 3. Sorgt die Telekom mit dieser Vorgehensweise nicht selbst zu einer “Überlastung” des Funknetzes.

    • Philipp Blank Philipp Blank sagt:

      Sehr geehrter Herr Heymann,

      ich kann leider nicht die konkreten Fragen zu Ihrem Anschluss klären, dafür müssten Sie sich bitte an den Kundenservice wenden (beispielsweise an die Kollegen von telekom hilft https://feedback.telekom-hilft.de/). Ich habe keinen Zugriff auf Kundendaten. Ich bedaure, dass in Ihrem Fall kein Port frei war. Das kann durchaus mal vorkommen. Daraus zu schließen, dass wir Kunden lieber Funkverbindungen verkaufen, ist aber falsch. Wenn ein leistungsfähiger Festnetzanschluss zu Verfügung steht, würden wir den immer statt Call&Surf via Funk empfehlen, wenn Kunden einen Festnetzanschluss wünschen.

      • Silvio Heymann sagt:

        Sehr geehrter Herr Blank,

        eine Beantwortung meiner Frage hatte ich nicht erwartet. Dazu sind weder der Bauherrenservice noch Ihre Kundenhotline in der Lage. Ihre Bemerkung, dass es ja mal vorkommen kann, dass keine Ports frei sind, möchte ich jedoch nicht im Raum stehen lassen.
        Das keine Ports frei sind, ist im zunehmenden Maße leider die Regel und es betrifft nicht nur den ländlichen Raum – wie allgemein angenommen wird – sondern inzwischen auch Großstadtlagen und insbesondere Neubaugebiete. Allein daraus ist leicht nachvollziehbar, dass die Telekom massiv versucht, über eine Anbindung durch LTE die Kosten für den Ausbau der kabelgebundenen Infrastruktur auf Kosten der Kunden und der Drittanbieter zu minimieren. Das alles wäre grundsätzlich kein Problem, wenn die Tarife via Funk der Lebenswirklichkeit angepasst wären. Die 30 GB, welche sie im größten Tarif bieten, sind bei einem 3-Personenhaushalt innerhalb von 20 KT aufgebraucht.
        Eine Nutzung von Software wie Office365 oder Photoshop CC sind mit diesem Tarif unter der Berücksichtigung weitere Verbraucher nicht möglich. Allein für die Installation des Betriebssystem OSX 10.9 – welches über das Internet erfolgt – sind fast 7 GB “fällig”. Diese Entwicklung sollte einem Unternehmen wie der Telekom eigentlich nicht entgangen sein.

  57. Pingback: LTE-Drosselung der Telekom: Verbraucherzentrale Sachsen verlängert Frist | 4g.de

  58. ennogrue sagt:

    Sehr geehrter Herr Blank, und hallo zusammen,
    ich habe mich erst seit wenigen Tagen mit dem Thema LTE in einem schwach versorgten Gebiet (Randlage Stolberg/ Rhld.) beschäftigt, dort wohnen wir und haben eine kleines 2-Mann-Büro. Bisher gab es bei uns klägliche 1700kb/s netto, die Telekom gibt leider nicht mehr auf die langen Kupferadern, (1&1 schaffte vorher 2300 netto, dies ist aber ein anderes Thema).
    Insgesamt kann man damit gerade so leben, es geht privat und beruflich aber immer mehr in Richtung kleiner Filme, die Rückeln, abbrechen usw, auch immer größere Dateien zum Download/Übertragen. Also geschaut: Es gibt lt. Telekom-Datenbank 50mbit-LTE (Call und Surf Funk). Dann aber das Kleingedruckte: 30GB, die man selbst in der teuersten Option für 50 EUR nur erhält, ab da Drosselung, mann kann teuer für 15EUR 10GB-Pakete nachkaufen, das Nachkaufen geht aber nicht mal optional automatisiert – für berufliche Nutzung ist das ein no go! Außerdem ist der Preis abschreckend. Und dann die Drosselung: 384kbit – brutto! Das ist in der heutigen Zeit schlichtweg ein Witz! Das muss man mal so ganz deutlich sagen. Dann denkt man: Naja 30GB sind ja auch einiges – also mal schnell auf alle unsere Rechner den gute Telekom-DSL-Manager aufgespielt… zwei Tage normal weitergemacht – und man sieht: das geht nicht gut. Ein Windows-Rechner, der mit Outlook, Systemupdates, Skype und Teamviewer einfach “im Leerlauf” läuft, braucht schon beim “Nichtstun” rund 30MB am Tag. Und ein PC, an dem einen Tag normal gearbeitet wurde, also ein paar Emails verschickt, etwas im www recherchiert, auch 2-3 Youtube-Filme angespielt, usw. kommt auf 70MB. Will man also nur noch mal ein paar dickere Downloads machen für Softwareinstallationen, mal einen abendfüllenden Film oder soetwas wie die Digital Concert Hall, dann ist schon Ende.
    Vor allem aber nervt es gewaltig, dass man dauernd überlegen muss, “wieviel Volumen ist das nun wieder?”, statt einfach draufloszuarbeiten.
    Dabei rede ich gar nicht von “Luxus”, also dauernd Online TV in HD oder ähnliches.
    Gemessen an dem, was man wirklich braucht, sind die Tarife auch falsch dimensioniert:
    20 Gbit/s wären allemal genug, soger mit 10gBit/s könnte man im ländlichen Bereich meist sehr gut leben, dafür müsste das Volumen aber entweder flat oder deutlich höher sein, also wirklich jeseits von 200 oder 300 GB/Monat.
    Und wenn es eine Drosselung gibt, dass muss die für professionelles (Büro-) Arbeiten verträglich sein, also schlimmstenfalls bei 2000Gbit/s liegen!
    Und wenn Drosselung, dann muss man auch irgendwie Zusatzpakete zu vernünftigen Preisen AUTOMATISCH nachbuchen können! Es geht ja nicht, dass man erst denkt: Oh, das Internet ist heute ausgefallen, dann bei der Telekom einwählen, schauen, oh ja, Volumen verbraucht, nachbuchen, warten, Internet geht wieder….
    Noch ein Detail dazu: eine SMS an die SIM-Karte, dass da Volumen erschöft ist, nützt nichts, wenn diese im LTE-Router steckt!

    Ich hoffe, dass dies auch Telekom-Intern noch einmal zum Nachdenken anregt.

    Viele Grüße
    Enno Grünefeld

    • ennogrue sagt:

      …und noch eine Sache – aus professioneller Sicht:
      Sehr wünschenswert wäre auch bei LTE die Möglichkeit, eine feste IP-Adresse zu bekommen. Mir ist wohl bewusst, dass es eine Frage der verbauten Technik ist, aber evtl. ginge dies. Mir ist auch bewusst, dass dies nach Volumenmehrverbrauch riecht, deshalb dann die Vorschläge oben. Gerne darf dies auch 5 oder 10 EUR im Monat zusätzlich kosten (das nehmen Zusatzanbieter, die auf LTE aufsetzen, auch) – es könnte aber auch ein guter Service sein – den man bisher in den Business-DSL-Tarifen auch “dazu” bekam.
      Viele Grüße
      Enno Grünefeld

  59. ennogrue sagt:

    Wir sind einen Monat weiter, leider kein Kommentar der Telekom.
    Viele Grüße
    Enno Grünefeld

  60. Pingback: LTE statt DSL – Wenn der freie DSL-Port fehlt | 4g.de

  61. Sven sagt:

    Ich finde es traurig, daß ihr immernoch meint ihr hättet euch lieber ein anderes Ergebnis vor Gericht gewünscht. Und das obwohl doch ganz klar vom Gericht erklärt wurde “warum” diese Sache im Grunde einer Täuschung gleichkommt. Niemand verbietet euch, Volumentarife anzubieten und diese auch so zu kennzeichnen. Aber eine Flatrate anzubieten und diese dann zu drosseln geht gar nicht! Und daß ihr das nicht einseht, sondern einfach nur akzeptiert was das Gericht sagt (anstatt das auch zu verstehen) ist echt traurig! Verdienen darf jeder, aber bitte fair und ohne unseriöse Hintertürchen! Und wenn ihr im Gegenzug sagt, daß andere das ja auch so machen würden, dann verklagt nun diese, daß die sich genauso daran halten müssen! Dann habt ihr auch keinen Wettbewerbsnachteil mehr. Drosseln in einer angepriesenen Highspeed Flatrate geht gar nicht! Bietet ihr daneben transparent Volumentarife an, ist das fair. Aber nicht diese Nutzung des täuschenden Deckmantels, welcher dem Kunden mehr verspricht als er bekommt!

  62. GEDROSSELTER sagt:

    Das ganze Rumgedrossel auf Dsl_light Niveau oder 64k-Modem Speed im Mobilfunk ist reine Abzocke. Wozu sonst gibt es SpeedOn.
    Deutschland wird in die Steinzeit versetzt und die Regierung schaut zu. Ich werde niemals einen Tarif akzeptieren bei dem gedrosselt wird!!

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