Das Telekom-Komplott gegen YouTube

Foto: Jeffrey Beall / flickr.com

Carsten Knobloch hat in seinem Blog stadt-bremerhaven einen Beitrag verfasst über das Thema Ladezeiten von YouTube-Videos im Netz der Telekom. Der im Text formulierte Frust traf den Nerv: Als ich zuletzt nachgesehen habe, gab es 193 Kommentare auf den Beitrag. Viele davon bestätigen die Beobachtung, einige haben sogar direkt verglichen – bei dem Anschluss eines regionalen Telefonanbieters läuft es, beim magenta Anschluss nicht. Über die Gründe spekulieren Carsten und auch die Kommentatoren : YouTube/Google sei über einen bestimmten US-Anbieter an die Telekom angebunden. Und da wir große Mengen Traffic in die USA schaufeln würden, die Amis im Gegenzug aber nur wenig zu uns, hätten sie die Telekom-Pakete runter priorisiert.

Interessant auch die weiteren Beiträge: Jemand berichtet aus einem Wettbewerbernetz, dass tagsüber alles läuft, aber ab 22 Uhr die Qualität einbricht und sYndrom stellt bei den Kollegen aus Düsseldorf „seit ein paar Tagen“ das selbe Problem fest. Was ist da los? Nicht nur ein Komplott der Telekom gegen YouTube, sondern der Komplott aller Netzbetreiber? Der ein oder andere deutet da auch schon die dunkle Macht der Industrie an, so wie Paradonym’s Blog, der Providermacht fürchtet.

Verschwörungstheoretisch würde es ins Bild passen: Die Telekom denkt über Serviceklassen für gesicherte Qualitäten nach und um Druck zu machen, drosselt sie die Kapazität bzw. zahlt dem US-Provider nicht genug Geld für Aufstockung. Achtung! Letzteres müsste eigentlich zum Aufschrei der Community führen, denn dann würde die Telekom ja aktiv durch andere Netzbetreiber diskriminiert – es sei denn, sie zahlt!

Aber jetzt wieder zum Thema aus dem Blog stadt-bremerhaven: Ich weiß nicht, was der Hintergrund bei anderen Netzbetreibern ist, bei der Telekom ist die Beobachtung aber richtig – ja, es läuft langsamer. Allen Verschwörungstheoretikern zum Trotz sind die begrenzten Kapazitäten im Netz die Ursache: Die Nachfrage nach YouTube-Videos explodiert, deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen. Das Problem wird also abnehmen.
Wenn man die Kommentare aber mal aufmerksam liest, dann sieht man, dass abhängig von der Tageszeit viele Betreiber Probleme mit YouTube haben – den Kabelnetzbetreibern könnten ähnliche Probleme drohen, wenn der Traffic steigt. Ich weiß, das will jetzt keiner lesen: Netze sind keine Dinger, die einmal gebaut werden und danach kann man da reinstopfen, was man will – Netze müssen mit steigendem Bedarf ausgebaut werden und das kostet ständig Geld. Qualitätsklassen, die diskriminierungsfrei angeboten werden, können die Refinanzierung auch auf die Anbieter der Inhalte verlagern. Für einige Services ist eben zu jeder Zeit eine bestimmte Qualität notwendig – so können Netzbetreiber Inhalte, die viel Netzkapazität benötigen, störungsfrei zu jeder Tageszeit zum Anschluss bringen. Anbieter können einwandfreie Services bieten, Kunden können sich auf Verfügbarkeit verlassen, Betreiber investieren in den Ausbau. Jürgen Hill hat dazu in der Computerwoche in einer Kolumne geschrieben: „Wer in politischen Sonntagsreden kämpferisch Breitband für alle fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das Ganze finanzieren soll.“

Nachtrag, 19.5.2011: Im Blog der Computerwoche ist der oben genannte Artikel von Jürgen Hill jetzt gepostet.

Kommentare (144)

  1. zypral sagt:

    Super klasse, danke für die Aufklärung.

    Habe den Artikel von caschy gestern auch gelesen und mich gefragt wieso, weshalb und warum.

    „Die Nachfrage nach YouTube-Videos explodiert, deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen. Das Problem wird also abnehmen.“

    Beide Daumen hoch. 🙂

  2. Huggenknubbel sagt:

    “Die Nachfrage nach YouTube-Videos explodiert, deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen. Das Problem wird also abnehmen.”

    Das ist der Unterschied Zwischen der Telekom und den meisten anderen Internetanbietern.

    • Udo Lahm sagt:

      Da lachen ja die Hühner, sagt man im Volksmund zu so einer Ankündigung. Bei mir bekommt die Telekom es seit Wochen nichtmal hin, mir einen Telefonzugang nach Umzug einzurichten. Selbst der (teuer zu zahlende) Monteur ist hilflos abgezogen, „Schwerwiegende Softwareprobleme in der Zentrale“, heißt es beim Anruf der technischen Hotline, „Lösungszeitpunkt völlig ungewiss“. Auskunft könne man sonst auch keine geben, und ich könne ja eine „Vorstandsberschwerde“ machen, „…aber von mir haben Sie den Tipp nicht!“. Kann man so einer Firma glauben, wenn Sie Abhilfe nbei einem technischen Problem verspricht? In stimme Huggenknubbel zu, die Telekom ist wirklich anders als andere Anbieter. Da muss man schon sehr, sehr viel Geduld und Toleranz mitbringen, um nicht zu explodieren.

      • ztfzt sagt:

        Bin zwar kein Huhn, aber dennoch:
        HAHAHAHAHAHAHAHAHAAAAAA!
        (GOCK GOCK)

      • René Granatyr sagt:

        Ich bin selber Angestellter der Telekom, speziell aus dem technischen Bereich.

        In jedem Unternehmen kann sowas passieren, aber ich kann mit sehr sehr gutem Gewissen sagen, das dir Telekom verdammt viel tut für Ihre Kunden. Das fängt bei der Hotline an – bei anderen Anbietern müsstest du genau für diese telefonische Nachfrage bereits löhnen, unsere Hotline ist hingegen kostenfrei.

        Zu der Aussage das du den Techniker bezahlen musst, kann ich nur bedingt zustimmen.

        Bei einem Unzug entstehen Kosten durch den Verwaltungsaufwand. Wenn du tatsächlich wüsstest wie viel Mitarbeiter wegen eines Umzuges beschäftigt sind, was du als Kunde so gar nicht mitbekommst, würdest du das ganze anders sehen – glaub mir. Es beginnt damit das dein Umzugswunsch aufgenommen und vom Mitarbeiter gebucht wird im System. Dieser Auftrag wird dann digital über das CRM- (CostumerRelationshipManagent) an die Technik versendet. Dort wird der Auftrag durch einen Mitarbeiter in der Disposition einem Techniker zugewiesen.
        Zwischen diesen beiden Schriften kann es sein, dass ein weiterer Mitarbeiter den Auftrag systemtechnisch weiterverarbeitet. Nach dem der Auftrag einem Techniker zugewiesen wird, reagiert dieser und erledigt den Auftrag.
        Das heißt, in Summe sind 4 Mitarbeiter mit deinem einen Anruf beschäftigt.
        Diese Leistung muss bei JEDEM Anbieter bezahlt werden! Und ich denke das ist auch vollkommen legitim!

        Man darf auch als Kunde nie die Massen an Kunden vergessen, für die wir jeden Tag, rund um die Uhr, egal ob Hotline, Backoffice, Auftragsbearbeitung oder Technik, da sind.
        Im gesamten Verhältnisse ist dein Erlebnis ein ganz winziger Bruchteil. Ärgerlich ist es dennoch – aber genau dieses Feedback nehmen wir wahr und arbeiten sehr hart daran etwas zu verbessern!

        Genau dies ist der Unterschied, warum wir immer und immer wieder Testsieger sind.

        Hätte ich gerade nicht Urlaub, hätte ich dir persönlich sehr gerne weitergeholfen.

        Die Aussage mit der Beschwerde ist korrekt. Nutze diesen Kanal um dein Ärgernis kund zu tun, und gemeinsam findet man ganz sicher eine Lösung.

        Liebe Grüße René Granatyr

        • Claude-M sagt:

          Unsere Mieterin hatte nach ihrem Einzug und der gleichzeitigen Umstellung des alten Anschlusses von ISDN auf IP. Mehr als 4 Monate keinen Telefonanschluß bei der Telekom.. Kein Techniker konnte helfen. Erst nach 4 Monaten und unzähligen Beschwerden und Anrufen funktionierte der Telekom-Anschluß. Die Mieterin ist jetzt bei Unity Media und es funktioniert alles. Kundenservice bei der Telekom sieht anderst aus.

  3. Paul S sagt:

    Hab den Artikel auch gelesen, und habs auch geglaubt, aber gut das ihr das klarstellt.
    Ich finds gut das ihr auf so Artikel reagiert!

  4. tobi sagt:

    Verstehe es weiterhin nicht. Von Seite xy kann ich mit
    meinem VDSL 50k mit 5mb/s laden, aber nur nicht bei Youtube. Und das liegt daran, dass so viele Leute das Netz von der Telekom nutzen? Warum geht Seite xy dann?

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      tobi,
      wenn 60.000 Leute an einen Ort wollen, dann ist auf einer 2-spurigen Autobahn Stau, bei 4-Spuren ist weniger Stau, bei 8-Spuren kein Stau – so kann man sich das vorstellen. Auf Seite xy wollen halt dann nur 5.000 Leute, youtube ist aber nicht xy-Seite.

      • Zonk sagt:

        Ich versteh das ganze nicht ganz richtig ..

        Warum ist die Telekom schuld, wenn der Beschreibung nach der Upload von Youtube sozusagen .. niedrig ist? Aber Wohlgemerkt nur bei der Telekom.

        Das hieße ja, dass Youtube die Bandbreite für die Telekom einschränkt. Und das soll durch eine Erweiterung der Kapazitäten seitens Telekom gelöst werden?

        Tut mir leid, ich glaub ich bin zu doof für die Welt. 😀

  5. Heinz Inge sagt:

    Zitat >>“Das ist der Unterschied Zwischen der Telekom und den meisten anderen Internetanbietern.“

    Genau, bei allen anderen läuft es. Alle anderen bauen seit Jahren massiv aus. Alle anderen(mit eigenen Leitungen) bieten mir mehr Bandbreite als die Telekom usw usw. (Alice 12Mbit), Telekom vorher 2MBIT, NULL Störungen seitdem. Ausgebaut wird seit Jahre nur noch in den Ballungsräumen und Umts Masten werden als „Breitbandausbau“ verkauft. Was lächerlich ist mit 5gb inc Traffic.

    Seht es ein, die Telekom ist ein verknöcherter Beamtenapperat der nur noch nicht den Anschluss verloren hat weil sie auf den meisten Netzen sitzen und Mondpreise verlangen von der Konkurenz

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo HeinzInge,
      hast du dir die Kommentare im Blog stadt-bremerhaven durchgelesen? Da wird auch von Problemen bei anderen berichtet. Mag sein, dass du die Telekom nicht magst, aber ich sehe den Punkt nicht. Siehe auch: http://blogs.telekom.com/2011/02/28/breitbandarmut-geht-alle-an/

      • anonym sagt:

        so kann man sich das vorstellen? wo ist denn der unterschied zu seite xy, die auch in den usa gehostet wird? an den kapazitäten von youtube liegt das sicher nicht, sonst hätten alle die selben probleme. also die erklärung, die kapazitäten würden nicht ausreichen, klingt einfach nur lächerlich. sollte es so sein, dass die kapazitäten nicht ausreichen und youtube deshalb GEDROSSELT wird, ist das etwas völlig anderes.

    • Sascha Hübner sagt:

      So ganz kann man deinen Kommentar nicht stehen lassen. Ja, die Telekom ist noch groß und schwerfällig, hat sich aber allein von 2007 bis jetzt in ihrer Struktur extrem flexibilisiert. Es bleibt noch viel zu tun, aber die Telekom arbeitet dran 😉

      Ich persönlich bin auch kein „verknöcherter Beamter“ sondern, wie viele 10.000ende Kollegen auch, jung und in einem Angestelltenverhältnis.

      Ja, die Telekom nimmt Geld von der Konkurrenz für die Nutzung der Netze. Die Preise legt aber nicht die Telekom sondern die Bundesnetzagentur fest 😉 Der Ausbau von Alice und Co ist im Vergleich zur Telekom lachhaft. Und das die Netze der Konkurenz, die nagelneu sind, besser funktionieren, als die alten Netzstrukturen der Telekom, die man erstmal nach und nach modernisieren muss, ist auch kein Geheimnis 😉

  6. Pingback: teezeh 2.0 – Telekom verdreifacht Kapazität für YouTube

  7. Pac sagt:

    Hmmm…also so ganz hat mich der Beitrag nicht überzeugt. Schliesslich ist die Telekom der größte Backbonebetreiber in Deutschland, mit weitem !!! Abstand vor allen anderen die danach kommen.

    Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Youtube den Mund viel zu voll nimmt. Den sie bieten zwar 1080p an, sind aber nicht in der Lage 720p flüssig zu streamen. Und das ist auch in anderen dt. Netzen nicht besser.

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Pac, großes Backbone, ja, aber große Nachfrage eben auch – auch wir müssen ausbauen. Das ist ja das Thema. Das machen wir auch, aber es ist ein bisschen wie Hase und Igel. Zum Thema Ausbau: 2010 haben wir knapp 5 Mrd. € in den Breitbandstandort Deutschland investiert. Siehe: http://bit.ly/jzOIAt

      • Matthias sagt:

        Braucht ihr noch ein bisschen Kohle? Macht doch ein Spendenkonto auf ;P

      • Pac sagt:

        Hallo Mark,

        danke für die Antwort. Einen Aspekt hatte ich vielleicht in meinem Beitrag vergessen. Glaubwürdigkeit in dieser Sache schafft man am besten mit Fakten (Zahlen). Denn wenn man sich die Aussagen von Rene Obermann in Erinnerung ruft ist natürlich eine gewisse Skepsis angebracht.

        VG
        Pac

  8. Thomas Cloer sagt:

    Was bedeuten denn bitte die obigen Ausführungen in Sachen Netzneutralität, lieber Herr Nierwetberg? Ist das die offizielle Absage der Telekom dazu?

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Herr Cloer, nein, aber das Problem für alle Netzbetreiber und die Kunden wird daran sehr klar. In der aktuellen Netz-Architektur werden bestimmte Traffic-Aufkommen dazu führen, dass einige Dienste nicht immer in der geforderter Qualität verfügbar sein werden. Das muss man thematisieren – wie geht es in Zukunft weiter? Im Moment bleibt alles so wie es ist – aber hat das Zukunft? Was bedeutet es für Nutzer, die sich immer stärker auf das Internet verlassen, wenn Dienste in der Qualität schwanken? Welche Lösungen kann es geben, soll es geben und darf es geben? Diskriminierungsfrei ist dabei ein wichtiger Punkt.

      • Thomas Cloer sagt:

        Da gibt es auf jeden Fall zukünftig noch eine Menge Zündstoff. Danke jedenfalls für das vorerst klare „Nein“ und die prompte Antwort. Ist ja um die Tageszeit beileibe nicht selbstverständlich.

      • J. S. sagt:

        Sehr geehrter Herr Nierwetberg,

        als Jurist (wohlgemerkt ohne gesonderte Expertise im Telekommunikationsrecht) und Telekomkunde möchte ich zu den von Ihnen formulierten Fragen folgendes anmerken:

        Die Lösung ist recht simpel. Nicht vollkommen einfach, aber relativ naheliegend. Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten. Auch in anderen Netzwirtschaften (bspw. im Elektrizitätssektor) kontrahiert der Anschlussnehmer mit dem Netzbetreiber für eine bestimmte Kapazität. Diese Kapazität muss der Netzbetreiber auch vorhalten, um sich im Zweifel nicht schadensersatzpflichtig zu machen.

        Das Problem in diesem Fall scheint mir ein hausgemachtes: Anbieter (in diesem Fall die Telekom) verkaufen Kapazitäten, deren Ausnutzung zu Engpässen im eigenen Netz führt. Wenn ein Anbieter mehr Kapazitäten verkauft als er bieten kann (in der Hoffnung, dass unterschiedliche Nutzungsvariablen dafür sorgen, dass es keine Engpässe gibt), liegt dies im kalkulatorischen Ermessen des Anbieters. Bei der Fluggesellschaft passiert dies ebenfalls im Rahmen der Überbuchung von Flügen. Sofern diese Kapazitätsüberschreitung jedoch zu für den Kunden spürbaren Engpässen führt, erfüllt der Anbieter seinen Vertrag nicht mehr einwandfrei und macht sich schadensersatzpflichtig.

        Die Lösung: Der Anbieter sollte nur Verträge schließen, die er hinsichtlich seiner Netzinfrastruktur auch erfüllen kann. Entweder wird also das Netz ausgebaut, oder die Verträge entsprechend angepasst.

        In letzerem Fall müsste der Anbieter dem Anschlussnehmer im Vertrag klar die Netznutzungskonditionen erläutern. Möglich wäre ein klarer Hinweis auf gedrosselte Dienste (unter Angabe der für diese Dienste bereitgestellten Bandbreite), eine insgesamte Volumenbegrenzung (wie sie ja bspw. bei mobilen Datenpaketen üblich ist) oder der Verkauf von geringeren Bandbreiten (dem Kunden wird bspw. dauerhaft nur eine garantierte Bandbreite von 20 statt 50MBit verkauft).

        In jedem dieser Fälle weiß der Kunde bei Vertragsschluss worauf er sich einlässt und wird dies in seine Bewertung verschiedener Angebote einfließen lassen.

        Nicht sein kann es jedoch, dass dem Kunden teuer eine große Bandbreite (bspw. VDSL 50) mit unbegrenztem Datenvolumen (Flatrate) ohne inhaltliche Beschränkung verkauft wird und dem Kunden plötzlich die Ausnutzung dieser Kapazitäten als Grund für eine Drosselung bestimmter Dienste erklärt wird.

        Mit freundlichen Grüßen,
        J. S.

  9. Steven sagt:

    Wenn ich mir eine Studie von Cisco ansehe, wonach bis 2014 über 90% des Traffics durch alle Formen von Videos erzeugt wird und die Telekom immer häufiger den Begriff „Basis-Internet“ benutzt, dann ist doch mittelfristig klar, wohin die Reise geht. Premium gegen cash. Schliesslich ist der rosa Riese ein börsennotiertes Unternehmen und kein Samariter.

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Steven, geht auch nicht um Samariter vs. Börse, sondern um den Aspekt, den Jürgen Hill in der Compterwoche anspricht: Wer soll ins Netz investieren, wenn alle hohe Qualität wollen, aber keine die digitale Spaltung der Gesellschaft will? Hill macht daraus eine Standortdebatte – ein Aspekt, der bisher unpopulär war, aber der mal thematisiert werden sollte.

      • pol sagt:

        Ist doch ganz einfach!
        Die Netzbetreiber bauen die Netze so aus, das es selbst bei Stzoßzeiten lange nicht zu Engpässen kommt!
        Man darf halt nur verkaufen, was man auch hat!

        Dann wird die Anbindung halt teurer, und?
        Wenn ich ich die Anbindung dann auch wirklich bekomme und nicht statt der 32000er bei Stoßzeiten meine alte 2000er!

  10. mister x. sagt:

    es ist wie das deutsche strassennetz, alles wollen es benutzen, aber keiner zahlen…. fast jedes land um deutschland erum erhebt maut…..nur die deutschen sind zu blöd dazu und lassen jeden durch .de tuckern…..

    warum als nicht eine maut kassieren oder bei youtube ein premium angebot…. 2.99 /monat und freie bahn! auf strassen 100eur /jahr oder für 14 tage, 30tage oder 2monate im urlaub….. FÜR ALLE… nach dem vorbild der schweiz oder österreichs!

    • Ralf sagt:

      Das hat damit nichts zu tun. Die „anderen“ bezahlen, indem sie bei uns tanken und das Benzin, das sie da beziehen, dreimal besteuert ist … (Mehrwertsteuert, Mineralölsteuer, Ökosteuer). Und wir über die KFZ-Steuer und die Besteuerung des Benzins. Was soll da eine Maut noch bringen, außer dass der geneigte deutsche Autofahrer zum dritten Mal abgezockt wird?
      Das Problem ist doch bei den Strassen nicht, dass wir zuwenig Geld einnehmen, sondern dass der Staat, der das Geld bekommt, die Mehrzahl davon in alles mögliche investiert, nur nicht in die Strassen.
      Das Ganze ist auch kein bißchen vergleichbar, weil der Strassenbau eine hoheitliche Aufgabe ist, was für die Datenautobahnen aber beileibe nicht mehr gilt. Die Privatisierung ist halt der „Segen“ unserer GesellschafT :-).
      Wer Privatisierung will, sollte sich hinterher nicht über die Kommerzialisierung der Gesellschaft beschweren.

      • mister x. sagt:

        klar, mit den steuern werden nicht die schlaglöcher deutscher strassen gestopft, sonden griechenland und portugal x-finanziert….. ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen will…

  11. Pingback: Telekom antwortet auf YouTube-Verschwörung | Werbeideen auf Marketing Guide

  12. lfalkenburg sagt:

    Liebe Telekom, nicht jeder nimmt freiwillig euren Traffik, wenn er, wegen eines nicht wirklich sinnigen Netzes abartig viele Hops akzeptieren muss. Räumt mal bitte auf, dann geht das auch mit Youtube 😉

    Natürlich ist das eine Frage der Netzneuträlität, wenn Businesskunden mit SDLS bzw. MSLP-VPNs von euch keine Probleme mit Youtube haben – komisch, dachte immer, das geht alles durch den selben Backbone?!

    Peering is not a crime but its magic if you know what you are doing.

  13. OxKing sagt:

    Bei der Telekom ging es IMHO früher zumindest immer noch,
    bei Arcor war (und ist) das dann ganz mies.
    Bei nordcom/ewetel kann ich eigentlich
    gar keine Einbrüche feststellen, zu keiner Uhrzeit.

  14. Oliver Demian sagt:

    Wäre ganz toll gewesen, wenn jemand das den Betreuern der Telekom-Foren gesagt hätte, dann wäre

    VDSL 50, Youtube kaum nutzbar langsam

    besser gelaufen.

  15. Thomas Cloer sagt:

    Aus gegebenem Anlass habe ich die Kolumne meines Kollegen Jürgen Hill mal bei Posterous reingestellt, damit alle wissen, wovon Mark Nierwetberg oben spricht. Ihr findet sie unter http://computerwoche.posterous.com/kolumne-von-jurgen-hill-zu-breitband-und-inte

  16. Pingback: YouTube ist bei der Telekom langsam: eine Stellungnahme

  17. jedimax sagt:

    Zitat: deshalb werden wir die Kapazitäten jetzt verdreifachen.

    Dann frage ich mich doch in welchem Zeitraum. Klar, sowas geht net von heute auf morgen. Aber soll die Kapazität in den nächsten 3 Jahren verdreifacht werden oder in den nächsten 20 Jahren.

    Ansonsten finde ich es etwas komisch, dass die Telekom erst jetzt realisiert, dass Videos und Streams von Usern gefragt sind, wo doch schon seit einiger Zeit T-Entertainment vermarktet wird.

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo jedimax, weder 3 noch 20 Jahre. Aufstockung läuft bereits.

      • pol sagt:

        läuft bereits…

        Das ist die dümmste Antwort, die ich hätte erwqarten können!

        Das ist dann warscheibnlich, wie bei unseren Baustellen!, da ist dann wenns hoch kommt eine person, die Irgendwie Sand durch die Gegend schaufelt und dann ist Die Baustelle in 2 Jahren fertig und die nächste wird begonnen!

  18. Friloo sagt:

    Hey Gut… Oben im Text steht, dass die Kapazitäten verdreifacht werden sollen und unten wird dem Artikel von Mark Nierwetberg wiedersprochen. Wenn sich jemand die Kommentare durchliest, weiß keiner mehr was nun eigentlich Sache ist. Ob nun etwas verbessert wird oder nicht. Ich finde es schade, dass nun doch nichts verbessert werden soll. Klar ist es so, dass die Telekom in letzter Zeit viel für den Breitbandausbau investiert hat, aber es ist auch weiterhin noch so, dass die Telekom einer der teuersten Anbieter, wenn nich sogar der Teuerste ist und dann doch auch in die Netze investieren kann und sollte, was den zukünftigen Traffic angeht. Die Nutzer verlegen immer mehr ihre Welt (Privat und Beruflich) in das Internet und viele Firmen arbeiten über YouTube, Cloud und Co. Diese Firmen wollen und müssen zuverlässig arbeiten. Dass YouTube auf SDSL besser läuft stimmt nicht mal. Es macht keinen Unterschied. Leider ist es so, dass die Leitung bei Telekom auf YouTube in die Knie gehen.

    Zu Verteidigung der Telekom muss ich aber auch sagen, dass Telekom noch die meisten Netz/Kunden hat und wenn diese Kunden jetzt alle zu einer Konkurrenz gehen würden, dann würde dieser Konkurrenz mit dem eigenen Netz genau so zusammenbrechen auf YouTube. Entweder muss Telekom dort investieren, oder es werden leider Kunden zur Konkurrenz wechseln und sich somit das Traffic Problem beheben.

    Dabei bleibt die Frage, was der Telekom in dem Fall lieber ist. Viele Kunden in einem guten Netz oder doch lieber nur die Hälfte der Kunden und das Netz so lassen.

  19. Stephan sagt:

    Danke für die Stellungnahme !

  20. Max sagt:

    Ein Quality of Sercive hat durchaus seine Berechtigung bei Echtzeitanwendungen wie Telefonie/Videotelefonie oder Telemedizin und co. Aber Videos sind keine Echtzeitanwendungen!

    Für den Ausbau der Netze ist genügend Geld vorhanden.
    Kurze Überschlagsrechnung: 40 Millionen Haushalte in Deutschland mit DSL-Anschluss für 30€ im Monat. Ziehen wir 25% für die Telefonflatrate ab und 5% Rechnungslegung (beides sehr großzügig bemessen) bleiben 70% also 840 Millionen jeden Monat für Wartung und Ausbau der Netze oder 10 Milliarden pro Jahr.
    Das allein durch die privaten Haushalte dann gibt es aber noch Firmen und Institute.. Und die Hostinggebühren der Webseitenbetreiber enthalten auch einen nicht zu vernachlässigenden Anteil Traffic-Gebühren.

    Man muss das Geld nur zum Ausbau benutzen!!

    http://www.telekom.com/dtag/cms/contentblob/dt/de/1028938/blobBinary/ebanz_div_2011.pdf
    „Dividendenbekanntmachung
    Die ordentliche Hauptversammlung vom 12. Mai 2011 hat beschlossen, den im Geschäftsjahr 2010 erzielten Bilanzgewinn von € 6.018.561.297,48 inHöhe von € 3.010.644.620,90 Zur Zahlung einer Dividende von € 0,70 je dividendenberechtigte Stückaktie zu verwenden …“

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Max,

      folgender Hinweis: Deutsche Telekom, Stand 31.12.2010, rund 25 Mio. Festnetzanschlüsse; 12 Mio. Breitbandanschlüsse. 2010 haben wir knapp 5 Mrd. € in den Breitbandstandort Deutschland investiert http://bit.ly/jzOIAt Fairerweise muss man da aber auch sagen, dass Mobilfunkbreitband auch dabei ist.

  21. Jürgen sagt:

    Die lieben Kunden.*g

    Erst wollen alle, überall. ins Internet und wenn es eng wird, wird gemeckert. Vielleicht sollten einige ihr Surfverhalten reflektieren bevor sie über die Anbieter meckern. *g*

  22. Frechheit sagt:

    „irgendwer muss das auch bezahlen“
    Hast du eine Ahnung, wie viel ich euch jeden Monat überweise?

  23. Murat Sahin sagt:

    Kann die Telekom die Internetseiten auf ihren Backbones nicht so kommprimieren wie Opera das macht.
    Das könnte man dann auch in den Verträgen von DSL-Light Kunden mit eintragen/berüchtigen. Die Geschwindigkeit für Kunde xy wird schneller und der Traffic bei DTAG geringer.
    Das gilt jetzt zwar nur größtemteils für Bilder, aber die machen ja auch viel megabytes aus.
    Entschuldigt wenns blöd kingt, aber es macht doch Sinn.

    Zum Thema TELEKOM-YOUTUBE :
    Ein Bekannter von mir hat das Problem.
    Ja das ist Abends wirklich zum kotzen. Gerade dann wo wir mit eineinander chatten und links zu YT austauschen, fällt es ihm sehr schwer diese ordentlich anzuschauen.
    Wir sagen schon ständig spasseshalber BUFFERN BUFFERN BUFFERN kontinuierlich am Stück 🙂 bis datt Bild sich bewegt.

    Hier ist wie der Herr von der DTAG schon sagt das Hase Igel Problem. HD nnbieten aber die örtlichen Infrastrukturen zu verachten macht GOOGLE auch nicht zum inteligenten Anbieter seines Services.
    Man kann google jetzt nicht vorschreiben HD aus dem Programm rauszunehmen, doch mal über die Mitinvestition nachdenken zu lassen.
    Hier besteht natürlich wieder die Gefahr des Verlustes der Netzneutrität.
    Watt will hier also machen?? Mekcern hilft ja nie so wirklich-kommpromiesse eingehen schon eher.

    Mir stellt sich hier nur die Frage ob der Telekomeigene-Ausbau die Optimierund vorhandener Leitungen Blockiert?
    Das kling jetzt wieder komisch, aber wenn Neu ausgebaute Leitungen nicht in die vorhandenen Systeme einfliesen, ist es für den Bestands/altkunden immernoch beschiesen. Da hilft es auch nicht zu sehen das Stadt xy jetzt vollständig mit DSL 3billion surft.

    Aber hier sieht man doch ganz klar dass , auch wenns jetzt auch mal Zeit wurde, man sich darum kümmert.

    Schön dass Sie verständlich auf den Grund gehen und sich darum kümmern.
    Mich würds nähmlich auch mal wieder freuen beim/mit Kollegen Youtube zu geniesen.
    Herr Mark Nierwetberg, super Sache !!!
    Danke

  24. LeereDose sagt:

    Naja, ganz so stimmt der Artikel nicht. – Es ist schließlich nicht das Netz überlastet, sondern der Peering-Punkt mit Google und Google wird für Youtube-Videos schlichtweg nicht bereit sein, etwas zu zahlen.

    Lasse ich nämlich den kompletten Youtube-Traffic durch ein VPN über meinen Server laufen, funktioniert es auch abends zu Hochlastzeit ohne größere Probleme.

    Das kommt halt davon, wenn man überall nur Verkaufen will und noch fettere Gewinne einfahren möchte und sich zu fein ist, sein Netz auch mal am DECIX für ein Peering freizugeben.

  25. Soenke sagt:

    Super das wenigstens mal direkt reagiert wird auf einen bissschen kritischen Artikel und eine Stellungsnahme abgeben wird, das machen nur wenige Unternehmen. Aber man merkt wirklich das Youtube ziemlich langsam ist ich hoffe das ändert scih demnächst.

  26. Pingback: Telekom reagiert auf YouTube-Engpass - 19.05.2011 - ComputerBase

  27. Pingback: Anonymous

  28. Philipp sagt:

    Zunächst einmal finde ich es sehr positiv, dass hier die angesprochenen Performance Probleme aufgegriffen, zugegeben und diskutiert werden. Alle mal besser als totschweigen. Ob Youtube ein paar Sekunden länger lädt ist mir persönlich recht egal. Die scheinbar zu Grunde liegende Ursache ist aber schon eine interessante Angelegenheit. So abwegig finde ich den Gedanken Traffic-Großproduzenten an den Infrastrukturkosten zu beteiligen auch nicht. Schließlich funktioniert das Geschäftsmodell von Youtube, Facebook und Co. ja nur mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Nervig sind auf jeden Fall platt eingeworfene Kommentare „keine Diskriminierung…“ Um das Thema wirklich beurteilen zu können wäre eine technisch versiertere öffentliche Diskussion hilfreich. Hierbei ist es vor allem an den Providern die relevanten Zusammenhänge darzulegen.

  29. Toby sagt:

    Da bin ich aber mal ehrlich gespannt.
    Ich sehe das geschriebene Wort hier noch etwas nüchtern, wenn in kurzer Zeit auch taten folgen, währe ich von der Telekom beeindruckt.

  30. Pingback: Youtube Diskussions Thread - Forum de Luxx

  31. nightfox sagt:

    Alle mal halblang.

    Fakt ist doch, mit jeder Verbesserung des Netzes, sei es DT oder sonst ein Deutscher Anbieter, werden wir verwöhnter.

    Beispiel: Telekom macht aus der „2-spurigen Autobahn“ eine 8-Spurige, was folgt ist, dass jeder Telekom Kunde (natürlich auch Kunden anderer Anbieter, sollten diese ihr Netz ausbauen) anfangen wird YT videos in 720p oder gar 1080p zu streamen. Dadurch entsteht aber wieder ein Stau auf eben dieser Autobahn weil natürlich jetzt jeder mit nem „Hummer fährt“ anstatt wie davor mit nem VW Golf.

    Also ich sehe hier einige, die sich beschweren obwohl die Telekom versucht Qualität zu erhöhen und möglichst alle glücklich zu machen.

    Übrigens vielen Dank für so einen hilfreichen Blog

  32. Super klasse, danke für die Aufklärung.

    Habe den Artikel von caschy vorgestern auch gelesen, kommentiert, zu dem habe ich mich gefragt wieso, weshalb und warum.

    Danke, hoffe auf Besserung 😉

  33. paradonym sagt:

    Erst einmal danke für die Verlinkung, mein kleiner Server wird gerade überflutet von Anfragen.

    Alleine die Serverauslastung kann es ja nicht sein. Youtube gehört ja inzwischen Google und für die ist es sicher nicht so entscheidend an Youtube 30-40 Gb/sek mehr dran zu machen… So schnell wird der Traffic schon nicht voll. und dann wäre es ja nicht so auffällig, dass es nur über Telekom-Anschlüsse so langsam ist…

    • steven sagt:

      eben nicht nur das grosse T. ich hab‘ nen sack voll leute, die bei vodafone/ex arcor angeklemmt sind, da ruckelts auch ohne ende. so what…?

  34. Pingback: Netzneutralität? Eine nonnerdgerechte Erklärung! | Nicht Nur Nerds

  35. Pingback: Youtube bei der Telekom langsam | Nikos Web

  36. borni sagt:

    Hab VDSL50 von der Telekom. Wohne alledings nicht in der Region Bremen. Kann Videos auf Youtube auch erst nach 23:30 vernünftig angucken. Vorher gehen nicht mal 480p Videos ohne ewiges puffern, danach laufen 1080p Videos 10x schneller durch als man sie gucken kann. Nervig! Meiner Ansicht ein großes Problem: Wenn man nun immer noch nicht weiß wie lange es dauert bis sich das verbessert aber der Traffic von/zu Youtube auf Grund von immer höherer Bildqualität schneller steigt als die Telekom die Problem fixed, wird es nie besser!

  37. Marcel Weissenborn sagt:

    Die Zahlen des Breitbandausbaus sind trotzdem nicht berauschend. Ich ziehe bald um und steige um von 50VDSL mit Entertain auf 56k weil man mir nichts anderes bieten kann.

  38. Pingback: Links anne Ruhr (19.05.2011) » Pottblog

  39. rnschk sagt:

    Guten Nabend!

    Sehr interessantes Thema. Es würde mich noch sehr interessieren, aus welchem Grund es mit diesem ominösen Telekom Proxy besser läuft?

    Schöne Grüße,
    rnschk. 🙂

  40. gorilla sagt:

    Hier in Karlsruhe ist die Telekom ensetzlich langsam.
    Selbst mit einer 16.000 DSL kann man youtube nicht anschauen.

    selbst 360p low resolution läd nicht.
    Das Hochsculnetzwerk hingegen ist 4 mal so schnell (youtube speed test)
    Ich fühl mich verarscht.
    Und zuhause via 1&1 auch über telekom kann man es ebenso vergessen.

    Telekom wird NICHTS dagegen tun.
    m,an soll ja entertain kaufen

  41. Snoop Dog sagt:

    Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn die telekom die 10.000 „meistgesehene“ Videos einfach cached. Das kann doch nicht schwer oder teuer sein.
    Erfahrungsgemäß werden doch hauptsächlich die gerade angesagten Videos tausendfach angesehen.
    Z.B. Aktuell: Eurovision, DSDS.

  42. Mattze sagt:

    Hallo,

    mich stört das Problem auch massiv. Bin aber positiv überrascht und erstaunt das überhaupt und dann noch so schnell eine Reaktion auf den Artikel von Carsten kam. Dafür von meiner Seite ein dickes Lob. Das wünsche ich mir so öfters.

    Trotzdem hoffe ich, dass die Telekom, unabhängig von der jetzigen Situation, ALLEN Kunden, egal ob Business, VDSL, DSL-Light o.a. einen schnellen und freien Zugang zum Netz ermöglicht.

    Gruß

  43. Pingback: Telekom drosselt Bandbreite zu YouTube » Blog vom Karpfenweg

  44. Pingback: Nach Protesten: Telekom will YouTube-Kapazitäten verdreifachen – und Geld dafür verlangen | Basic Thinking

  45. Cihan sagt:

    Tschuldigung, aber natürlich kostet der Netzausbau geld, aber wofür bezahle ich allein für das Internet im Monat 30 Euro an die Telekom? Was passiert mit dem Geld? Warum kann von diesem Geld nicht das Netz ausgebaut werden?

  46. Vodafone-Nutzer sagt:

    Hallo,

    Ich bin bei Vodafone-Kunde. Ich galube nicht, dass das youtube-Problem nur bei T-Com Kunden betrifft. Seit einige Woche können wir auch bei Youtube nicht mehr verzögerungsfrei anschauen. Das ist wirklich ärgerlich!

    Ich bin der Meinung, dass Youtube ein Bestandteil des Nutzerbedürfnis. Und wenn die T-Kom und andere Anbieter diese Versorgung nicht garantieren, dann sollen sie auch keine DSL-Anschluss gar anbieten.

    Gruß

  47. Quarx sagt:

    Ein Angriff auf die Netzneutralität ist ein Angriff auf die Freiheit des Internet. Mit Youtube fängts an und bei den unabhängigen Medien wird es irgendwann enden. Dann ist Deutschland bald wie China. Daher es gibt genug andere Provider und ich kann nur jedem raten, Unternehmen welche Angriffe auf die Netzneutralität und somit einen Angriff auf das Internet zu unternehmen, die kalte Schulter zu zeigen und den Aktienkurs in die Knie zwingen. Es gibt auch andere Handy Netbetreiber. Weiterhin kann ich jedem Telefon und Internet über Kabelanschluss empfehlen, ich habe hier in Baden Württemberg eine konstante 25 bit Flat und bin hochzufrieden, beid er Telekom hatte ich damal mit einem 16k Anschluss meistens kaum die hälfte der Geschwindigkeit.

  48. quarx sagt:

    25Mbit soll das heissen

  49. Sauerstoff-Kunde sagt:

    Also, ich kann mit meinem 6000er o2-DSL Anschluss problemlos Youtube-Videos schauen. Bei 320p ist der Ladebalken immer schneller als der Wiedergabepunkt, die meisten Videos werden so mit ca 600 kbit/s geladen. Interessant: Schalte ich auf 720p, läuft der Ladebalken regelrecht davon und selbst über 100 MB große Videos sind ruckzuck vollständig geladen. Laut mobile Partner Software werden diese Videos mit 6 Mbit/s geladen, also der vollen Bandbreite meines Anschlusses (vorausgesetzt natürlich, ich bin nicht am telefonieren oder sonst noch was am downloaden). Aber schon seltsam, das große Videos schneller geladen werden als kleine. Und bei manchen alten Videos in schlechter Qualität kommt es dann auch tatsächlich mal zu Aussetzern, weil zu langsam geladen wird. Würde gern mal wissen, warum das so ist.

  50. Kabellover sagt:

    einfache lösung: Wechsel zu Kabel Deutschland!

  51. Pingback: Wäre es doof, wenn die Telekom für den Netzausbau Geld von Youtube möchte? | Scatterd

  52. luminanzmuster sagt:

    Ich weiß, das will jetzt keiner lesen… aber warum kann die Telekom denn nicht 3min.de als Content Channel auf youtube hosten, anstatt es sterben zu lassen?! Jetzt wo die Autobahn verbreitert wird… Wäre wirklich schade um die Formate von 3min.de, sie wegen verfehltem Marketing und quasi „verstecken“ vor dem Grosteil der Netzgemeinde nun sterben zu lassen.

  53. cpf sagt:

    Die Telekom verlangt für ihre Standard-Internetflatrate im Schnitt schon 15€ mehr als die anderen Anbieter und dann kommen sie auch noch als erster mit der Idee, sie bekommen nicht genug Geld für den Ausbau ihrer Infrastruktur.

    Ich habe bei der Telekom jahrelang 45€ für eine 6MB-Leitung (Internet & Telefon Flat) bezahlt. Vor einem Jahr hab ich mich endlich mal dazu durchgerungen den Anbieter zu wechseln und zahle jetzt 25€ pro Monat für eine 16MB-Leitung… das erste Jahr sogar nur 15€, so dass ich bei zwei Jahren Kündigungsfrist pro Monat nur 20€ zahle, sollte ich mich dazu entscheiden direkt nach der Frist wieder zu wechseln.

    Mit der Telekom hatte ich andauernd Probleme, bei denen ich zuerst im Servicecenter anrufen musste, weil sich angeblich mein Router oder meine IP aufgehängt hat und ich deshalb mal wieder kein Internet hatte… bei meinem jetzigen Anbieter ist mir das oder ähnliches noch nie passiert.

    P.S.: Ich nenne nicht den Namen, da ich nicht den Eindruck erwecken möchte, Werbung zu machen. Wer sich ein bisschen auskennt weiß aber, dass die meisten Anbieter ähnlich attraktive Angebote haben. Die Telekom sollte sich daran gewöhnen, dass sie keine staaatlich gestützte Organisation mit Monopolstellung mehr ist (ich hoffe, dass die Deutsche Bahn auch irgendwann ähnliche Erfahrungen machen darf).

  54. Michael sagt:

    Ich weiß nicht, wieso die Telekom für die Aufstockung der Kapazitäten extra Geld haben will. Der Traffic ist doch bereits zweimal bezahlt.

    Einmal zahlen die Nutzer Ihren DSL-Anschluss samt Flatrate und auch Google zahlt für die Daten, die sie ins Netz einspeisen, an seinen Provider. An der Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Providern (z.B. Provider von Google und Telekom) wird dann die Differenz von ausgehenden zu eingehenden Daten abgerechnet.

    Wenn also Google mit Youtube viel Traffic verursacht, zahlen sie auch viel an ihren Provider. Wenn viele Telekom-Nutzer viele Youtube-Videos schauen, zahlen auch viele Nutzer an die Telekom. Zwischen den beiden Netzbetreibern werden die Daten auch abgerechnet.

    Mir schein, als will die Telekom den Kunden für dumm verkaufen, nur weil sie nicht vernünftig wirtschaften kann oder gern höhere Gewinne machen würde.

  55. Pingback: Die Sache mit YouTube und der Telekom « Newschase

  56. Doc1971 sagt:

    Mich stört die Haltung der Telekom, den Anbietern den Schwarzen Peter zukommen zu lassen. Auch YouTube bezahlt bereits an einen Provider für den eigenen Traffic – je mehr Traffic desto teurer wird es für YouTube.

    Die Anbieter sind auch nicht die Verursacher des Traffic sondern der (Telekom-)Endkunde, der die Daten per Mausklick ja überhaupt erst anfordert, und der dafür an die Telekom je nach Bandbreite ebenfalls dementsprechend bezahlt.

    Erst nach Anforderung der gewünschten Daten per Mausklick sendet YouTube die gewünschten Daten an den User. Ursächlich für das gestiegene Datenaufkommen ist also der Kunde und nicht der Anbieter.

  57. Frank Frommknecht sagt:

    Es ist doch das alte leidige Thema der Peeringkosten. Die Telekom ist nun mal kein internationaler Tier 1 Carrier. D. h. die Telkom muss in diesem Fall die Transitkosten schlucken. Da sie das nicht will, hält sie die Bandbreite mit dem Upstram Carrier von Youtube so gering wie möglich. Es ist nicht nur mit Youtube so, generell ist die Telekom immer dort schwach, wenn von einem Telkom Anschluß aus in Netz von großen Tier-1 Überseecarriern wie At&T oder Lecel3 surft. Die Telkom ist in diesem Geschäftsbeziehungen der Juniorpartner und muss für den Transit bezahlen. Den Weg über öffentliche Peerings wie den DECIX zu gehen lehnt die Telkom ebenfalls ab. Kurz Zusammengefasst ist die Telekom auf dem Weltmarkt schlichtweg nicht die große Nummer die sie gerne wäre. Ausbaden müssen es dann die Kunden, die eh schon ein völlig überteuertes Produkt gekauft haben.

  58. Harald D. sagt:

    Jürgen Hill:

    „Wer in politischen Sonntagsreden kämpferisch Breitband für alle fordert, muss sich die Frage gefallen lassen, wer das Ganze finanzieren soll.“

    Na Bravo!

    Nur dass Jürgen Hill mit diesem Satz seiner Kolumne von der kompletten Glasfaser-Verkabelung jedes Haushaltes spricht. Nicht von DSL.

    Real ist es so, dass acht Prozent der Haushalte/Firmen noch nicht mal 1 MBits/s DSL bekommen. Zwei Prozent bekommen noch nicht mal die 0,384 MBit/s von DSL-Light. (Quelle: http://blogs.telekom.com/2011/02/28/breitbandarmut-geht-alle-an/ )

    So lange DIESE Herausforderung nicht bewältigt ist, bleibt „Breitband für alle“ ein Dauerbrenner.

  59. Sigi sagt:

    Sonst gehts aber schon noch oder? Rechnet gefaelligst den Traffic in euer BWR System ein und passt entsprechend die Anschlusspreise an. Dann kuemmert sich schon der Wettbewerb darum, dass sich die liebe Telekom aktiv umschauen muss wie es Kosten spart aber nicht an der Falschen Stelle!

    Wenn schneller Traffic zum youtubenetzwerk wirkllich so teuer ist, ich haette da ne gute Stellschraube -> Managergehaelter.

  60. Pingback: YouTube – bitte warten … » Fernsehen » VDSL-News.de

  61. Pingback: Die Mär von den überbordenden Netzkosten · blogdoch.net — jetzt wird zurückgeblogt

  62. Martin sagt:

    Also ich bin echt fasziniert, dass das noch niemand gefragt hat. Also mach ich das jetzt:
    Wann dürfen wir denn mit dieser verdreifachung der Kapazitäten rechnen? In einem Monat? Noch dieses Jahr?

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Martin,

      die Kollegen von der Technik müssen Übergabepunkte erweitern und Glasfaser beschalten; ein Jahr wird das nicht dauern, aber wir können jetzt nicht sagen am Tag x ist fertig. Wir warten auch auf genauere Angaben.

      • Jonas Klös sagt:

        Hallo Herr Nierwetberg,

        ein Jahr ist nicht um aber ein paar Monate schon…

        Können wir alle das Problem jetzt vorerst abhacken ?!

        • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

          Hallo,

          sorry, für die langen Antwortzeiten, aber wir hängen da auch manchmal am Ende der Informationsnahrungskette: Arbeit auf unserer Seite abgeschlossen. google schaltet gerade auf, so die Techniker. Ca. 25 % Leistung ist schon fertig. Takes two to tango.

  63. Mark sagt:

    Der Kommentar von Frank Frommknecht passt haargenau und bringt es auf den Punkt.

    Der DTAG Backbone hat noch nie gross was gerissen sobald man auf ausländ. Seiten zugreift.
    Schon damals zu AOL Zeiten war es nicht anders.

    Internet ist halt bisschen mehr als nur D.

    Bin bei KabelBW und Youtube läuft hier mit Fullspeed.

    BTW: man sollte jeden Provider verlassen der an der Netzneutralität rüttelt.

    • Leser sagt:

      Ich bin seit 1996 online. Seit diesem Zeitpunkt stand die Telekom immer für schlechte Peerings. Das war jedem einigermaßen technisch bewanderten Kunden schnell klar. Daran hat sich seit 15 Jahren nichts geändert.

      Der Telekom-.Backbone ist sehr stabil und innerhalb Deutschlands unschlagbar. Sobald es aber nach Übersee geht (Peerings) gehört er zu den schlechtesten Backbones überhaupt.

      Technisch sind mir die Gründ klar – sie wurden hier in der Diskussion auch schon mehrfach erwähnt. Positiv finde ich, daß mittlerweile dieser Mißstand auch von der Telekom nicht mehr geleugnet wird. Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo dieses unsägliche T-Online-Team den kunden weißmachen wollte, sie würden sich die Peeringprobleme nur einbilden. Ich bekomm heut noch einen Hals, wenn ich an diese Typen denke…

  64. Pingback: Netzneutralität erklärt | Publique

  65. Pingback: Telekom: YouTube soll künftig für Traffic zahlen - NETZWELT

  66. Pingback: TechnikLOAD 39 – HTML 11, Parallax Scrolling, textify, Telekom vs YouTube und Instagram | TechnikLOAD

  67. Pingback: Jetzt in Deutschland: Netzneutralität

  68. Pingback: Webschau Juni 2011

  69. steven sagt:

    ES TUT EINFACH NICHT!!!

    Ok es ist etwas besser geworden, aber zu 90% der Fälle kann ich videos nur in 240p oder 360p schauen.
    Ansonsten ruckelt es oder die videos hören in der mitte auf zu Laden.

    Wofür zahle ich denn für DSL 25.000. Oder muss ich noch entertain kaufen?
    Für mich ist das reine absicht und der kunde ist der trottel.

  70. osewanin aru sagt:

    Im Moment tut sich mal wieder nichts auf youtube. Nicht einmal die Lösung über den t-online-proxy hilft mehr. Soviel zur „Verdreifachung“ der Leistung.

  71. Tobsias sagt:

    Telekom hat soeben einen kunden verloren und es werden weitere folgen. Mein smartphone Vertrag folgt auch in kurze, Vodafone ist mir da schon viel sympathischer…

  72. Benedikt Schmitz sagt:

    Werde meinen Vertrag bald auch kündigen, denn so geht das nicht. Liebe Telekom, ihr verliert Kunden!

    • Mark Nierwetberg Mark Nierwetberg sagt:

      Hallo Benedikt,

      sorry, für die langen Antwortzeiten, aber wir hängen da auch manchmal am Ende der Informationsnahrungskette: Arbeit auf unserer Seite abgeschlossen. google schaltet gerade auf, so die Techniker. Ca. 25 % Leistung ist schon fertig. Takes two to tango…

      • steven sagt:

        Warum laden dann mit meinem „§%'“§$ VDSL 25 keine 360p Videos?
        Ich verstehe es nicht.
        Ja nachts um 4 funktioniert youtube.

        Aber abends kann man youtube vergessen.
        Die videos halten an und ruckeln.

        Führe ich den youtube speedtest aus, schafft mein ISP = telekom gerade mal 3 Mbps, andere anbieter in meiner stadt schaffen 11 Mbps?

        Was soll ich machen?
        Zu Arcor oder Kabel BW wechseln?

        mfg
        ein verzweifelter kunde der im t punkt nur ausgelacht wird…

        • Andreas Kadelke Andreas Kadelke sagt:

          Hallo steven,

          ob bei Dir ein spezielles Problem vorliegt, ob es einen technischen Fehler o.ä. gibt, können wir hier nicht feststellen, dazu können die Kollegen von Telekom-hilft mehr sagen bzw. herausfinden.

          Generell kann ich zu der YouTube-Thematik aber folgendes sagen: Wir haben die Kapazitäten bereits deutlich ausgebaut. Unsere Vorbereitungen für die Schaltung der letzten zusätzlichen Ports sind abgeschlossen. Sobald Google soweit ist, können wir die Übertragungskapazitäten weiter steigern.

        • steven sagt:

          Hey das gibt es nicht.

          Seit der reaktion von Herrn Kadelke funktioniert youtube um einiges besser.
          360p videos kann ich zu 90% streamen.
          Wenn jetzt noch 1080p zuverläsig funktioniert wäre ich echt zufrieden.

          danke für den telekom hilft link, werde die anschreiben

  73. Pingback: Sqeezy » Blog Archive » Telekom und Youtube

  74. Vito sagt:

    Mit dieser Aktion macht sich die Telekom wirklich keine Freude. Ich denke, da wird bestimmt der ein oder andere seinen Vertrag kündigen und zur Konkurrenz wechseln.

  75. steven sagt:

    So wir haben jetzt Oktober, es tut wieder nicht 🙁

    Mein Speedport meldet mir 25.000 kbit und nichts läuft. 🙁
    Im Telekomshop spottet man über mich und sagt ich brauche ein schnelleres DSL für 360p Videos. Ist das jetzt der Telekom PREMIUM AUFSCHLAG??? Ist das wirklich euer ernst ?

    Kann doch nicht sein dass 360p videos immer noch nicht mit einem telekom anschluss zu sehen sind. 5 minuten video müssen 5-10 minuten laden.
    Mein Ping geht zeitweise mit 30-60 sekunden (nicht ms) ins unendliche.

    ich soll mir doch ein besseres paket kaufen.

    Also ich bin immer noch nicht zufrieden und kann nicht glauben wie man als kunde derart veräppelt wird.

    gruss

    • steven sagt:

      Youtube ist immer noch sehr langsam auch wenn 360p videos ENDLICH streambar sind.
      bei der ISP geschwindigkeitsanalyse ist die telekom immer noch der lansamste ISP.

      • steven sagt:

        Es tut wieder mal nicht.
        Yotube läd mit der Telekom einfach nicht.

        Schön dass man von der Telekom IGNORIERT wird.
        Ich muss dann doch Kündigen, oder?

        Wie ist das wenn der Geschäftspartner die leistung nie erbringt?

        es ist langsam wirklich störend und unglaublich das Vdsl 25 nicht genügt um ein video IN HALBER VGA auflösung zu laden.

  76. Stefan sagt:

    VDSL 50 und vor allem Sonntag nachmittags sind Ebay, Amazon und Youtube ohne eingetragenen Telekom Proxy quasi nicht aufrufbar.

    Und das im Dezember 2011 🙁

  77. Ich habe das Problem bei Unitymedia,

    Habe mehrmals bisher and den geschreieben,
    http://fmtyewtk.blogspot.com/2012/01/unity-media-hat-sie-nicht-mehr.html

    die haben bisher jede Stellungsnahme verweigert.

    mike

  78. Daniel Bock sagt:

    Und wann wird das Problem endlich gelöst? Es kann doch nicht sein, dass ich mich eine Linux-ISO-Datei vom anderen Teil der Erde in 3 Minuten herunterladen kann, aber ausgerechnet das Youtube-HD-Video 10 Minuten allein für die Bufferzeiten neben der Filmzeit braucht.

    Was soll das bitte, dass beim VDSL-50-Anschluss am Abend sogar 480p-Videos dauernd durch unterträgliche Bufferzeiten nicht zu genießen sind?

  79. Tobey sagt:

    Es ist schon komisch und der technische Zusammenhang hat sich mir bis eben nicht erschlossen. Der DSL Anschluß meiner Eltern ist schnell genug (6000er), aber das Anschauen von Videos ist immer eine Katastrophe. Ich dachte erst, weil sie weit auf dem Land wohnen, dass es dort Probleme gibt, aber da der Rest einwandfrei funktioniert. Man scheint sich nicht nur hier darüber zu wundern: http://www.kundendienst-check.de/telekom-kundenservice
    Gibt es da nun einen Lösungsansatz oder was soll man machen?

  80. Was glaubt Ihr wie es jetzt weiter geht ?

  81. vdsl50 "flatrate" (ohne youtube) sagt:

    ja, wie geht es jetzt weiter.
    Keine Besserung an diesem Anschluss hier. Geht schon seit Monaten so.

    Der Anschluss ist super schnell, bringt mir nur nichts wenn er bei „normalen“ Multimedia Web Inhalten versagt.

  82. Luisa Vollmar Luisa Vollmar sagt:

    Da immer mal wieder Fragen kommen, sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass wir die Kapazitäten bereits deutlich ausgebaut haben. Und wir werden weiter zusätzliche Ports schalten, sind dafür aber auch auf die Kooperation von Google angewiesen. Ziel ist, die Übertragungskapazitäten weiter zu steigern.

    Grüße
    Luisa

  83. Pingback: Telekom Entertain Backstage: Zu Besuch im 4010 Telekom-Shop in Köln » Pottblog

  84. M.D. sagt:

    Das Märchen um die zusätzlichen Server besteht nun schon fast ein Jahr. Eine Besserung ist aber immernoch nicht wirklich eingetreten. Ich empfinde das als eine Frechheit gegenüber den eigenen Kunden, die immerhin teuer für den Anschluss bezahlen, genauso aber auch frech ggü. den Kunden, die über einen Reseller an der Telekom hängen. Die haben nämlich seit Jahr und Tag genau die gleichen Probleme, blechen indirekt aber immernoch für die tolle Infrastruktur der Deutsche Telekom AG.

    Das Problem „Drosselung“ besteht übrigens nicht nur bei Youtube. Wo andere schnell unterwegs sind, kriecht man bei der Telekom wie eine Schnecke durch’s Netz oder wird zeitweise ganz ausgeschlossen (z.B. durch einige Serviceanbieter in den Niederlanden oder Frankreich).

    Und sowas nennt sich Techniknation Deutschland. Das ist einfach nur peinlich.

  85. David Doll sagt:

    Hallo Telekom!

    Das Problem ist nun seit 1 Jahr bekannt und ich kann (vor allem in den Stoßzeiten Freitag, Samstag und Sonntag Abend) keine Besserung feststellen. Und ich kann sagen – ES NERVT!!

    Es kann mir niemand erzählen, dass 1 Jahr nicht genug Zeit ist um ein Kapazitätenproblem zu lösen! In dieser Zeit hätten locker zusätzliche Kabel verlegt werden können – was aber gar nicht notwendig ist weil sowieso schon genug Kabel zwischen den Knoten liegen die einfach nur in Betrieb genommen werden.

    Anscheinend versteht man bei der Telekom eine Sache immer noch nicht: Wenn man den Kunden mit Produktpreisen, die über dem Marktdurchschnitt liegen, halten will dann muss man mehr Leistung bieten!! Und wenn man das nicht tut, zum Beispiel weil man denkt dass Youtube nur von einer Randgruppe konsumiert wird, dann verliert man die Kunden!!

    Ich für meinen Fall bin nur noch bei dieser Behörde weil man in meinem Wohngebiet einen Neuanschluss nur von der Telekom bekommen kann (Karlsruhe Innestadt!!). Angeblich aus technischen Gründen. Gut, wenn man so an Neukunden ran will – klar warum nicht! Statt sich um Youtube zu kümmern, denkt man sich halt lieber aus wie man Kunden ein Tkom Produkt aufzwingt…

    Allerdings weiß ich aus sicherer Hand, dass eine Anschlussübernahme dagegen klappt. Damit ist nach 2 Jahren Vertragslaufzeit mein Wechsel dann zu einem anderen Provider so sicher wie das Amen in der Kirche! Und das dann für alle Ewigkeit.

    DD

  86. Frank Gehann sagt:

    Es ist einfach eine riesen Katastrophe.

    Und es kann sich einfach nur um Drosselung handeln ….
    Sowohl über VPN als auch über einen Non-Caching Proxy ist nen 1080p video in null komma nix geladen und läuft ohne Probleme durch …. Proxy/VPn aus …. 240p stottert und hängt alle paar sekunden dass ist eine Schweinerei sondersgleichen …. sobald es möglich ist hier VDSL oder Glasfaser eines anderen Provider zu bekommen bin ich weg! Das ist eine Frechheit sondergleichen!

    Zu schade dass es der Telekom anscheinend scheissegal ist. Scheinen noch nicht genügend Kunden ausreichend genervt von dieser Politik zu sein 🙁

  87. Ralf sagt:

    Ich selbst nutze verschiedene Anschlüsse großer Provider (auch Telekom) und das Thema Ladeverzögerungen (sowohl Upload, als auch Ansehen von Videos) kommt eigentlich bei allen großen Providern vor. Mir scheint es eher an Youtube zu legen. Wenn man z.B. nachts ein Video hochlädt, wird dies deutlich schneller bearbeitet, als in den Stoßzeiten…

  88. jep sagt:

    1.5 Jahre später und es hat sich nichts gebessert …

  89. Nils sagt:

    Ich bin eigentlich ein großer Fan der Telekom. Habe VDSL 50 und muss teilweise auf 360p Videos warten? Bitte! Ich mag Entertain, dieses ganze All-IP Zeugs ist ja auch echt spitze … aber die stellenweise echt stark eingeschränkte Nutzbarkeit von Youtube *kotzt* (bei aller Contenance) einfach nur noch an (seit Jahren !!!!). Jedes mal, wenn ich bei solchen kack Mini-Auflösungen buffern muss denke ich, nächste Woche kündige ich … .. wenn ich 9,90€/monat zahlen würde … hey ok. Aber nicht bei einem 50€ Anschluss … Oberkante-Unterlippe … aber sowas von …

  90. Pingback: Probleme mit Youtube Videos (Telekom)

  91. UNGLAUBLICH; WAS MAN SICH HERAUSNIMMT!!! sagt:

    Wir sind im Jahre 2012 angekommen und 1080p muss einfach laufen!
    Ich bin jugendlicher und meine Eltern sind getrennt. So kann ich 2 Netze vergleichen. Eins ist bei der Telekomm (16000er Leitung) und eins bei der nord-com (auch ne 16000er Leitung)

    Laut test bei (wieistmeinerip.de) sind downloadraten sowohl bei telekomm, als auch bei nord-com gut, also ein einfach es „+“.

    Bei der nord-com kann ich (weil noch ein billig switch dazwischen hängt) Youtube Videos komplett flüssig und ohne vorher was laden zu müssen in 720p ansehen. Ohne switch sind auch 1080p Problemlos möglich!
    Wenn ich die Downloads (nur bei torents möglich leider) auf ca. 50 mbps drossle kann ich trotz switch dann immernoch 720p gut erreichen!

    Bei der Telekomm hingegen grenzt es an ein disaster!
    Der PC hängt ohne alles am Router und es ist auch kein anderes Gerät am Router angeschlossen. Wenn ich jetzt auf youtube gehe und mir ein Video ansehen will wird immer automatisch auf grottige 240p gestellt (!!!!!!!!), dort ist dann die Soundqualität so schlimm, das ich mir auch keine Musik mehr anhören möchte!
    Leider stockt das video selbst bei diesen 240p noch unglaublich oft und ich muss ca. solange warten, wie das Video selbst 3 mal lang ist!
    Das kann sich heute einfach nicht mehr sehen lassen!

    Zum Ausbau der Netzte:
    Ich habe es schon geschafft über 3g videos schneller laden zu lassen als mit der 16000er Leitung der Telekomm (die 3g Verbindung war auch bei der Telekomm!)

    Nochwas:
    Wie kann denn die Telekomm bitte von Youtube verlangen Geld zu bezahlen, damitt der (ach so hohe) trafick auch gestreamt wird?!
    Wir als Nutzer zahlen für eine Internet FLATRATE und das heißt, das wir uns den trafick in dem Monat kaufen je nach der Ausgehaldelten Verbindung (16000er oder 50000er oder was auch immer!)!, diese Soll und dann einen Monat zur Verfügung gestellt werden!
    Google macht das selbe und mietet sich auch eine Internet anbindung. Dort wird dann uach immer kräftig hin und her geschoben…
    Also ich verstehs nicht!, wir bezahlen eine flatrate und dann merken die Leute oben, das man bei einer flatrate ja auch mal etwas mehr durch die Gegend schaufeln kann und das dann villeicht zu teuer für uns wird…

    FAZIT: Ihr bietet uns eine Netz Anbindung an (Flatrate zb. 16000er) und erwartet einen bestimmten trfick auf der Leitug um unsere Kosten zu kalkulieren…, soweit, sogut, so verständlich, aber wie könnt ihr von den Seitenbetreibern durch die es erst interessant wird euren Service zu nutzen Geld verlangen?!

  92. Wurzelsepp sagt:

    Warum kündigt eigentlich nicht endlich mal jemand??

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hiermit kündige ich meinen Anschluß (089/xxxxxxxx, Kundennummer xxxxxxxxxx)
    fristlos und werde zu einem lokalen Anbieter ohne Verbindungen zu Ihrem Unternehmen
    wechseln.

    Gründe:

    1. Für einen zwischenzeitlich wieder ausgezogenen Untermieter habe ich im Januar
    die „Country-Flat“ für Telefonate in die Türkei und weitere Länder bestellt. Als Ihr
    Kunde kann ich derlei Zusatzoptionen zwar online bestellen, jedoch nicht ebenso
    einfach wieder abbestellen. Im Juli hatte ich dies versucht, habe jedoch frustriert
    aufgegeben und die Sache sodann vergessen. Wie gut, daß Sie Hinweise darüber,
    wie Zusatzleistungen wieder abbestellt werden können, Ihren Kunden
    vorenthalten. So haben Sie alleine an mir zusätzliche € 60,- nebenher – und ohne
    jede Gegenleistung – erhalten.

    2. Desweiteren fiel mir schon kurz nach Vertragsbeginn auf, daß Sie Werbung mit
    Brutto-Preisen machen, obwohl das Gros Ihrer Kunden wie ich Endverbraucher
    sind und diese deshalb selbstverständlich davon ausgehen, daß die Telekom wie
    alle anderen Netzanbieter Nettopreise angibt.

    3. Ich zahle jeden Monat annähernd € 90,- und erwarte für diese Summe eine
    einwandfreie und tadellose, zuverlässige und den Geschwindigkeitsangaben
    entsprechend schnelle VDSL-25-Leitung. Seit Wochen bewegt sich die
    Downloadgeschwindigkeit zwischen 9- und 14 Mbit/s. Dagegen hätte ich nichts
    einzuwenden, solange ich auch nur die entsprechende Geschwindigkeit bezahlen
    müsste. Freilich zahle ich aber – immer – den vollen Betrag für 25Mbit. Gehen Sie
    mal zum Obsthändler, bezahlen 10 Äpfel und bekommen dann aber nur sechs oder
    vier Stück!

    4. Ihre Hotline habe ich selten in Anspruch genommen. Falls aber doch, habe ich viel
    Zeit in der Warteschleife verbringen müssen. In den drei Jahren meiner
    bedauerlichen Mitgliedschaft habe ich Ihre Hotline geschätzte fünfmal in Anspruch
    genommen, und jedesmal – ohne Ausnahme – versuchte man Fehlern auf die Spur
    kommen, indem man die Leitung „messen“ wollte. Selbstverständlich fand man
    dabei niemals irgendeinen Fehler. Bei meinem heutigen und letzten Anruf auf der
    0800-3301000 wurde wieder gemessen und wieder wurde festgestellt, daß der Messwert der
    Leitung nur ganz knapp unter 25 Mbit läge. Das nützt mir nur herzlich wenig,
    wenn die 25 Mbit bei mir nicht ankommen!

    5. Youtube gehört zu den populärsten Internetplattformen. Zu verschiedenen
    Tageszeiten, an Wochentagen und Wochenenden, früh morgens und spät in der
    Nacht: Youtube-Videos laden doppelt bis dreimal länger als das Video insgesamt
    dauert. Tut mir leid, aber mir macht das keinen Spaß.

    6. Das Menü der Entertain-Box ist gleichfalls so langsam, daß der Wechsel zwischen
    einzelnen Menüpunkten zu einem ausgedehnten Nickerchen einlädt.
    Daß Sie tatsächlich bis hier lesen würden, hätte ich nicht gedacht und das Schreiben
    deshalb in verschiedenen Foren online gestellt. Ohnehin ist meine Verärgerung nur ein
    weiterer Tropfen in dem Ozean an Mißmut, den Ihr Unternehmen in der Bevölkerung
    verursacht. Leider handelt die Mehrheit (und nur deshalb schreiben Sie noch immer gute
    Zahlen) nicht konsequent, indem Sie ohne Wenn und Aber zu kleineren, regionalen und
    problemlösungskompetenten Anbietern wechselt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Wurzelsepp

    • Andreas Kadelke Andreas Kadelke sagt:

      Hallo Wurzelsepp, das sind jetzt einige Dinge, die Sie da ansprechen. Zum Thema Preise: Die Preise für Privatkunden sind Endpreise (nachzusehen auch auf der http://www.telekom.de, ich weiß nicht, was Sie in diesem Zusammenhang mit Brutto/Netto meinen. Und wer einen (V)DSL-Anschluss hat, zahlt für bis zu 25 MBit/s, die tatsächliche Geschwindigkeit hängt davon ab, was die Leitung technisch ermöglicht. Was die anderen Punkte angeht (Tarifoption abbestellen, Leitungs- bzw. Receiver-Probleme), schlage ich vor, dass wir Ihre Mailadresse an die Kollegen von Telekom-hilft weitergeben, damit die sich darum kümmern. Alternativ können Sie die Kollegen auch gerne direkt ansprechen.

      • Wurzelsepp sagt:

        Hallo Herr Kadelke, Sie haben hinsichtlich der Endpreise Recht, diese sind tatsächlich inkl. der MwSt. angegeben.

        „Bis zu“ 25 Mbit/s beträgt also die Geschwindigkeit im VDSL25-Paket? Achso. Na dann sollte ich mit den 9-14 MBit/s, die verfügbar sind, vermutlich zufrieden geben. Denn es könnten ja auch nur drei oder zwei oder ein MBit/s sein. Da bin ich so ein Glückspilz und hab’s bis gerade eben gar nicht bemerkt.

        Vielen Dank für das Angebot, meine Mail-Adresse an Ihre Kollegen weiterzugeben, aber das ist nun nicht mehr nötig.

        Nach knapp vier Jahren als Kunde bei der Telekom wechsle ich nun zu einem regionalen Anbieter. Dort habe ich einen Ansprechpartner. Nur einen. Sowas gibt es!

        Keine Hotlines, kein Weiterreichen von Problemen, kein Vertrösten, keine Spitzel- und Abhör-Affären, keine steuerhinterziehenden Vorstandschefs, kein Heer von – ich zähle 36 (?) – Kundenbeschwichtigungsmitarbeitern.

        Wer heute freiwillig Kunde bei der Telekom bleibt oder gar erst noch wird, dem Wünsche ich Nerven aus Stahl oder unendlichen, nie endenen Gleichmut.

        Ach ja – und Geld, sehr viel Geld! Schließlich ist kein DSL-Anbieter in Deutschland teurer. Also viel Spaß noch, aber ab Januar dann nicht mehr auf meine Kosten. Adieu! :o)

        • Andreas Kadelke Andreas Kadelke sagt:

          Hallo Wurzelsepp,
          schade, dass Sie so unzufrieden sind und dass die Kollegen Sie nicht mehr von unseren Qualitäten überzeugen dürfen. Aber das respektieren wir natürlich. Allerdings sollten Sie bei aller Unzufriedenheit auch keine falschen Behauptungen aufstellen. Weder gab es bei uns eine Abhör-Affäre, noch hat unser Vorstandschef Steuern hinterzogen.

        • Wurzelsepp sagt:

          Herr Kadelke,

          Ihre Kollegen hatten vier Jahre Zeit, mich von Ihren Qualitäten zu überzeugen (angesichts meiner Erfahrungen frage ich mich ernsthaft, welche Qualitäten das sein sollen).

          Wenn das also in einem derart großzügig bemessenen Zeitraum partout nicht gelingen will, dann würde ich mir als Dienstleister ernstlich Gedanken dazu machen, warum das nicht gelungen ist.

          Stattdessen unterstellen Sie mir hier jetzt auch noch unverschämterweise, ich würde „falsche Behauptungen“ aufstellen. Nachtreten nennt man sowas. „Getroffene Hunde bellen“, lautet ein Sprichwort.

          Deshalb jetzt ein letztes Mal und ganz, ganz konkret: Herr Z. – dieser Name ist in der BRD nun wirklich der Mehrheit der Deutschen bekannt – war bis zum Jahr 2008 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom und wurde als solcher am 26. Januar 2009 von der 12. großen Strafkammer des Landgerichts Bochum wegen Steuerhinterziehung zu einer zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Als Bewährungsauflage war von ihm ein Betrag von € 800.000,- an die Staatskasse sowie € 200.000,- an gemeinnützige Organisationen zu zahlen.

          Zum Thema „Abhör-Affäre“ der Deutschen Telekom siehe:

          http://www.spiegel.de/wirtschaft/abhoerskandalaffaere-telekom-bespitzelte-aufsichtsraete-manager-und-journalisten-a-555148.html

          http://www.dradio.de/dlf/sendungen/computer/797673/

          …und so weiter…

          Weder würde ich in einem solchen Laden arbeiten wollen, noch – und da kann ich mich als Kunde glücklicherweise frei entscheiden – weiterhin mich damit auseinandersetzen müssen.

  93. Azem Islami sagt:

    Das wirklich traurige ist, dass man bei der Telekom mehr bezahlt, aber weniger bekommt.

    • Gummies sagt:

      Du sprichst natürlich aus Erfahrung – nehme ich an?
      Oder Plapperst Du nur das nach, was andere Plappern?

      Telekom ist was teurer ja, aber ich habe nicht das Gefühl weniger zu erhalten als andere. Wenn ich da an meinem letzten Defekt zurückdenke, wo beim Entertain-Receiver die Platte abgeraucht ist, und ich am nächsten Tag bereits ein neues Gerät per Express erhalten habe, samt Retouraufkleber für den Defekten, + zusätzliche 10€ Gutschrift auf die nächste Rechnung, kann ich hier und jetzt darauf Schwören: Andere Anbieter sind da weit entfernt.

      Seit 20 Jahren bin ich bei der Telekom, kann ebenso Negatives Berichten, aber die Telekom hat sich immer etwas einfallen lassen – als Entschuldigung. Die Stabilität der Leitungen sind zudem hervorragend, was dem Strengen Protokoll verschuldet ist, was die Einhaltung der Dämpfung, Rauschabstände usw anbelangt.

      Anderen Anbieter, mit selber Leitung o. schneller, dazu extra HD+ Receiver und Sky für die anderen Pay-TV-Sender würde ich im Monat 150€ zahlen müssen, bei der Telekom hab ich das alles in einer Rechnung für 90€ …

      Wer dennoch wechselt gibt mehr fürs selbe aus 🙂

  94. Nachbar sagt:

    Also bei der österreichischen Telekom (A1) laufen YouTube-Videos in jeder Auflösung zu jeder Tageszeit flüssig. Und das war schon immer so. Selbst bei DSL 2000 laufen 720p-Videos ohne puffern. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die Telekom Austria eine bessere Anbindung hat als die Deutsche Telekom (immerhin ein internationaler Großkonzern in einem Land in dem die Preise deutlich höher sind!).
    Generell kann ich unsere deutschen Nachbarn nur bemitleiden wenn man sich das Preis-Leistungsverhältnis der Provider anschaut.

    Bei uns werden DSL-Bandbreiten übrigens so geschalten dass jeder sein Optimum bekommt. Und wenn man glaubt dass die Leitung noch mehr verträgt ruft man einfach bei der Hotline an und lässt sich die Geschwindigkeit hochstellen. So schaut Kundenfreundlichkeit aus!

    Ich will mit diesem Kommentar nicht angeben sondern lediglich den Telekom-„Verteidigern“ mal zeigen wie man das ganze aus dem Ausland sieht. Auch bei „unserer“ Telekom gibt’s natürlich die eine oder andere Baustelle, aber gerade das YouTube-Problem lässt die DT in einem schlechten Licht dastehen. (Ganz gleich wo jetzt die wirkliche Ursache begraben ist)

  95. Daniel Bock sagt:

    Guten Tag,

    sehr geehrtes Telekom-Team, ich würde mich freuen, wenn Sie die YouTube-Übertragungskapazitäten endlich mal deutlich verbessern könnten, sodass man auch bei einem VDSL50-Anschluss nicht mehr so ewig auf die langsam ladenden 360p-Videos warten brauch. Im Gegenteil, ich erwarte, dass zu jeder Zeit 1080p-Videos ohne Wartezeiten zu schauen sind. Aber das scheint bisher nur Träumerei zu sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daniel Bock

  96. Pingback: Deutsche Telekom kooperiert mit Evernote | aptgetupdateDE

  97. patrick sagt:

    schliesse mich meinem vorredner an. ist ein nogo wie ich finde. denke auch echt über einen anbieterwechsel nach.
    kann man vom sonderkündigungsrecht gebrauch machen ?
    kann youtube kaum noch nutzen. selbst in der schlechtesten quali (240) lagt es oft.
    was bringt mir ein provider wo nur seiten gut laufen die mich nicht interessieren.

  98. Pingback: Netzneutralität und Ausbaukosten | Mattscheibenwelt

  99. StefanD sagt:

    Seit Freitag den 11.April ist mir auch aufgefallen, dass selbst in niedrigster Qualität die Videos von youtube nicht mehr in annehmbarer Geschwindigkeit geladen werden.
    Auf Facebook direkt hochgeladene Videos laden auch nicht schnell genug. Videos auf Web.de/GMX.de und T-Online funktionieren. Andere Seiten sind auch schnell genug.
    Die Geschwindigkeitsbremse ist Uhrzeit unabhängig und gleichmäßig schlecht. Warten auf Vorrausladen bringt auch nix.

  100. Marx sagt:

    Bei mir läuft auch mit vdsl 50 kein einziges youtube video in keiner qualität ruckelfrei.

    Das sind alles lügen, dass die Telekom nicht ausbremst, da wenn über einen proxy oder VPN in anderem Land angeschaut die Videos bei youtube mit bis zu 20 MBit anstandslos laden.

    Telekom, haltet die Benutzer nicht für blöd!
    -hoffentlich wechseln alle bald woanders hin und die natürliche selektion greift bei euch richtig durch…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Spam-Vermeidung *

Mitteilen

Schlagworte

Themenverwandte Artikel

  • In der Debatte um Netzneutralität entzündet sich der Streit vor allem an der Einführung von so genannten Managed Services. Kritiker fürchten die Zwei-Klassen-Gesellschaft im Internet. Dabei sind die neuen Dienste eine wichtige Stütze für die weitere Entwicklung des Netzes.
  • Die Telekom tut was sie kann, um ihre Kunden zu schützen. Wenn es aber um die Eindämmung von Spionage geht, braucht es Vereinbarungen zwischen Staaten. Da ist die internationale Politik gefragt.