Telekom stellt Preisgestaltung für Messaging-Dienst joyn klar

Teltarif hat heute – leider halbherzig – ein paar Einzelheiten der Preisgestaltung für unseren kommenden Messaging-Dienst joyn veröffentlicht, die aus unserer Preisliste im Internet stammen. Teltarif hat dabei einige wichtige Punkte außer Acht gelassen und damit das Produkt joyn stark verzerrt dargestellt. Im Netz ist daraufhin gleich mal eine ordentliche Diskussion losgegangen. Zum Beispiel schreibt FAZ-Redakteur Michael Spehr bei Twitter: „Jetzt ist sicher, dass der angebliche SMS-Nachfolger Joyn ein Flop wird.“ Und nicht wenige stimmen ihm da – auf einseitiger Faktenbasis – zu.

Finde ich eine mutige Prognose, denn was sie nicht sehen ist, dass sich Teltarif in dem Beitrag im Wesentlichen auf die Preisgestaltung für unsere Sprachtarife stützt. Das ist aber deutlich zu kurz gesprungen. In unseren Smartphone-Tarifen, die eine Internet-Flat enthalten, wird die Nutzung von joyn kostenlos sein. Wer holt sich schon ein Smartphone, um es nur mit einem Sprachtarif zu nutzen…

Ich habe also nachfolgend ein paar Punkte zusammengestellt, die die Preisgestaltung für joyn verdeutlichen:

  • Zunächst mal ist joyn kein Nachfolger für SMS und MMS. Joyn ist eine Weiterentwicklung dieser Dienste. SMS und MMS wird es auch weiterhin geben.
  • Alle Telekom-Kunden mit Internet-Tarifen (Complete, Call & Surf Mobil, Call Tarif mit Handy-Flat zum Surfen) werden die joyn-Funktionen „Chat“ und „Datei senden“ genauso ohne Zusatzkosten nutzen können, wie sie heute WhatsApp nutzen können. Unsere Erfahrung zeigt dabei: Wer keine Handy-Flat zum Surfen hat, nutzt in der Regel heute auch kein WhatsApp.
  • Tausende Kunden mit unserer SMS-Flat allnet werden joyn „Chat“ und „Datei senden“ darüber hinaus ebenfalls kostenfrei nutzen können. Anders als bei WhatsApp benötigen sie hier keine Handy-Flat zum Surfen.
  • Das Zuschalten der Kamera, also ein Videotelefonat, wird in Sprachtarifen mit einer Flat ohne weitere Zusatzkosten nutzbar sein. Ansonsten fällt für das gleichzeitige Zuschalten der Kamera eine normale Minute an.
  • Das bei joyn anfallende Datenvolumen wird nicht auf das im Tarif enthaltene Datenvolumen angerechnet werden. Joyn wird darüber hinaus auch bei einer Beschränkung der Bandbreite immer noch voll nutzbar sein.

Update: Teltarif hat auf diesen Blogbeitrag mit einem ausführlichen Beitrag reagiert und darin auch weitere Details der Preisgestaltung  genannt.

Kommentare (75)

  1. Pingback: Preise und Marktstart zu Joyn bei der Telekom bekannt – umfangreicher als die SMS aber gleich teuer (UPDATE) » SmartDroid

  2. Pingback: Joyn: wie die Telekom gegen WhatsApp, Skype und Co bestehen will

  3. Pingback: Joyn: Preise für SMS-Nachfolger bekannt, WhatsApp-Entwickler haben Lachkrampf (Update) » mobiFlip.de

  4. Michael W. sagt:

    Die Frage ist doch wohl auch, was ist mit den anderen Netzbetrreibern die Joyn anbieten wollen? Ist dort Joyn auch kostenlos wenn man einen tarif mit Datenflat nutzt? Klar kann mir das die Telekom hier nicht beantworten. Traurig ist aber trotzdem die Tatsache das überhaupt für diesen Dienst Geld genommen werden soll.

    Zu ihrer Aussage: „Wer keine Handy-Flat zum Surfen hat, nutzt in der Regel heute auch kein WhatsApp.“

    Vollkommender Quatsch! Es gibt immer noch Nutzer die den Dienst ohne Datenflat nutzen, da sie es eher sporadisch nutzen und eine Datenflat zu teuer wäre. Das ist wie mit den Wenig -SMS-Schreibern, die holen sich ja auch nicht gleich eine SMS Flat.

    Vor allem was erwartet den man von Joyn? Der Dienst bietet keinen Nährwert gegenüber einem etablierten Dienst wie WhatsApp?

    „Joyn wird darüber hinaus auch bei einer Beschränkung der Bandbreite immer noch voll nutzbar sein.“

    Ist bei WhatsAPP ebenfalls!

    • Andreas Kadelke Andreas Kadelke sagt:

      Wenn man es sporadisch nutzt, halten sich die Kosten ja auch in Grenzen. Ansonsten empfiehlt sich ja, wie gesagt, für die Smartphone-Nutzung auch ein Smartphone-Tarif.
      Der Mehrwert liegt darin, dass joyn ein Industriestandard ist, den die Menschen übergreifend nutzen können und der die Features von Messengern wie WhatsApp oder FaceTime vereint – und noch etwas mehr, z.B Videotelefonie über 3G. http://blogs.telekom.com/2012/02/21/video-telekom-zeigt-neuen-nachrichten-service-rcs-e/

      • Detmud sagt:

        „Der Mehrwert liegt darin, dass joyn ein Industriestandard ist, den die Menschen übergreifend nutzen können ….“

        Industriestandard als Argument für joyn anzuführen ist lustig, Open Systems Interconnection war auch ein versuch einen Industriestandard zu etablieren und wir machen heute alle TCP/IP. Ich habe am iPhone OTR gecryptetes Jabber das reicht mir und damit erreiche ich auch alle.

        Und Ich nehme euch erst wieder ernst und sehe das Ihr euch auf die Kunden zu bewegt wenn Ich meinen alten Tarif aus Österreich auch hier wieder haben kann. Für alle Deutschen Freunde, hier mal die aktuellen Angebote von T-Mobile.at http://shop.t-mobile.at/00/1_1/10026/index.html

        • Martin Beckert sagt:

          Oh mein Gott, was für… traumhafte Preise sind das denn?! oO Wieso bekommen wir in Deutschland nicht solche Tarife?

        • Michael W. sagt:

          „Unlimitiert Surfen: Die Übertragungsgeschwindigkeit wird nach Verbrauch von 3 GB auf max. 128 kbit/s reduziert.“

          Alter Schwede, hier kackt sich die Telekom und Konsorten schon nach 300MB in die Hose und reduzieren auf 64 kbit/s. Wenn ich das Angebot dagegen bei den Österreichern sehe, dann leben wir hier doch total im Wald. Oder meinen die Netzbetreiber wir haben Goldesel im Keller die den ganzen Euros scheissen? Da krieg ich echt 180 Blutdruck ./

      • Michael H. sagt:

        „Der Mehrwert liegt darin, dass joyn ein Industriestandard ist, den die Menschen übergreifend nutzen können und der die Features von Messengern wie WhatsApp oder FaceTime vereint – und noch etwas mehr, z.B Videotelefonie über 3G.“

        Der Satz wäre besser mit: „Die Idee liegt dahinter ist…“ Mehrwert gibt es nicht automatisch per Definition unter dem Deckmantel von „Industriestandard“ und mit der Begründung „weil es übergreifend genutzt werden kann“. Benutzbar ist ohnehin alles andere Vergleichbare übergreifend (außer iMessage oder GTalk), aber deswegen noch nicht automatisch überzeugend und mit Mehrwert behaftet. Überzeugend ist in diesem Sinne eingeschränkt, die „übergreifende Nutzbarkeit“ ist relativ zu sehen, da es eine wichtige Bedingung ist, zunächst Telekom-Kunde zu sein. E-Plus ist nicht dabei. Irgendwann mal sind dann weitere Netzbetreiber im Boot. Tja, und die Tablet-Nutzer ohne SIM-Karten? Und bisher noch ohne Apple? Ohnehin höchstens als gleichwertig zu etablierten E-Mail-Systemen zu sehen, welche mit mehr Komfort und über alle Kanäle hinweg verwendbar sind, und alternativ für mobil das universelle, längst auf allen marktrelevanten OS-Plattformen verfügbare WhatsApp, ordnet sich Joyn mit Telekom-Anbindung unterhalb dieser Wertigkeit ein und mehr Wert gibt’s bei den anderen – die weiterhin etabliert sein werden und nicht durch den neuen Marktteilnehmer hinter Joyn bedroht sein werden. Joyn wird einfach nur eine weitere nachzuinstallierende App sein, nicht ein Universal-Feature wie SMS, das auf jedem Endgerät ab Werk inkludiert ist und bei dem ich von jeden erwarten kann, dass er es nutzt und Inhalte empfängt. Sondern weil er sich selbst dafür entscheiden muss. Da fällt mir nicht ein, wieso der Kunde sich bewusst gegen WhatsApp und für Joyn entscheiden sollte – er wird damit kaum jemanden kommunikativ erreichen und auch mit SMS-Flats wird er immer SMS und nie Internetnachrichten an die Freunde schreiben.

        Und zur eigenen Bereicherung des marktwirtschaftlichen Wissens:

        Mehrwert = Alleinstellungsmerkmal (Unique Selling Proposition), mit der ein Produktanbieter aus der Menge herausstechen möchte.

        Im Fall von Joyn schwierig erkennbar. Realistische Einschätzung: Es ist wirklich nur ein weiterer im Bunde, der aber mit dem Zeitpunkt Ende 2012 zu spät im Marktsegment ankommt und mit einem nicht zeitgemäßen Konzept aufwartet: Es bietet das Gleiche, nur weniger umfangreich, da Telekom-Bedingungen. Die nächste Evolutionsstufe hat längst begonnen und WhatsApp & Co. sind bereits etabliert und in Kundenhand gerne gesehen und in Verwendung. Der Kunde ist schließlich internetaffin und recherchiert selbstständig was man womit hat: WhatsApp & Co. sind beliebt und auch Gründe, weswegen Leute zu Internetflat-Tarifen greifen und eure strategische Geschäftseinheit mit den Internetflatrates Aufwind erhält.

    • Hans Dampf sagt:

      @Michael W: Mal ehrlich, wenn man Smartphone-Nutzer sein will, muss man auch so einen Tarif haben! Du hörst dich wie ein Möchte-gern-Smartphone-Nutzer an, weil es ja angeblich zig Tausend Leute gibt, die einen 5-10 Euro Sprachtarif haben (zur Info: eine Datenoption bekommt man bei Fonic, Congstar etc. für 5-10 Euro) und WhatsApp und Co pro KB/MB bezahlen oder (echt peinlich) über kostenloses WiFi schreiben. Du überklebst wahrscheinlich aber auch das kik Logo auf deiner Jeans und deinem Hemd mit dem von Hollister und machst einen auf dicke Hose—*lol*

  5. Alexander sagt:

    Dennoch gibt es ein Problem: Die Kommunikation! Seit Bekanntwerden von Joyn wird es in der öffentlichkeit als WhatsApp ersatz wargenommen! Ach das solls gar nicht sein?? Huups sorry für das Missverständnis! Und genau da liegt das Problem warum Joyn aktuell zum Scheitern verurteilt sein wird. Wenn es was anderes sein soll dann muss das offensiv kommuniziert werden. So funktionierts nicht.. Und der Trend zeigt sie mobile Datennutzung, die Anzahl der Smartphones steigen und damit auch die Verbreitung von kostenlosen Messangern. Also liebe Telekom , ihr wollt jung und hip sein? Dann kommunziert offen, transparent und nehmt die user mit von der ersten Sekunde! Sorry für orthographiefehler, tippen aufm handy …

  6. jim_panse sagt:

    hm, was bietet joyn was ich nicht mit anderen diensten schon kann?
    erstmal die frage: was bietet joyn?
    – kurznachrichten
    – videotelefonie
    – dateitransfer
    – das wars oder?
    diese dienste kosten, wenn man keine allnet-flat hat.
    was bietet whatsapp:
    – kurznachrichten
    – dateitransfer

    was bietet facetime, google talk, skype etc
    – kurznachrichten
    – videotelefonie
    – ….
    fazit: ich kann das was joyn können wird schon jetzt. kostenlos. vielleicht nicht alles mit einem dienst, aber mit zwei diensten schon. und wie gesagt: kostenlos.
    das einzige nette feature: joyn funktioniert auch, wenn mein datenvolumen aufgebraucht ist und ich auf gprs rumdümpel. aber dafür müssen alle leute joyn nutzen… und kaum einer von denen die ich kenne werden es nutzen, da es einfach nicht benötigt wird.
    sorry, aber ihr seid 2-3 jahre zu langsam damit. und selbst damals hätte das deutlich günstiger sein sollen.
    ausserdem frage ich mich: wieviele leute haben eine sms UND eine datenflat? ich kenne kaum einen… die allermeisten haben nur eine datenflat und whatsapp.

  7. Pingback: WhatsApp-Konkurrent: Preise für Joyn zeigen sich // UPDATE: Telekom meldet sich zu Wort | techmedialife.de

  8. Marcel sagt:

    Ich denke auch dass der Erfolg von WhatsApp seine Provider- und Geräteunabhängigkeit ist. Was nützt es mir, wenn ein Messenger in meinem Vertrag enthalten ist, bei meinen Freunden dann aber wieder nicht? Genau dieses Theater mit dem Netzintern und -extern sind die Leute einfach leid. WhatsApp ist für jeden günstig.

    Der einzige Mehrwert wäre die Videotelefonie. Aber in der Realität nutzt das doch kein Mensch außer ein oder zwei Tests.

    • Andreas Kadelke Andreas Kadelke sagt:

      joyn ist ein Industriestandard, das heißt es wird übergreifend verfügbar und in die neuen Smartphones integriert sein. Für Smartphones, die bereits auf dem Markt sind, wird man es als App herunterladen können.

      • Niedermeyer sagt:

        Ein künstlicher Industriestandard wird scheitern, falls es einen defacto Standard der Kunden gibt. Whatsapp und Skype erledigen das Geschäft seit Jahren sehr gut und transparent.

        Alleine die Frage, ob Videotelefonie kostenlos ist (mit Datenflat wohl nicht, mit Sprachflat wohl ja) zeigt, dass eine einfache Tarifstruktur was anderes ist.

        Falls ich es verstanden habe, so sind alle Joyn-Dienste kostenlos, falls ich eine Allnet-Superflat mit SMS-Flat für rund 100 € pro Monat habe und mich in Deutschland befinde.

        Was mir im Ausland an Kosten blüht oder was ich im Inland für Joyn-Dienste ins Ausland bezahlen soll ist auch nicht verständlich.

        Ich habe MMS nie aktiviert, da ich keinen Euro für den Empfang eines Bildes im Ausland zahlen will und so haben es Millionen anderer Nutzer auch verweigert. Abzockmodelle haben keine Zukunft

      • Wenn ich mir die Frage erlauben darf: Von welchen Firmen wurde der Industriestandard verabschiedet und ist es ein offener Standard (was ich persönlich nicht glaube)?
        Es macht keinen Sinn, von einem Standard zu sprechen, wenn nur 1-2 Firmen daran beteiligt sind, da sich dieser dann nur sehr schwierig etablieren kann.

        • Hans Dampf sagt:

          Da ist ja noch so ein Möchte-gern-Besserwisser! Ich finde es lustig, wenn Blinde von Farben reden! Also, dieser Standard wurde von der GSMA (“lächerliche” 180 Netzbetreiber und “erbärmliche” 8 Endgerätehersteller) definiert: http://www.gsma.com/rcs/
          Und in Deutschland haben sich schon die Telekom, Vodafone und O2 dazu entschlossen, diese Dienste anzubieten. Sobald E+ wieder flüssig ist, sind sie auch dabei…

    • Rob sagt:

      Die Kunden der Telekom sind nicht so blöd wie der Konzern vermutet.
      Wenn ich zu einem normalen Gespräch die Kamera hinzuschalte, will die Telekom die doppelte Zeit vom Inklusivvolumen abziehen. Das heißt in einem Call&SurfDebil-Vertrag mit 100 Minuten ist nach 50 Minuten Videotelefonat das gesamte Monatskontingent aufgebraucht. Und dann zieht die Telekom ihren Kunden das Geld aus der Tasche. Dann kostet nämlich jede weitere Minute Videotelefonie 58 Cent, nämlich 2×29 ct.
      Wer das nicht als dreiste Abzocke debiler Kunden versteht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen….

      • Dams sagt:

        In was für eine Gesellschaft sind wir angekommen – „Geiz ist Geil“ sage ich nur. Und bezahlt wird das damit, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird…
        Ist doch logisch, dass ein Netzbetreiber wie die Telekom diesen Dienst bezahlen lässt, denn die Entwicklung/Implementierung, Technik etc. kosten schließlich. Positiv ist, dass dieser Dienst bei allen Tarifen, die eine Internet-Flat inkludiert haben, nicht auf das Datenvolumen angerechnet werden. Eine „Super-Flat“ oder All-Net-Flat wird nicht benötigt! Bei whatsApp bin ich mir nicht sicher ob das entstehende Datenvolumen angerechnet wird, da ich diesen sehr wohl erfolgreichen Dienst noch nicht genutzt habe.
        Dennoch bin ich der Meinung, dass bei den Tarifen mit Inklusivminuten jeweils nur eine Minute je Nutzung abgerechnet werden sollte.

  9. Pingback: Telekom: Durchgesickerte Joyn Infos sind ein Missverständnis! | hochwald.net

  10. Fragender sagt:

    Wie sieht denn das mit der Nutzung von Joyn im Ausland aus? Muss ich für den Empfang von Joyn-Daten im Ausland Datenroaming bezahlen, oder ist der Empfang analog zur SMS auch im Ausland kostenlos?

  11. Pingback: RCS-e oder aber auch: Liebe Telekom, ihr habt’s richtig verkackt. | Julius Schultheis

  12. Rainer sagt:

    Naja,
    WhatsApp geht auch nicht auf jedem Handy. Aber auf fast jedem. Mit der Zeit werden auch so gut wie alle Handys Joyn unterstützen. So realistisch kann man schon sein. Wenn nicht von Anfang an, dann in Smartphones zumindest nachgerüstet mittels Apps.
    Demnach wird man mittels Joyn schon fast alle erreichen können. Den großen Teil der Leute kostenlos, wenn man einen Tarif mit Datenpaket hat. Wer dann antwortet zahlt eben 19 Cent. Das müsste er aber auch, wenn ich ihn alternativ eine SMS sende. Es entsteht also doch kein Nachteil für den Kommunikationspartner. Aber den Vorteil das ein Smartphonenutzer eben nicht mehrere Programme nutzen muss.
    Derzeit nutze ich iMessage für eine Leute, für andere WhatsApp und für die mit einem Standardhandy ohne Datentarif die ganz normalen SMS und zahle dafür 19 Cent.
    Mit Joyn würde man auch alle erreichen könne und als Smartphonenutzer sogar kostenlos, aber an die Person mit dem Standardhandy sende ich kostenlos.

  13. Wolfgang Busch sagt:

    Moin Moin,

    erst einmal Glückwunsch für die schnelle Reaktion auf den Teltarif Artikel. Auf der anderen Seite muss ich aus PR Gesichtspunkten sagen: Echt gaaanz dumm gelaufen… Die Klarstellung bekommen die meisten nicht mehr mit.

    Zur eigentlichen Thema:

    Sobald irgendwie das Gefühl aufkommt: Oh das ist aber schon wieder kompliziert, in Netz X muss ich nichts bezahlen, in Netz y aber 39cent und Sonntags zwischen 13 und 14 Uhr kann ich 2 Nachrichten umsonst ins Ausland schicken, ist Joyn gestorben. Ist der Ruf erst einmal ruiniert, wird keiner sich aktiv damit beschäftigen und es nutzen, da es gute auf jeden Fall kostenlose Alternativen gibt.

    Das einzige was in meinen Augen überhaupt Sinn machen würde wäre eine 100% kostenlose Nutzung inkl. Videotelefonie in ALLE deutschen Netze… Das ganze begrenzt auf 24 Monate (in den AGB), dann irgendwas 2-3€ / Monat. Alles andere ist Blödsinn und wird total in die Hose gehen.
    Ab August geht Videotelefonie mit IOS auch via 3G (wenn ihr das nicht blockt, aber dann geht man eben in ein anderes Netz), Skype Videotelefonier geht auch auf allen Smartphones…

    Gruss Wolfgang

    • Marcel sagt:

      > Das einzige was in meinen Augen überhaupt Sinn machen würde wäre eine 100% kostenlose Nutzung inkl. Videotelefonie in ALLE deutschen Netze

      Warum sollte man sich denn so einschränken lassen? Bei den Konkurrenten ist solch eine Nutzung doch jetzt schon _weltweit_ möglich, nicht nur in Deutschland.

      Und man wäre wieder Abhängig von Provider-Tarifen.
      Wenn man jahrelang umgerechnet 1,2 Mio Euro für 1 GB Datentransfer verlangt (siehe meinen Teltarif-Kommentar), dann muss man sich nicht wundern, dass einem die Kunden bei der ersten Gelegenheit den Rücken kehren und niemals wieder kommen.

  14. Ich sagt:

    Man darf bei kostenlosen Diensten wie whatsapp eines nie vergessen.

    Bei vermeintlich kostenlosen Produkten ist man als Nutzer selbst immer das zu vermarktende Produkt!

    Wie verdient whatsapp sein geld?

    P.s.: ich habe nichts mit der Telekom zu tun auch benutze ich whatsapp nicht, da ich kein Produkt sein will.

    • Ich sagt:

      Um mal einen der vielen Teile aus der Datenschutzrichtlinie von Whatsapp zu zitieren:

      Any personal information or status content that you voluntarily disclose becomes publicly available and can be collected and used by others.

      Q.e.d. Dies bedarf keines weiteren Kommentars!

      • Marcel sagt:

        übersetzt:
        Jede Information, die man freiwillig veröffentlicht, wird öffentlich verfügbar sein….

        Hmm. Wo ist da das Problem?

        WhatsApp ist kostenpflichtig und finanziert sich nicht durch Werbung oder der Weitergabe von Daten.

  15. Ich sagt:

    Noch ein Abschnitt:

    WhatsApp is currently ad-free, but in the future we may allow other companies, called third-party ad servers or ad networks, to serve advertisements within the WhatsApp Sites or WhatsApp Software.

    Das Geschrei wird groß sein wenn Whatsapp anfängt WAP Billing zu betreiben und es gibt dann eine Akte Sendung über „Abzocke“.

  16. Thomas sagt:

    Okay…also ist der Plan der Provider doch klar, oder?

    WhatsApp viel Geld bieten damit die alle mit Werbung nerven.
    Dann hoffen das die alle Joyn nutzen und viola, wieder einmal ist die Welt aus Gier am Fortschritt behindert. Man darf an dieser Stelle den Netzbetreibern danken…Wieso, oh wieso haben diese Verbrecher von Politikern zugelassen das unsere Infrastruktur die ALLEN gehören sollte privatisiert wird…

  17. Pingback: Willkommen RCS-e aka Joyn, Tschüß Netzneutralität

  18. Martin sagt:

    Die Frage ist doch, wie lange bleibt joyn kostenlos? Das die SMS immer noch eine Cashcow für die Provider ist, ist bekannt. Und das man verzweifelt auf der Suche nach einem Nachfolger ist, ist ebenfalls bekannt. Und wenn ich mir die Preise angucke die für eine einfache Nachricht berechnet werden …. 19 cent für ein paar übertragende Bytes.

  19. Niedermeyer sagt:

    Übrigens tappen die Mobilfunkanbieter gerade in eine Falle. Mit Joyn bieten sie einen Messagingdienst an und bleiben gleichzeitig bei der Position VOIP inkl. Chat zu verbieten oder wie die Telekom 10 € Aufpreis zu nehmen.

    Damit nutzen sie jetzt eine marktbeherrschende Stellung aus und behindern Mitbewerber. Während es vorher “nur” um Netzneutralität ging, sollte es jetzt für ein Verfahren gegen die Telekoms reichen.

    Übrigens ist ein MB VOIP auch nur ein MB und nicht mehr. Für was ich mein Datenvolumen nutze, das sollte meine Entscheidung sein. Es gibt keinen anderen Grund wie die Wettbewerbsverhinderung für diese Beschränkung.

    Ich nutze übrigens deswegen O2, da das der einzige Provider ist, der das nicht verbietet oder behindert

  20. Pingback: Die kostenpflichtige SMS ist tot – es lebe die kostenpflichtige SMS

  21. Hendrik Schäfer sagt:

    „Alle Telekom-Kunden mit Internet-Tarifen (Complete, Call & Surf Mobil, Call Tarif mit Handy-Flat zum Surfen) werden die joyn-Funktionen „Chat“ und „Datei senden“ genauso ohne Zusatzkosten nutzen können, wie sie heute WhatsApp nutzen können“

    Wie sieht es mit Xtra-Tarifen aus, insbesondere mit zugebuchter Datenoption (DayFlat oder Monatsflat)?

    Wieviel wird der Empfang von Joyn-Nachrichten im Ausland kosten?

  22. Heinrich H. sagt:

    Das war ja wohl nichts! Eigentlich waren wir doch auf einem guten Weg der neuen Einfachheit und Überschaubarkeit. Und jetzt dieses Chaos.
    Und jetzt erklär mir mal einer was an joyn besser und günstiger sein soll als bei whatsapp? ich nutze die App jeden Tag, habe keine Flat und spare umgerechnet jede menge Geld.
    Außerdem gibt es neben whatsapp noch andere Apps die auf den meisten Handys funktionieren. Für mich ist das Abzocke und keine tolle Neuerung. Ein Bestätigung warum ich auch keinen Vertrag mehr bei der Telekom habe.

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  27. Michael sagt:

    Ich verstehe sowieso nicht, warum man einen Diesnt wie joyn oder WhatsApp braucht. Es gibt doch schon einen offenen Industriestandard den jedes Smartphone von Haus aus unterstützt und der das kostenlose Versenden von unlimitierten Textnachrichten, sowie beliebigen Dateien erlaubt. Wie? Kennt keiner? Nennt sich e-Mail.

    Warum nutzt das keiner? Ist zu kompliziert. Da muß ich soviele komische Sachen eingeben. Hab ich keine Ahnung von. Da schicke ich lieber für 19 ct eine SMS.

    Und weshalb wird joyn ein Erfolg? Aus dem gleichen Grund. WhatsApp? Was ist das? Muß ich erst suchen und dann installieren. Nä – da nutzt ich lieber joyn, das ist schon drauf und außerdem von der ‚Telekom‘ (bel. anderen Providernamen einsetzen) und bestimmt besser. Kostet mich zwar 19ct, aber dafür ist es weniger Arbeit.

  28. Pingback: alt.de.joyn.die.die.die (2)

  29. Hallo,

    wir haben auf teltarif.de mittlerweile auf diesen Blogeintrag reagiert und zu den Aussagen der Telekom sowie zu den unzähligen Nutzer-Reaktionen Stellung genommen:

    http://www.teltarif.de/joyn-preise-telekom-mobilfunk/news/47068.html

    Alexander Kuch
    teltarif.de

  30. Hayo Lücke sagt:

    Das nächste Mal veröffentlicht ihr derartige Infos einfach eher und schon habt ihr nicht das Problem, dass „halbherzig“ über neue Tarife geschrieben wird. 🙂

  31. TelcoNutzer sagt:

    Liebe Telekom, das wäre EURE Chance gewesen! Ihr habt sie leider nicht wahrgenommen. Gestern, nachdem der Artikel bei Teltarif erschienen ist, hättet Ihr eine Infoseite á la http://www.t-mobile.de/joyn oder so ähnlich schalten können, auf der Ihre die aktuellen Infos und Planungen kurz und knapp darstellt und bei Veränderungen aktualisiert. Zum einen hätten Interessenten dann eine gute Anlaufstelle gehabt und zum anderen stünde vermutlich ein Verweis auf eure Infoseite im neuen Teltarif Artikel.

    • Rob sagt:

      Tja, du darfst nicht vergessen: dies ist die Telekom. Bis die reagiert, hast die sämtliche Sympathien komplett verspielt. Wahrscheinlich muss der Ober(mann)boss alle Website-Artikel erst persönlich abnicken, bevor etwas veröffentlicht werden darf. Die wollen zwar Profite wie jedes private Unternehmen machen, aber die Strukturen sind noch total verkrustet wie beim ollen Staatskonzern….

  32. Pingback: Mobilfunk: Deutsche Telekom nennt Joyn-Preise und startet später | DailyInfo.info

  33. Pingback: Joyn: SMS-Nachfolger startet am 1. Oktober, zum Scheitern verurteilt? [Update]

  34. Xyndra sagt:

    Joyn wäre doch nur sinnvoll, wenn es nicht nur die SMS, MMS, WhatsApp, Skype und ganz besonders Email-Push ersetzen würde. Zusätzlich sollte der Dienst Plattform-Übergreifend und somit auch auf dem Laptop und PC zu installieren sein. Außerdem wäre es dann sinnvoll, wenn eine Datei, die ich mit Joyn auf dem Smartphone erhalten habe, später auch auf dem PC noch abrufbar ist oder wird es dann nur mit Telekomcloud möglich sein?Joyn-Videotelefonie auf dem Laptop hätte was. Kosten? Zubuchoption ohne Folgekosten und Telekom wäre wieder Marktführer
    Bisher alles auch mit Datenflat möglich.

    • Rob sagt:

      Das ist ja das Dilemma für Telekom & Co. Erst zocken sie ihre Kunden jahrelang mit horrenden SMS-Gebühren ab. Und wenn ihnen der Markt fast völlig weggebrochen ist, weil die meisten auf E-Mails und Waht’sApp umgestiegen sind, wollen sie sich etwas einfallen lassen, wie sie weiterhin ihre Kunden melken können. Leider (im Sinne der Telekom) zu spät. Es haben sich bereits andere Kommunikationswege etabliert. Ihr seit 5 Jahre zu spät, liebe Telekom!

  35. Pingback: Telekom gibt Preise für SMS-Nachfolger Joyn bekannt | Edv-Sicherheitskonzepte.de – News Blog aus vielen Bereichen

  36. Pingback: Mobilfunk: Deutsche Telekom nennt Joyn-Preise und startet später » www.Anime-Island.org

  37. Michael H. sagt:

    „Teltarif hat heute – leider halbherzig – ein paar Einzelheiten der Preisgestaltung für unseren kommenden Messaging-Dienst joyn veröffentlicht, die aus unserer Preisliste im Internet stammen.“

    Der Aussage, Teltarif agiere „leider halbherzig“, steht zunächst einmal der grundsätzliche, eigene Anspruch der unabhängigen Berichterstattung gegenüber. Teltarif hat mit neutralem Anspruch berichten wollen und ist dabei nicht so bewertend vorgegangen wie Sie hier. Natürlich können Sie das in Ihrem Blog machen, aber das kommt unseriös an und klingt dazu wie ein kleines, jammerndes Kind, so empfinde ich das jedenfalls. Das ist aber nicht so schlimm und bestimmt auch berechtigt, so gerne würden wir verstehen wollen, was in dieser Hinsicht halbherzig ist.

    Liest man weiter…

    „Teltarif hat dabei einige wichtige Punkte außer Acht gelassen und damit das Produkt joyn stark verzerrt dargestellt. Im Netz ist daraufhin gleich mal eine ordentliche Diskussion losgegangen.“

    … wird weiter gejammert. So beschreiben Sie zwar die Wirkung, aber nicht die Ursache detaillierter. Lange Rede, kurzer Sinn, im Grunde genommen ist herauszulesen, dass die Ursache aus Ihrer Sicht nur TELTARIF sein kann. Was war verzerrt dargestellt worden? Wieso schließen Sie dem Anschein nach aus, dass diese negative, öffentliche Wirkung sich womöglich auf Faktoren wie z.B. Produktentwicklung, der Innovationsfaktor und Kommunikation beziehen? Teltarif hat das für Sie ein wenig übernommen. Wenn Interna auftauchen, so stürzen sich die Medien natürlich auf diese. Halten Sie diese besser unter Verschluss bis Ihr selbst so weit seid, um die Streuung von falschen Informationen und ungewünschten Kundenmeinungen zu vermeiden.

    “ Zum Beispiel schreibt FAZ-Redakteur Michael Spehr bei Twitter: „Jetzt ist sicher, dass der angebliche SMS-Nachfolger Joyn ein Flop wird.“ Und nicht wenige stimmen ihm da – auf einseitiger Faktenbasis – zu.“

    Eine deutliche Aussage, und seine Meinung sagt: Er ist vom Produkt Joyn noch nicht überzeugt, sieht vermutlich mehrere Substitutprodukte, und projiziert seine Meinung auf Ihre Zielgruppe, die das Produkt womöglich nicht ganz akzeptieren wird. Diese Erkenntnis ist selbstverständlich noch nicht sicher, möglich ist, dass Ihre betriebsintern bzw. bei den Zielgruppen durchgeführten Umfragen repräsentativ sind und von einem anderen Bildnis zeugen. Allerdings fragt man sich: Was ist die „einseitige Faktenbasis“? Jene, die gegeben ist durch Teltarif? Die, die halbherzig berichtet haben? Ach so, da wären wir wieder am Anfang: Was war daran halbherzig? Ich stelle fest, das Anprangern Ihrerseits war halbherzig – Das Jammern über die Wirkung, ohne die echte Ursache zu sehen. Und halbherzig war die Kommunikation Ihrerseits auch: Teltarif hat’s übernommen. Wäre nicht passiert, wenn man halbherzig ein Dokument hochgeladen hätte: Mit der vollen Absicht zur Publikation, aber mit null Gewissen zu den Reaktionen.

    „Finde ich eine mutige Prognose, denn was sie nicht sehen ist, dass sich Teltarif in dem Beitrag im Wesentlichen auf die Preisgestaltung für unsere Sprachtarife stützt. Das ist aber deutlich zu kurz gesprungen.“

    Mit dem ersten Satz liefern Sie die Begründung selbst: Preisgestaltung als Erfolgsfaktor, gleichzeitig zweckdienlich zur Interpetation einer Prognose. Genau in diesem Fall sehen allerdings viele Beobachter diese ein Hindernis, da die Preisgestaltung – wenn auch Ihrerseits legitim und durch Ihren Deckungsbeitrag gerechtfertigt – sich nicht mit den Marktvorstellungen von 2012 deckt. Wenn Sie die Mikroumwelt betrachten, so fällt auf, dass die anderen Kräfte, denen sich ein Produkt wie Ihres beugen muss, die existenten Kunden, existenten Konkurrenten, Substitutprodukte und irgendwann mal auch wieder neuen Konkurrenten gegenüber steht. In Zeiten, in denen Software immer wichtiger als Hardware ist sowie die Unabhängigkeit zu bestehenden Systemen und Ökosystemen, wird es für Sie nicht leicht sein, mit dem Konzept zu punkten, da Sie die Kunden an sich binden, mit einem nicht leicht zu überzeugenden Konzept. Was feststeht, ist, dass der Markt gesättigt ist und eine Marktlücke quasi nicht mehr zu erkennen. Die echten Chancen wären noch vor 2 Jahren gegeben, mittlerweile ist der Kuchen schon kräftig aufgeteilt.

    Dass die Zielgruppe sich womöglich nicht mit der gleichen Überzeugung für das Produktes hinreißen lässt, ist in der Tat deutlich zu kurz gesprungen: Es deckt sich nicht mit Ihren Erwartungen der erfolgreichen Produktvermarktung.

    „In unseren Smartphone-Tarifen, die eine Internet-Flat enthalten, wird die Nutzung von joyn kostenlos sein.“

    Eine gute Absicht, dass Telekom diese Leistung inkludieren möchte. Wer eine Internet-Flat hat, wird allerdings auf die etablierten Messenger aus dem Freundeskreis setzen, Stichwort: „Aufgeteilter Kuchen in 2012“. Zwar bietet Joyn genau dasselbe, mit dem Unterschied der Einbindung in Ihr Ökosystem. Die anderen, außer E-Plus derzeit, werden auch nachziehen. Trotzdem: Das wird nicht leicht.

    „Wer holt sich schon ein Smartphone, um es nur mit einem Sprachtarif zu nutzen…“

    Stimmt, es ist sinnvoll, dass der Kunde den größtmöglichen Nutzen aus einem Produkt herausholen möchte. Deswegen stürzen sich aber noch nicht unbedingt alle davon auf Messenger respektive Joyn.

    „Ich habe also nachfolgend ein paar Punkte zusammengestellt, die die Preisgestaltung für joyn verdeutlichen:

    Zunächst mal ist joyn kein Nachfolger für SMS und MMS. Joyn ist eine Weiterentwicklung dieser Dienste. SMS und MMS wird es auch weiterhin geben.

    Alle Telekom-Kunden mit Internet-Tarifen (Complete, Call & Surf Mobil, Call Tarif mit Handy-Flat zum Surfen) werden die joyn-Funktionen „Chat“ und „Datei senden“ genauso ohne Zusatzkosten nutzen können, wie sie heute WhatsApp nutzen können.“

    Die Telekom-Kunden können das. Ihr Nachteil: Joyn by Telekom kann sich mit den oben genannten, durchaus attraktiven (aber nicht innovativen da bereits im Markt durch andere Anbieter existenten) Konditionen lediglich auf das Absatzvolumen der Telekom – also Telekom-Kunden – beziehen, während andere Marktteilnehmer und Konkurrenten wie WhatsApp das Marktvolumen für sich ganz vereinnahmen können, da Sie keine Abhängigkeit eines Ökosystems bieten, sondern lediglich die Abhängigkeit an ein Protokoll. Das punktet und daher kommt es so gut an. Ein Nischendasein zu fristen ist zu erwarten.

    „Unsere Erfahrung zeigt dabei: Wer keine Handy-Flat zum Surfen hat, nutzt in der Regel heute auch kein WhatsApp.“

    Und meine Erfahrung besagt ebenfalls Umgekehrtes. Aufgeteilter Kuchen 2012 eben…

    „Tausende Kunden mit unserer SMS-Flat allnet werden joyn „Chat“ und „Datei senden“ darüber hinaus ebenfalls kostenfrei nutzen können. Anders als bei WhatsApp benötigen sie hier keine Handy-Flat zum Surfen.“

    Und Millionen Kunden werden mit diesem Tarif weiterhin reine SMS senden und nicht auf Joyn Nachrichten ohne Dateianhänge ausweichen, da SMS wirklich bequemer, unkomplizierter und mit größerer Wahrscheinlichkeit beim Empfänger gelesen werden. Der Dateiversand von Joyn hingegen ist ein echter Mehrwert. Dafür muss der Kunde allerdings auch die Marionette spielen und Ihre Pflicht der Kundengewinnung mit übernehmen, indem er seinen die Vorzüge des Ökosystems anpreis. Wird für ihn kein Leichtes sein.

    Um bei der Mikroumwelt zu bleiben: Der Kunde kann bei der Konkurrenz für den Preis der SMS-Flat allnet auch umfangreichere Leistungen erhalten, ohne an Joyn gebunden zu sein. Mit einer preisähnlichen Internetflat, erreicht Ihre Zielgruppe von Joyn bereits jetzt mehr Menschen. Es entfallen viele Sorgen und wirft keine Fragen auf bei der Wahl einer Internetflat. Daher entscheiden sich viele qualitätsbewusste Kunden auch für Ihre Internetflat.

    Die Zielgruppe von Joyn ist die der modernen Internetgesellschaft, die mehr drauf haben als E-Mails und Surfen. Diese Zielgruppe benimmt sich intelligent und weiß, wie sie mit ihren Mitmenschen kommunizieren möchte und wählt die Kanäle (E-Mail, Facebook etc.) selbst. Die Entscheidung wird durch die Mitmenschen der Zielgruppe stärker beeinflusst als durch die Industrie, selbst wenn Sie einen Standard schafft – der Kunde entscheidet.

    „Das Zuschalten der Kamera, also ein Videotelefonat, wird in Sprachtarifen mit einer Flat ohne weitere Zusatzkosten nutzbar sein. Ansonsten fällt für das gleichzeitige Zuschalten der Kamera eine normale Minute an.“

    Kleine Frage: Brauchen ich und mein Gegenüber dafür Joyn (=> Gegenüber muss auch Telekom Kunde sein) oder kann ich im Telefonmenü ganz normal einen Videoanruf starten und mein Zielnetz anrufen?

    „Das bei joyn anfallende Datenvolumen wird nicht auf das im Tarif enthaltene Datenvolumen angerechnet werden. Joyn wird darüber hinaus auch bei einer Beschränkung der Bandbreite immer noch voll nutzbar sein.“

    Im Anbetracht der Tendenz zu immer weiter sinkenden GB- und MB-Volumen in den sogenannten „Flats“ (ohne ->GRENZEN<-) ein schwacher Trost und ein wenig an den Kundenbedürfnissen vorbei. Klar, die Kapazitäten schwinden, aber Sie wissen auch, dass sich die Bedürfnisse unvermeidbar brutal über diese Gegebenheiten hinweg weiterentwickeln werden.

    Anmerkung: Sie/Ihr bezieht sich nicht auf eine Persönlichkeit, sondern auf die Unternehmung und die dazugehörigen Konzepte und Strategien.

    • Rob sagt:

      Dem ist nichts hinzu zu fügen.
      Die Telekom ist und bleibt ein Super-Gau hinsichtlich Marketing unf Kundenüberzeugung. Dreist werden hier übliche Nutzergewohnheiten und -wünsche ignoriert,
      Ich und mein Freundeskreis verlassen jedenfalls fröhlich den Magentakonzern, sobald die Verträge auslaufen. Das, was die Telekom derzeit an Smartphoneverträgen für teures Geld anbietet, ist keinesfalls mehr zeitgemäß. Jeder hat nach wenigen Tagen Internetnutzung ein völlig kastriertes Smartphone. Die Internetflat ist ein Scherz, sogar in den 40 und 50-Euro-Verträgen völlig unbrauchbar…

  38. M. B. sagt:

    soso.. Joyn ist also nicht der Nachfolger der SMS. Das hört sich aber in diesem Beitrag (http://handy.t-online.de/sms-nachfolger-joyn-kommt-noch-2012/id_54335320/index) von t-online vom 27.02.12 ganz anders an. Dort wird der tolle SMS-Nachfolger als solcher groß gefeiert!

    Einigt euch mal auf eine Aussage 🙂

  39. Thomas sagt:

    Ich prangere an!

    Warum halten eigentlich alle Provider zwanghaft an ihren alten Geschäftsmodellen fest, statt einfach mal voraus zu gehen?

    Die Zukunft erscheint mir relativ klar. Die Kunden sehen Provider als reine Zugangsanbieter. Deshalb sollten sie keine Energie in Content stecken. Den holen sich die Kunden lieber auf dem freien (App-)Markt. Und auch nicht in komische Services wie Joyn. Denn auch das holen sich die Kunden lieber auf dem freien (App-)Markt. Und das ändert sich auch ständig.

    Das Geschäftsmodell der Zukunft erscheint mir relativ klar: man zahlt nur noch für Datenvolumen, z. B. 10 Euro je 500 MB (ab 20 Euro und 50 Euro bekommt man jeweils mehr Volumen je 10 Euro). Eine Gesprächsminute entsprechen 5 MB. Der Kunde kann das Volumen nutzen wie er will. Telefonate, Internet, Chat, Voip, was auch immer angesagt ist. Und mit welchen Geräten er will.

    Die einzige Unterscheidung zwischen den Wettbewerbern ist die Qualität und Geschwindigkeit des Netzes.

    Bin gespannt, welcher Anbieter das zuerst kapiert.

    • Rob sagt:

      Ich denke auch, dass es so werden wird. Aber davor haben Telekom & Co Panik. Zum einen brechen tolle Zusatzeinnahmen weg, zum anderen wollen sie sich nicht als reiner Zugangsanbieter abstempeln lassen sondern zeigen, dass sie ‚was auf der Kirsche haben (hinsichtlich Inhalten). Dass dem nicht so ist, haben sie nur noch nicht gemerkt…

  40. Pingback: Telekom, Google, mCrumbs. — mobilbranche.de

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  42. Lelala sagt:

    Jetzt erstmal abwarten, ist meine Meinung:
    Da kann sich noch viel tun, bis Oktober, bis ihr endlich mit dem Chat- und Mail-Tarif startet.
    Vielleicht trägt auch die ein oder andere Berichterstattung dazu bei, dass ihr das von eurerseite aus noch „anpasst“? 😉

    Ich denke ausserdem, dass die Preisstruktur nicht der Hauptgrund dafür sein dürfte, ob Joyn erfolgreich wird oder nicht – vermutlich dürften hier ganz andere Faktoren ausschlaggebend sein?

  43. Pingback: Joyn: Alle Fakten zum SMS-Nachfolger - anotherandroidblog!

  44. Thomas Keup sagt:

    Man pöbelt nicht gegen Journalisten. Und man wirft keine verzerrte Berichterstattung vor. Das zeugt von fehlender Soveränität. Flop bleibt Flop!

    • Rob sagt:

      Wohl wahr! Das sollte sich die Telekom mal merken. Sie sollten nicht gegen eine Berichterstattung pöbeln, sondern vielmehr Licht ins Dunkle bringe. Ich habe bis heute offiziell nicht über Joyn auf Telekom.de lesen können. Selbst wenn JOYN in der Suche eingibt, erhält man Null Treffer. Und dann beschwert sich die Telekom, dass nicht objektiv berichtet wurde. Wie denn auch. Wenn sie gar keine richtige Information herausgibt?!

      Aber das ist wohl bei der Telekom so üblich. Die haben’s einfach noch nicht gerafft wie man kommuniziert.
      Aber mit Fußnoten, Sternchen, Ausnahmen, Untersagungen und Restriktionen kennen sie sich bestens aus. Man muss sich nur mal seinen Tarif genauer anschauen. Wenn ich das mache, umfassen die Fußnoten mehr Text als der ganze Tariftext (ohne Fußnoten). Das sagt doch alles….

      • Berte sagt:

        Na Rob Schlauwurst, da sind wir aber froh das allen anderen Mitbewerber (Vodafone,O2 E+) keine Fußnoten, Sternchen, Ausnahmen, Untersagungen und Restriktionen haben 😉
        Willkommen im Leben – alle wollen und müssen sich finanzieren.
        Ich bin langjähriger Telekom/Tmobile Kunde (20Jahr+) und fühlte mich bisher noch nicht einmal betrogen ! Von Vodafone und E+ jedoch könnte ich abendfüllend berichten …

        • Rob sagt:

          Tja Berte,
          so unterschiedlich ist das. Ich war jahrelang bei ePlus und konnte nur Gutes berichten. Hab dann mal wegen des iPhones einen Ausrutscher in die Telekomwelt gewagt und wurde massiv enttäuscht. Ich bin froh, dass mein 2Jahresvertrag in Kürze ausläuft und ich bald wieder woanders unter die Haube komme. Die 2 Jahre Telekom haben mir wirklich gereicht.

  45. Pingback: Joyn: die Weiterentwicklung von SMS/MMS alias der E-Postbrief für Smartphones [Kommentar]

  46. Patrick sagt:

    eine weitere App um Joyn zu nutzen …

    Da hab ich SMS/MMS/iMessage als „App“, dann Whatsapp und dann noch Joyn. Das macht es echt übersichtlich …

    Die App muss man dann erstmal haben – ich kenne sehr viele die immer noch ein klassisches Handy haben und kein Smartphone … die können Joyn knicken. Was bringt mir der Dienst, wenn mein Gegenüber hier extra ein neues Smartphone für kaufen muss.

    Warum brauch ich Joyn? Den Mehrwert als USER hab ich jetzt nicht erkannt. Mit Whatsapp schreib ich meine Kurznachrichten in alle Netze und das Kostenlos – das bissel Traffic ist doch kaum der Rede Wert – und wenn das Inklusivvolumen weg ist (neidisch nach Österreich guck …), hab ich immer noch 64kbit (immer noch neidisch nach Östererich guck) die für einen Dienst wie Whatapp immer noch reichen.

    Daneben hat heute doch fast jeder eine SMS-Flat in alle Netze … auch hier sehe ich kein Mehrwert für Joyn. Bilder usw. schicke ich eh lieber über Mail – dann hat sie der Empfänger (und ich zur Archivierung) aufm iPhone UND zuhause – und zwar bequem.

    Vorteil zu Whatsapp/SMS könnte vielleicht sein das man es auch Zweitgeräten nutzen kann. Z.b. einem iPad. iMessage kann das – bei Joyn wäre es interessant.

    Joyn ist für mich so ne Panikreaktion der MobFu-Betreiber noch mal fix paar € zu scheffeln, bevor der Goldesel SMS entgültig gestorben ist … mehr nicht.

    Gruß

  47. chris sagt:

    Also wenn der letzte Punkt wirklich stimmt, dann hut ab T-Mobile, das hätte ich euch nicht zugetraut. Super!

    „Das bei joyn anfallende Datenvolumen wird nicht auf das im Tarif enthaltene Datenvolumen angerechnet werden. Joyn wird darüber hinaus auch bei einer Beschränkung der Bandbreite immer noch voll nutzbar sein.“

  48. M. sagt:

    Gerade gelesen: http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Handy-Joyn-Unternehmensberater-warnen-vor-Megaflop-7614923.html

    Ich hoffe nicht, dass in joyn Werbung implementiert wird, schließlich wird man schon auf anderen Wegen der modernen Kommunikation schlichtweg zuviel mit Werbung zugemüllt. Bitte nicht, liebe Telekom!

    Und ansonsten freue ich mich auf joyn. Ich schreibe sonst nicht viele SMS, so dass sich eine SMS-Flatrate nie gelohnt hat, kann dann jetzt aber mit diversen Leuten doch mal Nachrichten tauschen, ohne an die Kosten denken zu müssen (habe eine Internet-Flat). Von Massenger-Apps wie Whatsapp, Skype und ICQ halte ich aufgrund des Datenschutzes und Registrierungs-/ Accountzwangs nichts (man lese hierzu auch diverse Berichte zu den App-Tests der Stiftung Warentest), zudem finde ich es sehr angenehm, für Messaging durch joyn nicht 20 verschiedene Apps nutzen zu müssen, sondern alles aus einer Hand zu bekommen.

    Wer sich über die Kosten aufregt: Wer nutzt denn bitte ein Smartphone ohne Surf-Flat? Und in diesem Fall ist das kostenlos. Natürlich zahlt man der Telekom etwas mehr für die Tarife als anderswo. Aber dafür hatte ich in jetzt fast 11 Jahren als Telekom-Kunde so gut wie keine Probleme! Würde mir jetzt nur noch einen anderen Tarif wünschen mit T-Mobile-Flat, Surfflat und ein paar Minuten in alle Netze oder optional Festnetz-Flat (ohne SMS-Flat), für 20,- € monatlich. Dann wäre ich glücklich. 😉

  49. Pingback: Joyn - Wayne interessierts?! » mySHA.de

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