Eindrücke vom telegraphen_special: WebTV

„Ist das klassische Fernsehen ein Auslaufmodell?“ –  dieser Frage wollten wir während der IFA 2011 in Berlin auf den Grund gehen. Dazu hatten wir am Freitag, 2. September, gemeinsam mit dem Meinungs- und Debattenmagazin The European zum telegraphen_special in den 4010 Telekom Shop geladen. Impulsgeber für den Abend waren Conrad Fritzsch, Gründer und Geschäftsführer des Internetmusiksenders tape.tv, Yousef Hammoudah, Director Interactive North bei MTV Networks, und Wolf-Christian Ulrich, Moderator der Sendung ZDF log in.

Übers Wochenende haben wir Euch in einem kurzen Film Eindrücke und Stimmen zum Abend zusammengestellt und dazu, ob das klassische Fernsehen eigentlich tot ist. Fazit soweit: Von „Internet Killed the TV Star“ kann in Gänze noch lange nicht die Rede sein, auch wenn der ein oder andere dem klassischen Fernsehen nicht mehr allzulange gibt. Die Formate bedienen teils sehr unterschiedliche Zielgruppen und Usecases und funktionieren daher sehr gut nebeneinander, beziehungsweise ergänzen sich.

Die Stimmung am Freitag war gut, unser telegraphen_ Format gefällt. Die Menschen haben Lust, von Angesicht zu Angesicht über Branchenthemen zu sprechen. Wir bleiben also dran und bereiten neue Veranstaltungen vor. Darüber halten wir hier im Blog auf dem Laufenden.

Und auch in Zukunft werden wir mit dem The European zusammenarbeiten. Das hat sich am Freitag schon bewährt…

Kommentare (3)

  1. Frank Schiller sagt:

    Technologisch scheint dies der Weg der Zukunft zu sein, aber durch Vorgaben der Inhaltehersteller / Anbieter erweißt sich das Thema Digitales Rechtemanagement als hinderlich für den Massenmarkt.
    Der Schwerpunkt sollte auf den verbreiteten Inhalten liegen. Natürlich ist es in Abhänigkeit der verwendeten Technologien möglich, dass sich die Art des Fernsehens ändert. Momentan ersteinmal in Punkto Bildqualität und Bedienbarkeit. Der geistige Nährwert des Fernsehens wird aber von den Inhalten bestimmt. Dennoch bemerkenswert, dass die Telekom mit dem Entertain Produkt sich deutlich positiv von den Mitbewerbern absetzen kann.
    Mal ehrlich, jeder der einen modernen Flach-TV mit größer 1m Bildschirmdiagonale hat, benötigt eine gute Signalquelle.
    Frage: Warum bringt der Mediareceiver kein Web 2.0 zum TV ? Einfache Apps würden es ermöglichen Twitter, Facebook und Wetterinformationsdienste dort zu nutzen. Allerdings müßte zusätzlich eine Funktastatur ran.
    Es bleibt abzuwarten was Apple und Google demnächst präsentieren………….

    beste Grüße

    • Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

      Hallo Frank,

      Das tun wir doch schon. Wir bieten seit 5 Jahren mit Entertain interaktives Fernsehen an: über “Meine Dienste” können Inhalte des Mediencenters auf dem Fernseher genutzt werden, z. B. E-Mails lesen, Fotos ansehen, Musiktitel abspielen, Wetter, ebay, Onlinevideothek/TV Archiv, persönliche Konferenz etc. Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich daran, wie wir unser Angebot ausweiten können und eine Vielzahl attraktiver, interaktiver Dienste unseren Kunden anbieten können. Uns ist dabei insbesondere daran gelegen, dass das in einer hochwertigen Form erfolgt – von der Einfachheit der Bedienung bis zum Spaß an der Nutzung.

      Gruß
      Luisa

  2. Pingback: Tapetenwechsel? – Neue Formate im alten Fernsehen | Redaktionsbüro crossmedial

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